»Du wirst noch an mich denken«

»Du wirst noch an mich denken«

Taschenbuch
4.014

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Beschreibung

»Eine faszinierende Mischung aus Zeit- und Familiengeschichte.« Christine Westermann

Der eindringliche Blick auf eine Familie, die deutsche Geschichte schrieb: Bonhoeffer-Dohnanyi

Als Dorothee Röhrig auf ein altes Foto ihrer Mutter stößt, setzt sich ein Gedankenkarussell in Bewegung: Was weiß sie eigentlich über diese Frau, deren Vater kurz vor Kriegsende hingerichtet wurde und zu der sie zeitlebens ein ungewöhnlich enges und doch kontrolliert-distanziertes Verhältnis hatte? Und was hat diese Geschichte mit ihrer eigenen zu tun? Mit Empathie und Offenheit erzählt Dorothee Röhrig vom widersprüchlichen Verhältnis zu ihrer Mutter, der fremden Vertrauten, und von der Rolle der Frauen in einer Familie, die deutsche Geschichte schrieb: Bonhoeffer-Dohnanyi. Eine einfühlsame Reflexion über die Beziehung zwischen den Generationen, über die Schwierigkeit, mit quälenden Erinnerungen zu leben, und über den Versuch eines späten Kennenlernens.

»Ihr gelingt ein gleichermaßen fesselndes wie psychologisch nuanciertes Familienporträt« Denis Scheck, ARD Druckfrisch

»Dies ist nicht nur die Erinnerung an eine starke Frau, die zwischen ihren berühmten Brüdern aus der Dohnanyi-Familie fast vergessen wurde, sondern auch das bewegende Dokument einer schwierigen Mutter-Tochter-Beziehung: ein Buch über verpasste Nähe.« Elke Heidenreich

Buchinformationen

Haupt-Genre
Biografien
Sub-Genre
Memoiren
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
256
Preis
14.40 €

Autorenbeschreibung

Dorothee Röhrig, 1952 in Tübingen geboren, ist Journalistin und Autorin. Sie war viele Jahre lang in gehobenen Positionen für verschiedene Frauen- und Publikumszeitschriften tätig. 2005 gehörte sie zum Gründungsteam der Zeitschrift ›Emotion‹ und war lange Chefredakteurin. Dorothee Röhrig ist Mutter einer Tochter und lebt mit ihrem Mann in Hamburg.

Beiträge

4
Alle
5

Eine besondere Erinnerung an eine besondere Familie

Das Buch ist ein eindrucksvolles und berührendes Werk über Erinnerung, Herkunft und die Kraft familiärer Prägung. Besonders faszinierend ist der Blick auf die außergewöhnlichen Familien Familie von Dohnanyi und Familie Bonhoeffer, deren Geschichte von Haltung, Mut und geistiger Tiefe geprägt ist. Röhrig gelingt es, diese beeindruckenden Lebenslinien mit persönlicher Nähe und großer Sensibilität zu erzählen. Ihre Sprache ist klar, warm und voller leiser Intensität – ein Buch, das nicht laut sein muss, um nachhaltig zu wirken. Eine sehr lesenswerte, kluge und bewegende Auseinandersetzung mit Familie, Geschichte und dem, was uns als Menschen verbindet.

3.5

Ein wahnsinnig intensives Buch. Es hatte einige Längen, aber ich fand es unheimlich interessant, rührend und aufwühlend zugleich. Ich hab viele Taschentücher gebraucht … Was kann eine Familie alles ertragen (müssen)? Der Untertitel „Liebeserklärung an eine schwierige Mutter“ passt perfekt. Kann das Buch sehr empfehlen. Lasst euch drauf ein

4

Interessantes Buch über eine schwierige Mutter-Tochter-Beziehung innerhalb einer recht bekannten Familie

Das Buch beschreibt die Beziehung der Autorin, Jahrgang 1952, zu ihrer Mutter, Jahrgang 1926. Die Mutter von Dorothee Röhrig war 16, als ihre Eltern von den Nazis verhaftet wurden, ihr Vater wurde im KZ umgebracht, ihre Mutter wieder freigelassen. Mit diesem schweren Erbe startet die Autorin ins Leben und beschreibt dabei die 65 Jahre andauernde gemeinsame Zeit mit ihrer Mutter. In vielen Rückblenden geht sie dabei auf die Geschichte der Familie Dohnanyi/Bonhoeffer im 3. Reich und davor ein.

5

Super interessant!

Zitat: Wie soll ein Mensch das ertragen… Unglaublich was die sch Nazis der Familie über Generationen angetan haben. Was machen die Päckchen mit einem?? Was denken die bekannten Dohnanyi -Brüder über das Buch??? Bei beiden ist übrigens die Schwester nicht im Wikipedia-Eintrag erwähnt. Wirklich sehr lesenswert!

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