Blick ins Buch

Romane

Ein Buchclub zum Verlieben

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Über das Buch

Ein herzerwärmender Found-Family-Roman über ungewöhnliche Freundschaften und die verbindende Kraft von Geschichten

Sloane Parker liebt ihre Ruhe – und ihre Bücher. Als Bibliothekarin in einer kleinen Stadt hat sie sich ein stilles, geordnetes Leben geschaffen. Einziger Störfaktor ist der mürrische, aber brillante Arthur McLachlan. Der ältere Griesgram fordert sie Tag für Tag mit spitzen Bemerkungen heraus. Doch schon bald entwickelt sich ihr obligatorischer Schlagabtausch zum Höhepunkt ihres Alltags.

Als Arthur eines Morgens nicht auftaucht, schrillen bei Sloane die Alarmglocken und sie macht sich auf den Weg zu ihm. Arthur geht es nicht gut und um ihm eine Freude zu machen, beschließt Sloane einen Buchclub zu gründen. Was als kleine Geste beginnt, wächst zu einem lebendigen Treffpunkt für Menschen, die alle etwas suchen: Trost, Nähe, Hoffnung. Denn jeder trägt ein besonderes Buch im Herzen – und die Kraft der Geschichten kann selbst die einsamsten Seelen zusammenführen.

Editionen (2)

ISBN9783458684398
VerlagInsel Verlag
Erscheinungsdatum11.03.26
Seitenzahl462

Rezensionen & Bewertungen

93 Bewertungen

30 Rezensionen

3,7

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  • yaya
    yaya

    514 Follower

    4,0

    Im Zentrum der Geschichte steht Sloane eine introvertierte Bibliothekarin die in einer Kleinstadt lebt, die auf grumpy Arthur trift. Er möchte einen Buchclub gründen, was ihm auch sehr gut gelingt, er will in einer atmosphärischen Umgebung zwischen Bücher, den Menschen Trost spenden. Ein wundervoller Roman mit dem zenralen Punkt auf Bücher, er möchte mit den anderen Mitglieder des Buchclubs, der Einsamkeit entfliehen, durch die Kraft die Bücher einem verleihen. Die Autorin schreibt in einem sehr leichten Schreibstil dass diese Geschichte für Wohlfühlmomente sorgt. Das Buch ist aus mehreren Pespektiven geschildert, dass es einen an die Seiten fesselt, wenn es auch ein wenig emotional ist. Was mich total gefesselt hat ist die Geschichte um den Buchclub, der dynamisch ist, während die Charaktere sehr liebenswert sind und auch eine Entwicklung im Laufe der Geschichte machen. Allerdings gibt es aber auch sehr viel Drama in der Geschichte, was mich dann doch etwas gestört hat, und die Handlungen waren zu vorhersehbar, nichts desto trotz ein Wohlfühl Buch das man gut zwischendurch lesen kann. Wenn man eine emotionale Geschichte, über einen Buchclub lesen möchtest, der für Wohlfühlmomente sorgt, kann ich dieses Buch empfehlen.

    10. Apr. 2026

  • mrs.irmi
    mrs.irmi

    93 Follower

    3,0

    Solide

    Eine solide Geschichte, aber zu lang für meinen Geschmack. Die ersten 200 Seiten waren nur Geplänkel zwischen einem alten Griesgram und einer schüchternen Bibliothekarin. Die Perspektive der anderen Protagonisten fand ich interessant, aber irgendwie hat das Buch mich nicht gepackt. Es war okay, aber mehr halt auch nicht. Würde es nicht nochmal lesen. Das letzte Kapitel war tatsächlich das Beste an der ganzen Geschichte, nämlich dass man sein Leben an jedem einzelnen Tag genießen soll.

    Solide

    20. Apr. 2026

  • hasirasi2
    hasirasi2

    217 Follower

    4,0

    Der Buchclub der einsamen Herzen Sloane ist mit Leib und Seele Bibliothekarin und empfiehlt ihren Lesern mit großer Begeisterung Bücher, die ihnen gefallen könnten. Auch bei Arthur, einem ehemaligen Englischprofessor vom College, gibt sie nicht auf – obwohl sie bei ihm zunächst auf Granit beißt. Er hat bereits mehrere ihrer Kollegen mit seinen bissigen Kommentaren zur Verzweiflung gebracht. Doch Sloane lässt sich davon nicht abschrecken. Schon bald liefern sich die beiden täglich hitzige, aber genussvolle Wortgefechte über Literatur, die sie insgeheim beide sehr genießen. Sloane schlägt Arthur sogar vor, einen Buchclub zu gründen, was er jedoch rundweg ablehnt. Als er plötzlich nicht mehr in der Bibliothek auftaucht, macht sie sich Sorgen. Sie riskiert ihre Entlassung, indem sie sich seine Adresse aus der Kartei notiert und ihn zu Hause aufsucht.Und ihr Gefühl täuscht sie nicht: Arthur braucht Hilfe. Er ist krank und hat längst den Überblick über die unzähligen Bücher verloren, die sich in seinem Haus stapeln. Während Sloane sich um seine chaotische Sammlung kümmert, sorgt seine Nachbarin Maisey dafür, dass sie beide versorgt sind – und dass der Buchclub schließlich doch ins Leben gerufen wird. Auch privat steckt Sloane in einer festgefahrenen Situation. Sie hat sich in einer eher reizlosen Beziehung mit Brett eingerichtet. Er liebt sie aufrichtig, kümmert sich um sie und seine Familie ist ausgesprochen herzlich. Doch Sloane empfindet keine echte Liebe für ihn – sie schätzt lediglich die Beständigkeit und die ruhige, vorhersehbare Stabilität, die er ihr bietet. Arthur hingegen stößt jeden Menschen vor den Kopf, der sich ihm nähert oder ihm helfen möchte. Es scheint, als liebe er nur seine Bücher. Maisey, deren 16-jährige Tochter kürzlich zu ihrem Vater gezogen ist, weil sie sich von ihrer Mutter zu sehr behütet fühlte, fehlt ihre Tochter sehr. Ihre Fürsorge richtet sie nun auf Arthur und Sloane. Dabei bleibt sie stets im Hintergrund – unauffällig, aber doch das verbindende, ausgleichende Element, ohne das das fragile Miteinander nicht funktionieren würde. Ich habe die Protagonisten sofort ins Herz geschlossen. Besonders gefallen haben mir die intelligenten Wortgefechte zwischen Sloane und Arthur sowie Maiseys selbstlose, mütterliche Art, mit der sie sich um alle kümmert (ganz zu schweigen von ihrem ungewöhnlichen Beruf). Auch die anderen Beteiligten wachsen einem schnell ans Herz. Im englischen Original heißt der Roman „Der Buchclub der einsamen Herzen“, und ich finde, dass er deutlich besser zum Inhalt passt. In Arthurs Haus treffen nach und nach Menschen zusammen, die eines gemeinsam haben: Sie sind verlorene Seelen, die einen schweren Verlust erlitten haben und sich bisher nicht davon erholen konnten. Während sie sich mit Werken der Weltliteratur beschäftigen, kommt auch Bewegung in ihre eigenen Leben. Durch das gemeinsame Lesen wachsen sie zusammen, gewinnen neue Einsichten und Perspektiven und beginnen, sich weiterzuentwickeln. Sie erkennen dabei erstmals, was sie wirklich im Leben wollen. Das Buch beginnt als klassischer Wohlfühlroman. An die wechselnden Erzählperspektiven musste ich mich jedoch erst gewöhnen, zudem wirkte einiges etwas unübersichtlich und nicht immer ganz logisch. Die gemeinsam ausgewählten Bücher spiegeln die Lebenssituationen der Buchclubmitglieder wider und eröffnen ihnen neue Blickwinkel auf ihre eigenen Probleme. Der Verlust als gemeinsamer Nenner zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte – ebenso wie Arthurs schroffe, oft verletzende Art, über andere zu urteilen. Das Ende ist schön und in etwa so, wie ich es erwartet hatte. Dennoch hinterlässt das Buch ein leicht unvollendetes Gefühl, da einige Fragen offen bleiben.

    29. März 2026

3 von 30 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 235%
nerdyrella
nerdyrella22. März 2026

Ich liebe die Anspielungen zu Lucy Maud Montgomery 🥰

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Autorin / Autor

Über Lucy Gilmore

Lucy Gilmore ist eine amerikanische Autorin mit einer Schwäche für Bücher und Liebesgeschichten. Wenn sie nicht schreibt, verbringt sie am liebsten Zeit mit ihren Hunden. Sie lebt mit ihrer Familie in Spokane, Washington.

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