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Romane

Ein neues Blau

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Über das Buch

Nach dem großen Erfolg von Wenn Martha tanzt der neue Roman von Tom Saller!

Eine junge Frau geht ihren Weg als Porzellanmalerin der KPM

Als Lilis Mutter früh stirbt, kümmert sich ihr Vater Jakob rührend um sie. Aber erst als sie Günther von Pechmann kennenlernt, den Direktor der Königlichen Porzellan-Manufaktur, findet sie ihre Bestimmung: die Welt des Porzellans. Doch die Nationalsozialisten kommen an die Macht und Lili muss aus Berlin fliehen.

Fünfzig Jahre später lebt Lili wieder in Charlottenburg, zurückgezogen in ihrem Haus mit dem japanischen Garten. Sie spricht nicht viel über sich und ihr bewegtes Leben. Erst die 18-jährige Anja, widerspenstig und quer, kann Lili dazu bewegen, sich ihr zu öffnen. Stück für Stück enthüllt sich Lilis Geschichte, doch auch Anja hat ein Geheimnis. Welche Rolle spielt dabei die schlichte Porzellanschale, die die alte Frau wie einen Schatz hütet?

Die Presse zu Wenn Martha tanzt :

»Tom Saller schildert eindrücklich die gesellschaftlichen Veränderungen der Zwanzigerjahre bis zur Machtübernahme der Nazis.« NDR Kultur

»Tom Saller hat einen spannenden Erstling geschrieben, der alle Zutaten eines facettenreichen Familienromans enthält.« Brigitte Wir

»Saller nimmt uns mit auf eine spannende Reise durch das 20. Jahrhundert und endet mit einer überraschenden dramatischen Wendung. Eine Geschichte voller historischer Verweise und mit noch mehr großen Gefühlen.« emotion

Editionen (4)

ISBN9783548063515
VerlagUllstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum12.01.21
Seitenzahl416

Rezensionen & Bewertungen

25 Bewertungen

8 Rezensionen

4,0

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  • danianni
    danianni

    58 Follower

    3,5

    Wir begleiten Lili eine lange Zeit in ihrer Kindheit und als junge Erwachsene. Leider wird der Teil der Geschichte, der mich am meisten interssiert hätte, dann widerum nur durch Dritte, bzw gar nicht erzählt.

    30. Aug. 2025

  • alteweissefrau
    alteweissefrau

    23 Follower

    4,0

    Das Cover des Buches ist sehr irreführend. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen einmal in der Zeit von 1900-1936und 2025. Die erste Zeitebene beschäftigt sich mit dem aufwachsen von Lili und deren Erziehung. Beteiligt daran sind der Vater, ein Rabbi und Takeshi, einem Japaner. Die innigste Verbindung baut Lili zu Takeshi auf. So ist es nicht verwunderlich, dass die Übersetzung seines Namens „Beschützer“ heißt. Lilis Mutter ist an der spanischen Grippe gestorben. Die Herstellung von Porzellan, die Zubereitung von Tee und die damit verbundene Zeremonie, die Entwicklung vom Kleinkind Lilly bis zu r erwachsenen Frau und die Herstellung und Bedeutung von Porzellan bestimmen den ersten Teil. Der zweite Teil beschreibt eine Teenagerin, die Probleme mit sich, Ihrer Identität und ihrer Umwelt hat. Beide Teile werden stilistisch unterschiedlich beschrieben. Im ersten Teil sind es vorwiegend kurze Geschichten, in denen nach Brecht Art schon eine Zusammenfassung des Inhalts des Kapitels in der Überschrift zu erkennen ist. Der zweite Teil ist wunderbar getragen von der Wandlung des Teenagers, auch im stilistischen Sinne. Die rotzige Sprache des Teenagers wandelt sich im Laufe der Zeit durch die Betreuung der jetzt alten Person, Lilly und dem Verständnis der Lebensgeschichte auch stilistisch. Das ist grandios gelöst. Inhaltlich verbinden die beiden Ebenen das Thema Schuld. Es gibt einen Punkt Abzug für das Buch, weil das Ende ziemlich abrupt kommt und man sich von den Personen, mit denen man im Laufe der Geschichten mit gelitten, mit gelacht, mitgefiebert hat, am Ende sehr schnell zu Ende geht. Gerne hätte ich noch mehr über den weiteren Lebensweg von der Teenagerin erfahren, ebenso wie es Lilly und ihrem Mann während des Exiles in den USA gegangen ist.

    24. März 2025

  • 3,5

    Schöne Worte, formen schöne Sätze, formen schöne Gedanken, formen Bilder in meinem Kopf. Bedauerlich, aber die Rückseite des Buches hat mich auf eine falsche Spur geführt, die Spur des Porzellans und des Dritten Reiches, eine Spur, der die Geschichte erst ab etwa der Hälfte folgte und das leider nicht besonders zielstrebig. Was mich alles in allem etwas enttäuscht zurück ließ. Gefunden habe ich stattdessen eine tragische auf zwei Zeitebenen, langsam und ruhig erzählte Geschichte, vor dem Hintergrund der beiden Weltkriege, die kaum Erwähnung finden und dennoch immensen Einfluss haben. Eine Geschichte des Tees, der Kulturen und deren Berührungen, sowie die Geschichte zweier sehr unterschiedlicher Frauen, deren Leben sich unerwartet kreuzten und sich bereicherten, die sich ohne, mit und durch einander entwickelten.

    17. Okt. 2023

3 von 8 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Tom Saller

Tom Saller, geboren 1967, hat Medizin studiert und arbeitet als Psychotherapeut. 2018 erschien sein Debütroman Wenn Martha tanzt rund ums Bauhaus und wurde umgehend ein großer Erfolg. Und Hedi springt ist sein fünfter Roman. Tom Saller lebt in Wipperfürth, einer kleinen Stadt im Bergischen Land.

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