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Warum man einer Banshee lieber keine Milch füttert…
Das Zeitalter der Druiden neigt sich dem Ende entgegen. Ganz im Norden Schottlands findet sich ihr letzter Rückzugsort vor dem sich ausbreitenden, hungrigen Christentum. Dort fristet auch der Druidenanwärter Mylo sein Dasein, verdammt dazu, ewig ein Lehrling zu bleiben, denn die Magie Avalons ist versiegt, die Alte Welt schwindet. Während er sich um die letzten magischen Geschöpfe der Welt kümmert, geschieht ihm eines Tages aber ein folgenreiches Missgeschick, er wird von einer Banshee mit dem Todesfluch belegt und in dem Versuch, diesen zu lösen, nimmt er das Schicksal ganz Großbritanniens in seine Hände… Mira Valentin entführt uns mit dem Fantasy-Einzelband „Druidendämmerung“ hoch in den kalten, rauen Norden Schottlands, auf die Orkney-Inseln. Die Welt ist im Wandel, die alten Religionen und ihre Götter sterben, das Christentum ist auf dem Vormarsch. Die Druiden, die Avalon treu ergeben sind, wollen dieses Schicksal jedoch nicht hinnehmen und wehren sich mit Händen und Füßen. Manche von ihnen wählen dabei aber die falschen Wege, verbünden sich mit Monstern und spinnen Intrigen. In dieses Netz aus Geheimnissen und Lügen stolpert Mylo, der ewige Magieranwärter. Er ist ein wenig tollpatschig, hat das Herz aber am rechten Fleck. Seine Lektionen muss er erst noch lernen, aber über die Länge der Geschichte entwickelt er sich zu einem liebenswerten Protagonisten. Wie so oft in Mira Valentins Büchern ist es die unerwartete Gemeinschaft grundverschiedener Charaktere mit den unterschiedlichsten Motiven, deren unverhofftes Zusammenspiel ein großes Ganzes ergibt. Einzeln genommen sind die Protagonisten dieses Buches schwach und auch fehlerbehaftet, gemeinsam jedoch finden sie einen Weg durch die Dunkelheit. Die Handlung des Buches bleibt lange unvorhersehbar, was als kleiner Unfall beginnt, entfaltet sich schon bald als Heldengeschichte, bei der jeder Schritt den richtigen Stein treffen muss. Gleichzeitig spart die Autorin aber auch nicht mit Witz, zwischenzeitlich kann das Buch durchaus auch mal zum Lachen bringen. Eben diese Kombination als altenglischer und schottischer Mythologie, Fabelwesen und chaotisch-spannender Reise macht den Charme dieser Geschichte aus, gewürzt mit einer winzigen Prise Romantik. Schottland- und König Artus-Fans werden mit diesem kleinen Schatz von einem Fantasyroman bestimmt eine Menge Freude haben.

28. März 2026
Warum man einer Banshee lieber keine Milch füttert…
Das Zeitalter der Druiden neigt sich dem Ende entgegen. Ganz im Norden Schottlands findet sich ihr letzter Rückzugsort vor dem sich ausbreitenden, hungrigen Christentum. Dort fristet auch der Druidenanwärter Mylo sein Dasein, verdammt dazu, ewig ein Lehrling zu bleiben, denn die Magie Avalons ist versiegt, die Alte Welt schwindet. Während er sich um die letzten magischen Geschöpfe der Welt kümmert, geschieht ihm eines Tages aber ein folgenreiches Missgeschick, er wird von einer Banshee mit dem Todesfluch belegt und in dem Versuch, diesen zu lösen, nimmt er das Schicksal ganz Großbritanniens in seine Hände… Mira Valentin entführt uns mit dem Fantasy-Einzelband „Druidendämmerung“ hoch in den kalten, rauen Norden Schottlands, auf die Orkney-Inseln. Die Welt ist im Wandel, die alten Religionen und ihre Götter sterben, das Christentum ist auf dem Vormarsch. Die Druiden, die Avalon treu ergeben sind, wollen dieses Schicksal jedoch nicht hinnehmen und wehren sich mit Händen und Füßen. Manche von ihnen wählen dabei aber die falschen Wege, verbünden sich mit Monstern und spinnen Intrigen. In dieses Netz aus Geheimnissen und Lügen stolpert Mylo, der ewige Magieranwärter. Er ist ein wenig tollpatschig, hat das Herz aber am rechten Fleck. Seine Lektionen muss er erst noch lernen, aber über die Länge der Geschichte entwickelt er sich zu einem liebenswerten Protagonisten. Wie so oft in Mira Valentins Büchern ist es die unerwartete Gemeinschaft grundverschiedener Charaktere mit den unterschiedlichsten Motiven, deren unverhofftes Zusammenspiel ein großes Ganzes ergibt. Einzeln genommen sind die Protagonisten dieses Buches schwach und auch fehlerbehaftet, gemeinsam jedoch finden sie einen Weg durch die Dunkelheit. Die Handlung des Buches bleibt lange unvorhersehbar, was als kleiner Unfall beginnt, entfaltet sich schon bald als Heldengeschichte, bei der jeder Schritt den richtigen Stein treffen muss. Gleichzeitig spart die Autorin aber auch nicht mit Witz, zwischenzeitlich kann das Buch durchaus auch mal zum Lachen bringen. Eben diese Kombination als altenglischer und schottischer Mythologie, Fabelwesen und chaotisch-spannender Reise macht den Charme dieser Geschichte aus, gewürzt mit einer winzigen Prise Romantik. Schottland- und König Artus-Fans werden mit diesem kleinen Schatz von einem Fantasyroman bestimmt eine Menge Freude haben.
28. März 2026







