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Die Verlockung des Autoritären

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Über das Buch

Der von Barack Obama empfohlene Bestseller der Pulitzer-Preisträgerin

Die Erschütterung der liberalen Demokratien wird oft mit der Schwäche der westlichen Werteordnung erklärt. Anne Applebaum wählt einen anderen Ansatz und fragt: Was macht die Rückkehr zu autoritären Herrschaftsformen für viele Menschen so erstrebenswert? An zahlreichen Beispielen – von den Brexiteers bis hin zu den illiberalen Demokratien Osteuropas – zeigt sie, welche Rolle dabei soziale Medien, Verschwörungstheorien und Nostalgie spielen. Ein brillant erzählter, aus persönlicher Erfahrung gespeister Streifzug durch eine westliche Welt, die sich auf erschreckende Weise nach harter Hand und starkem Staat (zurück)sehnt.

Eine brillante Analyse des politischen Populismus seit Orban, Trump und Johnson »Scharfsinnig und atemberaubend klar geschrieben.« (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung)

Editionen (3)

ISBN9783570554593
VerlagPantheon
Erscheinungsdatum21.03.22
Seitenzahl208

Rezensionen & Bewertungen

27 Bewertungen

3 Rezensionen

3,6

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  • land_buch
    land_buch

    4 Follower

    3,0

    Zu wenig Selbstreflexion bei hohem autobiographischen Anteil, saubere Analyse und Herausarbeiten gemeinsamer Faktoren, die zu Autokratien führen.

    11. Feb. 2024

  • ms.julie.1984
    ms.julie.1984

    56 Follower

    3,0

    Die Autorin stellt einige interessante Aspekte dar, vieles war mir jedoch bereits bekannt. Für „Einsteiger“ ein sicherlich sehr wertvolles Buch. Ist man mit den politischen Themen jedoch sehr vertraut und hat sich mit Meinungsbildung via Internet etc. Bereits eingehend befasst, bietet das Buch unter Umständen nicht mehr zu viel Neues. Dennoch ein wichtiger politischer Beitrag & darum eine Empfehlung.

    10. Apr. 2023

  • notizhefte
    notizhefte

    69 Follower

    4,0

    Wie hat sich die demokratische Welt zwischen 1999 und 2019 verändert? Warum verliert Freiheit für viele Menschen Anziehungskraft und wird zur Bedrohung? Was verspricht eigentlich der Autoritarismus? Anne Applebaum schildert Veränderungen und spürt deren Ursachen nach. Leicht lesbar, nicht alles ist neu oder originell, aber in der komprimierten Zusammenschau gibt das Buch einen guten Überblick.

    24. Apr. 2023

Autorin / Autor

Über Anne Applebaum

Anne Elizabeth Applebaum, geboren 1964 in Washington, D. C., zählt zu den profiliertesten Kritiker*innen autoritärer Herrschaftssysteme und russischer Expansionspolitik. Die Historikerin und Journalistin begann ihre Karriere 1988 als Korrespondentin des Economist in Warschau, von wo sie über den Zusammenbruch des Kommunismus berichtete. Sie schrieb für viele renommierte Zeitungen und arbeitet seit 2019 als Kolumnistin für die Zeitschrift The Atlantic und als Senior Fellow an der Johns Hopkins School of Advanced International Studies. Applebaum ist ausgewiesene Expertin der osteuropäischen Geschichte und der autoritären Regime Osteuropas. Ihre Bücher Der Gulag (2003), Der Eiserne Vorhang (2012), Roter Hunger (2019) und Die Verlockung des Autoritären (2021), in denen sie den Mechanismen autoritärer Machtsicherung nachspürt, wurden internationale Bestseller und mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Pulitzer-Preis 2004 und mit dem Carl-von-Ossietzky-Preis 2024. 2024 erhielten Anne Applebaum und ihr Ehemann Radosław Sikorski gemeinsam den Europapreis für politische Kultur der Hans Ringier Stiftung. Applebaums neues Buch Die Achse der Autokraten erschien im Oktober 2024 beim Siedler Verlag. Für ihr Gesamtwerk wurde Anne Applebaum mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2024 ausgezeichnet. »Der Historikerin Anne Applebaum den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels zuzusprechen, ist eine großartige, durchaus mutige Entscheidung. (…) Diese Autorin hat einen unvergleichlichen Sinn für die Selbstgefährdung der freiheitlichen Demokratie.« ZEIT Online (25.06.2024)»Seinen Friedenspreis vergibt der Börsenverein des Deutschen Buchhandels in friedlichen wie in kriegerischen Zeiten. Doch kaum könnte die diesjährige Auszeichnung unmittelbarer auf das gegenwärtige Kriegsgeschehen stoßen als mit der Wahl von Anne Applebaum. (…) Ihr Werk erinnert daran, dass nur mit der Vergegenwärtigung der Geschichte ein wirklicher Friede möglich wird. Darin liegt Anne Applebaums bleibendes Verdienst.« Der Tagesspiegel (26.06.2024)

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