Diva del Garda

Diva del Garda

Paperback
3.914

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Beschreibung

Haus verloren, Herz gebrochen: In Riva am Gardasee rappelt sich Restauratorin Rosina wieder auf. Ab jetzt residiert sie im Wohnmobil, und zwar solo. Soweit der Plan. Aber dann überfährt sie beinahe Mario, den gutaussehenden Ex-Kardinal, und wirft ihre Vorsätze schnell über Bord. Ihre Camper-WG entwickelt sich rasch zur Arbeitsgemeinschaft, denn ein Kunstwerk hat den Besitzer gewechselt. Rosina will das Gemälde aufspüren und schaltet in den Ermittler-Modus. Freie Fahrt für die Diva del Garda!

Buchinformationen

Haupt-Genre
Krimis
Sub-Genre
Humor
Format
Paperback
Seitenzahl
288
Preis
16.50 €

Autorenbeschreibung

Katharina Eigner, Jahrgang 1979, flirtete an der Uni Wien mit Publizistik und Kunstgeschichte. Sie kehrte nach Salzburg zurück und absolvierte eine kaufmännische Ausbildung. Neben ihrer Arbeit schreibt sie Krimis, Thriller und Kurzgeschichten. Katharina Eigner lebt mit ihrer Familie am südlichen Stadtrand von Salzburg.

Beiträge

5
Alle
3

Ein durchschnittlicher Garadsee-Krimi von dem ich mehr erwartet habe. Das Cover hat mich gleich angesprochen - dank meines Faibles für Italien - und mich zum Kauf animiert. Inhalt: Restauratorin Rosina hat zum wiederholten Male ihr Herz und diesmal zusätzlich auch ihr Haus verloren. Sie schwört der Männerwelt ab und zieht in ein glamouröses Wohnmobil. Doch es kommt alles anders, als sie am Gardasee beinahe den gutaussehenden Ex-Kardinal Mario überfährt. Aus der Not heraus eröffnen beide eine Camper-WG. Und es kommt noch besser: Hals über Kopf stürzen sie sich die Diva und der Ex-Geistliche in ihren ersten gemeinsamen Fall und versuchen als schräges Ermittler-Duo einen Kunstraub aufzuklären. Die Charaktere waren speziell, konnten mich aber nicht endgültig überzeugen. Vielleicht waren sie mir alle zu abgedreht um authentisch zu wirken. Den Schreibstil fand ich etwas schwierig bzw gewöhnungsbedürftig, ich kann gar nicht genau sagen, warum. Jedes Kapitel beginnt mit einer kurzen, außergewöhnlichen Aufzählung von Inhaltspunkten, die neugierig machten. Trotz der interessanten Thematik konnte mich die Geschichte aber nicht fesseln und ich empfand sie als langatmig. Es gab viele Beschreibungen der italienischen Kunst, von Italiens Geschichte, den Bauwerken etc. Diese waren inhaltlich interessant, bremsten aber das entspannte Lesen, da man konzentriert bleiben musste um alles zu verstehen. Die erste Hälfte des Buches zog sich, teils habe ich den Text überflogen um vorwärts zu kommen, da ich zum Einen versuche, kein Buch abzubrechen und zum Anderen zu neugierig bin, wohin sich alles entwickelt. Gut ,das ich dran geblieben bin, denn die zweite Hälfte war dann, für mich, deutlich interessanter und flüssiger zu lesen. Die Aufklärung fand ich stimmig, nur der Weg dahin war mir zu wirr, zu wenig Ermittlerarbeit, zu "einfach", zu schnell. Fazit: Ein Gardasee-Krimi, der mit einem skurrilen Ermittler-Duo punktet, aber meinen Nerv nicht ganz treffen konnte und zu wenig Krimi war. Trotz allem ein solides Buch. 3/5⭐️

3

Leider lässt mich diese Geschichte etwas gespalten zurück, aber eines nach dem anderen. Im Mittelpunkt des Romans stehen Rosina und Mario, die Restauratorin und der Ex-Kardinal. Das klingt nicht nur nach einer sehr eigenwilligen Kombination, sondern ist es auch. Die Figuren sind besonders und gut ausgearbeitet. Auf die Idee, eine Restauratorin und einen tätowierten Ex-Kardinal gemeinsame Sache machen zu lassen, muss man erst einmal kommen. Auch das Flair am Gardasee, die italienische Lebensart sowie die Küche kommen hervorragend zur Geltung. Man sollte das Buch also am besten nicht hungrig lesen, sonst könnte einem das Wasser im Mund zusammenlaufen, wenn Rosina zum Kochlöffel greift. Am Anfang musste ich mich etwas an die eigenwillige Erzählweise gewöhnen. Die Ich-Erzählerin, Rosinas beste Freundin, bleibt lange namenslos, und zu Beginn jedes Kapitels findet man eine Zusammenfassung besonderer Art. Mit diesen Zusammenfassungen konnte ich nicht so recht etwas anfangen. Zum einen hatte ich Angst, mich selbst zu spoilern, zum anderen waren sie recht nichtssagend und trugen kaum etwas zur Geschichte bei. Die Geschichte ist sehr humorvoll und stellenweise auch cozy angelegt. Sehr interessant fand ich die kunstgeschichtlichen Passagen und die kulturellen Aspekte des Romans, allerdings sind diese sicherlich nicht für jede Leserin und jeden Leser gleichermaßen spannend. Was mir etwas gefehlt hat, war der Krimi-Anteil und der damit verbundene rote Faden. Dieser hätte stärker herausgearbeitet werden können, damit der Untertitel des Buches „Ein Gardasee-Krimi“ besser zutrifft. Die Ermittlungsarbeit basiert größtenteils auf Zufällen und kommt erst sehr spät in Gang. Auch dass im gesamten Roman keine Polizei auftaucht, ist zwar nachvollziehbar, bleibt aber dennoch gewöhnungsbedürftig.

2

Konnte mich leider nicht so wirklich überzeugen. Die ersten 120 Seiten haben sich sehr gezogen, viel zu viel bla bla und drumherum, erst dann nahm der Krimi ein wenig Fahrt auf. Bei gerade mal 280 Seiten leider viel zu spät.

5

Kurzweilig und lustig

5

Glamping mediterrane - Kunstraub inklusive Katharina Eigner entführt uns diesmal an den Gardasee. Schon das Cover vermittelt die absolute Urlaubsatmosphäre, Fernweh und Reisefieber inklusive. Restauratorin Rosina, Expertin nicht nur in der Kunst und mediterranen Lebensgefühl, sondern auch in Katastrophenbeziehungen, landet nach eben einer solchen Beziehung im feudalen Wohnmobil. Mit an Bord, Mario, ein Ex-Kardinal, auf der Suche nach einem neuen Ziel in seinem Leben. Die dritte im Bunde, Cara, die beste Freundin und das genaue Gegenteil von Rosina. Nix Bella Italia Gefühl, Beziehungen eher gegen minus Null und mit Kulinarik und Kultur hat sie es auch nicht so. Es ist schon ein Trio der besonderen Art, dass ungewollt durch einen Kunstdiebstahl zum Ermittlerduo/-trio wird. Die Krimihandlung baut sich langsam auf, lädt zum Miträtseln ein und gipfelt in einem fulminanten Showdown. Bis zum Schluss lässt Katharina Eigner den Leser im Unklaren über Motive und Zusammenhänge. Wunderbarer Rätselspaß. Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet, der Schreibstil flott und humorvoll. Dazu gibt es viel Kulinarik, Geschichte, Landschaft und Kultur. Aber auf eine Art, die den Leser in Gedanken die Koffer packen und das Reiseziel auswählen lässt. Ich habe mich bestens unterhalten gefühlt und begleite Rosina und Co gerne auf ihrem nächsten Abenteuer.

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