Die traurige Seele des Monsieur de Montclair
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Fabrice Rebers, Jahrgang 1988, ist examinierter Altenpfleger. Er studierte in Hamburg Pflegemanagement und Biopsychologie. 2017 erreichte er beim Bundeswettbewerb "Bester Schüler in der Alten- und Krankenpflege" den vierten Platz. Es folgten gemeinsame Publikationen mit der MdB a. D. Elisabeth Scharfenberg ("Pflege ist stark" und "Wer soll uns Pflegen?"). Als Ausgleich zu seinem Beruf entdeckte er schon früh das Schreiben und die Leidenschaft zur Geschichte, zum Adel und vor allem zu den Tudors. Sein Debutroman "Elisabeth's Erbe - die Grafenwürde von Kendal", welches als verlängerter Prolog zum ersten Band der Reihe "Der Earl von Kendal" gesehen werden kann, erschien im Juli 2023 im Story.One-Verlag. Fabrice Rebers ist verheiratet und lebt mit seiner Frau und seinen drei Kinder in der Nähe von Bremen.
Beiträge
Liebe, Pflicht und die Zukunft
**** Worum geht es? **** Das Château de Montclair ist ein Ort voller Geheimnisse und Einsamkeit. Als Léon den letzten Erben begegnet, ist er erschüttert von der Wahrheit. Doch dieser möchte nur ungern tatenlos zusehen und wagt einen Schritt – vielleicht in die richtige Richtung? **** Mein Eindruck **** Eine zarte Unterhaltung über das Leben nach der Französischen Revolution mit einem Adligen, der längst vergessen scheint. Zwischen Pflicht und Liebe wandelte ich durch das Leben des Monsieur und bekam ein Gefühl für das Verlorensein in Pflichten und die fehlende Energie für einen nächsten Schritt. Die Rolle des Gesprächspartners war passiv und gab an den relevanten Stellen den Anstoß für den Wandel in der Geschichte. Das gesamte Buch war leise gehalten und lädt dazu ein, sich selbst in die Zeit hineinzuversetzen. In den Details drehte sich das Gespräch für mich etwas zu häufig um dasselbe Thema, es gibt keinen klaren Fortschritt. Inhaltlich passt das zum Alter und der Vereinsamung des Monsieurs, aber so ganz konnte es mich diesmal leider nicht überzeugen. Das Ende wiederum war ganz und gar fürs Herz geschrieben, und diese letzten 10 Seiten feierte ich ganz besonders. Voller Hoffnung und Liebe statt Traurigkeit und Machtlosigkeit. Eine tolle und nachvollziehbare Entwicklung. **** Empfehlung? **** Ein ruhiges und nachdenkliches Buch über Liebe, Pflicht und den Wandel. Ideal für Leser*innen, die sich von leisen Erzählungen mit historischem Hintergrund ansprechen lassen.
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Fabrice Rebers, Jahrgang 1988, ist examinierter Altenpfleger. Er studierte in Hamburg Pflegemanagement und Biopsychologie. 2017 erreichte er beim Bundeswettbewerb "Bester Schüler in der Alten- und Krankenpflege" den vierten Platz. Es folgten gemeinsame Publikationen mit der MdB a. D. Elisabeth Scharfenberg ("Pflege ist stark" und "Wer soll uns Pflegen?"). Als Ausgleich zu seinem Beruf entdeckte er schon früh das Schreiben und die Leidenschaft zur Geschichte, zum Adel und vor allem zu den Tudors. Sein Debutroman "Elisabeth's Erbe - die Grafenwürde von Kendal", welches als verlängerter Prolog zum ersten Band der Reihe "Der Earl von Kendal" gesehen werden kann, erschien im Juli 2023 im Story.One-Verlag. Fabrice Rebers ist verheiratet und lebt mit seiner Frau und seinen drei Kinder in der Nähe von Bremen.
Beiträge
Liebe, Pflicht und die Zukunft
**** Worum geht es? **** Das Château de Montclair ist ein Ort voller Geheimnisse und Einsamkeit. Als Léon den letzten Erben begegnet, ist er erschüttert von der Wahrheit. Doch dieser möchte nur ungern tatenlos zusehen und wagt einen Schritt – vielleicht in die richtige Richtung? **** Mein Eindruck **** Eine zarte Unterhaltung über das Leben nach der Französischen Revolution mit einem Adligen, der längst vergessen scheint. Zwischen Pflicht und Liebe wandelte ich durch das Leben des Monsieur und bekam ein Gefühl für das Verlorensein in Pflichten und die fehlende Energie für einen nächsten Schritt. Die Rolle des Gesprächspartners war passiv und gab an den relevanten Stellen den Anstoß für den Wandel in der Geschichte. Das gesamte Buch war leise gehalten und lädt dazu ein, sich selbst in die Zeit hineinzuversetzen. In den Details drehte sich das Gespräch für mich etwas zu häufig um dasselbe Thema, es gibt keinen klaren Fortschritt. Inhaltlich passt das zum Alter und der Vereinsamung des Monsieurs, aber so ganz konnte es mich diesmal leider nicht überzeugen. Das Ende wiederum war ganz und gar fürs Herz geschrieben, und diese letzten 10 Seiten feierte ich ganz besonders. Voller Hoffnung und Liebe statt Traurigkeit und Machtlosigkeit. Eine tolle und nachvollziehbare Entwicklung. **** Empfehlung? **** Ein ruhiges und nachdenkliches Buch über Liebe, Pflicht und den Wandel. Ideal für Leser*innen, die sich von leisen Erzählungen mit historischem Hintergrund ansprechen lassen.




