Ein Bild von dir

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Paperback
4.2449
Liebesromane Für ErwachseneGenerationenromanEine Handvoll WorteKriegsgefangenschaft

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Beschreibung

Von der Autorin des Nr. 1-Bestsellers «Ein ganzes halbes Jahr» eine bewegende und dramatische Geschichte über Liebe und Verlust, die vom 1. Weltkrieg in Frankreich bis ins London der Gegenwart reicht.

Während um sie herum der Erste Weltkrieg tobt, versucht Sophie, stark zu sein – für ihre Familie, für ihren Mann Édouard, der aufseiten Frankreichs kämpft. Nur ein Gemälde ist ihr geblieben, das sie an ihr gemeinsames Glück erinnert. Ein Porträt, das Édouard einst von ihr malte. Und das ihn jetzt retten soll …

Hundert Jahre später. Liv trauert um ihren Mann David. Vor vier Jahren ist er gestorben, viel zu früh. Livs kostbarster Besitz: ein Gemälde, das er ihr einst schenkte. Der Maler: Édouard. Das Modell: Sophie. Als ihr dieses Gemälde genommen werden soll, ist sie bereit, alles zu opfern. Auch das eigene Glück …

Zwei Paare – getrennt durch ein Jahrhundert, verbunden durch ein Gemälde. Gekonnt verwebt Jojo Moyes die Zeiten und die Geschichten zweier Lieben und schenkt uns einen Roman, der lange im Gedächtnis bleibt.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Liebesromane
Sub-Genre
Modern
Format
Paperback
Seitenzahl
544
Preis
17.50 €

Autorenbeschreibung

Jojo Moyes, geboren 1969, hat Journalistik studiert und für die Sunday Morning Post in Hongkong und den Independent in London gearbeitet. Ihr Roman «Ein ganzes halbes Jahr» war ein internationaler Bestseller und eroberte weltweit die Herzen von über 16 Millionen Leser:innen. Zahlreiche weitere Nr.-1-Romane folgten. Jojo Moyes hat drei erwachsene Kinder und lebt in London.

Beiträge

61
Alle
3

Vergangenheit und ihre Spuren

Das Thema war nicht ganz so meins und insbesondere der Teil der in derVergangenheit gespielt hat. aber insgesamt fand ich es recht interessant welche auswirkungen es auf die Zukunft hatte. Ein Großteil war ziemlich traurig/deprimierend aber am Ende gab es natürlich ein, teilweise recht kitschiges, Happy End und überaschende Wendung

5

Sehr spannend mit tollen Charakteren. Auch der lange vorteil im Jahre 1917 fande ich durchweg interessant:)

4.5

Wow! Wieder ein so schön geschriebenes Buch von Jojo Moyes! Einfach spitze!

4

Eine wirklich fesselnde Geschichte. Das Buch teilt sich in zwei Zeitebenen: einmal spielt es zur Zeit der deutschen Besatzung der Franzosen im ersten Weltkrieg und die andere Geschichte spielt in unserer Zeit und dreht sich um Liv und ein Gemählde. Mir hat die Geschichte wirklich gut gefallen. :)

4

This book was recommended to me by my sister, because she is a huge fan of Jojo Moyes. She said I would enjoy the book because it has a historical aspect to it, so I gave it a go, although this isn't my genre at all. But oh boy, am I glad that I read this! The list of things I liked and disliked worked so welllast time, so I going to do the same now: Things I loved:  The characters in the past. It took me exactly 10 pages to get attached to the characters and live in their world. We ahd ups and downs together, and I just felt like I was a pat of it. Like I was in the story, because I liked the characters so much. One specific character seemed interesting to me, and that was the Commander. I would have loved to read about his feelings and private life too! But still, I care for the characters so much, and I am not ready yet to let Sophie and Edouard go.  The writing. This kind of goes hand in hand with the characters, because they were just described perfectly, but also the world building was fantastic! The writing flowed so nicely with the rest of the story, so that you just kept reading and reading, not even realising that the book was almost finished. I am defnitely looking forward to reading more by this author!  The ending. I thought I already know how it is going to end, but oh man was I wrong. In a good way. I was prepared for pain and tears, and it came, but in a different way than I expected, which was fantastic! When I closed the book I was overall just so satisfied with this book, the story, the ending, everything. Things I didn't like so much:  The plot (at some points). Although the whole book went by very fast, the middle part was kind of slow for me. The change of perspective was very sudden, so that I need a few chapters to get adjusted to what's happening now. After that however, the changes were not as aprupt anymore, so I had more time to get used to the other person, which was great.  The characters in the present. Whilst I reall just adored every character in the past section, the characters in the present weren't so great for me. I didn't like anyone particularly, and the romance between the two characters here was kind of ... I don't know how to describe it ... not reall working for me? One of my biggest pet peeves is when characters miscommunicate or something, and I felt like this happened here sometimes. Other than that though, I was pretty satisfied with how everything turned out in the present too. Also if this book isn't your genre, please check it out! It is definitely worth a read! 4.5 / 5 stars

5

Ein faszinierender Roman. Ich bin sprachlos und muss das Gelesene erst einmal richtig sacken lassen.

5

Zwei Paare, also zwei Schicksale - durch ein Jahrhundert getrennt, jedoch durch ein Gemälde vereint. Jojo Moyes erzählt die Geschichten beider Paare sehr einfühlsam, mir hat das Buch sehr gefallen und es wird nicht das letzte Buch von ihr sein, welches ich lesen werde

4.5

Zwei Frauen, die 100 Jahre auseinander leben, aber durch ein Bild verbunden sind

Sophies größter Besitz ist das Bild, das ihr Mann vor dem Krieg von ihr gemalt hat. Seit der Besetzung durch die Deutschen muss sie das Gemälde verstecken. Ein Porträt einer französischen Frau ist für Liv nach dem Tod ihres Mannes David der wichtigste Besitz. Was das Bild für Sophie wirklich bedeutet, wird ihr erst bewusst, als es ihr weggenommen werden soll. Das Buch spielt einerseits während des Ersten Weltkriegs in Frankreich und andererseits etwa 100 Jahre später in London. Beide Handlungsstränge sind durch das Bild miteinander verbunden und erzählen die Geschichten zweier starker Frauen in den schwersten Zeiten ihres Lebens.

3

"Hier lies das mal, das ist so super!" Naja, super... Ansichtssache halt. Das Buch wird auf zwei Zeitebenen erzählt, die sich aber zum Schluss sehr gut zusammenfügen und die Charaktere sind auch nicht übel. So richtig mitreißend was es aber dann doch nicht.

4

Dieses Buch beinhaltet eins meiner liebsten, sehr spezifischen Prompts, und zwar wenn ein geheimnisvolles Artefakt zwei Zeitebenen aus Vergangenheit und Gegenwart verbindet und man zwei Perspektiven aus jeweils einer Zeit folgt. Und Jojo Moyes macht das so schön. Besonders der historische Teil in einer kleinen französischen Stadt, 1917, unter deutscher Besetzung hat mir unglaublich gut gefallen. Man merkt der Autorin ihren Beruf als Journalistin an, sie kann so gut recherchieren und Umstände wiedergeben. Außerdem liest man viel zu wenig über den 1. Weltkrieg, sodass ich das Schicksal von Sophie gespannt verfolgt habe. Die Protagonistin aus der Gegenwart, Liv, hat mich nicht ganz so sehr emotional berühren können. Es ging dann auch viel um den juristischen Streit um das Bild (was ich etwas ermüdend fand), aber auch die Recherche zur Geschichte des Portraits (die ich wiederum super spannend fand). Insgesamt hat mich das Buch doch überzeugt, vor allem weil ich bis jetzt nur Ein ganzes halbes Jahr der Autorin kannte, und ich froh bin, dass sie kein "One Hit Wonder" ist, sondern noch ganz viele andere tolle Bücher geschrieben hat. Als nächstes von ihr werde ich wohl "Eine Handvoll Worte" lesen, indem Liebesbriefe die 60er Jahre und die 2000er Jahre verbinden.

3

https://lesenundhoeren.wordpress.com/2015/10/03/buch-review-jojo-moyes-the-girl-you-left-behind-etwas-enttaeuschend/ Eigene Meinung: Cover: Blumen, eine Frau, die ein Bild in der Hand hält. Einfach, minimalistisch. Passend zu den anderen Moyes Büchern. Gelungen, aber leider auch zum Verwechseln mit den anderen Büchern. Inhalt/Geschichte: Es sind zwei Liebesgeschichten. Eine in der Gegenwart, eine in der Vergangeheit. Beide tragisch auf ihre Art und Weise. In der Vergangenheit zwischen Sophie und Edouard zu Zeiten der deutschen Besatzung im ersten Weltkrieg. Zu einer Zeit, wo Sophie alles versucht ihren Mann heil zurück zu bekommen. Dabei kommt sie in Gewissenskonflikte. Sie überwindet sich zu Entscheidungen, die sie nie bereut, die ihr aber die Verachtung ihrer Familie und Nacharschaft einbringt. In dieser Geschichte gibt es mehrere unerwartete und glücklicherweise auch einige erhoffte Wendungen. Das war der Teil des Buches, der mir besser gefiel. Dann haben wir Liv in der Gegenwart. Diesen Teil des Buches fand ich etwas langatmig. Ich kann nicht einmal genau sagen, was mir so aufgestoßen ist. Doch ich musste hier immer wieder das Buch weglegen. Es war nicht wirklich schlecht, aber konnte mich eben nie so fesseln wie die anderen Bücher von Moyes oder ein ähnlich gelagertes Buch von Lucinda Riley. Charaktere: Da haben wir zum einen die Gegenwart, Liv, die Witwe, die um ihren Mann trauert und deshalb an einem Bild festhält, dessen Wert sie nicht in Dollarn messen kann. Wofür sie bereit ist, sich zu verschulden. Hingebungsvoll, leidenschaftlich. Liv ist sympathisch, geht einem mitunter aber auch etwas auf die Nerven. Und dann gibt es die Vergangeheit in Frankreich zu Zeiten des ersten Weltkrieges. Mit Sophie. Sophie ist eine starke Frau, die bereit ist viele Opfer zu bringen für sich, ihr Familie, ihren Mann. Gleichzeitig ist auch sie eine Frau, mit Gefühlen, mit Schwächen. Ich mochte Sophie ziemlich gern und war immer froh, wenn sie wieder an der Reihe war. Stil/Gliederung: Zwei Zeitebenen. Vergangenheit mit Sophie, Gegenwart mit Liv. Mal etwas anderes. So im Stile von Lucinda Riley. Einfache Sprache und flüssig zu lesen. Fazit: Das Buch hat mich sehr gequält. Eigentlich hatte ich es ja ganz weit weg in meinem Bücherregal verstaut, weil ich überhaupt nicht auf solche Vergangenheitsromane stehe. Doch dann hat mich Lucinda Riley so fasziniert, dass ich es doch einmal ausprobieren wollte. Leider wurde ich sehr enttäuscht. Ich hab mich wirklich durchgemüht. Irgendwie haben mich die Figuren nicht gepackt und die Geschichte war etwas langatmig. Leider keine Leseempfehlung.

4

Einfach wieder schön, wie Jojo Moyes schreibt und diese Geschichte war soo soo mitfühlend🥰😍🥹

Wenn Vergangenheit und Gegenwart durch ein einziges Bild miteinander verbunden sind… genau das geschieht in dieser Geschichte. Der Roman beginnt im Ersten Weltkrieg bei Sophie, einer starken Frau, deren Ehemann Édouard für Frankreich kämpft. Bevor er in den Krieg zieht, hinterlässt er ihr ein Gemälde, das er selbst von ihr gemacht hat. Hundert Jahre später lernen wir Liv kennen, die um ihren verstorbenen Ehemann David trauert. Auch sie besitzt genau dieses Gemälde, er hatte es ihr während einer gemeinsamen Reise geschenkt. Die Geschichte gleicht einer emotionalen Achterbahnfahrt. Sie beginnt traurig und zeigt die tragischen Verhältnisse während des Krieges und der Besatzung. Man begleitet Sophie dabei, wie sie versucht, ihre Familie zu schützen, auch mit Mitteln, die nicht von allen gutgeheissen werden. Später wechselt die Handlung zu Liv, die nicht nur mit ihrer Trauer kämpft, sondern sich plötzlich in einer schwierigen Situation wiederfindet: Ein Gericht will ihr das Gemälde wegnehmen, da es angeblich gestohlen wurde. Es ist ein wundervoller, tragischer und zugleich hoffnungsvoller Roman, der verschiedene Menschen durch ein einziges Gemälde miteinander verbindet. Egal, in welcher Zeitachse man sich befindet, die Hoffnung geht nie verloren. Für mich ist es wieder ein grossartiges Werk von Jojo Moyes. Ihr Schreibstil und die intensiven Gefühle, die sie vermittelt, haben mich sehr berührt. Ich fand beide Hauptcharaktere sympathisch und authentisch, wodurch die Geschichte bis zum Schluss spannend blieb. Besonders gefallen haben mir die zwei unterschiedlichen Zeitebenen, die sich am Ende auf bewegende Weise miteinander verbunden haben. Das Ende kam für mich komplett unerwartet und hat mich dementsprechend sprachlos zurückgelassen. im positiven Sinn.

Einfach wieder schön, wie Jojo Moyes schreibt und diese Geschichte war soo soo mitfühlend🥰😍🥹
4

Habe zu Beginn keinen Klappentext gelesen und war so krass positiv überrascht von dem Buch! Hätte mir mehr von dem ersten Teil (der Perspektive) gewünscht aber fand es dennoch toll <3

5

Liest sich wunderbar,… von allem etwas dabei. Das Thema Restitution von Kunstwerken finde ich faszinierend . Das Hörbuch von Luise Helm brillant vertont.

5

Tolle Story und sehr fesselnd.. konnte es am Ende nicht mehr weglegen

5

Wahnsinn! So ergreifend & trotz der vielen Seiten schnell gelesen. Trotzdem Erstaunen viele Wendungen. Mein Lieblings Buch🥰 2 Bücher in Einem.

3

It wasn't bad but I also didn't really connect to the story. I also liked the first part of the book (during WW1) more than the second part (and I hate books based in war), so that was a surprise for me. I think the characters weren't described as deep as Jojo Moyes usually does. The trial bored me. It still was a nice book but not as good as others of Jojo Moyes.

4.5

Eine wunderbare Geschichte. JoJo Moyes schafft es die Vergangenheit mit der Gegenwart zu verflechten und zeigt das Liebe die Zeit überdauert.

5

Meine Meinung Allgemein Nachdem ich schon viel von Jojo Moyes gehört habe, habe ich nun auch zu einem ihrer Bücher gegriffen und habe es nicht bereut ! Das Buch war sehr durchdacht und auf eine ganz neue Art und Weise aufgebaut. Denn es handelt um das Leben einer ganz normalen Frau im ersten Weltkrieg und welche Auswirkungen diese ganz normale Frau auf ein Leben 90 Jahre später hat. Verbunden durch ein Bild. Charaktere Sophie ist das Mädchen aus der Weltkriegszeit. Schon in der Vorgeschichte "Die Tage in Paris" sticht ihr eigener Charakter heraus. In einer Zeit, wo sich jeder den Soldaten beugt, verliert sie nie ihren Wunsch aus den Augen: Ihren Mann wiederzusehen. Sie möchte sich selbst nicht verlieren und trotzdem nicht zu sehr auffallen. Sie ist durchdacht und verliert nie den Glauben. Eine Starke Persönlichkeit. Um ihrem Wunsch nachzugehen fasst sie Vertrauen in einen Soldaten der anderen Seite. Der Kommandant weist auf, was zu der Zeit keiner zu Glauben vermag: Jeder Mensch ist gleich. Zeigt er sich nach Außen in der Rolle, die von ihm verlangt wird, so hat er nach Innen doch dieselben Gefühle wie andere auch. Er verkörpert den Wunsch nach Frieden in jedem. Liv ist das Mädchen aus der heutigen Zeit. Sie ähnelt Sophie, denn auch sie hat ihren Mann verloren und klammert an ihrem wertvollsten seelischen Besitz: Das Bild aus damaliger Zeit. Auch sie kämpft mit allen Mitteln um diesen Besitz und schert sich nicht um die Meinung anderer. Sie verliert ihren Glauben in das was sie tut nie. Sichtweise & Schreibstil Der Schreibstil ist an die jweiligen Jahre angepasst. Man bemerkt gut den Unterschied zwischen dem modernen und dem altmodischen. Die Sichtweisen tragen hierzu passend bei. Im ersten Teil wurde aus der Sicht von Sophie in der Ich-Perspektive geschrieben. Dadurch wird die tragische Weltkriegsgeschichte sehr emotional und die Bedeutung des Bildes sticht somit heraus. Im zweiten Teil gibt es mehrere Sichten. Hauptsächlich wurde aus der Sicht von Liv geschrieben, welche das Bild besitzt. Ab einem bestimmten Zeitpunkt wechselt die Sicht von Zeit zu Zeit zu Paul, welcher das Bild zurück zu den rechtmäßigen Erben bringen möchte. Zwischendurch wird immer wieder zu Sophie gewechselt, um ihre Geschichte weiter zu erzählen. Wodurch die Spannung sie wie ein Faden durch das ganze Buch zieht. Gegen Ende wird auch ein paar Mal aus der Sicht von Pauls Bruder Greg geschrieben. Cover & Titel Das Cover zeigt vermutlich Sophie und den einzigen Halt, welchen sie zu damaligen Zeiten hatte: Briefe von ihrem Mann. Sie steht Abseits vom Dorf, denn sie ist nicht wie der Rest und sie hat ihre eigenen Vorstellungen und Wünsche. Um sie herum Vögel, die in Freiheit fliegen. Der Titel ist passend gewählt, denn in erster Linie geht es um das Andenken von Sophies Mann: Ein Bild von ihr und wie es Jahrzehnte später noch bedeutend ist. Zitat "Er hat Leid gesehen, das wie ein kostbares Erbe durch die Zeit getragen wird und unübersehbar in die Gesichter derjenigen eingeprägt ist, die übrig geblieben sind. - Seite 291 Fazit Eine sehr durchdachte Geschichte, mit einer Story der etwas anderen Art. Zusätzlich noch ein wunderbarer Sprachstil. Da gebe ich gerne volle Punktzahl !

4

Ein wundervolles Buch von Jojo Moyes. Einen Stern Abzug, weil ich den Einstieg in die Gegenwartsstory recht langatmig fand.

4

Dieses Buch handelt von zwei Frauen, die 100 Jahre auseinanderleben, doch deren Geschichte durch ein Gemälde verbunden ist. Dieses Gemälde wurde 100 Jahre zuvor von Sophie Lefèvre gemalt und hängt jetzt in Livs Haus, doch wie kam es dazu? Jojo Moyes hat irgendwas wunderschönes an ihrem Schreibstil, das mich immer zum Weiterlesen bringt. Dieses Buch hatte auf der einen Seite tragische und traurige Inhalte, doch war am Ende mal wieder wunderschön. Die Charaktere wurden perfekt getroffen. Die Ähnlichkeiten zwischen Liv und Sophie sind mir direkt aufgefallen und ich bewundere beide für ihr Durchhaltevermögen und ihren Kampfgeist. Durch die präzise Beschreibung konnte man sich das kleine französische Örtchen richtig bildhaft vorstellen. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der gerne historische Romane liest oder es einfach mag, wenn Geschichten realitätsnah geschrieben werden.

5

Traurig, spannend und romantisch

5

"Ein Bild von dir" von Jojo Moyes ist 2015 erschienen und als Buch, Hörbuch und E-Book erhältlich. Worum geht es? Das Bild "Jeune femme" zeigt Sophie, die Ehefrau von Edouard in jungen Ehejahren, als das Leben noch glücklich war, am Anfang des 20. Jahrhunderts. Als Edouard in den 1. WK eingezogen wird, geht Sophie zurück in ihr Heimatdorf, um ihre Schwester bei der Führung des Hotels zu helfen. Neunzig Jahre später ist das Bild im Besitz von Olivia (Liv), der Witwe eines vor vier Jahren jung verstorbenen Architekten, der ihr das Bild auf der zweiten Hochzeitsreise geschenkt hat - und das Livs liebster Besitz ist. Meine Meinung zur Handlung: Sophie ist eine toughe Protagonistin, die rebellisch den Wiedrigkeiten des entbehrungsreichen Lebens trotzt und die abgöttisch ihren Mann liebt und bereit ist, alles zu tun, damit er heil zu ihr zurückkehrt. In ihrer Zeit erfährt man viel über die Zustände des ersten Weltkrieges in der kleinen besetzten Stadt und erlebt diese Zeit intensiv aus der Sicht der normalen, überwiegend weiblichen, Bevölkerung mit. Alle Orte und Personen konne ich mir, wie immer bei dieser Autorin, sehr schnell gut vorstellen. Sophies Geschichte hat mich bewegt und ich habe regelrecht mir ihr mitgefiebert. Der deutsche Befehlshaber hat so gar nicht in das Bild gepasst, das ich mir von den Besatzern gemacht habe, und wahrscheinlich fand ich deshalb seine Figur so faszinierend, vor allem, weil sich die anderen Soldaten alle ihrer erwarteten Rolle entsprechend verhalten haben. Die Geschichte um Olivia finde ich nicht minder spannend, befindet sie sich in einer finanziell und emotional schwierigen Situation und hat den Tod ihres Mannes auch nach vier Jahren nicht verwunden, was ich gut nachvollziehen kann. Die Schwierigkeiten, die jetzt in ihnr Leben treten, zwingen sie zur Veränderung. Diesen Prozess mitzuverfolgen habe ich sehr genossen. Die Handlung ist gut konstruiert und auch die abwechselnde Erzählperspektive mit unterschiedlicher Gewichtung hat mir gut gefallen. Es ist alles in sich schlüssig, spannend und emotional geschrieben. Obwohl mich Kunst im Allgemeinen so gar nicht interessiert, habe ich durch dieses Buch mein Wissen auf diesem Gebiet erweitern können - gerade von im Krieg gestohlenen Kunstwerken wusste ich sehr wenig. Meine Meinung zum Hörbuch: Luise Helm erzählt auch diese Geschichte wieder herausragend. Sie schafft es, die Stimmung perfekt zu transportieren. Beim Zuhören hatte ich sofort Bilder im Kopf und bin nicht abgeschweift - ein Grund, warum ich Bücher dieser Sprecherin sehr gerne mag. Fazit: Wunderschöne Geschichte großartig erzählt

4

Schöne Unterhaltung 😊

Es ist ein sehr schön geschriebenes Buch, leider ist es vom Thema her nicht so meins. Das wusste ich aber schon vorher. Es hatte mich trotzdem interessiert, da ich Jojo Moyes sehr gut finde. Ich lese nicht gerne Bücher die von anno irgendwas sind.. aber das ist ja bekanntlich Geschmacksache. Natürlich musste der Teil von früher in dem Buch sein, um das ganze zu verstehen, aber mir persönlich war das zu viel. Es ist aufjedenfall sehr schön geschrieben & wer das Thema mag, der kommt hier definitiv nicht zu kurz. Bei der Auflösung am Ende des Buches, hatte auch ich ein kleines Tränchen im Auge.

4

Obwohl die Story nicht perfekt ist und einige Längen aufweist, hört man Luise Helm einfach unglaublich gern zu.

4.5

Eine (Vor-)geschichte, die mich sehr berührt hat, mit einem bezaubernden Gemälde im Mittelpunkt des Geschehens. ~Spoilerfreie Bewertung~

Diesem Buch war ich noch eine Bewertung schuldig, da ich es vor einigen Monaten gelesen habe. Gerade das Geschehen rund um Edouard & Sophie hat mich sehr mitgenommen. Ich konnte die Liebe, welche Sophie für Ihren Edouard empfand förmlich spüren. Das Gemälde wurde auch so bildlich beschrieben, dass ich es nahezu vor mir sehen konnte. Allgemein hat mir die Sprache & Art der Beschreibung der Szenerien unfassbar gut gefallen, diese haben mich gut in das Geschehen eintauchen lassen. & ich war nahezu traurig, als es dann zu Liz überging. Ihre Geschichte hat mich nicht ganz so bewegt & war erstmal ein ziemlicher Umschwung für mich, zumal Sophie & Edouard dann im Grunde genommen in den Hintergrund gerückt sind. Am Ende war ich dann dennoch sehr zufrieden mit dem doch eher überraschendem Abschluss.

Eine (Vor-)geschichte, die mich sehr berührt hat, mit einem bezaubernden Gemälde im Mittelpunkt des Geschehens.
~Spoilerfreie Bewertung~
5

Dramatisch, emotional & spannend!

Ein ganz toller & gelungener Roman von Jojo Moyes! Man fiebert mit den Protagonisten mit. Einige Twists sind auch vorhanden mit denen ich nicht gerechnet hätte. Zu diesem Buch gibt es eine Vorgeschichte "Die Tage in Paris". Auch zu empfehlen & habe ich vor dem Roman "Ein Bild von dir" gelesen. Die Geschichte der jungen Sophie in der Zeit von Krieg und Verfolgung (1912) ist dramatisch & authentisch beschrieben. Die Geschichte von Liv (1998) knüpft perfekt an die Geschichte von Sophie an, etwas weniger dramatisch aber dennoch emotional.

3

Sophies Geschichte im Ersten Weltkrieg war emotional und fesselnd, Livs Teil leider schwächer. Ein schönes Ende, insgesamt solide 3 Sterne.

Inhalt: Der Roman erzählt eine Geschichte auf zwei Zeitebenen, die durch ein besonderes Gemälde miteinander verbunden sind. Während der Erste Weltkrieg Europa erschüttert, lernen wir Sophie kennen, die in einem besetzten französischen Ort alles daransetzt, ihre Familie zusammenzuhalten und die Erinnerung an ihren Mann zu bewahren. Viele Jahrzehnte später, in der Gegenwart, begleitet man Liv, die nach einem schweren Verlust an genau diesem Bild festhält, weil es für sie weit mehr ist als nur ein Kunstwerk. Vergangenheit und Gegenwart verweben sich zu einer Geschichte über Liebe, Verlust, Hoffnung und die Frage, wem Erinnerungen eigentlich gehören. Eigene Meinung: Besonders der Teil, der während des Ersten Weltkriegs spielt, hat mich sehr berührt. Sophies Geschichte war emotional, stellenweise spannend und voller leiser Verzweiflung, aber auch von großer Stärke geprägt. Sophie ist eine beeindruckende Protagonistin, die versucht, ihre Familie so gut es geht zu schützen und selbst in aussichtslosen Situationen nicht aufgibt. Ich habe stark mit ihr mitgefiebert und hätte mir gewünscht, noch viel mehr über sie und ihr Schicksal zu erfahren, da dieser Handlungsstrang für mich eindeutig der stärkere war. Der zweite Teil in der Gegenwart rund um Liv konnte mich dagegen deutlich weniger abholen. Liv empfand ich stellenweise als anstrengend und nervig, sodass mir das Weiterlesen zeitweise schwerfiel. Dennoch mochte ich ihren Kampfgeist und ihren Willen, sich nicht unterkriegen zu lassen. Ihr Einsatz für das Bild war nachvollziehbar, auch wenn mir der emotionale Zugang zu ihr insgesamt gefehlt hat. Sehr positiv hervorheben möchte ich das Ende. Die Auflösung war stimmig, emotional und hat die beiden Zeitebenen gut miteinander verbunden. Es hat mir das Gefühl gegeben, dass sich der Weg durch die Geschichte letztlich gelohnt hat. Fazit: "Ein Bild von dir" überzeugt vor allem durch seinen historischen Teil, der mich emotional stark mitgenommen hat und mit einer außergewöhnlich starken Protagonistin punktet. Die Geschichte in der Gegenwart konnte mich dagegen nicht vollständig überzeugen, auch wenn einzelne Aspekte durchaus gelungen sind. Das schöne, runde Ende hinterlässt jedoch einen positiven Gesamteindruck. Insgesamt ein Roman mit Stärken und Schwächen, der für mich solide, aber nicht herausragend war.

5

Diese Geschichte besteht aus zwei starken Charakteren und starken Geschichten, verbunden durch ein Bild. Denn Sophie ist die Frau eines Malers, der einst von ihr ein Portrait gemalt hat, nun aber in die französische Armee im ersten Weltkrieg eingezogen wurde. Während dessen kehrt Sophie aus Paris zurück zu ihrer Schwester und ihrem Bruder um ihnen in einem kleinen Dorf mit dem Familien Hotel zu helfen. Doch auch dieses Dorf wird bald von den Deutschen eingenommen und Sophie findet sich einem Hauptmann gegenüber, dem ihr Gemälde sehr imponiert. Sophies Geschichte hat mich sehr berührt, denn Jojo Moyes schafft es gut die Schwierigkeiten der französischen Bevölkerung im 1. Weltkrieg und die Gefühle und Verzweiflung von einer zurückgelassenen Frau, deren Mann an der Front ist, zu beschreiben. Auch ohne die Vorgeschichte (Die Tage in Paris) der beiden, merkt man die immense Liebe der Beiden in der schwierigen Zeit immer wieder. Der Cut der Geschichte ist an einem wirklichen Gänsehaut Moment und man wird etwas aus der Schwere des 1. Weltkriegs rausgezogen, kommt dann aber zu Liv und ihrer Trauer um ihren verstorbenen Mann. Gerade als ihr wieder etwas Glück im Leben vergönnt ist geht alles den Bach runter und Schuld daran ist das Portrait von Sophie. Denn Liv hängt sehr an ihr. Interessant fand ich wie sehr Liv dieses Bild an die Substanz geht und wie Sophies Blick oder her der Gedanke des Betrachters sich je nach Lage verändert. Doch auch Livs Beharrlichkeit überraschte mich. Doch durch diese erfahren wir dann nach und nach, was mit Sophie und ihrem Mann passiert ist nach dem Cut in der Geschichte. Ich fand den Aufbau und die Art und Weise, wie Jojo Moyes die Geschichten miteinander verbunden hat sehr interessant und wollte immer wissen, wie es mit beiden weiter geht. Dank der Sprecherin Luise Helm ging es mir vielleicht noch ein bisschen mehr ans Herz und am Ende konnte ich das Hörbuch zufrieden beenden, ohne das Fragen überblieben. Daher volle 5 Sterne.

5

Ich liebe dieses Buch! <3 Die Geschichte der Protagonisten Sophie und Liv berührte mich in den tiefsten Winkeln meines Körpers und weckte Trauer, Entsetzen aber auch Freude in mir. Sie zeigt einem wie grausam der Krieg ist und wie weit seine Folgen reichen. Immer wieder musste ich heulen und besonders die letzten Seiten sorgten dafür, dass ich noch jetzt emotional am Ende bin. Das werde ich erstmal verdauen müssen! Jojo Moyes gelingt es mit diesem Buch das Schicksal zweier Menschen aus völlig unterschiedlichen Zeiten miteinander zu verbinden und den Leser in deren Welten eintauchen zu lassen. Ich habe es genossen, dieses Buch zu lesen und gebe daher 5 von 5 Sterne!

5

St. Péronne, Frankreich 1916: Die deutschen Besatzer machen den Bewohnern des kleinen Ortes das Leben extrem schwer. Sämtliche Wertgegenstände, Nutztiere sind beschlagnahmt. Nur ein Bild von Sophie, gemalt von ihrem Mann Èduard Léfevre hängt noch an der Wand des "Le Coq Rouge". Der deutsche Kommandant finde Gefallen an dem Bild und auch an Sophie, die gemeinsam mit ihrer Schwester das Hotel leitet. Als Sophie erfährt, dass ihr geliebter Mann gefangen genommen wurde, ist sie bereit alles auch das wunderschöne Bild, zu opfern, um ihn zu retten. Zirka 100 Jahre später taucht das Gemälde wieder auf. Ein Rechtsstreit um "Jeunne Femme" entbrennt. Liv hat das Bild von ihrem verstorbenen Mann erhalten. Sie hängt sehr an diesem Geschenkt und als die Nachfahren des Malers Éduard Léfrevre das Bild zurück fordern, steht Liv vor der Entscheidung ihres Lebens. Meine Meinung: Eines meiner Geburtstagsgeschenke von heuer und es war einfach großartig zu lesen. Das Buch teilt sich auf zwei Geschichten auf. Teil 1 spielt im 1. Weltkrieg im besetzten Frankreich. Alle waffenfähigen Männer sind im Krieg, schon gefallen oder in Gefangenschaft. So auch Sophie Léfevres Mann Éduard, der in einem berüchtigten Gefangenenlager sein soll. Sie erinnert sich liebevoll an ihr Kennenlernen, wie dieser Mann ihr das Gefühl gegeben hat, kostbar zu sein. Vor allem in einem Portrait Sophies - genannt "Jeunne Femme" - zeigt er ihr seine Liebe und Achtung. Sophie vereint in sich nicht nur die treue und liebevolle Ehefrau sondern sie ist auch bereit für ihr Lieben zu kämpfen, um jeden Preis. Sie ist eine ungewöhnlich starke und selbstbewusste Frau ihrer Zeit. Ihr Ruf ist untadelig, bis sie sich zu einem folgenschweren Tanz einlässt, dann wird hinter ihrem Rücken getuschelt und geredet. Dennoch verliert sie niemals ihren Mut und ihren Glauben an die Menschen. Teil 2 spielt im Jahr 2006 also knapp 100 Jahre später. Das Bild "Jeunne Femme" hängt nun bei Liv im Schlafzimmer. Nach dem überraschenden Tod ihres Mannes hängt sie an diesem Gemälde. Auch das von David selbst entworfene Haus liegt ihr am Herzen und sie versucht es trotz begrenzter Mittel zu halten. Ihr Leben plätschert nur so dahin. Gefangen in ihren Gewohnheit und Erinnerungen, fällt es ihr schwer Neues anzufangen. Ein One-Night-Stand mit Paul scheint ein Schritt in die richtige Richtung, dann stellt sich aber heraus, dass Paul für eine Firma arbeitet, die gestohlene Kunstwerke sucht. Ihr Bild soll gestohlen worden sein. Ein Gerichtsverfahren ist die Folge und Paul steht auf der gegnerischen Seite. Die Geschichte verknüpft geschickt Geschichte mit aktuellem Geschehen und zwei wundervolle Liebesgeschichten. Über die Jahrzehnte hinweg habe ich mit den Figuren gelitten, gebangt und gehofft. Jojo Moyes schafft es auch dieses Mal ein tragisch schönes Buch zu schreiben. Sie überzeugt nicht nur mit ihrer spannenden Handlung sondern vor allem auch mit realistischen Charakteren.

4

Positiv überrascht! Das Buch steht schon seit Jahren ungelesen im Regal. In diesem Jahr war es Teil einer Lese-Challenge, sodass ich es nun zur Hand nehmen musste. Ich hatte eine „typische Liebesgeschichte“ erwartet. Natürlich spielt die Liebe eine große Rolle, aber dennoch… Erzählt wird das Leben der Französin Sophie während des 1. Weltkrieges. Ihr Mann, ein Künstler, kämpft an der Front. Das kleine Dorf, in dem sie und ihre Schwester ein kleines Hotel führen, ist von Deutschen besetzt. Es gibt kaum Lebensmittel für die Dorfbewohner -dann werden Sophie und ihre Schwester gezwungen, den deutschen Kommandanten und seine Männer allabendlich zu bekochen. Was dies für Sophie bedeutet, wie sie damit umgeht, ist sehr interessant geschildert. Zwischendurch wechselt dann die Erzählung in die aktuelle Zeit. Liv ist im Besitz eines Gemäldes -es zeigt die junge Sophie.

Das ist die Verbindung der beiden Erzählungen. Ich hatte nicht erwartet, dass mich das Buch so ansprechen würde, da Gemälde und Kunst nicht zu meinen Lieblingsthemen zählen. Aber trotzdem war ich -gerade was die Geschichte von Sophie angeht-sehr gefesselt.

5

Wunderschön und berührend

Ich mag die Bücher der Autorin sehr und auch bei diesem wurde ich nicht enttäuscht. Unbedingt Lesen!

4.5

Ein berührender Roman über Verlust, Liebe und den Mut, für das zu kämpfen, was einem wirklich etwas bedeutet.

Warum nicht mal einen „Oldie“ lesen? Dieses Buch lag schon ewig im Regal und plötzlich hatte ich einfach Lust darauf – beste Entscheidung! „Ein Bild von dir“ ist für mich Jojo Moyes im besten, alten Stil: gefühlvoll, mitreißend und mit einer Geschichte, die einen nicht mehr loslässt. Die letzten beiden Moyes-Bücher waren für mich eher mittelmäßig – umso schöner, hier wieder so begeistert zu sein. Besonders berührt hat mich, wie sich die zwei Erzählstränge nach und nach miteinander verweben. Man fiebert mit, versteht Liv und ihre Entschlossenheit, das Gemälde nicht herzugeben – und spürt gleichzeitig Sophies Stärke und Hoffnung im Ersten Weltkrieg.

4.5

Berührend, historisch, juristisch

„Ein Bild von dir“ hat mir richtig gut gefallen und ich habe es absolut gerne gelesen. Ich bin ein großer Fan der Autorin Jojo Moyes. Denn sie schreibt so locker und fließend, dass sich die Seiten fast von allein umblättern und man sehr schnell mit den Protagonisten mitfiebert. In diesem Buch geht es um eine Gemälde, was als gestohlen gilt und zurückgegeben werden soll. Im Detail wird die Geschichte vor Gericht entfaltet. Dabei geht es um die Wahrheit, aber auch um den finanziellen und emotionalen Wert des Bildes. Obwohl dieses Gemälde fiktiv zu sein scheint, habe ich es unglaublich klar vor Augen. Nebenbei geht es auch um den ersten Weltkrieg, um die Arbeitslager, um die Besetzung Frankreichs durch Deutschland und um das Überleben. Es geht auch um Fragen der Moral und auch um Liebe. Dieser Roman hat mich zum Nachdenken angeregt und berührt. Ich würde empfehlen vorher oder vielleicht sogar nachher die Vorgeschichte dazu zu lesen, diese ist ebenso schön geschrieben.

4

Nicht ihr Bestes aber super!

Ich fand es richtig schön nur die Love Story in der Jetzt -Zeit total überflüssig und etwas langweilig

5

Frau Moyes ist doch immer wieder eine sichere Bank! Die Geschichte war auch nicht zu kitschig, berührt aber und der Kern, der 1. Weltkrieg und was die Deutschen sich in Frankreich "rausgenommen" haben, war ja nun mal real...

Frau Moyes ist doch immer wieder eine sichere Bank!

Die Geschichte war auch nicht zu kitschig, berührt aber und der Kern, der 1. Weltkrieg und was die Deutschen sich in Frankreich "rausgenommen" haben, war ja nun mal real...
4

Roman zum Thema Kunstdiebstahl und Erster Weltkrieg

Zu Beginn war ich bei den Themen etwas skeptisch, da dies eigentlich nicht zu meinem üblichen Genre gehört. Insgesamt hat es mir dann aber besser gefallen als ursprünglich gedacht. In dem Buch werden 2 Geschichten erzählt - eine aus dem ersten Weltkrieg und eine aus der Gegenwart. Beide Geschichten sind durch ein Kunstwerk verbunden. Ich empfand gerade die Teile aus der Kriegszeit als harte Kost, sodass der Wechsel zur Gegenwart sehr angenehm war. Teilweise fand ich die Geschichte zu langatmig. Das Ende fand ich nochmal richtig schön und war ein guter Abschluss beider Geschichten.

5

Sehr spannend und informativ!

4.5

Große Empfehlung!

Die Geschichte rund um Sophies Schicksal hat mich wirklich in vielerlei Hinsicht überzeugt. Ich mochte die beiden Erzählstränge und auch die Einblicke in Liv's Charakter und Leben habe ich gerne gelesen, wobei ich allerdings zugeben muss, dass mich die Storyline aus dem 1. Weltkrieg, die wirklich krassen Verhältnisse in den Kriegsgebieten, welche skizziert wurden und Sophies Geschichte mich mehr fasziniert und gefesselt haben, als der zweite Handlungsstrang in der Gegenwart. Alles in allem aber ein, meines Erachtens nach, sehr gelungenes Buch, was wirklich viel Spannung beim Lesen aufgebaut hat.

3

*Inhalt* Ein Gemälde kann alles verändern. Und sogar zwei Liebespaaren über ein Jahrhundert hinweg eine Gemeinsamkeit schenken. Paris zu Zeiten des ersten Weltkrieges. Sophie versucht, für ihre Familie und ihren Mann Edouard (der an der Front kämpf) stark zu sein und außer einem Gemälde, das sie selbst porträtiert, erinnert nichts mehr an die glücklichen Zeiten. Einhundert Jahre später trauert Liv immer noch um ihren Ehemann David, der vor vier Jahren überraschend verstarb. Einzig ein Bild - Sophies Bild - ist ihr noch geblieben und daran klammert sie sich verzweifelt fest. Doch als ihr jemand das Gemälde versucht zu entreißen, setzt Liv alles daran, es behalten zu dürfen... *Infos zum Buch* Seitenzahl: 544 Seiten Verlag: rororo Verlag Preis: 14,99 € (Broschiert) / 12,99€ (Ebook) *Erster Satz des Buches* "Ich träumte von Essen. *Fazit* "Ein Bild von Dir" ist ein Roman der Autorin Jojo Moyes. Da ich bereits alle anderen Bücher der Autorin gelesen habe und bekennender Bewunderer ihrer Geschichten bin, konnte ich mir natürlich auch dieses Werk nicht entgehen lassen. Das Buch erschien bereits im Januar und leider muss ich sagen, dass ich seitdem nicht wirklich dazu kam, es zu lesen. Im Nachhinein bedacht, muss ich wohl zugeben, dass ich wohl unterbewusst eine Ahnung hatte, dass ich nicht so begeistert sein würde, wie von allen anderen Romanen. Doch lest selbst. Der neueste Roman der Autorin gliedert sich in zwei Geschichten, auf die ich nun zuerst nacheinander eingehen möchte und dann deren Bedeutung füreinander beschreiben/beurteilen möchte. Die Geschichte, mit der das Buch beginnt, spielt zu Zeiten des ersten Weltkrieges. Dort lernen wir Sophie kennen, eine junge Frau, die mit ihrer Schwester und deren Kindern in einem kleinen Dörfchen im Norden von Frankreichs wohnt und dort mithilft, ein kleines Lokal am Laufen zu halten. Wir erfahren viel über Sophie, ihre Schwester Helene, deren gemeinsamer Bruder Aurelien, sowie ein wenig über die beiden Kinder von Helene und können uns so ein wenig in das Leben während des ersten Weltkrieges einfühlen. Sowohl Helenes, wie auch Sophies Mann mussten an die Front und nun bleibt den Schwestern nichts anderes übrig, als das Leben erstmal alleine zu bestreiten. Wie es im Krieg oft so ist, ist das Leben schwierig, die Menschen grausam und das Essen knapp. Doch als ob das nicht genug wäre, wird Sophies und Helenes Lokal auch noch auserkoren, für die Deutschen Besatzungssoldaten zu kochen. Daraufhin nimmt das Unheil seinen Lauf und als der Kommandant der Truppe dann auch noch Gefallen an Sophies Porträt findet, werden die Zeiten schwieriger denn je... Mir persönlich fiel es zu Beginn der Gesichte etwas schwer, mich in ebendiese einzufinden, was wohl nicht nur am Schreibstil der Autorin lag, sondern eben auch an der Tatsache, dass sie die Geschichte zu Beginn etwas dahinplätschern ließ. Nach einiger Zeit hat man sich jedoch eingelesen und schon bald findet man sich darin wieder, mitten im Krieg. Der Charakter der Sophie, gefiel mir in diesem Teil der Geschichte zwar ganz gut, weil sie eine gewisse Tiefe zeigte, von vielen anderen hätte ich mir jedoch gewünscht, dass sie etwas präsenter bzw. aussagekräftiger gewesen wären. Besonders Sophies Geschwister, Helene und Aurelien werden zwar oft erwähnt, jedoch scheint keiner der beiden eine wirklich zentrale Rolle zu spielen. Sophie begegnet uns jedenfalls als willensstarke, energische Frau, die auch mal etwas aufs Spiel setzt, um sich das Leben zu erleichtern, bzw. sich und ihre Familie zu "retten", was sie über die Maßen sympathisch erscheinen lässt. Wenn man sich also das Leben dieser armen Frau so anschaut und ihren Werdegang verfolgt, so kann man sich zumindest ansatzweise vorstellen, wie es in Frankreich zu dieser Zeit wohl ausgesehen haben muss. Lügen, Verrat, Betrug. Jeder versuchte, das Beste aus seiner Situation herauszuholen, wenn man Pech hatte, sogar auf Kosten anderer. Mir persönlich gefiel dieser Teil der Geschichte sehr gut und im Gegensatz zur zweiten zentralen Geschichte, konnte mich diese sowohl überzeugen, als auch emotional miteinbinden. Ich fühlte mit Sophie und hoffe stets auf ein positives Ende. Der zweite Teil der Geschichte, welcher in der heutigen Zeit spielt, handelt von Liv, die um ihren Ehemann trauert, der vor vier Jahren verstorben ist. Vor Jahren schenkte er ihr ein Gemälde, an dem nun ihr ganzes Herz hängt. Über kurz oder lang soll es schließlich dazu kommen, dass Liv das Gemälde an Sophies Familie zurückgeben soll, da es sich (wie vermutet wird) um Diebesgut aus dem ersten Weltkrieg handelt. Liv kämpft verbissen um dieses Gemälde, auch wenn sie dadurch alles andere verliert... Auch wenn es mir deutlich leichter viel, Zugang zu dieser Geschichte zu erhalten, so muss ich doch zugeben, dass sie mir insgesamt deutlich weniger gut gefiel, als die Geschichte um Sophie. Vorrangig lag dies daran, dass ich Liv nicht nur als Person über die Maßen unsympathisch fand (was sich im Laufe des Romanes noch drastisch verschlimmerte), sondern auch ihre Gründe zu agieren nicht wirklich nachvollziehen konnte. Natürlich ist es schwer, etwas loszulassen, dass einem der verstorbene Ehemann geschenkt hat, aber ab einem gewissen Punkt sollte man doch auch mal abwägen, ob es das wirklich Wert ist! Liv erweckt oft den Eindruck von grenzenloser Naivität und an vielen Stellen des Buches war ich geneigt, sie einfach einmal Schütteln zu wollen...was leider nicht möglich war. Die Story an sich war eigentlich ganz interessant, im Grunde genommen aber eigentlich nicht über die Maßen spannend. Wirklich berühren konnte mich weder Sophies Trauer, noch der vermeintliche Verlust ihres Gemäldes, was ich persönlich eigentlich ziemlich schade fand, denn was ist schon ein Buch, dass keinerlei Emotionen im Leser weckt? Was die beiden Geschichten und deren Verknüpfung angeht, so war ich doch positiv überrascht, denn auch wenn ich von der zweiten Geschichte absolut nicht begeistert war, so konnte die Verknüpfung dessen dann doch etwas punkten. Die Idee, ein Gemälde zwei Ehepaare über ein Jahrhundert zu verbinden gefiel mir ausnehmend gut, besonders, weil ich so etwas bisher noch nicht gelesen hatte und dies über viele alte Dokumente zu vollziehen fand ich zwar nicht sonderlich originell, aber effektiv. Auch wenn man sich vielleicht fragt, wie es klappt, dass diese Dokumente über Jahrzehnte hinweg überdauern und zwei Weltkriege überlebt haben, mag zwar etwas utoptisch sein - aber das spielt eigentlich keine Rolle. Insgesamt konnte mich dieses Buch also nur mittelmäßig überzeugen, weswegen ich (im Gegensatz zu den anderen Romanen) recht lange brauchte, um mich hier durchzukämpfen. Schade, eigentlich.

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Ein wunderbares Buch!

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Ein fesselnder Roman, der 2 Zweitebenen geschickt miteinander verknüpft. Auch wenn ihre Schicksale nicht ganz zu vergleichen sind, da der 1. Weltkrieg viel Leid verursacht hat, erkenne ich viele Parallelen zwischen den zwei weiblich starken Protagonistinnen. Es gab viele überraschende Wendungen und emotionale Tiefe - Jojo Moyes hat sich mal wieder selbst übertroffen.

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Spannende Geschichte auf zwei Zeitebenen! Ich lese unheimlich gern Geschichten auf zwei Zeitebenen und war deshalb sehr gespannt auf das Buch. Die Vorgeschichte dazu, als man die beiden Protagonistinnen bereits kennengelernt hat, hat mir die beiden ans Herz wachsen lassen. So hat mir der Teil von Sophie aus dem Ersten Weltkrieg sehr gut gefallen. Sophie ist so eine starke und beeindruckende Persönlichkeit und ihre Geschichte ging wirklich unter die Haut. Jojo Moyes hat die Zeit, Sophies Geschichte und Gefühle so eindringlich beschrieben, dass ich so gern noch mehr von ihr erfahren hätte. Der Teil von Liv aus der Gegenwart konnte mich leider nicht so begeistern. Auch hier konnte man so gut mit ihr mitfühlen und hat mit ihr mitgefiebert, ihre Gefühle dem Bild gegenüber wurden so verständlich und einfühlsam beschrieben. Allerdings zog sich ihr Handlungsstrang anfangs etwas in die Länge und dann ging es mit einem Mal sehr schnell und einige Ereignisse wurden in wenigen Sätzen abgehandelt. Das emotionale Ende hat mich dann allerdings wieder sehr überzeugt, passt für mich zur Geschichte und hat die Geschichte am Ende rund gemacht.

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Ein Page Turner, etwas unrealistisch aber nett zu lesen

Genau das richtige Buch, wenn man nicht gesund und damit nicht einsatzfähig ist. Gott sei Dank, steht meine Chaiselongue, auf der ich ziemlich fertig lag, genau neben meinem Bücherregal (Warum wohl?😁) und ich brauchte nur zugreifen. Da zeigt sich wieder, dass ein großer SUB ein Vorteil sein kann.😉 Eine (eigentlich zwei) nette Liebesgeschichte, nicht sehr realistisch. Im ersten Teil mit historischem Einblick in die Zeit der deutschen Besatzung in Frankreich während des ersten Weltkrieges. Genau das richtige Buch um die körperlichen Probleme zu vergessen, wenn man außer lesen zu nicht viel in der Lage ist

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Das Bild nennt man „Das Mädchen, das du zurückgelassen hast“ und mit seinem eigenen Stil der Schule von Matisse, bewegt es den Betrachter. Ebenso Liv, die es von ihrem Mann auf ihrer Hochzeitsreise geschenkt bekommen hat. Doch nun verbindet sie noch mehr mit der Frau auf dem Bild, denn jetzt wurde Liv von David zurückgelassen, als dieser völlig unerwartet stirbt. Seither ist ihr Leben einsam, bis durch Zufall ein neuer Mann in ihr Leben tritt. Nur schwer kann sie ihre selbst gewählte Isolation aufgeben. Gerade als sie bereit ist ihr Schneckenhaus zu verlassen, stellt sie fest, dass er den Auftrag hat, dass Bild ausfindig zu machen und es der Familie des Malers zurückzugeben. „Das Mädchen, das du zurückgelassen“ hast, zeigt nämlich die Frau des Künstlers und wurde von den Deutschen im ersten Weltkrieg geraubt. Die bewegende Geschichte hinter dem Bild lässt Liv nicht los und um nichts in der Welt will sie sich von dem Portrait trennen, zumal es sie an ihre glückliche Zeit mit David erinnert. Am Anfang hat mich die Geschichte hypnotisiert. Erzählt wird zunächst die Geschichte hinter dem Bild. Sophie arbeitet als junges Mädchen in Paris, wo sie einen aufstrebenden Künstler kennen lernt, der sie erst portraitiert und später heiratet. Zur Zeit des ersten Weltkriegs muss ihr Mann an die Front und sie kehrt heim an den elterlichen Gasthof. Doch dann wird dieser Teil Frankreichs besetzt und ist den Repressalien der Deutschen ausgesetzt. Der neue „Herr Kommandant“ lässt sich von Sophie und ihrer Schwester bekochen und versucht Sophies Sympathie zu gewinnen. Doch mit seinem Charme kommt er nicht weit, denn zu sehr hängt sie an ihrem Ehemann und würde alles tun, um ihn zu retten. Sogar wenn das bedeuten würde, das Bild von ihr, dem „Herrn Kommandant“, der es so sehr bewundert zu überlassen. Der möchte jedoch viel mehr als das. Ich war so gefangen von der Story, dass ich frustriert vor und zurückblätterte, als die Geschichte plötzlich einen Switch in die Gegenwart machte. Bestimmt hatte mein Kindle einen technischen Defekt. Aber nein, ab Seite 167 betritt Liv die Bühne und es wird ziemlich langweilig. Beide Frauen, die fast ein Jahrhundert trennen, haben eigentlich nur eins gemeinsam, nämlich das sie von ihren Männern zurückgelassen wurden. Erst gegen Ende, als Liv sich auf die Spur von Sophie begibt, wird es wieder interessant. Die Liebesgeschichte der Gegenwart ist eher langweilig und die Gerichtsstory erinnerte mich zu stark an den Stil von Jodi Picoult. Wirklich interessant macht dieses Buch erst Sophie und ihr Widerstand gegen die deutsche Besatzung. Und auch die Fragen vor die die Autorin mich stellte, hatten es mir angetan: Wem gehört ein wertvolles Gemälde, dass in Kriegszeiten geraubt wurde? Ist es moralisch verwerflich sich gestohlene Familienerbstücke zurückzuholen und diese anschließend aus Profitgier zu verkaufen? Deshalb bekommt dieses Buch von mir vier Sterne, denn es ist die ambivalente Geschichte von zwei Frauen, die zurückgelassen wurden verbunden durch ein Portrait. Ein paar Seiten weniger, hätten dem Werk gut getan oder als Alternative den Fokus mehr auf Sophie zu lenken. Aber sonst eine schöne Geschichte, die zur Abwechslung mal den ersten Weltkrieg zum Thema hat, auch wenn wir Deutschen auch da nicht besonders gut wegkommen.

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