Echoes of Ashes and Rain - Die Perfekten
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Caroline Brinkmann schreibt seit Jahren erfolgreich Bücher für Jugendliche und junge Erwachsene, die inzwischen auch international eine große Leserschaft gefunden haben. Sie wurde für ihre Geschichten bereits mehrfach ausgezeichnet. Aktuell ist Brinkmann in Deutschland und New York zu Hause. Sie schreibt von überall aus, nur nicht vom Schreibtisch. In den sozialen Medien tauscht sie sich am liebsten mit ihren Leser*innen über ihre Projekte aus.
Merkmale
1 Bewertungen
Stimmung
Hauptfigur(en)
Handlungsgeschwindigkeit
Schreibstil
Beiträge
Rezensionsexemplar | Düster, beklemmend und nah an unserer Realität
Dieses Buch war anders, als ich erwartet hatte. Es spielt in einer dystopischen Welt, greift aber gleichzeitig viele Themen auf, die sich erstaunlich nah an unserer heutigen Realität anfühlen. Die Stimmung im Buch ist durchgehend eher gedrückt. Das sollte man wissen und auch wollen. Es gibt nur wenige echte Lichtmomente, und ich habe gemerkt, dass das zwischendurch sogar meine eigene Stimmung beeinflusst hat. Aber genau das passt zum Setting der Geschichte. Die Menschen werden anhand ihrer Gene kategorisiert, alles wird in ein strenges System eingeordnet. Es gibt nur richtig oder falsch, Schwarz oder Weiß – für Graustufen ist kein Platz. Gerade diese Konsequenz macht das Buch so beklemmend, aber auch spannend. Es ist kein leichtes Buch, das man mal eben nebenbei liest.
Eigentlich greife ich eher selten zu Dystopien – aber dieses Buch hat mich wirklich positiv überrascht. Ich bin unglaublich froh, dass ich mich dafür entschieden habe (und Teil der Leserunde @lesejury war 🥰), denn die Geschichte konnte mich komplett abholen. Die Welt rund um die Ghosts und die Gesegneten ist düster, spannend und gleichzeitig erschreckend greifbar. Dieses Leben im Verborgenen, ständig auf der Flucht und immer mit der Angst entdeckt zu werden – das sorgt von Anfang an für eine intensive Atmosphäre. 🖤 Rain ist eine starke Protagonistin, deren Entscheidungen man gut nachvollziehen kann. Ihr Wunsch, nicht länger unsichtbar zu sein, und die Begegnung mit Lark bringen genau die richtige Mischung aus Spannung und Emotion in die Geschichte. Die Dynamik zwischen den beiden ist voller Konflikte, Zweifel und dieser leisen, aber spürbaren Anziehung. Die Handlung bleibt durchgehend fesselnd und stellt immer wieder die Frage, wie weit man für Familie, Freiheit oder Liebe gehen würde. ❤️🔥 📚 Mein Fazit: Eine spannende, emotionale Dystopie, die mich absolut überzeugt hat. Ich habe die Geschichte sehr gern gelesen und bin richtig froh, ihr eine Chance gegeben zu haben. 🫶🏻✨

Coole Welt, spannende Geschichte und viele Geheimnisse und Intrigen. Hat mir gut gefallen. Kann ich absolut empfehlen.
Der Auftakt der Reihe hat mir wirklich gut gefallen. Vor allem die dystopische Welt fand ich sehr faszinierend. Vor allem die Elemente aus unserer Welt, die niemand deuten konnte, fand ich sehr gelungen. Das ganze System der Welt erinner sehr an die Tribute von Panem, aber trotzdem ganz anders. Es gab so viel von dieser Welt zu entdecken, teilweise auch mit schockierenden Erkenntnissen. Die Geschichte war zeitweise sehr spannend, teilweise aber auch etwas langatmig. Besonders gut hat mir gefallen, dass wir die Geschichte aus der Perspektive unserer beiden Hauptprotagonisten erleben. So waren wir ständig in anderen Teilen der Welt und Handlungssträngen unterwegs. Unsere Hauptprotagonistin Rain fand ich sehr sympathisch, vor allem ihre Entwicklung während der Geschichte hat mir wirklich gut gefallen. Unseren Hauptprotagonisten Lark konnte ich sehr schwer einschätzen, da er einige Geheimnisse hatte. Ich bin jetzt sehr gespannt wie es im 2. Band weiter geht. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Es wird alles sehr gut beschrieben, sodass man sich alles echt gut vorstellen kann.
"Nicht die Gene machen einen Menschen perfekt, sondern sein Wesen."
"Echoes of Ashes and Rain" von Caroline Brinkmann hat mich vor allem wegen seiner spannenden Grundidee neugierig gemacht. Eine Welt, in der Menschen genetisch optimiert werden und Perfektion zum höchsten Ideal geworden ist, klingt zunächst faszinierend. Je tiefer man jedoch in die Geschichte eintaucht, desto deutlicher wird, wie beklemmend dieses System eigentlich ist. Besonders gut gefallen hat mir, wie die Autorin diese dystopische Gesellschaft zeichnet. Vieles wirkt durchdacht und gleichzeitig erschreckend plausibel. Immer wieder musste ich beim Lesen darüber nachdenken, was Perfektion überhaupt bedeutet und welchen Preis Menschen bereit sind dafür zu zahlen. Auch die Handlung konnte mich größtenteils mitreißen. Es gibt einige spannende Entwicklungen und Momente, die neugierig machen und dazu führen, dass man immer noch ein Kapitel weiterlesen möchte. Gerade gegen Ende nimmt die Geschichte noch einmal deutlich an Fahrt auf. Mit der Protagonistin bin ich insgesamt gut durch die Geschichte gekommen, auch wenn ich mir an manchen Stellen etwas mehr emotionale Tiefe gewünscht hätte. Einige Entscheidungen wirkten auf mich etwas schnell, und auch manche Nebenfiguren hätten für meinen Geschmack noch etwas mehr Raum bekommen dürfen. Mir hat das Buch gut gefallen und ich freue mich sehr auf den zweiten Band.

Spannende Dystopie🤍
Ich lese wirklich selten Dystopien, dennoch konnte mich diese wirklich sehr gut überzeugen. Also ich fand es am Anfang bisschen schwierig richtig in das Buch reinzukommen, aber das hatte sich dann auch nach einigen Seiten erledigt gehabt. Ich habe das Buch inhaliert und konnte es kaum aus der Hand legen und das sagt ja schon was! Denn die 17-jährige Rain ist ein Ghost: Sie ist nirgendwo registriert und lebt außerhalb des Systems. Seit ihrer Geburt sind sie und ihre Mutter auf der Flucht vor den Gesegneten, einer perfekten Weiterentwicklung der Menschen, die das Land Hope mit eiserner Hand regieren. Ihre einzige Überlebenschance besteht darin, stets unsichtbar zu bleiben. Doch als Rain auf den geheimnisvollen Lark trifft, will sie sich nicht länger verstecken und begeht einen fatalen Fehler. Sie bricht die wichtigste Regel der Ghosts und kommt ihm zu nahe. Denn Lark verfolgt eigene Ziele, und um die zu erreichen, müsste er Rain verraten. Beide werden vor eine unmögliche Wahl gestellt: Wen wollen sie retten - ihre Familien oder einander? Doch für was sie sich entscheiden werden, werde ich euch nicht verraten. Denn ich kann diese Dystopie für jeden empfehlen, der gerne mal sowas lesen möchte!🤍

Dystopie - Zwischen Perfektion und Rebellion
Mir ist erst relativ spät klar geworden: Wow, ich lese eigentlich gern Dystopien. Ich habe sie schon immer gern gelesen, nur habe ich das nie bewusst unter diesem Begriff zusammengefasst. „Tribute von Panem“ ist wohl das bekannteste Beispiel dafür. Auch „Divergent“ und „Maze Runner“ schlagen in eine ähnliche Kerbe. Das Buch „Die Perfekten“ ist ebenfalls eine Dystopie und wurde vom Original aus dem Jahr 2018 nun neu aufgelegt. Wir tauchen in eine völlig andere Welt ein. Eine Welt, die irgendwie kaputt wirkt und mit unserer heutigen kaum vergleichbar ist. In ihren Grundzügen erinnert die dargestellte Gesellschaft durchaus an die Welt von Panem. Statt Distrikten gibt es hier eher Bereiche, in denen unterschiedliche Tätigkeiten angesiedelt sind. Die „Perfekten“ sind natürlich diejenigen, die im Luxus leben und kaum Verständnis für die Unterschicht haben. Hier begegnen wir Rain und Lark. Obwohl beide im selben Bereich leben, könnten ihre Leben kaum unterschiedlicher sein. Im Verlauf der Geschichte begleiten wir abwechselnd Lark und Rain. Zusammen mit dem angenehmen Schreibstil macht das das Lesen sehr flüssig und unterhaltsam. Der Autorin gelingt es geschickt, Spannung und Twists einzubauen und gleichzeitig genug Raum zu lassen, um die Welt zu entfalten. Auch die Nebencharaktere sind gut ausgearbeitet und bereichern die Geschichte. Gerade bei einigen Figuren habe ich jedoch deutliche Parallelen zu Charakteren aus Panem wahrgenommen. „Die Perfekten“ ist insgesamt eine gelungene Dystopie mit nur kleinen Schwächen. Ich habe darin nicht nur starke Panem-Vibes gespürt, sondern teilweise auch etwas zu viele Ähnlichkeiten. Trotzdem ist das Buch absolut lesenswert.

Eine wirklich spannende Dystopie 🤍
📝 Rain und ihre Mutter sind ihr Leben lang auf der Flucht und leben außerhalb des Systems. Denn Rain ist ein Ghost. Sie sind auf der Flucht vor den Gesegneten, diese sind „perfekte“ Menschen. Das heißt sie darf niemanden trauen, keine Freundschaften schließen usw. Als sie jedoch auf den gutaussehenden Lark und seine kleine Schwester Rose trifft, gerät der Plan für sie ins Wanken. ❗️ Vorab: Ich finde es super, dass der Klappentext nicht schon 50 % der Handlung verrät! Das Buch hält viel mehr bereit. 🖊️ Die Story ist spannend und flüssig zu lesen. Einziger kleiner Kritikpunkt sind die POV-Sprünge, die teilweise mitten im Kapitel ohne Kennzeichnung erfolgen. Sobald man jedoch in der Geschichte drin ist, stört das kaum. 🌎 Die Welt und einige Charaktere erinnerten mich stark an Die Tribute von Panem: Ähnlich aufgebaut, aber trotzdem eine völlig eigenständige Geschichte. 🤍 Rain ist von Beginn an ein starker und glaubwürdiger Charakter, in den man sich gut hineinversetzen kann. Lark hingegen bleibt etwas vage und wirkt oft naiv, obwohl man auch aus seiner Perspektive liest. Die Beziehung zwischen Rain und Lark empfinde ich eher wie eine oberflächliche Freundschaft, da hat mir eine tiefere Entwicklung der Beziehung gefehlt. Aber vielleicht passiert dies noch in Band 2! Vermisst habe ich auch eine charakterliche Entwicklung beider Charaktere. Rain und Lark bleiben weitgehend wie zu Beginn: Rain stark, Lark verletzlich und naiv. In Rose hingegen verliebt man sich sofort! 💫 Es ist erstaunlich wie viel in diesem Buch passiert! Es gab so einige Plot Twists, manche konnte ich erahnen und manche aber auch wieder nicht. Aber so ein richtiger Schockmoment blieb leider aus. Trotz einiger Kritikpunkte hat mich die Geschichte sehr gefesselt, denn das Buch war wirklich durchweg spannend! Daher gebe ich dem Buch 3,75 von 5 Sternen. ⭐️
*Anzeige/Rezensionsexemplar* 🥬 Mein spoilerfreier Salat dazu: Erst-Erscheinung unter dem Titel: Die Perfekten im Jahr 2017. Hierbei handelt es sich um eine Neuauflage. Die Geschichte um Rain und Lark spielt in einer Welt, in der allen von den Genen abhängt und Menschen in Klassen eingeteilt werden. Ich als großer Dystopie-Fan mag solche Szenarien ja unglaublich gerne, da man hier meist gesellschaftskritische Themen für sich mitnehmen kann. Die Umsetzung dieses Systems hat Caroline Brinkmann genial gelöst. Sie hat es geschafft, die verschiendenen Zirkel so lebensnah wie möglich zu kreieren. Die Atmosphäre, die dadurch entsteht, ist einfach super. Die Charaktere wirken super authentisch, da sie wirklich gut ausgearbeitet wurden. Rain war mir sehr symphatisch und man merkt Larks innere Zerrissenheit wirklich an. Die Spannung zwischen den beiden ist super greifbar. Zwischendrin entstanden leider ein paar Längen, da aber ab der Hälfte wirklich wieder weg waren. Ich bin sehr gespannt, wie es im zweiten Band weitergeht und kann das Buch jedem, der Dystopien mag sehr empfehlen.
𝐓𝐨𝐥𝐥𝐞𝐫 𝐀𝐮𝐟𝐭𝐚𝐤𝐭 𝐝𝐞𝐫 𝐦𝐢𝐭𝐫𝐞𝐢ß𝐞𝐧𝐝𝐞𝐧 𝐃𝐲𝐬𝐭𝐨𝐩𝐢𝐞 😍💭
Rain lebt außerhalb des Systems des Landes Hope: sie ist ein sogenannter Ghost und niemand darf erfahren, dass sie existiert. Gemeinsam mit ihrer Mutter führt sie einen Überlebenskampf und versucht, weitestgehend unsichtbar zu bleiben - bis sie auf Lark trifft. Doch der geheimnissvolle Junge verfolgt seine eigenen Ziele, bei denen er nicht an Rain denken darf. Mir hat das Buch auf jeden Fall gut gefallen. Danke auch an Lesejury und den One-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares 🥹 Die 17-jährige Rain mochte ich als Protagonistin sehr. Man hat ihr angemerkt, dass sie mit ihrer Lebenssituation nicht ganz zufrieden war, aber sie hat trotzdem das beste daraus gemacht. Rain ist nicht nur eine starke Kämpferin, sondern auch unglaublich schlau und hat ein großes Herz. Außerdem ist sie den Menschen, die ihr wichtig sind, sehr loyal, was auch eine wichtige Eigenschaft von ihr ist. Rain hat im Laufe des Buches einige Veränderungen und Verluste miterlebt, aber sie hat nie aufgeben. Lark gegenüber bin ich etwas zwiegespalten: auch seine Loyalität gegenüber seiner Familie und seiner Freundin ist sehr bewundernswert, aber er hat nicht nur gute Dinge getan. Ich mag ihn aber trotzdem, weil er eben nicht der "perfekte" Held ist, wie man es vielleicht erwartet. Er hat seine Schwächen, versucht aber, immer das Richtige zu tun. Das ist nicht immer möglich, aber er wird auch vor schwere Wahlen gestellt, die wir alle sicherlich nicht treffen wollen. Mein Lieblingscharakter in diesem Buch war Rose, die Schwester von Lark. Ich liebe ihre aufgeweckte, neugierige und fröhliche Art, die ein bisschen Hoffnung in die graue, grausame Welt bringt. Rose ist von der Gesellschaft aus gesehen am niedrigsten gestellt, aber sie zeigt, dass man Menschen nicht danach bewerten sollte, wie schlau, gesund, ... sie sind, sondern danach, wie ihre Persönlichkeit ist. Das Land Hope als Setting war auf jeden Fall sehr interessant. Es hat mich ein bisschen an »Tribute von Panem« erinnert, weil es auch in Zirkel aufgeteilt war und es eine große Hauptstadt gab, in der sie Reichen und Wohlhabenden lebten. Trotzdem war das System ganz anders, denn hier werden Menschen durch ihre Gene bzw Schlauheit oder Gesundheit klassifiziert. Besonders gut an diesem Buch hat mir gefallen, dass es immer spannend war und es ständig Twists gab. Dadurch wurde das Lesen nie langweilig. Außerdem gibt es in diesem Buch nicht eindeutig "gut". Die Gesegneten sind eher die Antagonisten in dieser Geschichte, aber es ist nicht ganz klar, wer hier jetzt "gut" ist. Es gibt zwar Rebellen, aber sie handeln oft grausam und denken nur an sich. Ich fand es sehr spannend, das mal so zu lesen, da ich das nicht nie so wirklich gemacht habe. Abschließend kann ich euch nur sagen, dass ihr das Buch lesen solltet. Es ist eine fesselnde Dystopie, mit überraschenden Twist, einer starken Protagonistin und spannendem Setting. Das Buch gibt ein bisschen »Tribute von Panem« Vibes, ist aber dennoch ganz anders. Definitiv empfehlenswert!

Eine spannende und gut durchdachte Dystopie
Ghost Rain ist quasi unsichtbar. Nicht registriert, nicht beachtet, absolut unwichtig… bis sie auf Lark trifft, der sie verrät…. Zwischen Zweifel und Misstrauen, Erstaunen und Begehren ist Rain hin und hergerissen. Ihre Charakterentwicklung fand ich sehr nachvollziehbar. Rain ist in ihre Rolle reingewachsen, ohne ihre Überzeugungen zu verlieren. Sie hat nie aufgehört zu hinterfragen und reflektieren. Auch Larks Handeln konnte ich zu gewissen Teilen gut nachvollziehen, hat er doch aus Liebe zu seiner Schwester agiert. Er hat meiner Meinung nach sogar fast eine stärkere Charakterentwicklung durchgemacht als Rain. Als Lesender kann man perfekt mitfiebern. Wer ist Freund wer Feind? Wer meint es gut mit Rain, wer ist ein Verräter? Ihren Vater Tiberius konnte ich bis zum Schluss nicht durchschauen und einschätzen. Nun bin ich sehr gespannt auf den zweiten Band. Eine spannende und gut durchdachte Dystopie, definitiv eine große Empfehlung!
Eine ganz ganz große Leseempfehlung für alle, die Panem geliebt haben, die Dystopien lieben oder keinen Spice in Jugendbüchern brauchen. Dieses Buch, die aus zwei Perspektiven die Geschichten von Rain und Lark erzählt, weckt nicht nur mit dem Setting und den Anspielungen an eine alte Welt, OldSchool-Gefühle. Während des Lesens habe ich mich in die Zeit von “Twilight” , “Panem” , “Die Auswahl” , “Die Bestimmung” & Co. versetzt gefühlt. Mit einer überschaubaren Anzahl an wichtigen Charakteren, klarer Storyline und einer Mischung aus Vorahnung und Überraschung konnte mich das Buch auf ganzer Linie überzeugen. Absolutes Highlight ist der Tierische Sidekick und der versteckte Humor. Komplett ohne Spice schafft die Autorin es trotzdem tiefe Gefühle für die Charaktere zu wecken und einen mitleiden zu lassen. Und das nicht zu knapp, Rain’s & Lark’s Geschichten sind jede für sich eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Abschließend noch ein paar Worte zur neuen Aufmachung, die Geschichte ist eine Neuauflage und das Taschenbuch ist in meinen Augen absolut gelungen und passt perfekt zur Story. P.S.: 5/5 Sterne, Rezensionen sind immer nur der Eindruck eines einzigen und niemand kann den Geschmack aller treffen. Ich bewerte die Arbeit und zolle meinen Respekt, ein Buch zu schreiben und zu veröffentlichen, indem ich volle Punkte gebe.
Eine tolle Dystopie die einige Überraschungen parat hält
Rain streift heimlich durch die Straßen und versucht, unentdeckt zu bleiben. Wieso? Sie ist ein Ghost. Eine nicht registrierte Bürgerin aus dem Land Hope. Sie und ihre Mutter flüchten vor den Gesegneten. Weiter entwickelte Menschen, die das Land regieren. Eines Tages wird sie entdeckt. Lark, der einen besseren Stand in der Gesellschaft hat als sie, hält sie für einen Lauscher und konfrontiert sie. Als sie das Missverständnis aufklären kann, lädt Lark sie auf ein Eis ein, doch Rain sucht das Weite. Werden die beiden sich wieder begegnen? Und was hält die Zukunft für Rain noch bereit? Lest es selbst. Rain lebt mit ihrer Mutter auf der Flucht vor den Gesegneten. Sie ist ein Ghost. Sie ist nicht auf den Mund gefallen und riskiert auch mal einiges. Als Lark in ihr Leben tritt, ändert sich einiges für sie. Lark hat einen besseren Stand und kümmert sich um seine Mutter und seine Schwester Rose, die krank ist. Als er Rain begegnet, ändert das einiges für ihn. Er hat ein Ziel, und um das zu erreichen, müsste er Rain verraten. Die Story ist eine Dystopie, und man musste erst einmal hineinkommen. Es wird in der Erzählerperspektive geschrieben. Der Schreibstil ist flüssig und locker. Die Geschichte enthält einige Plots, die es umso spannender machen und dafür sorgen, dass man wissen möchte, wie es weitergeht. Eine tolle Story und eine Leseempfehlung meinerseits.

Beklemnendes Zukunftsszenario
Ich mag eigentlich Dystopien – vor allem, wenn sie nah an der Realität sind. Die Perfekten konnte mich aber nicht so überzeugen. Die Geschichte ist mir etwas zu utopisch und insgesamt sehr düster. Außerdem gibt es ziemlich viel Gewalt, was ich teilweise zu viel fand. Leider hat mich das Buch deshalb nicht richtig gepackt.
Tolle düstere Dystopie ohne Spice und nahezu keine Romance.
Das Buch Echoes of Ashes and Rain ist eine düstere, bewegende Dystopie und der Auftakt einer Dilogie. Rain wächst im trostlosen und smogverseuchten Bezirk Grey auf. Menschen werden in dieser Welt aufgrund ihrer Gene eingeteilt und haben nahezu keine Chance auf ein besseres Leben. Rain ist eine Ghost, jemand, der nicht im System registriert ist und wird aufgrunddessen gejagt. Die Geschichte ist recht rasant und fesselnd geschrieben und hat mich direkt in ihren Bann gezogen. Die Slums sind wirklich düster beschrieben, man fühlt mit den Menschen aus diesen Bezirken mit. Es gibt jedoch auch einige süße Details, wie eine freche Fuchsmanguste. Wer Hunger Games und die Divergent-Reihe mochte, findet hier eine weitere, spannungsgeladende Dystopie mit starker Protagonistin, allerdings mit nahezu keiner Romance und komplett ohne Spice.
Überraschend gut.. Hätte ich nicht gedacht.. Das Buch wird aus zwei Sichten erzählt... Einmal von Rain und Lark... Dadurch hat man eine gute Sicht von dem ganzen Geschehen und den Beweggründen... Typische Dystopie, abee doch irgendwie anders, auch die typische Liebesgeschichte hat gefällt, obwohl kleine Andeutungen dabei waren, was mich aber nicht so stört. So wie das Buch endet, gehe ich von einem zweiten Teil aus und darauf wäre ich sehr gespannt
Die Dystopie „Die Perfekten“ von Caroline Brinkmann ist der Auftakt einer Reihe. Ich kannte bereits „Kobrin – Die schwarzen Türme“ aus der Feder von Caroline Brinkmann. Dieses Buch konnte mich leider nicht vollständig überzeugen, doch diese Dystopie klang vom Inhalt sehr vielversprechend, sodass ich der Autorin noch eine Chance geben wollte. Und ich finde, man merkt eine Entwicklung im positiven Sinne. Inhaltsangabe (Quelle: Klappentext): Rain ist ein Ghost. Sie lebt außerhalb des Systems. Seit ihrer Geburt ist sie auf der Flucht vor den Gesegneten, einer perfekten Weiterentwicklung der Menschen, die mit eiserner Hand regieren und das Volk unterdrücken. Rain weigert sich jedoch, sich ein Leben lang zu verstecken, und begeht einen fatalen Fehler. Sie bricht die wichtigste Regel der Ghosts: Vertraue niemandem! Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, wollte ich der Autorin nochmal eine Chance geben, nachdem mir ihr Werk Kobrin nicht hundertprozentig gefallen hat. Und ich wurde positiv überrascht. Der Schreibstil von Caroline Brinkmann ist sehr angenehm, sodass sich das Buch mit seinen etwa 600 Seiten flüssig lesen lässt. Auch hat die Autorin einen bildhaften Schreibstil, man kann als Leser quasi die giftige Luft atmen und die bedrückenden Lebensumstände in manchen Bereichen dieser Welt fühlen. Allgemein hat mir die Thematik und auch die erschaffende Welt gut gefallen und konnte mich von den Ideen der Autorin überzeugen. Die Idee, dass die Welt und dessen Machtgefüge durch die Gene der Bevölkerung bestimmt wird bzw. wie perfekt diese sind, fand ich sehr interessant. Auch die Umsetzung dieses Konzeptes fand ich ansprechend. In diesem erschaffenen Universum gibt es einige Bedrohungen. Zum Beispiel ist die Luft im Bezirk Grey toxisch und leider total verschmutzt, sodass man diese nicht ohne Gasmasken über eine längere Zeit atmen kann. Auch die Probleme und Ideologien anderer Bezirke werden, wenn auch nicht so umfangreich, thematisiert. Dadurch wirkt diese Welt realistisch und man bekommt als Leser einen guten Einblick, wie diese aufgebaut ist. Der Einstieg ist meiner Meinung nach nicht so ganz gelungen. Das Buch beginnt recht langsam und nicht ganz so spannend. Man lernt zuerst die Protagonistin Rain, ihr Leben und die Welt im Allgemeinen kennen. Ich fand, dass dieser etwas zu langatmig war. Ein paar Straffungen hätten mir den Einstieg in das Buch erleichtert. Aber sobald dieses Werk erst einmal Fahrt aufgenommen hat, ist kein Abbruch der Spannung erkennbar. Einige unverhoffte Wendungen werden eingebaut. Ein paar dieser Wendungen waren zu erahnen, andere haben mich total überrascht. Gut gefallen haben mir auch die Einblicke in das Leben eines Gesegneten. Durch die verschiedenen Perspektiven wird zusätzliche Spannung aufgebaut, sodass man das Buch ab einer gewissen Seitenzahl am liebten nicht mehr aus der Hand legen möchte. Positiv möchte ich noch die Darstellung der Unterschiede zwischen der einfachen Bevölkerung und den Perfekten erwähnen. Dieser Kontrast hat mir gut gefallen und auch die Ausarbeitung dieser konnte mich überzeugen. Auch die Protagonisten haben mir gut gefallen. Rain ist ein bodenständiges junges Mädchen. Sie ist eine Ghost. Dies hat zur Folge, dass sie im Untergrund leben muss und immer in Gefahr ist, entdeckt zu werden. Das hat ihr Leben und auch ihren Charakter gezeichnet. Sie sehnt sich nach einem einfachen Leben. Auch hat sie ihr Herz a rechten Fleck und setzt sich für ihre Freunde und ihre Familie ein. Sie kämpft eher für andere als für sich selber. Trotz dieser durchaus positiven Wesenszüge bin ich leider nicht immer mit Rain warm geworden. Meistens war sie mir einfach zu passiv, manchmal hätte es ihr gut getan, gewisse Umstände ein bisschen mehr zu hinterfragen. Lark ist der männliche Gegenpart zu Rain. Auch er kämpft auf seine Art für seine Familie und gegen das Unrecht. Im Verlauf der Geschichte macht er einige Fehler, die ihn nur noch realistischer machen. Er erkennt seine Fehler und versucht, diese wieder gut zu machen. Am Ende werden nicht alle Erzählstränge abgeschlossen. Ein paar Handlungsstränge bleiben offen, sodass man auf die Fortsetzung gespannt sein kann. Insgesamt hat mir die Dystopie „Die Perfekten“ von Caroline Brinkmann gut gefallen. Besonders die Welt, die Thematik und einige Wendungen im Verlauf der Geschichte konnten mich überzeugen. Dennoch gibt es meiner Meinung nach noch ein paar Schwachstellen. Daher möchte ich für dieses Buch 4 Sterne vergeben.
Die Sache, die mir bei diesem Debüt der Autorin als aller erstes ins Auge gesprungen ist, war der Titel "Die Perfekten". Ich habe mich schon beim lesen des Titels sehr angesprochen gefühlt. Als ich mir dann auch noch das Cover angesehen habe, war sofort klar, ich muss dieses Buch lesen. Als letztes habe ich mir den sehr viel sprechenden Klappentext durchgelesen hatte und da wusste ich, dass es für mich mal wieder an der Zeit ist, eine Dystopie zu lesen. Trotz eines gut leserlichen Schreibstils brauchte ich erstmal zwanzig Seiten, bis ich mich in der Geschichte zurecht gefunden habe, denn zunächst hat mich die Erzählpesrpetive aus der dritten Person Singular gestört und das Thema mit den Genen war zwar spannend, aber auch sehr kompliziert, wobei sich letzteres gegeben hat während des Lesens. Ich bewundere Caroline Brinkmann für ihren Mut, ein solches Thema für einen Roman zu wählen, denn auch, wenn dieses Thema ihrer dystopischen Welt echt Spannung verliehen hat, habe ich beim Lesen immer Parallelen zu einer bestimmten Zeit in der Geschichte unseres Landes gesehen. Eine Sache, die mich beim Lesen immer wieder erheitert hag, waren bestimmte Charaktere. Auch hat Frau Brinkmann es geschafft, durch den Aufbau von Hope und ihrer Geschichte im Allgemeinen eine wahnsinss Atmosphäre zu erschaffen. Auch finde ich, das die Autorin sehr charakteristische Namen für ihre Charaktere und auch logische Charakter Konstellationen geschaffen hat. Es ist mir außerdem sehr gut gelungen, die Gefühle und Gedanken der Charakter nachzuvollziehen. Rain war eine sehr interessante Protagonistin, die allerdings schwer zu fassen war. Mich konnte sie allerdings von sich überzeugen. Ich finde, sie beweist im Laufe der Geschichte immer wieder großen Mut und ist ein Mädchen, was sein schicksal akzeptiert ohne deshalb mehr als nötig zu jammern. Ich konnte mich zum Teil sehr gut mit ihr identifizieren, denn dieses Gefühl, nicht dazu zugehören, kenne ich nur zu gut. Lark war unser zweiter Protagonist. Auch ihn habe ich kennen und lieben gelernt, denn seine Art, für seine Schwester zu kämpfen, gefällt mir. Conclusion Abschließend bleibt mir nur zu sagen, das ich Caroline Brinkman zu einem gelungenen Debüt gratulieren kann." Die Perfekten" ist eine düstere Geschichte mit atmospherischem Schreibtil und tollen Charakteren. Aus diesem Grund bekommt dieses Buch vier von fünf Pferden. Die Sache, die mir bei diesem Debüt der Autorin als aller erstes ins Auge gesprungen ist, war der Titel "Die Perfekten". Ich habe mich schon beim lesen des Titels sehr angesprochen gefühlt. Als ich mir dann auch noch das Cover angesehen habe, war sofort klar, ich muss dieses Buch lesen. Als letztes habe ich mir den sehr viel sprechenden Klappentext durchgelesen hatte und da wusste ich, dass es für mich mal wieder an der Zeit ist, eine Dystopie zu lesen. Trotz eines gut leserlichen Schreibstils brauchte ich erstmal zwanzig Seiten, bis ich mich in der Geschichte zurecht gefunden habe, denn zunächst hat mich die Erzählpesrpetive aus der dritten Person Singular gestört und das Thema mit den Genen war zwar spannend, aber auch sehr kompliziert, wobei sich letzteres gegeben hat während des Lesens. Ich bewundere Caroline Brinkmann für ihren Mut, ein solches Thema für einen Roman zu wählen, denn auch, wenn dieses Thema ihrer dystopischen Welt echt Spannung verliehen hat, habe ich beim Lesen immer Parallelen zu einer bestimmten Zeit in der Geschichte unseres Landes gesehen. Eine Sache, die mich beim Lesen immer wieder erheitert hag, waren bestimmte Charaktere. Auch hat Frau Brinkmann es geschafft, durch den Aufbau von Hope und ihrer Geschichte im Allgemeinen eine wahnsinss Atmosphäre zu erschaffen. Auch finde ich, das die Autorin sehr charakteristische Namen für ihre Charaktere und auch logische Charakter Konstellationen geschaffen hat. Es ist mir außerdem sehr gut gelungen, die Gefühle und Gedanken der Charakter nachzuvollziehen. Rain war eine sehr interessante Protagonistin, die allerdings schwer zu fassen war. Mich konnte sie allerdings von sich überzeugen. Ich finde, sie beweist im Laufe der Geschichte immer wieder großen Mut und ist ein Mädchen, was sein schicksal akzeptiert ohne deshalb mehr als nötig zu jammern. Ich konnte mich zum Teil sehr gut mit ihr identifizieren, denn dieses Gefühl, nicht dazu zugehören, kenne ich nur zu gut. Lark war unser zweiter Protagonist. Auch ihn habe ich kennen und lieben gelernt, denn seine Art, für seine Schwester zu kämpfen, gefällt mir. Conclusion Abschließend bleibt mir nur zu sagen, das ich Caroline Brinkman zu einem gelungenen Debüt gratulieren kann." Die Perfekten" ist eine düstere Geschichte mit atmospherischem Schreibtil und tollen Charakteren. Aus diesem Grund bekommt dieses Buch vier von fünf Pferden.
Zum Buch: Rain lebt in einer Welt, in der die Menschen in Klassen eingeteilt werden. Je höher die Einstufung, umso besser sollte das Leben sein. Rain hingegen ist ein Ghost, ein Mensch ohne Klassifizierung, sie lebt im Hintergrund und darf nicht auffallen. Meine Meinung: Eine Dystopie, bei der es mal wieder um die Frage geht, was ist Perfekt? In der Geschichte werden die Menschen in Klassen eingeteilt. G1 hat das beste Potential um in einer neu geschaffenen Welt sehr seit zu kommen. G2 darf noch niedere Arbeiten übernehmen, G3 ist nach Meinung der Menschen mit G1 nicht mehr wert, Leben zu dürfen. Alleine schon diese Tatsache hat mich sehr berührt, wird es in Zukunft auch so werden? Rain ist ein Charakter, der man ihr Alter noch anmerkt. Einerseits ist sie unglaublich stark, selbstständig und kampfbereit. Andererseits ist sie unsicher und lässt sich leicht beeinflussen. Dann ist noch die zweite Hauptcharateke, Lark, von dem ich nicht so recht weiß, was ich halten soll. Er ist tatsächlich noch sprunghafter als Rain. Aber zusammengefügt wird es eine stimmige Story. Die Geschichte ist spannend, abwechslungsreich und richtig gut erzählt. Ich mag den Schreibstil von Caroline Brinkmann, sie schafft es, den Spannungsingen hochzuhalten. Die Einteilung von Hope, dem neuen Land, in verschiedene Bezirke mag nicht neu zu sein, aber für eine Dystopien ist es genau richtig. Eine spannende Geschichte, die allerdings mit einem ganz fiesen Cliffhänger endet. Zum Glück habe ich den zweiten Teil schon hier ...
Spannende Unterhaltung mit gutem Einstieg in eine Welt, die interessant aufgebaut war. Zuerst mochte ich es richtig gerne, aber leider hat es ab einiger gewissen Wendung in Rains Leben etwas an diesem mitreißenden Gefühl verloren. Auch die Charaktere waren mir gegen Ende hin zu unstet und hier hätte ich mir mehr Geradlinigkeit gewünscht, besonders von Lark. Aber ich bin guter Hoffnung, dass es der zweite Teil nochmal richtig rausreißen kann und es ist jammern auf hohem Niveau. Erinnert zwar bei manchen Stellen sehr an Hunger Games, aber ansonsten war es gut geschrieben und hat Spaß gemacht.
Der Einstieg in das Buch hatte mir wirklich gut gefallen und ich habe mich auf eine spannende Dystopie gefreut. Die Welt und die Charaktere wurden sehr interessant beschrieben, so dass mich das Buch relativ schnell gepackt hatte und ich unbedingt wissen wollte wie es weitergeht. Ich kann nicht genau sagen was es war, aber irgendwann kurz vor der Hälfte hat mich das Buch verloren. Ich vermute, dass es an einer Wendung lag, die für mich im Anschluss zu wenig hinterfragt wurde. Auch der Handlungsverlauf konnte mich danach nicht mehr packen und die Spannung war für mich einfach raus. Fand ich Rain zu Beginn noch sehr sympathisch und interessant, so hat sie nach besagter Wendung für mich definitiv an Charakterstärke verloren und einiges an ihr ging leider ins klischeehafte über. Das Buch ist definitiv nicht schlecht: es ist gut geschrieben, es gibt einiges an Spannung und Action und eine sehr interessante Welt, aber irgendwie wollte am Ende der Funke nicht überspringen und es gab etwas, das mir dann einfach gefehlt hat.
Der Krieg hat die Monster nicht getötet. Er hat nur noch mehr von ihnen erschaffen. 3,75 Sterne Zuerst muss ich sagen, dass diese "Zukunftsvision" mir Bauchschmerzen bereitet hat, die den gesamte Leseprozess begleiteten. Wie auch nicht, wenn du genau weißt, dass du in der Gesellschaft direkt als Abfall gekennzeichnet werden würdest... Die Geschichte an sich war spannend und auch relativ flüssig erzählt, Rain und Lark als Charaktere sehr angenehm und auch das Gesamtpaket war recht gut, wenn es mich auch nicht komplett aus den Socken gehauen hat. Die Frage, wer der Spion ist, war allerdings offensichtlich und daher war die Antwort keine große Überraschung mehr.
Dieses Hörbuch liegt als Print schon ewig auf meinem SuB. Als ich es also in der Form gesehen habe, konnte ich gar nicht anders als zuschlagen. Rain ist eine Ghost. Eine Nichtregistrierte. In einer Welt, in der man schon vor der Geburt in eine Kategorie eingeteilt wird oder direkt abgetrieben, die über das ganze Leben bestimmt. Rain ist als Ghost frei davon, aber sie muss auch im Verborgenen bleiben. Niemand darf wissen was sie ist, denn Ghosts sind Ausgestoßene, Krankheitsüberträger und Rebellen. Doch Rain bleibt nicht unentdeckt. Sie trifft auf Larkin. Der ist Anwärter bei den so genannten Sentinels. Er hält das System ebenfalls für falsch, spielt aber mehr oder weniger trotzdem mit, um seiner kranken Schwester Rose und seinen Eltern zu helfen. Nachdem er Rain in ein schwachen Moment nach Hause brachte, stehen Nachts bei dieser und ihrer Mutter die Sentinels auf der Matte und stürmen das Haus. Rain kann entkommen, aber ihre Mutter wird erwischt. Doch wie konnten sie sie finden? Hat Lark sie verraten? In der Welt von Rain und Lark ist die Kategorie, in die man eingeteilt wird, Alles wert. Diese himmelschreiende Ungerechtigkeit regt mich tierisch auf. Man muss sich überlegen, dass andere für einen Übernehmen zu sagen, was man wert ist. Bist du krank wirst du direkt abgestuft, egal wie intelligent du bist. Bedeutet weniger Bildung und Arbeiten die Niemand machen will. Die oberste Riege sonnt sich im Wohlgefühl. Genug zu Essen, Bedienstete, genügend Wohnraum für Alle und saubere Luft. Der "Pöbel" stirbt bzw. kann zusehen wie er klar kommt. Das Traurigste für mich die Tatsache, dass ich mir solch ein Szenario durchaus auch in der Realität vorstellen könnte. Das Thema haben wir doch jetzt schon, nur eben nicht so extrem ausgeprägt wie im Buch dargestellt. Ich glaube aber, dass sich einige der Mensch in unserer Realität durchaus auf ein solches Stufensystem einlassen würden. Mit aller Konsequenz. Die Autorin schafft es mit ihrem Schreibstil, und in meinem Fall auch die Sprecher mit ihren angenehmen Stimmen, mich nach Grey zu holen. Man hat ein Bild der Industrie und des Smogs vor Augen. Man leidet mit den Menschen unter den Umständen in denen sie Leben. Man wünscht sich eine bessere Welt für sie und, dass sich Jemand gegen dieses idiotische System durchsetzt. Man empört sich gegen Maßnahmen und man leidet auch mit Rain und Lark. Mit den Beiden gibt es zwei starke Charaktere, die ihre Sache meiner Meinung gut machen. Es sind Figuren, die ein Herz haben, mit denen man gern unterwegs ist und denen man nur das Beste wünscht. Sie haben genug durchgemacht in ihrem bisherigen Leben. Auch wenn es bei manchem nicht auf den ersten Blick so scheinen mag. Fazit Die Autorin hat hier eine ziemlich erschreckende Dystopie erschaffen. Die Idee ist toll, aber mir fehlte der letzte Kniff, um die 5 Sterne voll zu machen und mich komplett zu überzeugen. Setting und Schreibstil sorgen für Kopfkino. Wer gute Dystopien mag, ist hier wirklich super aufgehoben. Am Ende 4 Sterne und eine Leseempfehlung für Fans von düsteren Zukunftsszenarien.
"Die Perfekten" hat mich vom Inhalt und deren Umsetzung sehr überrascht. Ich muss ehrlich sagen, ich bin auch nicht mit allzu großen Erwartungen oder Hoffnungen an dieses Buch herangegangen. Der Klappentext hörte sich toll an, aber Dystopien, die versprochen haben, glaubhaft, spannend und wendungsreich zu sein, haben mich in der Vergangenheit schon öfters enttäuscht. Trotzdem wollte ich "Die Perfekten" eine Chance geben, mich zu überzeugen – alleine schon wegen der Thematik, die im Klappentext angedeutet wird – und das hat es auf jeden Fall auch getan. Meiner Meinung nach hat Caroline Brinkmann mit ihrem Werk eigentlich alles richtig gemacht – naja fast alles, sonst wären es sicher 5 Sterne, statt nur 4,5 geworden, aber dazu gleich mehr. Die Welt, die die Autorin geschaffen hat, fand ich wunderbar und sehr besonders, einfach, weil sie so greifbar und echt wirkte. Meiner Meinung nach müssen Dystopien starke Welten haben und beim Leser das Gefühl erzeugen, dass es so bald aussehen könnte, dass man bald ein Teil dessen sein wird und dass es eben diese Umstände sind, die wir bald erleben müssen. Und genau das hat die Autorin getan. Stellenweise erinnert sie an die Zustände in "Die Tribute von Panem" von Suzanne Collins oder an die Geschehnisse in "Infernale" von Sophie Jordan, aber ich finde, dass Grey als Stadt seinen ganz eigenen Charme hat. Ich hatte sehr viele Szene lebhaft vor Augen: die schmutzige Industriestadt, der Smog, die Wachdrohnen, die Tätowierungen. Viele kleine Details lässt die Autorin während des Erzählens in die Geschichte und in das Setting einfließen und gibt dem Leser damit immer ein bisschen mehr, womit er sein Kopfkino füllen kann. Sie entführt ihn in eine dunkle und bedrohliche Atmosphäre und erschafft damit etwas vollkommen einmaliges und erinnerungswürdiges. Der Plot hatte kleine Schwächen, die für mich definitiv zu vernachlässigen waren, denn die Buchidee finde ich großartig. Die Perfekten und die Unperfekten, die Rebellen und die Konformen und letztlich die Ghosts. Die Geschichte ist komplex und fulminant, sie ist einnehmend und spannend und hat nur sehr sehr selten leichte Längen, die aber kurz darauf durch neue Spannungsbögen oder Wendungen in den Hintergrund treten. Ich habe mich nicht gelangweilt: im Gegenteil. Ich habe mich sehr unterhalten gefühlt und konnte als Leser problemlos in die Welt, die Stimmung, den Plot und die Charaktere abtauchen. Da die Geschichte so komplex aufgebaut ist, werden natürlich auch viele Geheimnisse erst am Ende aufgedeckt, einiges bleibt lange im Unklaren, was mich einerseits manchmal frustriert hat, aber andererseits auch dazu beigetragen hat, dass ich unbedingt schnell weiterlesen wollte. Was mir leider ein bisschen das Tüpfelchen auf dem i genommen hat, war die Charakterentwicklung. Caroline Brinkmann bringt ihre Figuren teilweise an ihre Grenzen, lässt sie unmoralisches, illegales oder gefährliches tun, um ihre Liebsten oder ihr eigenes Leben zu beschützen oder um manchmal auch einfach nur das Richtige zu tun. Sie quält ihre Figuren mit einer ungewissen Zukunft, mit inneren Konflikten, mit der Frage nach Loyalität, Freundschaft, Liebe oder Geborgenheit. Ich fand es toll, wie Lark und Rain kämpfen, wie sie sich mit ihren individuellen Problemen auseinandersetzen, Lösungen finden und manchmal egoistisch, aber genauso oft auch selbstlos handeln. Für mich machte das die Charaktere glaubwürdig und liebenswert. Allerdings hat mir Rain am Anfang des Buches wesentlich besser gefallen. Ihre gefährliche, unterdrückte Aura hatte viel mehr Feuer, hatte viel mehr Durchsetzungsvermögen, hatte viel mehr Selbstbewusstsein und auch viel mehr Präsenz. All das hat sie meiner Meinung nach im Laufe der Geschichte einbüßen müssen: anfangs war sie für mich die Heldin, später hatte ich da so meine Zweifel. Sie geht in dem neuen System immer mehr unter, weil es neu für sie ist und sie sich außerhalb ihrer Komfortzone aufhält. Ich weiß nicht, ob die Autorin das mit Absicht getan hat, um Lark mehr Platz in der Geschichte einzuräumen. Damit er nicht vollkommen gegen die taffe, durchsetzungsstarke Rain abstinkt, aber das wirkte auf mich nicht hundertprozentig stimmig – auch wenn ich gerade da Lark sehr lieben gelernt habe. Caroline Brinkmanns Schreibstil empfand ich als sehr angenehm. Die bildhafte Sprache hat eine erschreckende Welt mit noch erschreckenderen Umständen gezaubert, die ein rasantes und spannendes Kopfkino erzeugt hat: und ich habe es geliebt! Die tiefgründigen Gefühle ihrer Protagonisten konnte sie sehr gut auf den Leser übertragen, ohne, dass es zu gewollt gewirkt hätte. Sie wirkten schlichtweg authentisch und lebendig, trotz der dystopischen Umstände. Bisher habe ich noch nicht herausgefunden, ob es zu diesem Band eine Fortsetzung geben wird. Meiner Meinung nach ist das aber nicht unbedingt notwendig, denn die Geschichte aus "Die Perfekten" wirkt auch sehr gut alleine und bedingt auch nicht unbedingt einer Fortsetzung. Über einen weiteren Teil würde ich mich natürlich trotzdem freuen. Fazit "Die Perfekten" von Caroline Brinkmann kann mit sehr viel Kreativität beim Setting punkten, aber auch andere Faktoren, wie Plotidee, Plotumsetzung, Schreibstil und die Protagonisten machen dieses Buch zu einem Highlight. Es ist definitiv eine sehr spannende und gut ausgearbeitete Dystopie, die aufgrund kleiner Schwächen ein wenig an Perfektion verliert. [4,5 Sterne]
Dank diverser Vorschauen wurde ich schon recht früh auf "Die Perfekten" von Caroline Brinkmann aufmerksam. Umso mehr überraschte mich, dass Bastei sich dieses Mal entschieden hat, einer deutschen Autorin in diesem Umfang in ihr Programm aufzunehmen. Aber zurecht :). Ich lese sehr gerne immer wieder Dystopien, aber diese hier hat es geschafft, mich an einigen Stellen immer wieder zu überraschen. Zum Inhalt: Rain wächst in einer Gesellschaft auf, die von ihrer Einteilung in Gen-Klassen dominiert wird. Je nachdem ob Menschen über gute oder schlechte Gene verfügen, können sie aufsteigen und Erfolg haben oder nicht. Auf der untersten Stufe stehen die Unsichtbaren, die sogenannten "Ghosts", Menschen, die nicht registriert sind und nicht gefunden werden wollen. Rain ist so ein Ghost. Aber dann unterläuft ihr eines Tages ein Fehler: Sie vertraut jemandem, den sie gern hat ... Meine Meinung: Ich muss gestehen, Caroline Brinkmann war mir als Autorin bisher gänzlich unbekannt. Und das, obwohl "Die Perfekten" nicht ihr erstes Buch ist. Aber immerhin ihre erste Dystopie. Die Idee, Menschen in eine Art Kastensystem anhand ihrer Gene einzuteilen, sprach mich jedoch an und deswegen wollte ich das Buch unbedingt lesen. Das Bedürfnis, sich genetisch zu verbessern, ist in der Evolution schon jahrtausendelang verankert, die Vorstellung, genetische vererbbare Krankheiten auszumerzen, bestimmt ein Wunsch vieler werdender Eltern. Daher fand ich die Idee zu dieser Geschichte auch nicht so weit hergeholt wie die anderer Dystopien. Die Autorin hat sich in diesem Zusammenhang einiges Interessantes einfallen lassen und geht sehr gekonnt auf das Leben der Menschen ein, die in dieser zukünftigen Welt als "minderwertig" angesehen werden: Menschen mit Gen-Klasse 2 und 3 werden benachteiligt, müssen in Zirkeln leben, die Smog, schmutziges Wasser und eine schlechte ärztliche Versorgung haben. Nur Menschen der Klasse 1 haben es gut und Luxus um sich, wohin man schaut. Ganz an der Spitze stehen die sogenannten "Gesegneten", die von der übrigen Bevölkerung fast wie Götter verehrt werden. In diesem spannungsgeladenen Umfeld siedelt Caroline Brinkmann ihre Protagonistin Rain an, ein Mädchen, das es von Anfang an in ihrem Leben nicht leicht hat. Als Ghost ist sie nicht registriert, muss permanent aufpassen, nicht von umherfliegenden Drohnen erfasst und entlarvt zu werden. Trotzdem ist sie mit ihrem Leben zufrieden, hat neben ihrer Mutter Storm eine kleine Fuchsmanguste namens Cassiopaio zum Freund. Die Ereignisse geraten in Bewegung, als Rain den Fehler macht, sich mit Lark anzufreunden, einem Jungen, der wie sie im Zirkel Grey lebt. Da seine kleine Schwester Rose als 3 eingestuft wurde, setzt er alles daran, die Situation für sich und seine Familie zu verbessern. Trotz ihres unterschiedlichen Hintergrunds freunden sich die beiden an. Dies geht solange gut, bis Lark gezwungen wird, eine schwerwiegende Entscheidung zu treffen. Als ich angefangen habe, das Buch zu lesen, hatte ich anfangs nur durchschnittliche Erwartungen, zu viele Dystopien arbeiten mit denselben Eckdaten wie "Die Tribute von Panem". Die ersten Beschreibungen, die Zirkel, das ungerechte System, die Armut und Benachteiligung auf der einen Seite, der Luxus und Reichtum auf der anderen Seite, das erinnerte sehr an diese Trilogie. Trotzdem ertappte ich mich irgendwann auf einmal, dass ich mich schwertat dabei, das Buch für eine Weile wegzulegen. Dies ist in meinen Augen vor allem den Charakteren geschuldet. Sehr bald entwickelt man Sympathien für alle Beteiligten, auch die Nebenfiguren sind liebevoll gezeichnet. Hier ist meiner Meinung auch die ganz große Stärke dieser Dystopie zu sehen: Niemand ist nur böse, niemand nur gut. Jeder hat mit seinen ganz eigenen Dämonen zu kämpfen, während er verzweifelt versucht, das Richtige zu tun, und sich dabei weiter entwickelt. Selbst Rain ist im Verlauf der Handlung nicht frei von dunklen Gedanken. Das finde ich realistisch dargestellt, denn so ist nunmal die Wirklichkeit, das Leben geht auf und ab und selbst die Guten sind nicht immer nur gut. Die Entwicklung der Geschichte selbst entfaltete schon recht bald eine Sogwirkung, der ich mich nur schwer entziehen konnte, obwohl mit bekannten (und vielleicht ein wenig klischeehaften) Elementen gearbeitet wird. Welche das sind, verrate ich jetzt bewusst nicht, da das für meinen Geschmack etwas zu viel spoilert. Dass ich eine Zeit lang bei etwa zwei Dritteln des Buches feststeckte, hatte nicht mit der Geschichte zu tun, eher dass ich eine gewisse Leseauszeit gebraucht habe. Das Ende, ja, das kann man wohl als Cliffhanger bezeichnen, als offenes Ende. Trotzdem wäre ich nicht traurig gewesen, wenn es dabei geblieben wäre. In meinen Augen muss eine Geschichte nicht immer bis zum Ende auserzählt werden. Aber gut, in der Zwischenzeit wurde bekannt, dass es 2018 mit Rain und Lark weitergehen wird. Wir dürfen also gespannt sein, was sich die Autorin für uns Leser ausdenkt. Mein Fazit: Caroline Brinkmann hat mit "Die Perfekten" eine spannende und interessante Geschichte geschaffen, die mich als Leserin sehr schnell in ihren Bann ziehen konnte. Punktabzug gibt es eigentlich nur wegen der Details, die mich an einigen Stellen zu sehr an "Die Tribute von Panem" erinnert haben.
Ich hatte mich wirklich auf die Geschichte gefreut, da der Klappentext spannend und düster klang. Eben nach einer richtig tollen Dystopie. Leider war es seit langem das schlechteste Buch, das ich gelesen habe. Ich glaube, ich habe noch keinem Buch nur 2 ⭐️ gegeben, aber zu mehr konnte ich mich nicht überreden. Von Anfang an bin ich nicht in der Geschichte angekommen. Die Weltgestaltung scheint am Anfang vielversprechend, jedoch wird man direkt mit so vielen Eigenarten dieser Welt konfrontiert, dass man meint ein Prequel verpasst haben zu müssen. Mir war das zu viel, vor allem, weil die Protagonistin dabei sehr in den Hintergrund geriet. Rain ist zwar unabhängig, stark, im Untergrund aufgewachsen, stur, leidensfähig und hübsch, kommt aber über diesen Stereotyp nicht hinaus. Sie bleibt von Anfang bis Ende distanziert, so dass man keine richtige Bindung zu ihr aufbauen kann. Ein weiteres Problem ist ihre Beziehung zu Lark. Die ist nämlich so uneindeutig und schwammig, dass man nie weiß, ob da eine Liebesgeschichte etabliert werden soll oder nicht. Dieser komplette Handlungsstrang macht für mich überhaupt keinen Sinn. Es gibt auch keine bemerkenswerte Weiterentwicklung der Charaktere. Lediglich ihre äußeren Umstände ändern sich, und noch nicht einmal das scheint einen großen Effekt auf die Protagonisten zu haben. Was die Handlung als solches betrifft, habe ich selten etwas so vorhersehbares gelesen. Schon weit bevor etwas passiert, weiß man schon, was kommen wird, und quält sich bis dahin seitenlang durch die belanglosen Vorkommnisse einer Welt, die es so schon in vielen anderen Dystopien gegeben hat. Genau das ist auch eines meiner Hauptprobleme: es gibt in dieser Geschichte keine originellen eigenen Ideen. Vieles kennt man schon aus Panem. Zudem haben mir viele Ideen der Autorin auch einfach nicht gefallen, weil sie ins Nichts laufen oder einfach langweilig sind. Viele Dinge, die interessant hätten sein können, werden nur angerissen und nicht weiter verfolgt. Ich freue mich für jeden, der Spaß mit diesem Buch hat, aber für mich war diese Geschichte überhaupt nichts.
"Sie ist Rain. Der Regen. Der Neuanfang." Rain ist ein Ghost. Sie lebt außerhalb des Systems. Seit ihrer Geburt ist sie auf der Flucht vor den Gesegneten, einer perfekten Weiterentwicklung der Menschen, die mit eiserner Hand regieren und das Volk unterdrücken. Rain weigert sich jedoch, sich ein Leben lang zu verstecken, und begeht einen fatalen Fehler. Sie bricht die wichtigste Regel der Ghosts: Vertraue niemandem! (Klappentext) Von dem Klappentext her hat mich das Buch neugierig gemacht und ich hatte nochmal richtig Lust eine Dsytopie zu lesen. Der Anfang hat mir noch recht gut gefallen, aber mit den Hauptcharakteren bin ich nicht so richtig warm geworden. Beide haben zwar kein einfaches Schicksal und versuchen mit ihren Möglichkeiten das Beste aus ihrer aktuellen Situation zu machen. Aber ich konnte keine richtige Bindung zu ihnen aufbauen. Rain war mir nicht so sympathisch, sie war mir zu eigensinnig, stur und zu einzelgängerisch. Ähnlich ging es mir auch mit Lark. Ich fand es zwar bemerkenswert, wie sehr er alles für seine Familie tut und unbedingt Sentinal, ein Soldat, werden will, um ihr Leben zum Positiven zu verändern. Trotzdem war er für mich kein Charakter, den ich richtig gerne mochte und ihn mein Herz geschlossen habe. Zitat : "Er musste an seine Familie denken. Er war ihr Ticket zu einem besseren Leben, ihre letzte Hoffnung, und er musste diesen Test bestehen. Nicht nur bestehen. Er musste einer der Besten sein." Die Idee hinter dem Buch hat mir gut gefallen, aber die Umsetzung konnte mich leider nicht überzeugen. Es für mich zu klischeehaft, teilweise vorhersehbar und nicht neu und innovativ genug. Die perfekten Gesegneten sind an der Macht, alle anderen sind in einem strikten Klassensystem nach ihren Genen eingeteilt und Rebellen versuchen sich dagegen aufzuwenden. Ich hätte mir eine gelungene Dsytopie mit spannendem Worldbuilding gewünscht, aber das fehlte das Besondere an der Geschichte und es hat allgemein zu sehr an andere Dsytopien erinnert. Zitat : "Plötzlich hatte das Vögelchen neue Hoffnung, und der Kampfgeist kehrte in seine Schwingen zurück. Kein Vögelchen, korrigierte sich Rain. Ich bin der Regen." Der Schreibstil war leider nicht so meins, denn insgesamt hat sich für mich das Buch leider sehr gezogen. Auch von der Wortwahl her, mit Metaphern und oder leitenden Zitaten war ich nicht komplett begeistert und überzeugt. Obwohl ich es grundsätzlich gut gemacht fand, wie die Autorin einige Charaketere nach englischen Begriffen benannt hat, wie z.B. Cup, Rose oder Lark. Zudem ging die Geschichte über 600 Seiten und vor allem bei so einer Seitenlänge wäre es toll gewesen, wenn mich das Buch gefesselt oder mitgerissen hätte, was aber nicht der Fall war. Es gab zwar kleinere Spannungsmomente, jedoch zu wenige und es ist kaum etwas Entscheidendes und Bedeutendes für die Geschichte passiert. Die Liebesgeschichte fand ich ganz gut gemacht, denn sie spielte keine so große Rolle und die Handlung, die mir leider nicht gefallen hat, stand im Vordergrund. Fazit : Gute Idee, aber keine gelungene Umsetzung. Ich konnte keine richtige Bindung zu den Charakteren aufbauen und die Handlung hat mir insgesamt nicht gefallen.
Spannende Unterhaltung mit gutem Einstieg in eine Welt, die interessant aufgebaut war. Zuerst mochte ich es richtig gerne, aber leider hat es ab einiger gewissen Wendung in Rains Leben etwas an diesem mitreißenden Gefühl verloren. Auch die Charaktere waren mir gegen Ende hin zu unstet und hier hätte ich mir mehr Geradlinigkeit gewünscht, besonders von Lark. Aber ich bin guter Hoffnung, dass es der zweite Teil nochmal richtig rausreißen kann und es ist jammern auf hohem Niveau. Erinnert zwar bei manchen Stellen sehr an Hunger Games, aber ansonsten war es gut geschrieben und hat Spaß gemacht.
Die Sache, die mir bei diesem Debüt der Autorin als aller erstes ins Auge gesprungen ist, war der Titel "Die Perfekten". Ich habe mich schon beim lesen des Titels sehr angesprochen gefühlt. Als ich mir dann auch noch das Cover angesehen habe, war sofort klar, ich muss dieses Buch lesen. Als letztes habe ich mir den sehr viel sprechenden Klappentext durchgelesen hatte und da wusste ich, dass es für mich mal wieder an der Zeit ist, eine Dystopie zu lesen. Trotz eines gut leserlichen Schreibstils brauchte ich erstmal zwanzig Seiten, bis ich mich in der Geschichte zurecht gefunden habe, denn zunächst hat mich die Erzählpesrpetive aus der dritten Person Singular gestört und das Thema mit den Genen war zwar spannend, aber auch sehr kompliziert, wobei sich letzteres gegeben hat während des Lesens. Ich bewundere Caroline Brinkmann für ihren Mut, ein solches Thema für einen Roman zu wählen, denn auch, wenn dieses Thema ihrer dystopischen Welt echt Spannung verliehen hat, habe ich beim Lesen immer Parallelen zu einer bestimmten Zeit in der Geschichte unseres Landes gesehen. Eine Sache, die mich beim Lesen immer wieder erheitert hag, waren bestimmte Charaktere. Auch hat Frau Brinkmann es geschafft, durch den Aufbau von Hope und ihrer Geschichte im Allgemeinen eine wahnsinss Atmosphäre zu erschaffen. Auch finde ich, das die Autorin sehr charakteristische Namen für ihre Charaktere und auch logische Charakter Konstellationen geschaffen hat. Es ist mir außerdem sehr gut gelungen, die Gefühle und Gedanken der Charakter nachzuvollziehen. Rain war eine sehr interessante Protagonistin, die allerdings schwer zu fassen war. Mich konnte sie allerdings von sich überzeugen. Ich finde, sie beweist im Laufe der Geschichte immer wieder großen Mut und ist ein Mädchen, was sein schicksal akzeptiert ohne deshalb mehr als nötig zu jammern. Ich konnte mich zum Teil sehr gut mit ihr identifizieren, denn dieses Gefühl, nicht dazu zugehören, kenne ich nur zu gut. Lark war unser zweiter Protagonist. Auch ihn habe ich kennen und lieben gelernt, denn seine Art, für seine Schwester zu kämpfen, gefällt mir. Conclusion Abschließend bleibt mir nur zu sagen, das ich Caroline Brinkman zu einem gelungenen Debüt gratulieren kann." Die Perfekten" ist eine düstere Geschichte mit atmospherischem Schreibtil und tollen Charakteren. Aus diesem Grund bekommt dieses Buch vier von fünf Pferden. Die Sache, die mir bei diesem Debüt der Autorin als aller erstes ins Auge gesprungen ist, war der Titel "Die Perfekten". Ich habe mich schon beim lesen des Titels sehr angesprochen gefühlt. Als ich mir dann auch noch das Cover angesehen habe, war sofort klar, ich muss dieses Buch lesen. Als letztes habe ich mir den sehr viel sprechenden Klappentext durchgelesen hatte und da wusste ich, dass es für mich mal wieder an der Zeit ist, eine Dystopie zu lesen. Trotz eines gut leserlichen Schreibstils brauchte ich erstmal zwanzig Seiten, bis ich mich in der Geschichte zurecht gefunden habe, denn zunächst hat mich die Erzählpesrpetive aus der dritten Person Singular gestört und das Thema mit den Genen war zwar spannend, aber auch sehr kompliziert, wobei sich letzteres gegeben hat während des Lesens. Ich bewundere Caroline Brinkmann für ihren Mut, ein solches Thema für einen Roman zu wählen, denn auch, wenn dieses Thema ihrer dystopischen Welt echt Spannung verliehen hat, habe ich beim Lesen immer Parallelen zu einer bestimmten Zeit in der Geschichte unseres Landes gesehen. Eine Sache, die mich beim Lesen immer wieder erheitert hag, waren bestimmte Charaktere. Auch hat Frau Brinkmann es geschafft, durch den Aufbau von Hope und ihrer Geschichte im Allgemeinen eine wahnsinss Atmosphäre zu erschaffen. Auch finde ich, das die Autorin sehr charakteristische Namen für ihre Charaktere und auch logische Charakter Konstellationen geschaffen hat. Es ist mir außerdem sehr gut gelungen, die Gefühle und Gedanken der Charakter nachzuvollziehen. Rain war eine sehr interessante Protagonistin, die allerdings schwer zu fassen war. Mich konnte sie allerdings von sich überzeugen. Ich finde, sie beweist im Laufe der Geschichte immer wieder großen Mut und ist ein Mädchen, was sein schicksal akzeptiert ohne deshalb mehr als nötig zu jammern. Ich konnte mich zum Teil sehr gut mit ihr identifizieren, denn dieses Gefühl, nicht dazu zugehören, kenne ich nur zu gut. Lark war unser zweiter Protagonist. Auch ihn habe ich kennen und lieben gelernt, denn seine Art, für seine Schwester zu kämpfen, gefällt mir. Conclusion Abschließend bleibt mir nur zu sagen, das ich Caroline Brinkman zu einem gelungenen Debüt gratulieren kann." Die Perfekten" ist eine düstere Geschichte mit atmospherischem Schreibtil und tollen Charakteren. Aus diesem Grund bekommt dieses Buch vier von fünf Pferden.
Schreibstil: Die Autorin hatte mich direkt ab den ersten Seiten, denn mit Rain präsentiert sie eine Protagonistin, die super schön erfrischend ist und einfach immer in Handlungen denkt. So war der Schreibstil wach und überlegt, gleichzeitig aber auch gut voranschreitend und dadurch mitziehend. Was ich manchmal etwas schade fand, war, dass es auch leicht ins Technische schwappte. Vielleicht ist technisch auch das falsche Wort, aber die Gefühle kamen einfach nicht ganz so vielschichtig und tiefgreifend rüber. Dafür nutzte die Autorin eher immer Beschreibungen und Formulierungen, die die Beziehung oder die Emotionen als feststehend darstellten. Die Geschichte – Von der Gesetzlosen zur Kämpferin für die Unterdrückten Ja, das klingt jetzt irgendwie ein bisschen nach Jeanne d’Arc und tatsächlich hat mich Rain ein wenig an sie erinnert, denn Rain ist ein unheimlich altruistischer Mensch. Gleichzeitig ist sie aber auch noch eine Jugendliche. Lark und sie, aus deren Perspektiven die Geschichte erzählt wird, sind gerade mal siebzehn und haben dafür schon ziemlich viel Verantwortung zu tragen. Es geht darum, an die Zukunft zu denken, die Familie zu versorgen und täglich das eigene Leben zu verteidigen. Das alles spielt in einer erzählten Welt, die ich sehr gut aufgebaut fand, auch wenn ich etwas brauchte, um hinter so manche Geheimnisse bzw. Mechanismen zu kommen. Einiges wurde einfach etwas spät aufgelöst, anderes ein wenig als zu selbstverständlich dargestellt. Größere Dinge allerdings wurden bewusst so konzipiert, denn auch Rain und Lark stellen sich Fragen und beginnen, Nachforschungen anzustellen. Alles in allem müsst ihr sie euch ein wenig wie eine Mischung aus „Die Bestimmung“ und „Panem“ vorstellen, mit unterdrückten und arbeitenden Bürgern, mit der Creme de la Creme, die gar nicht so richtig wissen, was sie mit ihrer Zeit anfangen sollen und mit den Rebellen dazwischen. Und natürlich mit den Ghosts. Eine spannende Konstellation die auch politisch für viel Tiefe in der Story sorgt und gute Überlegungen zulässt. Ich mochte es sehr, in diese Welt abzutauchen und durch Rains Augen immer mehr zu entdecken, während Lark dafür tiefer und tiefer in die Hintergründe all dessen eindringt. Rain und Lark – zwischen Verrat und Vertrauen, Asche und Gold Rain mochte ich unheimlich gerne. Sie ist eine Protagonistin, die perfekt für ein solches Jugendbuch ist: wach, intelligent, aufopferungsvoll und mutig. Dazu erkennt man aber auch schnell ihre Schwäche: ihre Familie. Und ist das nicht vollkommen natürlich, wenn man noch so jung ist? Vor allem aber ist es menschlich und ich mochte es sehr, wie Rain in all dem Trubel nie vergaß, wer immer für sie da war und trotz Verrat aber auch bereit ist, neuen Bekannten Vertrauen zu schenken, ohne naiv zu sein. Ich habe gerne aus ihrer Perspektive gelesen, vor allem dann, wenn sie mit beinahe kindlichem Eifer an eine Sache herangetreten ist, Pläne geschmiedet hat und die Probleme ihrer Welt mit wenigen Sätzen zu fassen bekam. Was ich an ihr manchmal etwas schwierig fand, war, dass sie sehr unerschütterlich in ihrem Vertrauen zu ihrer Mum ist. Das ist natürlich toll für ihre Motivation, aber ich hätte es irgendwie etwas verständlicher gefunden, wenn sie auch mal ins Zweifeln geraten wäre. Ebenso im Hinblick auf ihren Vater. Bei Rain war irgendwie immer gleich klar, wen sie mag und wen nicht und dann auch wem sie vertraut und wem nicht. Da konnte sie auch nichts mehr von abbringen. Und das im Hinblick darauf, dass sie eigentlich gelernt hat, überhaupt niemandem zu vertrauen und dementsprechend ja sehr skeptisch hätte sein müssen. Denn eine Frage wäre mir an einer bestimmten Stelle sofort gekommen: Was hat er davon? Die Motive der Menschen zu hinterfragen, ist ja so ungefähr die oberste Regel. So habe ich es zumindest gelernt:) Der Wechsel zu Larks Perspektive geschieht nahtlos. Im nächsten Absatz geht es einfach aus seiner Sicht weiter. Einerseits konnte ich mich so gut in die Geschichte fallen lassen, weil es quasi keine Unterbrechungen gab und viel mehr Wechsel zwischen den Perspektiven möglich waren (so viele kenntlich gemachte Wechsel hätten doch für ein sehr ungeordnetes Schriftsatzbild gesorgt), andererseits hat es mich auch oft verwirrt. Ich musste oft nochmal den ersten Satz des neuen Absatzes lesen, weil ich gerade so in Rain drin war und dann gar nicht so ganz begriffen habe, wie sie nun an den anderen Ort gekommen ist. Danach hat es natürlich Klick gemacht, aber diesen Moment hatte ich 1 zu 1 so die ganze Zeit und das war dann irgendwann doch etwas nervig. (Bin ich da empfindlich oder hätte euch das auch gestört?) Larks Antrieb ist ebenfalls seine Familie, er muss es allerdings anders angehen. Sozusagen auf dem normalen Weg. Auf diesem bekommt er aber auch die Zustände, gegen die Rain ankämpft, viel besser und vor allem hautnah mit. Seine Freundin Hail ist da das beste Beispiel, deren Rollen in dieser Geschichte auch auf keinen Fall zu unterschätzen ist, auch wenn auch sie etwas unnahbar geblieben ist. Bei ihm geht es um den reinen Kampf für seine Zukunft und die seiner Familie, denn seine kleine Schwester Rose, die unheimlich charismatisch und ein absoluter Main Charakter der Story ist, wird von der Gesellschaft quasi als nicht lebenswert abgestempelt. Anfangs fiel es mir etwas schwer zu verstehen, wie weit seine Motivation dafür geht. Die Autorin hat es mir etwas schwer gemacht zu verstehen, dass Lark wirklich an gar nichts anderes denkt. Und ja, das klingt einschränkend und war es auch irgendwie, denn ich hätte mir schon manchmal gewünscht, dass Lark auch mal für andere kämpft. Für die allgemeinen Umstände. Zum Glück hat er ein ausgeprägtes Gefühl für Gerechtigkeit und kommt auf seinem Weg immer wieder ins Schlingern. Das wiederum fand ich genial. Denn er schlüpft in unterschiedliche Rollen, bewegt sich in unterschiedlichen Kreisen und zerstört so ganz gezielt das schwarz-weiße Bild, das man erst von der Welt hat. Und das völlig unbeabsichtigt, denn Lark muss sich selbst erstmal darin zurechtfinden. Alles in allem fand ich ihn als Figur spannend und habe auch gerne mit ihm zusammen Dinge erlebt. Was mich aber etwas irritierend fand, war die Liebesgeschichte zwischen ihm und Rain, die da irgendwie immer wieder angedeutet wurde. Dafür fehlten mir ehrlich gesagt nicht nur die Emotionen, sondern auch die Momente. Es gibt nur ganz wenige Szenen, in denen die beiden überhaupt aufeinandertreffen. Und in diesen konnte ich wenig spüren. Und dann gibt es da noch Hail von der Lark eigentlich freundschaftlich spricht, dann aber auch wieder als Liebe betitelt. Wer kommt da noch mit? Ich glaube, es wäre echt vollkommen okay gewesen, wenn Rain und er in diesem Band einfach als zufällige Freunde aufgetreten wären. Zwischen Längen & Action – das Ende hat es nochmal rausgeholt Der Handlungsverlauf der Geschichte lässt sich Zeit würde ich sagen. Es gibt überaus spannende Passagen und ich kann auch nicht sagen, dass es Längen gab, in denen ich nun gar nicht daran interessiert war, weiter und weiter zu lesen. Aber die Handlung hat sich schon oft ziemlich viel Zeit gelassen. Hier noch eine Szene, dort noch eine Szene. Hier noch etwas Rose, hier noch etwas Hail. Ja, das war alles wichtig und gut für die Gesamthandlung, aber manchmal hatte ich auch das Gefühl, es wird sich Zeit genommen in einer Welt, bei der Zeit nicht unbedingt das ist, was alle Figuren haben. Dafür überschlugen sich die Geschehnisse dann am Ende und bemühten sich sehr darum, alles möglichst offen und verdreht darzustellen. Das fand ich dann aber schon wieder cool, weil es irgendwie viel passender für die Story war. Schließlich passiert im Hintergrund jeder Handlung immer etwas. Die ganze Welt, die Perspektiven der beiden Hauptfiguren, das alles ist super komplex und auch deshalb so mitreißend. Den zweiten Band will ich also unbedingt lesen. Ich erwarte mir aber auch, dass die Emotionen da noch etwas mehr überkochen und die Geschichte etwas gezielter wird in ihrer Erzählung. (Denn ganz ehrlich: Das mit den Kindern und den Gesegneten, ist das nicht egal?) Fazit: Eine spannende Dystopie, die eine wirklich interessante und gut auserzählte Welt präsentiert. Die weibliche Hauptfigur ist total sympathisch und wach, die männliche Hauptfigur bringt eine zweite Perspektive rein, die für Tiefe sorgt. Emotional war mir die Geschichte noch etwas flach und einige Dinge wurden auch gerne mal nicht ganz so hinterfragt, aber ich fand es sehr spannend zu lesen und freue mich auf den nächsten Band! 4 von 5 Sterne von mir. Vielen Dank an den Verlag und die Bloggerjury.de für das Rezensionsexemplar! Drei Gründe, warum du dieses Buch lesen solltest: 1. Weil dich die Welt sofort reinzieht und sie auch ohne Romance auskommt 2. Weil du zwei Perspektiven bekommst, die sich perfekt ergänzen 3. Weil Gut & Böse hier nicht schwarz weiß sind und einige überraschende Wendungen auf dich zukommen. Liebe Grüße
Gold zu Asche!
Der Debüt-Roman von Caroline Brinkmann ist eine typische Dystopie, die sehr an Bücher und Filme wie "Panem" oder "Mazerunner" erinnert. Insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen; leider hatte es aber ein paar Längen und, wie oben schon angedeutet, hat es doch ein paar zu eindeutige Parallelen zu anderen Dystopien. Dennoch freue ich mich sehr auf den nächsten Teil der Dilogie; die Story und die verschieden Figuren versprechen eine spannende Fortsetzung!
Sci-fi comeback 🤔
Ich muss sagen, ich wurde von diesem Buch wirklich positiv überrascht. Es ist schon länger her, dass ich zuletzt eine Science-Fiction-Geschichte gelesen bzw. gehört habe, und dabei ist mir erst wieder bewusst geworden, wie sehr mir dieses Genre eigentlich gefehlt hat. Während des Hörens hatte ich ständig dieses nostalgische Gefühl zurück zu der Zeit, in der Reihen wie Die Bestimmung oder Maze Runner überall präsent waren. Diese ganze Science-Fiction- und Dystopie-Ära hatte einfach etwas Besonderes – und genau daran hat mich dieses Buch erinnert. Besonders gelungen fand ich die Atmosphäre. Die Welt wirkte spannend, düster und gleichzeitig unglaublich faszinierend, sodass ich richtig in die Geschichte eintauchen konnte. Obwohl das Buch eine Neuauflage ist, fühlt sich die Story keineswegs veraltet an. Im Gegenteil: Für mich hatte sie genau diesen Vibe, den ich an älteren Science-Fiction-Geschichten so geliebt habe. Ich habe das Hörbuch gehört und mochte die Umsetzung ebenfalls sehr. Die Geschichte konnte mich schnell packen und ich hatte durchgehend Spaß beim Zuhören. Insgesamt hat das Buch bei mir wirklich diese alte Liebe für Science Fiction wieder geweckt – und ehrlich gesagt hoffe ich sehr, dass dieses Genre irgendwann wieder ein großes Comeback erlebt.
Merkmale
1 Bewertungen
Stimmung
Hauptfigur(en)
Handlungsgeschwindigkeit
Schreibstil
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Caroline Brinkmann schreibt seit Jahren erfolgreich Bücher für Jugendliche und junge Erwachsene, die inzwischen auch international eine große Leserschaft gefunden haben. Sie wurde für ihre Geschichten bereits mehrfach ausgezeichnet. Aktuell ist Brinkmann in Deutschland und New York zu Hause. Sie schreibt von überall aus, nur nicht vom Schreibtisch. In den sozialen Medien tauscht sie sich am liebsten mit ihren Leser*innen über ihre Projekte aus.
Beiträge
Rezensionsexemplar | Düster, beklemmend und nah an unserer Realität
Dieses Buch war anders, als ich erwartet hatte. Es spielt in einer dystopischen Welt, greift aber gleichzeitig viele Themen auf, die sich erstaunlich nah an unserer heutigen Realität anfühlen. Die Stimmung im Buch ist durchgehend eher gedrückt. Das sollte man wissen und auch wollen. Es gibt nur wenige echte Lichtmomente, und ich habe gemerkt, dass das zwischendurch sogar meine eigene Stimmung beeinflusst hat. Aber genau das passt zum Setting der Geschichte. Die Menschen werden anhand ihrer Gene kategorisiert, alles wird in ein strenges System eingeordnet. Es gibt nur richtig oder falsch, Schwarz oder Weiß – für Graustufen ist kein Platz. Gerade diese Konsequenz macht das Buch so beklemmend, aber auch spannend. Es ist kein leichtes Buch, das man mal eben nebenbei liest.
Eigentlich greife ich eher selten zu Dystopien – aber dieses Buch hat mich wirklich positiv überrascht. Ich bin unglaublich froh, dass ich mich dafür entschieden habe (und Teil der Leserunde @lesejury war 🥰), denn die Geschichte konnte mich komplett abholen. Die Welt rund um die Ghosts und die Gesegneten ist düster, spannend und gleichzeitig erschreckend greifbar. Dieses Leben im Verborgenen, ständig auf der Flucht und immer mit der Angst entdeckt zu werden – das sorgt von Anfang an für eine intensive Atmosphäre. 🖤 Rain ist eine starke Protagonistin, deren Entscheidungen man gut nachvollziehen kann. Ihr Wunsch, nicht länger unsichtbar zu sein, und die Begegnung mit Lark bringen genau die richtige Mischung aus Spannung und Emotion in die Geschichte. Die Dynamik zwischen den beiden ist voller Konflikte, Zweifel und dieser leisen, aber spürbaren Anziehung. Die Handlung bleibt durchgehend fesselnd und stellt immer wieder die Frage, wie weit man für Familie, Freiheit oder Liebe gehen würde. ❤️🔥 📚 Mein Fazit: Eine spannende, emotionale Dystopie, die mich absolut überzeugt hat. Ich habe die Geschichte sehr gern gelesen und bin richtig froh, ihr eine Chance gegeben zu haben. 🫶🏻✨

Coole Welt, spannende Geschichte und viele Geheimnisse und Intrigen. Hat mir gut gefallen. Kann ich absolut empfehlen.
Der Auftakt der Reihe hat mir wirklich gut gefallen. Vor allem die dystopische Welt fand ich sehr faszinierend. Vor allem die Elemente aus unserer Welt, die niemand deuten konnte, fand ich sehr gelungen. Das ganze System der Welt erinner sehr an die Tribute von Panem, aber trotzdem ganz anders. Es gab so viel von dieser Welt zu entdecken, teilweise auch mit schockierenden Erkenntnissen. Die Geschichte war zeitweise sehr spannend, teilweise aber auch etwas langatmig. Besonders gut hat mir gefallen, dass wir die Geschichte aus der Perspektive unserer beiden Hauptprotagonisten erleben. So waren wir ständig in anderen Teilen der Welt und Handlungssträngen unterwegs. Unsere Hauptprotagonistin Rain fand ich sehr sympathisch, vor allem ihre Entwicklung während der Geschichte hat mir wirklich gut gefallen. Unseren Hauptprotagonisten Lark konnte ich sehr schwer einschätzen, da er einige Geheimnisse hatte. Ich bin jetzt sehr gespannt wie es im 2. Band weiter geht. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Es wird alles sehr gut beschrieben, sodass man sich alles echt gut vorstellen kann.
"Nicht die Gene machen einen Menschen perfekt, sondern sein Wesen."
"Echoes of Ashes and Rain" von Caroline Brinkmann hat mich vor allem wegen seiner spannenden Grundidee neugierig gemacht. Eine Welt, in der Menschen genetisch optimiert werden und Perfektion zum höchsten Ideal geworden ist, klingt zunächst faszinierend. Je tiefer man jedoch in die Geschichte eintaucht, desto deutlicher wird, wie beklemmend dieses System eigentlich ist. Besonders gut gefallen hat mir, wie die Autorin diese dystopische Gesellschaft zeichnet. Vieles wirkt durchdacht und gleichzeitig erschreckend plausibel. Immer wieder musste ich beim Lesen darüber nachdenken, was Perfektion überhaupt bedeutet und welchen Preis Menschen bereit sind dafür zu zahlen. Auch die Handlung konnte mich größtenteils mitreißen. Es gibt einige spannende Entwicklungen und Momente, die neugierig machen und dazu führen, dass man immer noch ein Kapitel weiterlesen möchte. Gerade gegen Ende nimmt die Geschichte noch einmal deutlich an Fahrt auf. Mit der Protagonistin bin ich insgesamt gut durch die Geschichte gekommen, auch wenn ich mir an manchen Stellen etwas mehr emotionale Tiefe gewünscht hätte. Einige Entscheidungen wirkten auf mich etwas schnell, und auch manche Nebenfiguren hätten für meinen Geschmack noch etwas mehr Raum bekommen dürfen. Mir hat das Buch gut gefallen und ich freue mich sehr auf den zweiten Band.

Spannende Dystopie🤍
Ich lese wirklich selten Dystopien, dennoch konnte mich diese wirklich sehr gut überzeugen. Also ich fand es am Anfang bisschen schwierig richtig in das Buch reinzukommen, aber das hatte sich dann auch nach einigen Seiten erledigt gehabt. Ich habe das Buch inhaliert und konnte es kaum aus der Hand legen und das sagt ja schon was! Denn die 17-jährige Rain ist ein Ghost: Sie ist nirgendwo registriert und lebt außerhalb des Systems. Seit ihrer Geburt sind sie und ihre Mutter auf der Flucht vor den Gesegneten, einer perfekten Weiterentwicklung der Menschen, die das Land Hope mit eiserner Hand regieren. Ihre einzige Überlebenschance besteht darin, stets unsichtbar zu bleiben. Doch als Rain auf den geheimnisvollen Lark trifft, will sie sich nicht länger verstecken und begeht einen fatalen Fehler. Sie bricht die wichtigste Regel der Ghosts und kommt ihm zu nahe. Denn Lark verfolgt eigene Ziele, und um die zu erreichen, müsste er Rain verraten. Beide werden vor eine unmögliche Wahl gestellt: Wen wollen sie retten - ihre Familien oder einander? Doch für was sie sich entscheiden werden, werde ich euch nicht verraten. Denn ich kann diese Dystopie für jeden empfehlen, der gerne mal sowas lesen möchte!🤍

Dystopie - Zwischen Perfektion und Rebellion
Mir ist erst relativ spät klar geworden: Wow, ich lese eigentlich gern Dystopien. Ich habe sie schon immer gern gelesen, nur habe ich das nie bewusst unter diesem Begriff zusammengefasst. „Tribute von Panem“ ist wohl das bekannteste Beispiel dafür. Auch „Divergent“ und „Maze Runner“ schlagen in eine ähnliche Kerbe. Das Buch „Die Perfekten“ ist ebenfalls eine Dystopie und wurde vom Original aus dem Jahr 2018 nun neu aufgelegt. Wir tauchen in eine völlig andere Welt ein. Eine Welt, die irgendwie kaputt wirkt und mit unserer heutigen kaum vergleichbar ist. In ihren Grundzügen erinnert die dargestellte Gesellschaft durchaus an die Welt von Panem. Statt Distrikten gibt es hier eher Bereiche, in denen unterschiedliche Tätigkeiten angesiedelt sind. Die „Perfekten“ sind natürlich diejenigen, die im Luxus leben und kaum Verständnis für die Unterschicht haben. Hier begegnen wir Rain und Lark. Obwohl beide im selben Bereich leben, könnten ihre Leben kaum unterschiedlicher sein. Im Verlauf der Geschichte begleiten wir abwechselnd Lark und Rain. Zusammen mit dem angenehmen Schreibstil macht das das Lesen sehr flüssig und unterhaltsam. Der Autorin gelingt es geschickt, Spannung und Twists einzubauen und gleichzeitig genug Raum zu lassen, um die Welt zu entfalten. Auch die Nebencharaktere sind gut ausgearbeitet und bereichern die Geschichte. Gerade bei einigen Figuren habe ich jedoch deutliche Parallelen zu Charakteren aus Panem wahrgenommen. „Die Perfekten“ ist insgesamt eine gelungene Dystopie mit nur kleinen Schwächen. Ich habe darin nicht nur starke Panem-Vibes gespürt, sondern teilweise auch etwas zu viele Ähnlichkeiten. Trotzdem ist das Buch absolut lesenswert.

Eine wirklich spannende Dystopie 🤍
📝 Rain und ihre Mutter sind ihr Leben lang auf der Flucht und leben außerhalb des Systems. Denn Rain ist ein Ghost. Sie sind auf der Flucht vor den Gesegneten, diese sind „perfekte“ Menschen. Das heißt sie darf niemanden trauen, keine Freundschaften schließen usw. Als sie jedoch auf den gutaussehenden Lark und seine kleine Schwester Rose trifft, gerät der Plan für sie ins Wanken. ❗️ Vorab: Ich finde es super, dass der Klappentext nicht schon 50 % der Handlung verrät! Das Buch hält viel mehr bereit. 🖊️ Die Story ist spannend und flüssig zu lesen. Einziger kleiner Kritikpunkt sind die POV-Sprünge, die teilweise mitten im Kapitel ohne Kennzeichnung erfolgen. Sobald man jedoch in der Geschichte drin ist, stört das kaum. 🌎 Die Welt und einige Charaktere erinnerten mich stark an Die Tribute von Panem: Ähnlich aufgebaut, aber trotzdem eine völlig eigenständige Geschichte. 🤍 Rain ist von Beginn an ein starker und glaubwürdiger Charakter, in den man sich gut hineinversetzen kann. Lark hingegen bleibt etwas vage und wirkt oft naiv, obwohl man auch aus seiner Perspektive liest. Die Beziehung zwischen Rain und Lark empfinde ich eher wie eine oberflächliche Freundschaft, da hat mir eine tiefere Entwicklung der Beziehung gefehlt. Aber vielleicht passiert dies noch in Band 2! Vermisst habe ich auch eine charakterliche Entwicklung beider Charaktere. Rain und Lark bleiben weitgehend wie zu Beginn: Rain stark, Lark verletzlich und naiv. In Rose hingegen verliebt man sich sofort! 💫 Es ist erstaunlich wie viel in diesem Buch passiert! Es gab so einige Plot Twists, manche konnte ich erahnen und manche aber auch wieder nicht. Aber so ein richtiger Schockmoment blieb leider aus. Trotz einiger Kritikpunkte hat mich die Geschichte sehr gefesselt, denn das Buch war wirklich durchweg spannend! Daher gebe ich dem Buch 3,75 von 5 Sternen. ⭐️
*Anzeige/Rezensionsexemplar* 🥬 Mein spoilerfreier Salat dazu: Erst-Erscheinung unter dem Titel: Die Perfekten im Jahr 2017. Hierbei handelt es sich um eine Neuauflage. Die Geschichte um Rain und Lark spielt in einer Welt, in der allen von den Genen abhängt und Menschen in Klassen eingeteilt werden. Ich als großer Dystopie-Fan mag solche Szenarien ja unglaublich gerne, da man hier meist gesellschaftskritische Themen für sich mitnehmen kann. Die Umsetzung dieses Systems hat Caroline Brinkmann genial gelöst. Sie hat es geschafft, die verschiendenen Zirkel so lebensnah wie möglich zu kreieren. Die Atmosphäre, die dadurch entsteht, ist einfach super. Die Charaktere wirken super authentisch, da sie wirklich gut ausgearbeitet wurden. Rain war mir sehr symphatisch und man merkt Larks innere Zerrissenheit wirklich an. Die Spannung zwischen den beiden ist super greifbar. Zwischendrin entstanden leider ein paar Längen, da aber ab der Hälfte wirklich wieder weg waren. Ich bin sehr gespannt, wie es im zweiten Band weitergeht und kann das Buch jedem, der Dystopien mag sehr empfehlen.
𝐓𝐨𝐥𝐥𝐞𝐫 𝐀𝐮𝐟𝐭𝐚𝐤𝐭 𝐝𝐞𝐫 𝐦𝐢𝐭𝐫𝐞𝐢ß𝐞𝐧𝐝𝐞𝐧 𝐃𝐲𝐬𝐭𝐨𝐩𝐢𝐞 😍💭
Rain lebt außerhalb des Systems des Landes Hope: sie ist ein sogenannter Ghost und niemand darf erfahren, dass sie existiert. Gemeinsam mit ihrer Mutter führt sie einen Überlebenskampf und versucht, weitestgehend unsichtbar zu bleiben - bis sie auf Lark trifft. Doch der geheimnissvolle Junge verfolgt seine eigenen Ziele, bei denen er nicht an Rain denken darf. Mir hat das Buch auf jeden Fall gut gefallen. Danke auch an Lesejury und den One-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares 🥹 Die 17-jährige Rain mochte ich als Protagonistin sehr. Man hat ihr angemerkt, dass sie mit ihrer Lebenssituation nicht ganz zufrieden war, aber sie hat trotzdem das beste daraus gemacht. Rain ist nicht nur eine starke Kämpferin, sondern auch unglaublich schlau und hat ein großes Herz. Außerdem ist sie den Menschen, die ihr wichtig sind, sehr loyal, was auch eine wichtige Eigenschaft von ihr ist. Rain hat im Laufe des Buches einige Veränderungen und Verluste miterlebt, aber sie hat nie aufgeben. Lark gegenüber bin ich etwas zwiegespalten: auch seine Loyalität gegenüber seiner Familie und seiner Freundin ist sehr bewundernswert, aber er hat nicht nur gute Dinge getan. Ich mag ihn aber trotzdem, weil er eben nicht der "perfekte" Held ist, wie man es vielleicht erwartet. Er hat seine Schwächen, versucht aber, immer das Richtige zu tun. Das ist nicht immer möglich, aber er wird auch vor schwere Wahlen gestellt, die wir alle sicherlich nicht treffen wollen. Mein Lieblingscharakter in diesem Buch war Rose, die Schwester von Lark. Ich liebe ihre aufgeweckte, neugierige und fröhliche Art, die ein bisschen Hoffnung in die graue, grausame Welt bringt. Rose ist von der Gesellschaft aus gesehen am niedrigsten gestellt, aber sie zeigt, dass man Menschen nicht danach bewerten sollte, wie schlau, gesund, ... sie sind, sondern danach, wie ihre Persönlichkeit ist. Das Land Hope als Setting war auf jeden Fall sehr interessant. Es hat mich ein bisschen an »Tribute von Panem« erinnert, weil es auch in Zirkel aufgeteilt war und es eine große Hauptstadt gab, in der sie Reichen und Wohlhabenden lebten. Trotzdem war das System ganz anders, denn hier werden Menschen durch ihre Gene bzw Schlauheit oder Gesundheit klassifiziert. Besonders gut an diesem Buch hat mir gefallen, dass es immer spannend war und es ständig Twists gab. Dadurch wurde das Lesen nie langweilig. Außerdem gibt es in diesem Buch nicht eindeutig "gut". Die Gesegneten sind eher die Antagonisten in dieser Geschichte, aber es ist nicht ganz klar, wer hier jetzt "gut" ist. Es gibt zwar Rebellen, aber sie handeln oft grausam und denken nur an sich. Ich fand es sehr spannend, das mal so zu lesen, da ich das nicht nie so wirklich gemacht habe. Abschließend kann ich euch nur sagen, dass ihr das Buch lesen solltet. Es ist eine fesselnde Dystopie, mit überraschenden Twist, einer starken Protagonistin und spannendem Setting. Das Buch gibt ein bisschen »Tribute von Panem« Vibes, ist aber dennoch ganz anders. Definitiv empfehlenswert!

Eine spannende und gut durchdachte Dystopie
Ghost Rain ist quasi unsichtbar. Nicht registriert, nicht beachtet, absolut unwichtig… bis sie auf Lark trifft, der sie verrät…. Zwischen Zweifel und Misstrauen, Erstaunen und Begehren ist Rain hin und hergerissen. Ihre Charakterentwicklung fand ich sehr nachvollziehbar. Rain ist in ihre Rolle reingewachsen, ohne ihre Überzeugungen zu verlieren. Sie hat nie aufgehört zu hinterfragen und reflektieren. Auch Larks Handeln konnte ich zu gewissen Teilen gut nachvollziehen, hat er doch aus Liebe zu seiner Schwester agiert. Er hat meiner Meinung nach sogar fast eine stärkere Charakterentwicklung durchgemacht als Rain. Als Lesender kann man perfekt mitfiebern. Wer ist Freund wer Feind? Wer meint es gut mit Rain, wer ist ein Verräter? Ihren Vater Tiberius konnte ich bis zum Schluss nicht durchschauen und einschätzen. Nun bin ich sehr gespannt auf den zweiten Band. Eine spannende und gut durchdachte Dystopie, definitiv eine große Empfehlung!
Eine ganz ganz große Leseempfehlung für alle, die Panem geliebt haben, die Dystopien lieben oder keinen Spice in Jugendbüchern brauchen. Dieses Buch, die aus zwei Perspektiven die Geschichten von Rain und Lark erzählt, weckt nicht nur mit dem Setting und den Anspielungen an eine alte Welt, OldSchool-Gefühle. Während des Lesens habe ich mich in die Zeit von “Twilight” , “Panem” , “Die Auswahl” , “Die Bestimmung” & Co. versetzt gefühlt. Mit einer überschaubaren Anzahl an wichtigen Charakteren, klarer Storyline und einer Mischung aus Vorahnung und Überraschung konnte mich das Buch auf ganzer Linie überzeugen. Absolutes Highlight ist der Tierische Sidekick und der versteckte Humor. Komplett ohne Spice schafft die Autorin es trotzdem tiefe Gefühle für die Charaktere zu wecken und einen mitleiden zu lassen. Und das nicht zu knapp, Rain’s & Lark’s Geschichten sind jede für sich eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Abschließend noch ein paar Worte zur neuen Aufmachung, die Geschichte ist eine Neuauflage und das Taschenbuch ist in meinen Augen absolut gelungen und passt perfekt zur Story. P.S.: 5/5 Sterne, Rezensionen sind immer nur der Eindruck eines einzigen und niemand kann den Geschmack aller treffen. Ich bewerte die Arbeit und zolle meinen Respekt, ein Buch zu schreiben und zu veröffentlichen, indem ich volle Punkte gebe.
Eine tolle Dystopie die einige Überraschungen parat hält
Rain streift heimlich durch die Straßen und versucht, unentdeckt zu bleiben. Wieso? Sie ist ein Ghost. Eine nicht registrierte Bürgerin aus dem Land Hope. Sie und ihre Mutter flüchten vor den Gesegneten. Weiter entwickelte Menschen, die das Land regieren. Eines Tages wird sie entdeckt. Lark, der einen besseren Stand in der Gesellschaft hat als sie, hält sie für einen Lauscher und konfrontiert sie. Als sie das Missverständnis aufklären kann, lädt Lark sie auf ein Eis ein, doch Rain sucht das Weite. Werden die beiden sich wieder begegnen? Und was hält die Zukunft für Rain noch bereit? Lest es selbst. Rain lebt mit ihrer Mutter auf der Flucht vor den Gesegneten. Sie ist ein Ghost. Sie ist nicht auf den Mund gefallen und riskiert auch mal einiges. Als Lark in ihr Leben tritt, ändert sich einiges für sie. Lark hat einen besseren Stand und kümmert sich um seine Mutter und seine Schwester Rose, die krank ist. Als er Rain begegnet, ändert das einiges für ihn. Er hat ein Ziel, und um das zu erreichen, müsste er Rain verraten. Die Story ist eine Dystopie, und man musste erst einmal hineinkommen. Es wird in der Erzählerperspektive geschrieben. Der Schreibstil ist flüssig und locker. Die Geschichte enthält einige Plots, die es umso spannender machen und dafür sorgen, dass man wissen möchte, wie es weitergeht. Eine tolle Story und eine Leseempfehlung meinerseits.

Beklemnendes Zukunftsszenario
Ich mag eigentlich Dystopien – vor allem, wenn sie nah an der Realität sind. Die Perfekten konnte mich aber nicht so überzeugen. Die Geschichte ist mir etwas zu utopisch und insgesamt sehr düster. Außerdem gibt es ziemlich viel Gewalt, was ich teilweise zu viel fand. Leider hat mich das Buch deshalb nicht richtig gepackt.
Tolle düstere Dystopie ohne Spice und nahezu keine Romance.
Das Buch Echoes of Ashes and Rain ist eine düstere, bewegende Dystopie und der Auftakt einer Dilogie. Rain wächst im trostlosen und smogverseuchten Bezirk Grey auf. Menschen werden in dieser Welt aufgrund ihrer Gene eingeteilt und haben nahezu keine Chance auf ein besseres Leben. Rain ist eine Ghost, jemand, der nicht im System registriert ist und wird aufgrunddessen gejagt. Die Geschichte ist recht rasant und fesselnd geschrieben und hat mich direkt in ihren Bann gezogen. Die Slums sind wirklich düster beschrieben, man fühlt mit den Menschen aus diesen Bezirken mit. Es gibt jedoch auch einige süße Details, wie eine freche Fuchsmanguste. Wer Hunger Games und die Divergent-Reihe mochte, findet hier eine weitere, spannungsgeladende Dystopie mit starker Protagonistin, allerdings mit nahezu keiner Romance und komplett ohne Spice.
Überraschend gut.. Hätte ich nicht gedacht.. Das Buch wird aus zwei Sichten erzählt... Einmal von Rain und Lark... Dadurch hat man eine gute Sicht von dem ganzen Geschehen und den Beweggründen... Typische Dystopie, abee doch irgendwie anders, auch die typische Liebesgeschichte hat gefällt, obwohl kleine Andeutungen dabei waren, was mich aber nicht so stört. So wie das Buch endet, gehe ich von einem zweiten Teil aus und darauf wäre ich sehr gespannt
Die Dystopie „Die Perfekten“ von Caroline Brinkmann ist der Auftakt einer Reihe. Ich kannte bereits „Kobrin – Die schwarzen Türme“ aus der Feder von Caroline Brinkmann. Dieses Buch konnte mich leider nicht vollständig überzeugen, doch diese Dystopie klang vom Inhalt sehr vielversprechend, sodass ich der Autorin noch eine Chance geben wollte. Und ich finde, man merkt eine Entwicklung im positiven Sinne. Inhaltsangabe (Quelle: Klappentext): Rain ist ein Ghost. Sie lebt außerhalb des Systems. Seit ihrer Geburt ist sie auf der Flucht vor den Gesegneten, einer perfekten Weiterentwicklung der Menschen, die mit eiserner Hand regieren und das Volk unterdrücken. Rain weigert sich jedoch, sich ein Leben lang zu verstecken, und begeht einen fatalen Fehler. Sie bricht die wichtigste Regel der Ghosts: Vertraue niemandem! Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, wollte ich der Autorin nochmal eine Chance geben, nachdem mir ihr Werk Kobrin nicht hundertprozentig gefallen hat. Und ich wurde positiv überrascht. Der Schreibstil von Caroline Brinkmann ist sehr angenehm, sodass sich das Buch mit seinen etwa 600 Seiten flüssig lesen lässt. Auch hat die Autorin einen bildhaften Schreibstil, man kann als Leser quasi die giftige Luft atmen und die bedrückenden Lebensumstände in manchen Bereichen dieser Welt fühlen. Allgemein hat mir die Thematik und auch die erschaffende Welt gut gefallen und konnte mich von den Ideen der Autorin überzeugen. Die Idee, dass die Welt und dessen Machtgefüge durch die Gene der Bevölkerung bestimmt wird bzw. wie perfekt diese sind, fand ich sehr interessant. Auch die Umsetzung dieses Konzeptes fand ich ansprechend. In diesem erschaffenen Universum gibt es einige Bedrohungen. Zum Beispiel ist die Luft im Bezirk Grey toxisch und leider total verschmutzt, sodass man diese nicht ohne Gasmasken über eine längere Zeit atmen kann. Auch die Probleme und Ideologien anderer Bezirke werden, wenn auch nicht so umfangreich, thematisiert. Dadurch wirkt diese Welt realistisch und man bekommt als Leser einen guten Einblick, wie diese aufgebaut ist. Der Einstieg ist meiner Meinung nach nicht so ganz gelungen. Das Buch beginnt recht langsam und nicht ganz so spannend. Man lernt zuerst die Protagonistin Rain, ihr Leben und die Welt im Allgemeinen kennen. Ich fand, dass dieser etwas zu langatmig war. Ein paar Straffungen hätten mir den Einstieg in das Buch erleichtert. Aber sobald dieses Werk erst einmal Fahrt aufgenommen hat, ist kein Abbruch der Spannung erkennbar. Einige unverhoffte Wendungen werden eingebaut. Ein paar dieser Wendungen waren zu erahnen, andere haben mich total überrascht. Gut gefallen haben mir auch die Einblicke in das Leben eines Gesegneten. Durch die verschiedenen Perspektiven wird zusätzliche Spannung aufgebaut, sodass man das Buch ab einer gewissen Seitenzahl am liebten nicht mehr aus der Hand legen möchte. Positiv möchte ich noch die Darstellung der Unterschiede zwischen der einfachen Bevölkerung und den Perfekten erwähnen. Dieser Kontrast hat mir gut gefallen und auch die Ausarbeitung dieser konnte mich überzeugen. Auch die Protagonisten haben mir gut gefallen. Rain ist ein bodenständiges junges Mädchen. Sie ist eine Ghost. Dies hat zur Folge, dass sie im Untergrund leben muss und immer in Gefahr ist, entdeckt zu werden. Das hat ihr Leben und auch ihren Charakter gezeichnet. Sie sehnt sich nach einem einfachen Leben. Auch hat sie ihr Herz a rechten Fleck und setzt sich für ihre Freunde und ihre Familie ein. Sie kämpft eher für andere als für sich selber. Trotz dieser durchaus positiven Wesenszüge bin ich leider nicht immer mit Rain warm geworden. Meistens war sie mir einfach zu passiv, manchmal hätte es ihr gut getan, gewisse Umstände ein bisschen mehr zu hinterfragen. Lark ist der männliche Gegenpart zu Rain. Auch er kämpft auf seine Art für seine Familie und gegen das Unrecht. Im Verlauf der Geschichte macht er einige Fehler, die ihn nur noch realistischer machen. Er erkennt seine Fehler und versucht, diese wieder gut zu machen. Am Ende werden nicht alle Erzählstränge abgeschlossen. Ein paar Handlungsstränge bleiben offen, sodass man auf die Fortsetzung gespannt sein kann. Insgesamt hat mir die Dystopie „Die Perfekten“ von Caroline Brinkmann gut gefallen. Besonders die Welt, die Thematik und einige Wendungen im Verlauf der Geschichte konnten mich überzeugen. Dennoch gibt es meiner Meinung nach noch ein paar Schwachstellen. Daher möchte ich für dieses Buch 4 Sterne vergeben.
Die Sache, die mir bei diesem Debüt der Autorin als aller erstes ins Auge gesprungen ist, war der Titel "Die Perfekten". Ich habe mich schon beim lesen des Titels sehr angesprochen gefühlt. Als ich mir dann auch noch das Cover angesehen habe, war sofort klar, ich muss dieses Buch lesen. Als letztes habe ich mir den sehr viel sprechenden Klappentext durchgelesen hatte und da wusste ich, dass es für mich mal wieder an der Zeit ist, eine Dystopie zu lesen. Trotz eines gut leserlichen Schreibstils brauchte ich erstmal zwanzig Seiten, bis ich mich in der Geschichte zurecht gefunden habe, denn zunächst hat mich die Erzählpesrpetive aus der dritten Person Singular gestört und das Thema mit den Genen war zwar spannend, aber auch sehr kompliziert, wobei sich letzteres gegeben hat während des Lesens. Ich bewundere Caroline Brinkmann für ihren Mut, ein solches Thema für einen Roman zu wählen, denn auch, wenn dieses Thema ihrer dystopischen Welt echt Spannung verliehen hat, habe ich beim Lesen immer Parallelen zu einer bestimmten Zeit in der Geschichte unseres Landes gesehen. Eine Sache, die mich beim Lesen immer wieder erheitert hag, waren bestimmte Charaktere. Auch hat Frau Brinkmann es geschafft, durch den Aufbau von Hope und ihrer Geschichte im Allgemeinen eine wahnsinss Atmosphäre zu erschaffen. Auch finde ich, das die Autorin sehr charakteristische Namen für ihre Charaktere und auch logische Charakter Konstellationen geschaffen hat. Es ist mir außerdem sehr gut gelungen, die Gefühle und Gedanken der Charakter nachzuvollziehen. Rain war eine sehr interessante Protagonistin, die allerdings schwer zu fassen war. Mich konnte sie allerdings von sich überzeugen. Ich finde, sie beweist im Laufe der Geschichte immer wieder großen Mut und ist ein Mädchen, was sein schicksal akzeptiert ohne deshalb mehr als nötig zu jammern. Ich konnte mich zum Teil sehr gut mit ihr identifizieren, denn dieses Gefühl, nicht dazu zugehören, kenne ich nur zu gut. Lark war unser zweiter Protagonist. Auch ihn habe ich kennen und lieben gelernt, denn seine Art, für seine Schwester zu kämpfen, gefällt mir. Conclusion Abschließend bleibt mir nur zu sagen, das ich Caroline Brinkman zu einem gelungenen Debüt gratulieren kann." Die Perfekten" ist eine düstere Geschichte mit atmospherischem Schreibtil und tollen Charakteren. Aus diesem Grund bekommt dieses Buch vier von fünf Pferden. Die Sache, die mir bei diesem Debüt der Autorin als aller erstes ins Auge gesprungen ist, war der Titel "Die Perfekten". Ich habe mich schon beim lesen des Titels sehr angesprochen gefühlt. Als ich mir dann auch noch das Cover angesehen habe, war sofort klar, ich muss dieses Buch lesen. Als letztes habe ich mir den sehr viel sprechenden Klappentext durchgelesen hatte und da wusste ich, dass es für mich mal wieder an der Zeit ist, eine Dystopie zu lesen. Trotz eines gut leserlichen Schreibstils brauchte ich erstmal zwanzig Seiten, bis ich mich in der Geschichte zurecht gefunden habe, denn zunächst hat mich die Erzählpesrpetive aus der dritten Person Singular gestört und das Thema mit den Genen war zwar spannend, aber auch sehr kompliziert, wobei sich letzteres gegeben hat während des Lesens. Ich bewundere Caroline Brinkmann für ihren Mut, ein solches Thema für einen Roman zu wählen, denn auch, wenn dieses Thema ihrer dystopischen Welt echt Spannung verliehen hat, habe ich beim Lesen immer Parallelen zu einer bestimmten Zeit in der Geschichte unseres Landes gesehen. Eine Sache, die mich beim Lesen immer wieder erheitert hag, waren bestimmte Charaktere. Auch hat Frau Brinkmann es geschafft, durch den Aufbau von Hope und ihrer Geschichte im Allgemeinen eine wahnsinss Atmosphäre zu erschaffen. Auch finde ich, das die Autorin sehr charakteristische Namen für ihre Charaktere und auch logische Charakter Konstellationen geschaffen hat. Es ist mir außerdem sehr gut gelungen, die Gefühle und Gedanken der Charakter nachzuvollziehen. Rain war eine sehr interessante Protagonistin, die allerdings schwer zu fassen war. Mich konnte sie allerdings von sich überzeugen. Ich finde, sie beweist im Laufe der Geschichte immer wieder großen Mut und ist ein Mädchen, was sein schicksal akzeptiert ohne deshalb mehr als nötig zu jammern. Ich konnte mich zum Teil sehr gut mit ihr identifizieren, denn dieses Gefühl, nicht dazu zugehören, kenne ich nur zu gut. Lark war unser zweiter Protagonist. Auch ihn habe ich kennen und lieben gelernt, denn seine Art, für seine Schwester zu kämpfen, gefällt mir. Conclusion Abschließend bleibt mir nur zu sagen, das ich Caroline Brinkman zu einem gelungenen Debüt gratulieren kann." Die Perfekten" ist eine düstere Geschichte mit atmospherischem Schreibtil und tollen Charakteren. Aus diesem Grund bekommt dieses Buch vier von fünf Pferden.
Zum Buch: Rain lebt in einer Welt, in der die Menschen in Klassen eingeteilt werden. Je höher die Einstufung, umso besser sollte das Leben sein. Rain hingegen ist ein Ghost, ein Mensch ohne Klassifizierung, sie lebt im Hintergrund und darf nicht auffallen. Meine Meinung: Eine Dystopie, bei der es mal wieder um die Frage geht, was ist Perfekt? In der Geschichte werden die Menschen in Klassen eingeteilt. G1 hat das beste Potential um in einer neu geschaffenen Welt sehr seit zu kommen. G2 darf noch niedere Arbeiten übernehmen, G3 ist nach Meinung der Menschen mit G1 nicht mehr wert, Leben zu dürfen. Alleine schon diese Tatsache hat mich sehr berührt, wird es in Zukunft auch so werden? Rain ist ein Charakter, der man ihr Alter noch anmerkt. Einerseits ist sie unglaublich stark, selbstständig und kampfbereit. Andererseits ist sie unsicher und lässt sich leicht beeinflussen. Dann ist noch die zweite Hauptcharateke, Lark, von dem ich nicht so recht weiß, was ich halten soll. Er ist tatsächlich noch sprunghafter als Rain. Aber zusammengefügt wird es eine stimmige Story. Die Geschichte ist spannend, abwechslungsreich und richtig gut erzählt. Ich mag den Schreibstil von Caroline Brinkmann, sie schafft es, den Spannungsingen hochzuhalten. Die Einteilung von Hope, dem neuen Land, in verschiedene Bezirke mag nicht neu zu sein, aber für eine Dystopien ist es genau richtig. Eine spannende Geschichte, die allerdings mit einem ganz fiesen Cliffhänger endet. Zum Glück habe ich den zweiten Teil schon hier ...
Spannende Unterhaltung mit gutem Einstieg in eine Welt, die interessant aufgebaut war. Zuerst mochte ich es richtig gerne, aber leider hat es ab einiger gewissen Wendung in Rains Leben etwas an diesem mitreißenden Gefühl verloren. Auch die Charaktere waren mir gegen Ende hin zu unstet und hier hätte ich mir mehr Geradlinigkeit gewünscht, besonders von Lark. Aber ich bin guter Hoffnung, dass es der zweite Teil nochmal richtig rausreißen kann und es ist jammern auf hohem Niveau. Erinnert zwar bei manchen Stellen sehr an Hunger Games, aber ansonsten war es gut geschrieben und hat Spaß gemacht.
Der Einstieg in das Buch hatte mir wirklich gut gefallen und ich habe mich auf eine spannende Dystopie gefreut. Die Welt und die Charaktere wurden sehr interessant beschrieben, so dass mich das Buch relativ schnell gepackt hatte und ich unbedingt wissen wollte wie es weitergeht. Ich kann nicht genau sagen was es war, aber irgendwann kurz vor der Hälfte hat mich das Buch verloren. Ich vermute, dass es an einer Wendung lag, die für mich im Anschluss zu wenig hinterfragt wurde. Auch der Handlungsverlauf konnte mich danach nicht mehr packen und die Spannung war für mich einfach raus. Fand ich Rain zu Beginn noch sehr sympathisch und interessant, so hat sie nach besagter Wendung für mich definitiv an Charakterstärke verloren und einiges an ihr ging leider ins klischeehafte über. Das Buch ist definitiv nicht schlecht: es ist gut geschrieben, es gibt einiges an Spannung und Action und eine sehr interessante Welt, aber irgendwie wollte am Ende der Funke nicht überspringen und es gab etwas, das mir dann einfach gefehlt hat.
Der Krieg hat die Monster nicht getötet. Er hat nur noch mehr von ihnen erschaffen. 3,75 Sterne Zuerst muss ich sagen, dass diese "Zukunftsvision" mir Bauchschmerzen bereitet hat, die den gesamte Leseprozess begleiteten. Wie auch nicht, wenn du genau weißt, dass du in der Gesellschaft direkt als Abfall gekennzeichnet werden würdest... Die Geschichte an sich war spannend und auch relativ flüssig erzählt, Rain und Lark als Charaktere sehr angenehm und auch das Gesamtpaket war recht gut, wenn es mich auch nicht komplett aus den Socken gehauen hat. Die Frage, wer der Spion ist, war allerdings offensichtlich und daher war die Antwort keine große Überraschung mehr.
Dieses Hörbuch liegt als Print schon ewig auf meinem SuB. Als ich es also in der Form gesehen habe, konnte ich gar nicht anders als zuschlagen. Rain ist eine Ghost. Eine Nichtregistrierte. In einer Welt, in der man schon vor der Geburt in eine Kategorie eingeteilt wird oder direkt abgetrieben, die über das ganze Leben bestimmt. Rain ist als Ghost frei davon, aber sie muss auch im Verborgenen bleiben. Niemand darf wissen was sie ist, denn Ghosts sind Ausgestoßene, Krankheitsüberträger und Rebellen. Doch Rain bleibt nicht unentdeckt. Sie trifft auf Larkin. Der ist Anwärter bei den so genannten Sentinels. Er hält das System ebenfalls für falsch, spielt aber mehr oder weniger trotzdem mit, um seiner kranken Schwester Rose und seinen Eltern zu helfen. Nachdem er Rain in ein schwachen Moment nach Hause brachte, stehen Nachts bei dieser und ihrer Mutter die Sentinels auf der Matte und stürmen das Haus. Rain kann entkommen, aber ihre Mutter wird erwischt. Doch wie konnten sie sie finden? Hat Lark sie verraten? In der Welt von Rain und Lark ist die Kategorie, in die man eingeteilt wird, Alles wert. Diese himmelschreiende Ungerechtigkeit regt mich tierisch auf. Man muss sich überlegen, dass andere für einen Übernehmen zu sagen, was man wert ist. Bist du krank wirst du direkt abgestuft, egal wie intelligent du bist. Bedeutet weniger Bildung und Arbeiten die Niemand machen will. Die oberste Riege sonnt sich im Wohlgefühl. Genug zu Essen, Bedienstete, genügend Wohnraum für Alle und saubere Luft. Der "Pöbel" stirbt bzw. kann zusehen wie er klar kommt. Das Traurigste für mich die Tatsache, dass ich mir solch ein Szenario durchaus auch in der Realität vorstellen könnte. Das Thema haben wir doch jetzt schon, nur eben nicht so extrem ausgeprägt wie im Buch dargestellt. Ich glaube aber, dass sich einige der Mensch in unserer Realität durchaus auf ein solches Stufensystem einlassen würden. Mit aller Konsequenz. Die Autorin schafft es mit ihrem Schreibstil, und in meinem Fall auch die Sprecher mit ihren angenehmen Stimmen, mich nach Grey zu holen. Man hat ein Bild der Industrie und des Smogs vor Augen. Man leidet mit den Menschen unter den Umständen in denen sie Leben. Man wünscht sich eine bessere Welt für sie und, dass sich Jemand gegen dieses idiotische System durchsetzt. Man empört sich gegen Maßnahmen und man leidet auch mit Rain und Lark. Mit den Beiden gibt es zwei starke Charaktere, die ihre Sache meiner Meinung gut machen. Es sind Figuren, die ein Herz haben, mit denen man gern unterwegs ist und denen man nur das Beste wünscht. Sie haben genug durchgemacht in ihrem bisherigen Leben. Auch wenn es bei manchem nicht auf den ersten Blick so scheinen mag. Fazit Die Autorin hat hier eine ziemlich erschreckende Dystopie erschaffen. Die Idee ist toll, aber mir fehlte der letzte Kniff, um die 5 Sterne voll zu machen und mich komplett zu überzeugen. Setting und Schreibstil sorgen für Kopfkino. Wer gute Dystopien mag, ist hier wirklich super aufgehoben. Am Ende 4 Sterne und eine Leseempfehlung für Fans von düsteren Zukunftsszenarien.
"Die Perfekten" hat mich vom Inhalt und deren Umsetzung sehr überrascht. Ich muss ehrlich sagen, ich bin auch nicht mit allzu großen Erwartungen oder Hoffnungen an dieses Buch herangegangen. Der Klappentext hörte sich toll an, aber Dystopien, die versprochen haben, glaubhaft, spannend und wendungsreich zu sein, haben mich in der Vergangenheit schon öfters enttäuscht. Trotzdem wollte ich "Die Perfekten" eine Chance geben, mich zu überzeugen – alleine schon wegen der Thematik, die im Klappentext angedeutet wird – und das hat es auf jeden Fall auch getan. Meiner Meinung nach hat Caroline Brinkmann mit ihrem Werk eigentlich alles richtig gemacht – naja fast alles, sonst wären es sicher 5 Sterne, statt nur 4,5 geworden, aber dazu gleich mehr. Die Welt, die die Autorin geschaffen hat, fand ich wunderbar und sehr besonders, einfach, weil sie so greifbar und echt wirkte. Meiner Meinung nach müssen Dystopien starke Welten haben und beim Leser das Gefühl erzeugen, dass es so bald aussehen könnte, dass man bald ein Teil dessen sein wird und dass es eben diese Umstände sind, die wir bald erleben müssen. Und genau das hat die Autorin getan. Stellenweise erinnert sie an die Zustände in "Die Tribute von Panem" von Suzanne Collins oder an die Geschehnisse in "Infernale" von Sophie Jordan, aber ich finde, dass Grey als Stadt seinen ganz eigenen Charme hat. Ich hatte sehr viele Szene lebhaft vor Augen: die schmutzige Industriestadt, der Smog, die Wachdrohnen, die Tätowierungen. Viele kleine Details lässt die Autorin während des Erzählens in die Geschichte und in das Setting einfließen und gibt dem Leser damit immer ein bisschen mehr, womit er sein Kopfkino füllen kann. Sie entführt ihn in eine dunkle und bedrohliche Atmosphäre und erschafft damit etwas vollkommen einmaliges und erinnerungswürdiges. Der Plot hatte kleine Schwächen, die für mich definitiv zu vernachlässigen waren, denn die Buchidee finde ich großartig. Die Perfekten und die Unperfekten, die Rebellen und die Konformen und letztlich die Ghosts. Die Geschichte ist komplex und fulminant, sie ist einnehmend und spannend und hat nur sehr sehr selten leichte Längen, die aber kurz darauf durch neue Spannungsbögen oder Wendungen in den Hintergrund treten. Ich habe mich nicht gelangweilt: im Gegenteil. Ich habe mich sehr unterhalten gefühlt und konnte als Leser problemlos in die Welt, die Stimmung, den Plot und die Charaktere abtauchen. Da die Geschichte so komplex aufgebaut ist, werden natürlich auch viele Geheimnisse erst am Ende aufgedeckt, einiges bleibt lange im Unklaren, was mich einerseits manchmal frustriert hat, aber andererseits auch dazu beigetragen hat, dass ich unbedingt schnell weiterlesen wollte. Was mir leider ein bisschen das Tüpfelchen auf dem i genommen hat, war die Charakterentwicklung. Caroline Brinkmann bringt ihre Figuren teilweise an ihre Grenzen, lässt sie unmoralisches, illegales oder gefährliches tun, um ihre Liebsten oder ihr eigenes Leben zu beschützen oder um manchmal auch einfach nur das Richtige zu tun. Sie quält ihre Figuren mit einer ungewissen Zukunft, mit inneren Konflikten, mit der Frage nach Loyalität, Freundschaft, Liebe oder Geborgenheit. Ich fand es toll, wie Lark und Rain kämpfen, wie sie sich mit ihren individuellen Problemen auseinandersetzen, Lösungen finden und manchmal egoistisch, aber genauso oft auch selbstlos handeln. Für mich machte das die Charaktere glaubwürdig und liebenswert. Allerdings hat mir Rain am Anfang des Buches wesentlich besser gefallen. Ihre gefährliche, unterdrückte Aura hatte viel mehr Feuer, hatte viel mehr Durchsetzungsvermögen, hatte viel mehr Selbstbewusstsein und auch viel mehr Präsenz. All das hat sie meiner Meinung nach im Laufe der Geschichte einbüßen müssen: anfangs war sie für mich die Heldin, später hatte ich da so meine Zweifel. Sie geht in dem neuen System immer mehr unter, weil es neu für sie ist und sie sich außerhalb ihrer Komfortzone aufhält. Ich weiß nicht, ob die Autorin das mit Absicht getan hat, um Lark mehr Platz in der Geschichte einzuräumen. Damit er nicht vollkommen gegen die taffe, durchsetzungsstarke Rain abstinkt, aber das wirkte auf mich nicht hundertprozentig stimmig – auch wenn ich gerade da Lark sehr lieben gelernt habe. Caroline Brinkmanns Schreibstil empfand ich als sehr angenehm. Die bildhafte Sprache hat eine erschreckende Welt mit noch erschreckenderen Umständen gezaubert, die ein rasantes und spannendes Kopfkino erzeugt hat: und ich habe es geliebt! Die tiefgründigen Gefühle ihrer Protagonisten konnte sie sehr gut auf den Leser übertragen, ohne, dass es zu gewollt gewirkt hätte. Sie wirkten schlichtweg authentisch und lebendig, trotz der dystopischen Umstände. Bisher habe ich noch nicht herausgefunden, ob es zu diesem Band eine Fortsetzung geben wird. Meiner Meinung nach ist das aber nicht unbedingt notwendig, denn die Geschichte aus "Die Perfekten" wirkt auch sehr gut alleine und bedingt auch nicht unbedingt einer Fortsetzung. Über einen weiteren Teil würde ich mich natürlich trotzdem freuen. Fazit "Die Perfekten" von Caroline Brinkmann kann mit sehr viel Kreativität beim Setting punkten, aber auch andere Faktoren, wie Plotidee, Plotumsetzung, Schreibstil und die Protagonisten machen dieses Buch zu einem Highlight. Es ist definitiv eine sehr spannende und gut ausgearbeitete Dystopie, die aufgrund kleiner Schwächen ein wenig an Perfektion verliert. [4,5 Sterne]
Dank diverser Vorschauen wurde ich schon recht früh auf "Die Perfekten" von Caroline Brinkmann aufmerksam. Umso mehr überraschte mich, dass Bastei sich dieses Mal entschieden hat, einer deutschen Autorin in diesem Umfang in ihr Programm aufzunehmen. Aber zurecht :). Ich lese sehr gerne immer wieder Dystopien, aber diese hier hat es geschafft, mich an einigen Stellen immer wieder zu überraschen. Zum Inhalt: Rain wächst in einer Gesellschaft auf, die von ihrer Einteilung in Gen-Klassen dominiert wird. Je nachdem ob Menschen über gute oder schlechte Gene verfügen, können sie aufsteigen und Erfolg haben oder nicht. Auf der untersten Stufe stehen die Unsichtbaren, die sogenannten "Ghosts", Menschen, die nicht registriert sind und nicht gefunden werden wollen. Rain ist so ein Ghost. Aber dann unterläuft ihr eines Tages ein Fehler: Sie vertraut jemandem, den sie gern hat ... Meine Meinung: Ich muss gestehen, Caroline Brinkmann war mir als Autorin bisher gänzlich unbekannt. Und das, obwohl "Die Perfekten" nicht ihr erstes Buch ist. Aber immerhin ihre erste Dystopie. Die Idee, Menschen in eine Art Kastensystem anhand ihrer Gene einzuteilen, sprach mich jedoch an und deswegen wollte ich das Buch unbedingt lesen. Das Bedürfnis, sich genetisch zu verbessern, ist in der Evolution schon jahrtausendelang verankert, die Vorstellung, genetische vererbbare Krankheiten auszumerzen, bestimmt ein Wunsch vieler werdender Eltern. Daher fand ich die Idee zu dieser Geschichte auch nicht so weit hergeholt wie die anderer Dystopien. Die Autorin hat sich in diesem Zusammenhang einiges Interessantes einfallen lassen und geht sehr gekonnt auf das Leben der Menschen ein, die in dieser zukünftigen Welt als "minderwertig" angesehen werden: Menschen mit Gen-Klasse 2 und 3 werden benachteiligt, müssen in Zirkeln leben, die Smog, schmutziges Wasser und eine schlechte ärztliche Versorgung haben. Nur Menschen der Klasse 1 haben es gut und Luxus um sich, wohin man schaut. Ganz an der Spitze stehen die sogenannten "Gesegneten", die von der übrigen Bevölkerung fast wie Götter verehrt werden. In diesem spannungsgeladenen Umfeld siedelt Caroline Brinkmann ihre Protagonistin Rain an, ein Mädchen, das es von Anfang an in ihrem Leben nicht leicht hat. Als Ghost ist sie nicht registriert, muss permanent aufpassen, nicht von umherfliegenden Drohnen erfasst und entlarvt zu werden. Trotzdem ist sie mit ihrem Leben zufrieden, hat neben ihrer Mutter Storm eine kleine Fuchsmanguste namens Cassiopaio zum Freund. Die Ereignisse geraten in Bewegung, als Rain den Fehler macht, sich mit Lark anzufreunden, einem Jungen, der wie sie im Zirkel Grey lebt. Da seine kleine Schwester Rose als 3 eingestuft wurde, setzt er alles daran, die Situation für sich und seine Familie zu verbessern. Trotz ihres unterschiedlichen Hintergrunds freunden sich die beiden an. Dies geht solange gut, bis Lark gezwungen wird, eine schwerwiegende Entscheidung zu treffen. Als ich angefangen habe, das Buch zu lesen, hatte ich anfangs nur durchschnittliche Erwartungen, zu viele Dystopien arbeiten mit denselben Eckdaten wie "Die Tribute von Panem". Die ersten Beschreibungen, die Zirkel, das ungerechte System, die Armut und Benachteiligung auf der einen Seite, der Luxus und Reichtum auf der anderen Seite, das erinnerte sehr an diese Trilogie. Trotzdem ertappte ich mich irgendwann auf einmal, dass ich mich schwertat dabei, das Buch für eine Weile wegzulegen. Dies ist in meinen Augen vor allem den Charakteren geschuldet. Sehr bald entwickelt man Sympathien für alle Beteiligten, auch die Nebenfiguren sind liebevoll gezeichnet. Hier ist meiner Meinung auch die ganz große Stärke dieser Dystopie zu sehen: Niemand ist nur böse, niemand nur gut. Jeder hat mit seinen ganz eigenen Dämonen zu kämpfen, während er verzweifelt versucht, das Richtige zu tun, und sich dabei weiter entwickelt. Selbst Rain ist im Verlauf der Handlung nicht frei von dunklen Gedanken. Das finde ich realistisch dargestellt, denn so ist nunmal die Wirklichkeit, das Leben geht auf und ab und selbst die Guten sind nicht immer nur gut. Die Entwicklung der Geschichte selbst entfaltete schon recht bald eine Sogwirkung, der ich mich nur schwer entziehen konnte, obwohl mit bekannten (und vielleicht ein wenig klischeehaften) Elementen gearbeitet wird. Welche das sind, verrate ich jetzt bewusst nicht, da das für meinen Geschmack etwas zu viel spoilert. Dass ich eine Zeit lang bei etwa zwei Dritteln des Buches feststeckte, hatte nicht mit der Geschichte zu tun, eher dass ich eine gewisse Leseauszeit gebraucht habe. Das Ende, ja, das kann man wohl als Cliffhanger bezeichnen, als offenes Ende. Trotzdem wäre ich nicht traurig gewesen, wenn es dabei geblieben wäre. In meinen Augen muss eine Geschichte nicht immer bis zum Ende auserzählt werden. Aber gut, in der Zwischenzeit wurde bekannt, dass es 2018 mit Rain und Lark weitergehen wird. Wir dürfen also gespannt sein, was sich die Autorin für uns Leser ausdenkt. Mein Fazit: Caroline Brinkmann hat mit "Die Perfekten" eine spannende und interessante Geschichte geschaffen, die mich als Leserin sehr schnell in ihren Bann ziehen konnte. Punktabzug gibt es eigentlich nur wegen der Details, die mich an einigen Stellen zu sehr an "Die Tribute von Panem" erinnert haben.
Ich hatte mich wirklich auf die Geschichte gefreut, da der Klappentext spannend und düster klang. Eben nach einer richtig tollen Dystopie. Leider war es seit langem das schlechteste Buch, das ich gelesen habe. Ich glaube, ich habe noch keinem Buch nur 2 ⭐️ gegeben, aber zu mehr konnte ich mich nicht überreden. Von Anfang an bin ich nicht in der Geschichte angekommen. Die Weltgestaltung scheint am Anfang vielversprechend, jedoch wird man direkt mit so vielen Eigenarten dieser Welt konfrontiert, dass man meint ein Prequel verpasst haben zu müssen. Mir war das zu viel, vor allem, weil die Protagonistin dabei sehr in den Hintergrund geriet. Rain ist zwar unabhängig, stark, im Untergrund aufgewachsen, stur, leidensfähig und hübsch, kommt aber über diesen Stereotyp nicht hinaus. Sie bleibt von Anfang bis Ende distanziert, so dass man keine richtige Bindung zu ihr aufbauen kann. Ein weiteres Problem ist ihre Beziehung zu Lark. Die ist nämlich so uneindeutig und schwammig, dass man nie weiß, ob da eine Liebesgeschichte etabliert werden soll oder nicht. Dieser komplette Handlungsstrang macht für mich überhaupt keinen Sinn. Es gibt auch keine bemerkenswerte Weiterentwicklung der Charaktere. Lediglich ihre äußeren Umstände ändern sich, und noch nicht einmal das scheint einen großen Effekt auf die Protagonisten zu haben. Was die Handlung als solches betrifft, habe ich selten etwas so vorhersehbares gelesen. Schon weit bevor etwas passiert, weiß man schon, was kommen wird, und quält sich bis dahin seitenlang durch die belanglosen Vorkommnisse einer Welt, die es so schon in vielen anderen Dystopien gegeben hat. Genau das ist auch eines meiner Hauptprobleme: es gibt in dieser Geschichte keine originellen eigenen Ideen. Vieles kennt man schon aus Panem. Zudem haben mir viele Ideen der Autorin auch einfach nicht gefallen, weil sie ins Nichts laufen oder einfach langweilig sind. Viele Dinge, die interessant hätten sein können, werden nur angerissen und nicht weiter verfolgt. Ich freue mich für jeden, der Spaß mit diesem Buch hat, aber für mich war diese Geschichte überhaupt nichts.
"Sie ist Rain. Der Regen. Der Neuanfang." Rain ist ein Ghost. Sie lebt außerhalb des Systems. Seit ihrer Geburt ist sie auf der Flucht vor den Gesegneten, einer perfekten Weiterentwicklung der Menschen, die mit eiserner Hand regieren und das Volk unterdrücken. Rain weigert sich jedoch, sich ein Leben lang zu verstecken, und begeht einen fatalen Fehler. Sie bricht die wichtigste Regel der Ghosts: Vertraue niemandem! (Klappentext) Von dem Klappentext her hat mich das Buch neugierig gemacht und ich hatte nochmal richtig Lust eine Dsytopie zu lesen. Der Anfang hat mir noch recht gut gefallen, aber mit den Hauptcharakteren bin ich nicht so richtig warm geworden. Beide haben zwar kein einfaches Schicksal und versuchen mit ihren Möglichkeiten das Beste aus ihrer aktuellen Situation zu machen. Aber ich konnte keine richtige Bindung zu ihnen aufbauen. Rain war mir nicht so sympathisch, sie war mir zu eigensinnig, stur und zu einzelgängerisch. Ähnlich ging es mir auch mit Lark. Ich fand es zwar bemerkenswert, wie sehr er alles für seine Familie tut und unbedingt Sentinal, ein Soldat, werden will, um ihr Leben zum Positiven zu verändern. Trotzdem war er für mich kein Charakter, den ich richtig gerne mochte und ihn mein Herz geschlossen habe. Zitat : "Er musste an seine Familie denken. Er war ihr Ticket zu einem besseren Leben, ihre letzte Hoffnung, und er musste diesen Test bestehen. Nicht nur bestehen. Er musste einer der Besten sein." Die Idee hinter dem Buch hat mir gut gefallen, aber die Umsetzung konnte mich leider nicht überzeugen. Es für mich zu klischeehaft, teilweise vorhersehbar und nicht neu und innovativ genug. Die perfekten Gesegneten sind an der Macht, alle anderen sind in einem strikten Klassensystem nach ihren Genen eingeteilt und Rebellen versuchen sich dagegen aufzuwenden. Ich hätte mir eine gelungene Dsytopie mit spannendem Worldbuilding gewünscht, aber das fehlte das Besondere an der Geschichte und es hat allgemein zu sehr an andere Dsytopien erinnert. Zitat : "Plötzlich hatte das Vögelchen neue Hoffnung, und der Kampfgeist kehrte in seine Schwingen zurück. Kein Vögelchen, korrigierte sich Rain. Ich bin der Regen." Der Schreibstil war leider nicht so meins, denn insgesamt hat sich für mich das Buch leider sehr gezogen. Auch von der Wortwahl her, mit Metaphern und oder leitenden Zitaten war ich nicht komplett begeistert und überzeugt. Obwohl ich es grundsätzlich gut gemacht fand, wie die Autorin einige Charaketere nach englischen Begriffen benannt hat, wie z.B. Cup, Rose oder Lark. Zudem ging die Geschichte über 600 Seiten und vor allem bei so einer Seitenlänge wäre es toll gewesen, wenn mich das Buch gefesselt oder mitgerissen hätte, was aber nicht der Fall war. Es gab zwar kleinere Spannungsmomente, jedoch zu wenige und es ist kaum etwas Entscheidendes und Bedeutendes für die Geschichte passiert. Die Liebesgeschichte fand ich ganz gut gemacht, denn sie spielte keine so große Rolle und die Handlung, die mir leider nicht gefallen hat, stand im Vordergrund. Fazit : Gute Idee, aber keine gelungene Umsetzung. Ich konnte keine richtige Bindung zu den Charakteren aufbauen und die Handlung hat mir insgesamt nicht gefallen.
Spannende Unterhaltung mit gutem Einstieg in eine Welt, die interessant aufgebaut war. Zuerst mochte ich es richtig gerne, aber leider hat es ab einiger gewissen Wendung in Rains Leben etwas an diesem mitreißenden Gefühl verloren. Auch die Charaktere waren mir gegen Ende hin zu unstet und hier hätte ich mir mehr Geradlinigkeit gewünscht, besonders von Lark. Aber ich bin guter Hoffnung, dass es der zweite Teil nochmal richtig rausreißen kann und es ist jammern auf hohem Niveau. Erinnert zwar bei manchen Stellen sehr an Hunger Games, aber ansonsten war es gut geschrieben und hat Spaß gemacht.
Die Sache, die mir bei diesem Debüt der Autorin als aller erstes ins Auge gesprungen ist, war der Titel "Die Perfekten". Ich habe mich schon beim lesen des Titels sehr angesprochen gefühlt. Als ich mir dann auch noch das Cover angesehen habe, war sofort klar, ich muss dieses Buch lesen. Als letztes habe ich mir den sehr viel sprechenden Klappentext durchgelesen hatte und da wusste ich, dass es für mich mal wieder an der Zeit ist, eine Dystopie zu lesen. Trotz eines gut leserlichen Schreibstils brauchte ich erstmal zwanzig Seiten, bis ich mich in der Geschichte zurecht gefunden habe, denn zunächst hat mich die Erzählpesrpetive aus der dritten Person Singular gestört und das Thema mit den Genen war zwar spannend, aber auch sehr kompliziert, wobei sich letzteres gegeben hat während des Lesens. Ich bewundere Caroline Brinkmann für ihren Mut, ein solches Thema für einen Roman zu wählen, denn auch, wenn dieses Thema ihrer dystopischen Welt echt Spannung verliehen hat, habe ich beim Lesen immer Parallelen zu einer bestimmten Zeit in der Geschichte unseres Landes gesehen. Eine Sache, die mich beim Lesen immer wieder erheitert hag, waren bestimmte Charaktere. Auch hat Frau Brinkmann es geschafft, durch den Aufbau von Hope und ihrer Geschichte im Allgemeinen eine wahnsinss Atmosphäre zu erschaffen. Auch finde ich, das die Autorin sehr charakteristische Namen für ihre Charaktere und auch logische Charakter Konstellationen geschaffen hat. Es ist mir außerdem sehr gut gelungen, die Gefühle und Gedanken der Charakter nachzuvollziehen. Rain war eine sehr interessante Protagonistin, die allerdings schwer zu fassen war. Mich konnte sie allerdings von sich überzeugen. Ich finde, sie beweist im Laufe der Geschichte immer wieder großen Mut und ist ein Mädchen, was sein schicksal akzeptiert ohne deshalb mehr als nötig zu jammern. Ich konnte mich zum Teil sehr gut mit ihr identifizieren, denn dieses Gefühl, nicht dazu zugehören, kenne ich nur zu gut. Lark war unser zweiter Protagonist. Auch ihn habe ich kennen und lieben gelernt, denn seine Art, für seine Schwester zu kämpfen, gefällt mir. Conclusion Abschließend bleibt mir nur zu sagen, das ich Caroline Brinkman zu einem gelungenen Debüt gratulieren kann." Die Perfekten" ist eine düstere Geschichte mit atmospherischem Schreibtil und tollen Charakteren. Aus diesem Grund bekommt dieses Buch vier von fünf Pferden. Die Sache, die mir bei diesem Debüt der Autorin als aller erstes ins Auge gesprungen ist, war der Titel "Die Perfekten". Ich habe mich schon beim lesen des Titels sehr angesprochen gefühlt. Als ich mir dann auch noch das Cover angesehen habe, war sofort klar, ich muss dieses Buch lesen. Als letztes habe ich mir den sehr viel sprechenden Klappentext durchgelesen hatte und da wusste ich, dass es für mich mal wieder an der Zeit ist, eine Dystopie zu lesen. Trotz eines gut leserlichen Schreibstils brauchte ich erstmal zwanzig Seiten, bis ich mich in der Geschichte zurecht gefunden habe, denn zunächst hat mich die Erzählpesrpetive aus der dritten Person Singular gestört und das Thema mit den Genen war zwar spannend, aber auch sehr kompliziert, wobei sich letzteres gegeben hat während des Lesens. Ich bewundere Caroline Brinkmann für ihren Mut, ein solches Thema für einen Roman zu wählen, denn auch, wenn dieses Thema ihrer dystopischen Welt echt Spannung verliehen hat, habe ich beim Lesen immer Parallelen zu einer bestimmten Zeit in der Geschichte unseres Landes gesehen. Eine Sache, die mich beim Lesen immer wieder erheitert hag, waren bestimmte Charaktere. Auch hat Frau Brinkmann es geschafft, durch den Aufbau von Hope und ihrer Geschichte im Allgemeinen eine wahnsinss Atmosphäre zu erschaffen. Auch finde ich, das die Autorin sehr charakteristische Namen für ihre Charaktere und auch logische Charakter Konstellationen geschaffen hat. Es ist mir außerdem sehr gut gelungen, die Gefühle und Gedanken der Charakter nachzuvollziehen. Rain war eine sehr interessante Protagonistin, die allerdings schwer zu fassen war. Mich konnte sie allerdings von sich überzeugen. Ich finde, sie beweist im Laufe der Geschichte immer wieder großen Mut und ist ein Mädchen, was sein schicksal akzeptiert ohne deshalb mehr als nötig zu jammern. Ich konnte mich zum Teil sehr gut mit ihr identifizieren, denn dieses Gefühl, nicht dazu zugehören, kenne ich nur zu gut. Lark war unser zweiter Protagonist. Auch ihn habe ich kennen und lieben gelernt, denn seine Art, für seine Schwester zu kämpfen, gefällt mir. Conclusion Abschließend bleibt mir nur zu sagen, das ich Caroline Brinkman zu einem gelungenen Debüt gratulieren kann." Die Perfekten" ist eine düstere Geschichte mit atmospherischem Schreibtil und tollen Charakteren. Aus diesem Grund bekommt dieses Buch vier von fünf Pferden.
Schreibstil: Die Autorin hatte mich direkt ab den ersten Seiten, denn mit Rain präsentiert sie eine Protagonistin, die super schön erfrischend ist und einfach immer in Handlungen denkt. So war der Schreibstil wach und überlegt, gleichzeitig aber auch gut voranschreitend und dadurch mitziehend. Was ich manchmal etwas schade fand, war, dass es auch leicht ins Technische schwappte. Vielleicht ist technisch auch das falsche Wort, aber die Gefühle kamen einfach nicht ganz so vielschichtig und tiefgreifend rüber. Dafür nutzte die Autorin eher immer Beschreibungen und Formulierungen, die die Beziehung oder die Emotionen als feststehend darstellten. Die Geschichte – Von der Gesetzlosen zur Kämpferin für die Unterdrückten Ja, das klingt jetzt irgendwie ein bisschen nach Jeanne d’Arc und tatsächlich hat mich Rain ein wenig an sie erinnert, denn Rain ist ein unheimlich altruistischer Mensch. Gleichzeitig ist sie aber auch noch eine Jugendliche. Lark und sie, aus deren Perspektiven die Geschichte erzählt wird, sind gerade mal siebzehn und haben dafür schon ziemlich viel Verantwortung zu tragen. Es geht darum, an die Zukunft zu denken, die Familie zu versorgen und täglich das eigene Leben zu verteidigen. Das alles spielt in einer erzählten Welt, die ich sehr gut aufgebaut fand, auch wenn ich etwas brauchte, um hinter so manche Geheimnisse bzw. Mechanismen zu kommen. Einiges wurde einfach etwas spät aufgelöst, anderes ein wenig als zu selbstverständlich dargestellt. Größere Dinge allerdings wurden bewusst so konzipiert, denn auch Rain und Lark stellen sich Fragen und beginnen, Nachforschungen anzustellen. Alles in allem müsst ihr sie euch ein wenig wie eine Mischung aus „Die Bestimmung“ und „Panem“ vorstellen, mit unterdrückten und arbeitenden Bürgern, mit der Creme de la Creme, die gar nicht so richtig wissen, was sie mit ihrer Zeit anfangen sollen und mit den Rebellen dazwischen. Und natürlich mit den Ghosts. Eine spannende Konstellation die auch politisch für viel Tiefe in der Story sorgt und gute Überlegungen zulässt. Ich mochte es sehr, in diese Welt abzutauchen und durch Rains Augen immer mehr zu entdecken, während Lark dafür tiefer und tiefer in die Hintergründe all dessen eindringt. Rain und Lark – zwischen Verrat und Vertrauen, Asche und Gold Rain mochte ich unheimlich gerne. Sie ist eine Protagonistin, die perfekt für ein solches Jugendbuch ist: wach, intelligent, aufopferungsvoll und mutig. Dazu erkennt man aber auch schnell ihre Schwäche: ihre Familie. Und ist das nicht vollkommen natürlich, wenn man noch so jung ist? Vor allem aber ist es menschlich und ich mochte es sehr, wie Rain in all dem Trubel nie vergaß, wer immer für sie da war und trotz Verrat aber auch bereit ist, neuen Bekannten Vertrauen zu schenken, ohne naiv zu sein. Ich habe gerne aus ihrer Perspektive gelesen, vor allem dann, wenn sie mit beinahe kindlichem Eifer an eine Sache herangetreten ist, Pläne geschmiedet hat und die Probleme ihrer Welt mit wenigen Sätzen zu fassen bekam. Was ich an ihr manchmal etwas schwierig fand, war, dass sie sehr unerschütterlich in ihrem Vertrauen zu ihrer Mum ist. Das ist natürlich toll für ihre Motivation, aber ich hätte es irgendwie etwas verständlicher gefunden, wenn sie auch mal ins Zweifeln geraten wäre. Ebenso im Hinblick auf ihren Vater. Bei Rain war irgendwie immer gleich klar, wen sie mag und wen nicht und dann auch wem sie vertraut und wem nicht. Da konnte sie auch nichts mehr von abbringen. Und das im Hinblick darauf, dass sie eigentlich gelernt hat, überhaupt niemandem zu vertrauen und dementsprechend ja sehr skeptisch hätte sein müssen. Denn eine Frage wäre mir an einer bestimmten Stelle sofort gekommen: Was hat er davon? Die Motive der Menschen zu hinterfragen, ist ja so ungefähr die oberste Regel. So habe ich es zumindest gelernt:) Der Wechsel zu Larks Perspektive geschieht nahtlos. Im nächsten Absatz geht es einfach aus seiner Sicht weiter. Einerseits konnte ich mich so gut in die Geschichte fallen lassen, weil es quasi keine Unterbrechungen gab und viel mehr Wechsel zwischen den Perspektiven möglich waren (so viele kenntlich gemachte Wechsel hätten doch für ein sehr ungeordnetes Schriftsatzbild gesorgt), andererseits hat es mich auch oft verwirrt. Ich musste oft nochmal den ersten Satz des neuen Absatzes lesen, weil ich gerade so in Rain drin war und dann gar nicht so ganz begriffen habe, wie sie nun an den anderen Ort gekommen ist. Danach hat es natürlich Klick gemacht, aber diesen Moment hatte ich 1 zu 1 so die ganze Zeit und das war dann irgendwann doch etwas nervig. (Bin ich da empfindlich oder hätte euch das auch gestört?) Larks Antrieb ist ebenfalls seine Familie, er muss es allerdings anders angehen. Sozusagen auf dem normalen Weg. Auf diesem bekommt er aber auch die Zustände, gegen die Rain ankämpft, viel besser und vor allem hautnah mit. Seine Freundin Hail ist da das beste Beispiel, deren Rollen in dieser Geschichte auch auf keinen Fall zu unterschätzen ist, auch wenn auch sie etwas unnahbar geblieben ist. Bei ihm geht es um den reinen Kampf für seine Zukunft und die seiner Familie, denn seine kleine Schwester Rose, die unheimlich charismatisch und ein absoluter Main Charakter der Story ist, wird von der Gesellschaft quasi als nicht lebenswert abgestempelt. Anfangs fiel es mir etwas schwer zu verstehen, wie weit seine Motivation dafür geht. Die Autorin hat es mir etwas schwer gemacht zu verstehen, dass Lark wirklich an gar nichts anderes denkt. Und ja, das klingt einschränkend und war es auch irgendwie, denn ich hätte mir schon manchmal gewünscht, dass Lark auch mal für andere kämpft. Für die allgemeinen Umstände. Zum Glück hat er ein ausgeprägtes Gefühl für Gerechtigkeit und kommt auf seinem Weg immer wieder ins Schlingern. Das wiederum fand ich genial. Denn er schlüpft in unterschiedliche Rollen, bewegt sich in unterschiedlichen Kreisen und zerstört so ganz gezielt das schwarz-weiße Bild, das man erst von der Welt hat. Und das völlig unbeabsichtigt, denn Lark muss sich selbst erstmal darin zurechtfinden. Alles in allem fand ich ihn als Figur spannend und habe auch gerne mit ihm zusammen Dinge erlebt. Was mich aber etwas irritierend fand, war die Liebesgeschichte zwischen ihm und Rain, die da irgendwie immer wieder angedeutet wurde. Dafür fehlten mir ehrlich gesagt nicht nur die Emotionen, sondern auch die Momente. Es gibt nur ganz wenige Szenen, in denen die beiden überhaupt aufeinandertreffen. Und in diesen konnte ich wenig spüren. Und dann gibt es da noch Hail von der Lark eigentlich freundschaftlich spricht, dann aber auch wieder als Liebe betitelt. Wer kommt da noch mit? Ich glaube, es wäre echt vollkommen okay gewesen, wenn Rain und er in diesem Band einfach als zufällige Freunde aufgetreten wären. Zwischen Längen & Action – das Ende hat es nochmal rausgeholt Der Handlungsverlauf der Geschichte lässt sich Zeit würde ich sagen. Es gibt überaus spannende Passagen und ich kann auch nicht sagen, dass es Längen gab, in denen ich nun gar nicht daran interessiert war, weiter und weiter zu lesen. Aber die Handlung hat sich schon oft ziemlich viel Zeit gelassen. Hier noch eine Szene, dort noch eine Szene. Hier noch etwas Rose, hier noch etwas Hail. Ja, das war alles wichtig und gut für die Gesamthandlung, aber manchmal hatte ich auch das Gefühl, es wird sich Zeit genommen in einer Welt, bei der Zeit nicht unbedingt das ist, was alle Figuren haben. Dafür überschlugen sich die Geschehnisse dann am Ende und bemühten sich sehr darum, alles möglichst offen und verdreht darzustellen. Das fand ich dann aber schon wieder cool, weil es irgendwie viel passender für die Story war. Schließlich passiert im Hintergrund jeder Handlung immer etwas. Die ganze Welt, die Perspektiven der beiden Hauptfiguren, das alles ist super komplex und auch deshalb so mitreißend. Den zweiten Band will ich also unbedingt lesen. Ich erwarte mir aber auch, dass die Emotionen da noch etwas mehr überkochen und die Geschichte etwas gezielter wird in ihrer Erzählung. (Denn ganz ehrlich: Das mit den Kindern und den Gesegneten, ist das nicht egal?) Fazit: Eine spannende Dystopie, die eine wirklich interessante und gut auserzählte Welt präsentiert. Die weibliche Hauptfigur ist total sympathisch und wach, die männliche Hauptfigur bringt eine zweite Perspektive rein, die für Tiefe sorgt. Emotional war mir die Geschichte noch etwas flach und einige Dinge wurden auch gerne mal nicht ganz so hinterfragt, aber ich fand es sehr spannend zu lesen und freue mich auf den nächsten Band! 4 von 5 Sterne von mir. Vielen Dank an den Verlag und die Bloggerjury.de für das Rezensionsexemplar! Drei Gründe, warum du dieses Buch lesen solltest: 1. Weil dich die Welt sofort reinzieht und sie auch ohne Romance auskommt 2. Weil du zwei Perspektiven bekommst, die sich perfekt ergänzen 3. Weil Gut & Böse hier nicht schwarz weiß sind und einige überraschende Wendungen auf dich zukommen. Liebe Grüße
Gold zu Asche!
Der Debüt-Roman von Caroline Brinkmann ist eine typische Dystopie, die sehr an Bücher und Filme wie "Panem" oder "Mazerunner" erinnert. Insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen; leider hatte es aber ein paar Längen und, wie oben schon angedeutet, hat es doch ein paar zu eindeutige Parallelen zu anderen Dystopien. Dennoch freue ich mich sehr auf den nächsten Teil der Dilogie; die Story und die verschieden Figuren versprechen eine spannende Fortsetzung!
Sci-fi comeback 🤔
Ich muss sagen, ich wurde von diesem Buch wirklich positiv überrascht. Es ist schon länger her, dass ich zuletzt eine Science-Fiction-Geschichte gelesen bzw. gehört habe, und dabei ist mir erst wieder bewusst geworden, wie sehr mir dieses Genre eigentlich gefehlt hat. Während des Hörens hatte ich ständig dieses nostalgische Gefühl zurück zu der Zeit, in der Reihen wie Die Bestimmung oder Maze Runner überall präsent waren. Diese ganze Science-Fiction- und Dystopie-Ära hatte einfach etwas Besonderes – und genau daran hat mich dieses Buch erinnert. Besonders gelungen fand ich die Atmosphäre. Die Welt wirkte spannend, düster und gleichzeitig unglaublich faszinierend, sodass ich richtig in die Geschichte eintauchen konnte. Obwohl das Buch eine Neuauflage ist, fühlt sich die Story keineswegs veraltet an. Im Gegenteil: Für mich hatte sie genau diesen Vibe, den ich an älteren Science-Fiction-Geschichten so geliebt habe. Ich habe das Hörbuch gehört und mochte die Umsetzung ebenfalls sehr. Die Geschichte konnte mich schnell packen und ich hatte durchgehend Spaß beim Zuhören. Insgesamt hat das Buch bei mir wirklich diese alte Liebe für Science Fiction wieder geweckt – und ehrlich gesagt hoffe ich sehr, dass dieses Genre irgendwann wieder ein großes Comeback erlebt.






































