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Jugendbücher

Disney: The Queen's Council 1: Rose und Rebell (Die Schöne und das Biest)

3,5(85)
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Über das Buch

Belle und "Der Rat der Königinnen" - Band 1 der neuen Reihe "The Queen's Council"

In der neuen Reihe "The Queen's Council" berät der "Rat der Königinnen" die Disney-Prinzessinnen in ihren unterschiedlichen historischen Epochen.

Belle ist hin- und hergerissen zwischen zwei Welten, zu denen sie nicht wirklich gehört ...

Glücklich bis ans Ende ihrer Tage ist nur der Anfang, denn Belle übernimmt die Verantwortung, Königin zu werden, und lernt, Pflicht, Liebe und Aufopferung in Einklang zu bringen, während sie sich durch dunkle politische Intrigen - und einen Hauch von Magie - bewegt.
Wir schreiben das Jahr 1789, und Frankreich steht am Rande einer Revolution. Belle hat den Fluch der Zauberin gebrochen, das Biest in seine menschliche Gestalt zurückverwandelt und das Leben in ihr Schloss im Fürstentum Aveyon zurückgebracht. Doch in Paris lodern die Feuer des Wandels, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Rebellion vor ihrer Haustür steht.
Vor nicht allzu langer Zeit träumte Belle davon, ihr provinzielles Zuhause zu verlassen und ein Leben voller Abenteuer zu führen. Jetzt lebt sie in einem üppigen Palast, hin- und hergerissen zwischen ihrer Vergangenheit als Bürgerliche und ihrer Zukunft als Königin. Während Belle sich mit ihrer neuen Position auseinandersetzt, gibt es Menschen, die alles tun würden, um sie von der Macht fernzuhalten.
Als sie auf einen magischen Spiegel stößt, der eine unheilvolle Warnung enthält, möchte Belle nichts lieber, als die geheimnisvolle Stimme zu ignorieren, die sie auffordert, eine Krone anzunehmen, die sie nie begehrt hat. Aber gewalttätige Fraktionen der Revolution könnten bereits in ihrem eigenen Schloss lauern, und nichts zu tun, würde alles gefährden, was ihr lieb und teuer ist. Da das Schicksal ihres Landes, ihrer Liebe und ihres Lebens auf dem Spiel steht, muss Belle entscheiden, ob sie bereit ist, sich ihrer eigenen Stärke zu stellen - und der Magie, die sie mit so vielen weiblichen Herrschern vor ihr verbindet -, um die Königin zu werden, die sie sein soll.
Rebel Rose setzt die Geschichte von Disneys beliebtestem Klassiker "Die Schöne und das Biest" fort. Es ist der erste Teil der The-Queen's Council-Reihe, einer ermutigenden märchenhaften Neuinterpretation der Disney-Prinzessinnen - und der wahren Geschichte hinter ihren Geschichten, wie Sie sie noch nie zuvor gesehen haben.

ISBN9783551280916
VerlagCarlsen
Erscheinungsdatum09.01.23
Seitenzahl336

Rezensionen & Bewertungen

85 Bewertungen

28 Rezensionen

3,5

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  • scolardy
    scolardy

    674 Follower

    2,0

    “Rose und Rebell” von Emma Theriault ist der Auftakt der „The Queen’s Council“-Reihe. Hierbei handelt es sich um eine weitere Buchreihe aus dem Hause Disney. Hier beantworten verschiedene Autor:innen die Frage, wie es nach dem Happy End mit unseren Prinzessinnen weitergeht. Den Anfang macht Belle. Belle und Lio (besser bekannt als das Biest oder Adam) sind frisch vermählt. Belle weigert sich jedoch, den Titel der Prinzessin anzunehmen. Die Welt hat das Fürstentum Aveyon nun aber lange genug ignoriert und erinnert sich wieder an den Prince Étranger, weswegen es an der Zeit ist, König Louis ihre Aufwartung am Hof von Versailles zu machen. Dort erwartet sie ein Paris in Aufruhr, wir befinden uns nämlich am Anfang der Französischen Revolution… Zunächst einmal liebe ich es, dass die Geschichte in einen realen historischen Kontext gesetzt wird. Absolut fantastisch! Dabei ist die Französische Revolution nicht nur eine Randnotiz, sondern Dreh- und Angelpunkt der Geschichte. So sehr, dass Belle sogar versehentlich in den Mob gerät, der wenige Momente zuvor die Bastille gestürmt hat. Auf 352 Seiten lässt sich natürlich nicht allzu sehr ins Detail gehen, aber ein ganz seichter historischer Diskurs ist eben doch vorhanden. Wer im Geschichtsunterricht geschlafen hat, könnte allerdings einige Referenzen überlesen. Das war es allerdings auch schon mit meinem Lob, kommen wir nun zum Negativen: Zunächst einmal habe ich mit „Rose und Rebell“ dasselbe Problem wie mit „Belle und das magische Buch“: in beiden Fällen ist es nicht die Belle, die wir kennen und lieben. Erneut wird auf dem Papier immer wieder betont, wie belesen und intelligent Belle doch ist. Stimmt, das ist schließlich Kanon. Blöd nur, dass auch diese Belle wieder nicht danach handelt. Wieso sollte eine so intelligente Frau, die sich das Beste für ihr Volk wünscht und ebenjene auch repräsentieren möchte, den Titel als Prinzessin und später dann ebenso als Königin ablehnen? In welcher Welt drückt Belle sich vor Verantwortung? Natürlich verstehe ich ihren inneren Konflikt, während sie sich als Bürgerliche plötzlich mit dem Adel befassen muss. Ebenso verstehe ich, dass Belle davon geträumt hat, die Welt zu bereisen und sich nun nicht an den Thron ebenjenes Fürstentums fesseln lassen möchte, dass sie so dringend verlassen will – doch dann hätte sie das Biest eben nicht heiraten dürfen. Dieser Konflikt hätte wunderbar vor der Hochzeit thematisiert werden können, aber nicht in einer Geschichte, die danach spielt. Ebenso bringt Theriault ein, dass sowohl Belle als auch Lio an PTBS leiden. Belle ist eben doch noch nicht ganz darüber weg, dass ihr Ehemann sie gegen ihren Willen in seinem Schloss eingesperrt hat und Lio leidet eben noch immer unter den Auswirkungen des Fluches und hat schreckliche Angst davor, wieder zum Biest zu werden. Ganz tolle Themen, wirklich, aber das Potenzial ist hier so verschenkt. Erneut hat Belle mit etwas zu kämpfen, mit dem sie sich VOR DER HOCHZEIT hätte auseinandersetzen müssen. So gefiel es mir zwar, dass sie Trigger hatte, die eben auch innerhalb der Geschichte ausgelöst wurden, hingegen weniger mochte ich ihren inneren Monolog, der Lio gegenüber stellenweise sehr unglücklich war. Zumal sie dann nicht das Gespräch mit ihrem Gatten sucht. Was mich zu einem weiteren Punkt führt, nämlich dem, dass Lio ca. 80% der Geschichte nicht anwesend ist. Also schön, dass Theriault sein Trauma anspricht, sich aber dann gar nicht damit befassen kann, da die traumatisierte Partei im Grunde kein Teil der Handlung ist. An seiner Stelle haben wir Leser das Vergnügen mit seinem Cousin, Bastien. Bastien ist ein Duc; ein enger Vertrauter des Königs, der in seinem Auftrag die Rebellen infiltriert und seither mit einer sehr unklaren Motivation durchs Leben geht. Er ist kein uninteressanter Charakter, eher im Gegenteil. Er ist so nebulös, dass ich seine Motive bis zum Ende nicht ganz verstanden habe. Dass er allerdings der „Bösewicht“ ist, ist leider schon ab der ersten Begegnung klar. Tatsächlich ist es so hanebüchen offensichtlich, dass ich sogar hoffte, er sei nur eine Ablenkung, aber nein. Entschuldigt den Spoiler, aber all das ist schon nach dem ersten Kapitel offensichtlich… In Anbetracht dessen, dass „Rose und Rebell“ das erste Disney-Buch ist, das sich richtig erwachsen anfühlte, empfinde ich diesen kindlich offensichtlichen Antagonisten als einen ziemlichen Affront. Alles in allem ist „Rose und Rebell“ ein Buch mit vielen Problemen, dennoch ist die Geschichte nicht uninteressant. Der Schreibstil liest sich sehr schön, auch schätze ich all die originalen französischen Begriffe, die den reellen Bezug noch untermauern. Beliebte Nebencharakter wie Mrs. Potts, Tassimo, Cogsworth und Lumière sind gut getroffen und liefern den nötigen Charme. Die Lösung für die meisten Schwierigkeiten in diesem Roman wäre gewesen, wenn die Autorin sich auf eine Zielgruppe hätte einigen können. So herrscht allerdings stets eine Diskrepanz zwischen kindlicher Einfachheit und erwachsenen Themen. 2/5 Sterne.

    2. Juli 2025

  • dari1991
    dari1991

    298 Follower

    3,0

    Die Idee des Buches hörte sich wirklich gut an. Nachdem Belle ihr Happy End mit dem Biest bekommen hat, muss sie sich in ihr Leben als Prinzessin einfinden. Außerdem wird Frankreich gerade durch eine Revolution bedroht. Die Mischung zwischen der Wirklichkeit (französische Revolution) und der Disneywelt von „die Schöne und das Biest“ ist eine interessante Idee. Die Story an sich ist eigentlich auch ganz gut und die Geschichte rund um den Rat der Königinnen ist anders als gedacht, aber auch ganz ok. Es kommen auch viele Charaktere aus dem Film vor und das freute mich auch wirklich. Allerdings nervt mich Belle wirklich ungemein. Das sie sich so daran stört Prinzessin zu sein nervt. Vor allem weil ich ihre Begründung nicht nachvollziehen kann. Außerdem verstehe ich nicht warum das Biest (Lio) und sie über nichts reden. Das passt nicht zum Disneyfilm und die Belle die wir da kennenlernen. Diese Liebe, die beide so sehr für einander empfinden, kommt überhaupt nicht rüber. Das finde ich sehr schade. Und bin ich die einzige, die Lio als Namen für das Biest schrecklich findet? Ich dachte immer der Name wäre Adam?!

    1. Mai 2025

  • mandy1990
    mandy1990

    62 Follower

    3,5

    Der Fluch des Biestes wurde von Belle gebrochen und sie lebten glücklich bis an das Ende ihrer Tage... Oder doch nicht? In Rose und Rebell geht es um das,was folgt. Denn neben dem glücklichen Ende, müssen sich Belle und Lio zurecht finden in ihrem Königreich. Längst vergangene Beziehungen müssen gepflegt werden, so kommt es dass sie nach Paris aufbrechen und dort auf einen Cousin von Lio treffen. Doch in Frankreich ist es nicht sicher, denn die französische Rebellion ist entfacht. Und neben Aufruhen, der Etikette und dem Leben in der gehobenen Gesellschaft, muss Belle sich fragen, ob sie sich in dieser neuen Welt zurecht finden wird. Alles in allem, mochte ich den Schreibstil der Autorin sehr gerne. Fließend und malerisch unterstreicht sie die Kulisse meines Lieblingsmärchens. Und wir erfahren die tiefen Gedanken in die Belle sich verstrickt. Auch die Intrigen die rund herum gesponnen wurden, waren wirklich fesselnd. Aber...zwischendurch zog sich das politische Geplänkel einfach sehr in die Länge. Mir fehlten hier und da ein paar der wichtigen Figuren aus der Vorlage. Die leider nur am Rande einen Auftritt erhalten haben. Die Idee fand ich wirklich gut. Doch das Tempo mit dem die Geschichte ihren Abschluss fand, hätte ich mir gern doch eher im Mittelteil des Buches gewünscht . Alles in allem 3,5 🌟.

    9. Mai 2024

3 von 28 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Emma Theriault

Emma Theriault wurde in Ottawa, der Hauptstadt Kanadas, geboren und aufgewachsen und hat eine Vorliebe für die Architektur der Gotik. Sie war schon alles, von einer begeisterten Buchhändlerin bis hin zur Anbieterin von Wildwasser-Rafting-Abenteuern im Landesinneren von British Columbia. Wenn sie nicht gerade Bücher über Flüche und Blutmagie schreibt, kann man sie beim Essen von Burritos, beim Wandern mit ihrem Freund oder beim Kuscheln mit ihren Katzen Gatsby und Harriet antreffen.

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