Die Straße nach Roswell
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Connie Willis ist Mitglied der Science Fiction Hall of Fame und Großmeisterin der Science Fiction and Fantasy Writers of America. Sie hat sieben Nebula- und elf Hugo-Awards gewonnen – unter anderem sind ihr zweibändiges Werk „Dunkelheit“/„Licht“ sowie „Die Jahre des Schwarzen Todes“ ausgezeichnet worden. Aus ihrer Feder stammen außerdem „Lincolns Träume“, „Die Farben der Zeit“ und „Brandwache“. Connie Willis lebt mit ihrer Familie, einer Bulldogge und einer Katze in Colorado. Obwohl sie Roswell gleich mehrmals besucht hat, ist ihr nie ein Außerirdischer unter die Augen gekommen (wenn man die auf den T-Shirts, Tassen, Aufklebern, Magneten und Keksdosen nicht mitzählt). Derzeit arbeitet sie an einem neuen Zeitreise-Roman, der in Tintern Abby, auf der Westminster Bridge und in Oxford spielt.
Beiträge
Leider abgebrochen.... Ich wollte es so gern mögen und auch der Klappentext klang wirklich vielversprechend, aber leider ist der Funke einfach nicht übergesprungen. Für meinen Geschmack einfach viel zu seicht, langweilig und wenig originell. Auch mit den Protagonisten bin ich überhaupt nicht warm geworden und fand sie eher nervig. Hat wohl einfach nicht sollen sein....
Ein verrückter Roadtrip, schrullige Chataktere und ein liebenswürdiger Außerirdischer.
Francie reist nach Roswell zur Hochzeit ihrer besten Freundin. Zur gleichen Zeit findet dort eine Alien-Convention statt. Francie glaubt nicht an sowas und staunt nicht schlecht, als sie tatsächlich von einem Außerirdischen entführt wird. Sie bleibt nicht die einzige, vier weitere Personen kommen noch hinzu. Schon bald merkt sie, dass der Außerirdische nicht nur nicht gefährlich ist, sondern sogar ihre Hilfe braucht. Das Buch war einfach unterhaltsam und hatte einen gewissen Charme. Ich habe eigentlich genau das bekommen, was ich bei dem Klappentext erwartet habe und es war einfach mal wieder was anderes. Zahlreiche Klischees werden natürlich bedient und auf die Schippe genommen. Die Umsetzung war für mich allerdings nicht perfekt. Das Buch hatte hier und da Längen und aufgrund der Kommunikationsprobleme mit dem Außerirdischen brauchen nicht nur die Charaktere im Buch eine Menge Geduld, sondern auch der Leser. Trotz allem hatte ich meinen Spaß mit der Geschichte. Indy (der Außerirdische) ist mir auch schnell ans Herz gewachsen. Die Geschichte wurde für mich nicht zu abgedreht, aber natürlich muss man sich auf so eine Geschichte einlassen können. Ich würde es empfehlen, wenn man sich von der Mischung Roadtrip, Liebesgeschichte (aber nur am Rande) und Sci-Fi-Komödie angesprochen fühlt.
Der Roadtrip beginnt im titelgebenden Roswell, als Protagonistin Francie nur kurz etwas aus dem Auto ihrer Freundin, deren Trauzeugin sie ist, holen will. Schneller als sie ‚Alien‘ sagen kann, ist sie allerdings schon auf dem Weg, ihren außerirdischen Entführer, den sie wegen seiner schnell peitschenden Tentakel kurzerhand ‚Indy‘ tauft, an ein unbekanntes Ziel zu fahren. Dabei gabeln sie noch ein paar mehr Menschen auf, die das „Glück“ haben, Indy auf seiner Suche nach was auch immer in die Quere zu kommen. Ich mochte die Figuren wirklich sehr, vor allem ihre Zusammenkunft wider Willen. Außerdem machten ihre Gegensätzlichkeit und ihre speziellen Interessen einen Großteil des Charmes der Geschichte aus. Und dann ist da natürlich auch noch Indy, der sich langsam aber sicher in mein Herz gepeitscht hat. Die Story an sich ist tatsächlich nicht wesentlich mehr als ein Roadtrip, aber herrlich kurzweilig und abwechslungsreich. Die Tiefe der Handlung oder der Figuren steht dabei nicht im Fokus, dafür würde ich andere Geschichten zur Hand nehmen. Ich empfehle ‚Die Straße nach Roswell‘ all jenen, die auf der Suche nach einer humorvollen und kurzweiligen Science-Fiction-Story sind, die nicht besonders tiefgehend ist und einfach nur gut unterhält. Bei der man sich nicht in ein kompliziertes Worldbuilding eindenken muss, da Schauplatz die Erde ist. Und die ihr Herz an den liebenswertesten Alien seit E.T. verlieren wollen. 4 Sterne.

Übersetzt von Kathrin Aust. In allen zukünftigen Wörterbüchern sollte ab sofort unter dem Begriff 'liebenswürdig' ein Bild von "Die Straße nach Roswell" von Connie Willis abgedruckt werden. Stell dir vor, du fliegst nach Roswell, um an einer Hochzeit deiner ehemaligen Mitbewohnerin teilzunehmen, schon auf dem Flug bereust du diese Entscheidung ein bisschen, denn die zukünftige Braut ist nicht dafür bekannt ein glückliches Händchen in ihrer Männerauswahl zu haben und dass die Hochzeit ausgerechnet in Roswell statt finden soll, sagt doch schon eigentlich alles aus, oder? Kurz nach der Landung siehst du dich mit deinen schlimmsten Befürchtungen bestätigt, denn nicht nur eine Hochzeit soll dieser Tage in Roswell statt finden, sondern- wie sollte es auch anders sein?- ein UFO Convention, die einen weiteren Jahrestag des angeblichen Absturzes eines UFOs um Roswell feiern will. Deine Laune steigt nicht unbedingt, als du in Roswell eintriffst und erfährst, dass der Zukünftige deiner Freundin ein ebenfalls begeisterter UFO Jäger ist und um der Situation wenigstens kurzzeitig zu entfliehen, holst du ein paar Lichterketten aus dem Auto deiner Freundin, die zum Dekorieren gedacht sind und wirst prompt entführt. Von nichts weiter als einem waschechten Alien und der verrückteste Roadtrip deines Lebens beginnt. Es gab wohl selten ein Buch, auf das ich so lange gewartet habe, wie auf "Die Straße nach Roswell". Der Inhalt, der so vielversprechend klang und ein Erscheinungstermin, der gefühlt bis in die Ewigkeit verschoben wurde, doch dann war es endlich da und ich habe wirklich keine Sekunde dieses irren Roadtrips bereut. Nur eins vorneweg, auch wenn die Story nach einem Science-Fiction Roman deluxe klingt, ist es das eigentlich nicht, denn abgesehen, dass Connie Willis wohl so jedes abgefrühstückte Alien Klischee in diesem Roman bedient, aber auf gewollte und unglaubliche charmante Weise, mehr als ein Spinner in diesem Roman auftaucht und einer der Hauptfiguren zufällig ein Alien ist, ist das Ganze eher ein absolut verrückter Roadtrip Roman, den ihr allerdings nicht so schnell vergessen werdet. Wir besuchen vielleicht keine fernen Planeten und geraten in intergelaktische Abenteuer, dafür irren wir durch endlose Straßen, wüstenähnlichen Gebirgen, das ein oder andere Casino und vielleicht, ganz vielleicht schaffen wir es auch am Ende bis nach Vegas. Und begleitet werden wir wohl von dem am buntesten zusammengewürfelsten, verrückten aber unglaublich charmanten Haufen an Reisegefährt:innen, die man sich nur ausdenken kann. Die Charaktere, darauf baut dieses wohlige Stück Literatur auf, das vielleicht nicht unbedingt super tiefsinnig ist, aber so unfassbar liebenswürdig, dass es in jedes Leben eines Büchermenschen nicht nur zur rechten Zeit stolpert, sondern unweigerlich das Herz erobert. So war es zumindest bei mir und so war es am innigsten und allermeisten bei Indy, dem Alien. Ich bin wahrlich kein Fan von Aliengeschichten, okay vielleicht bin ich es jetzt, ich war nie die ET-Begeisterte und fand Independence Day eigentlich nur unterhaltsam aber dieser kleine süße Steppenläufer hat mich schon nach wenigen Seiten erobert und bereitwillig habe ich mich neben ihn gesetzt, um mit ihm die unendlichen Straßen New Mexicos zu erkunden. Aber auch seine Begleiter:innen dürfen nicht außer Acht gelassen werden, und hier zeigt sich möglicherweise eine Art Tiefe in der Handlung von "Die Straße nach Roswell", denn der Großteil dieser verfällt nach kurzer Zeit Indys außerirdischem Charme und sie machen es sich zur Aufgabe ihm zu helfen, egal, was es kostet. Stellt euch also drauf ein, dass es in diesem Roman viel um die Charaktere und ihre verrückten Roadtripabenteuer geht, wir verlassen keinen Planeten und doch bleibt es eine Reise, die zumindest ich nicht so schnell vergessen werde. ZEIG LIEBENSWÜRDIG.

Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Connie Willis ist Mitglied der Science Fiction Hall of Fame und Großmeisterin der Science Fiction and Fantasy Writers of America. Sie hat sieben Nebula- und elf Hugo-Awards gewonnen – unter anderem sind ihr zweibändiges Werk „Dunkelheit“/„Licht“ sowie „Die Jahre des Schwarzen Todes“ ausgezeichnet worden. Aus ihrer Feder stammen außerdem „Lincolns Träume“, „Die Farben der Zeit“ und „Brandwache“. Connie Willis lebt mit ihrer Familie, einer Bulldogge und einer Katze in Colorado. Obwohl sie Roswell gleich mehrmals besucht hat, ist ihr nie ein Außerirdischer unter die Augen gekommen (wenn man die auf den T-Shirts, Tassen, Aufklebern, Magneten und Keksdosen nicht mitzählt). Derzeit arbeitet sie an einem neuen Zeitreise-Roman, der in Tintern Abby, auf der Westminster Bridge und in Oxford spielt.
Beiträge
Leider abgebrochen.... Ich wollte es so gern mögen und auch der Klappentext klang wirklich vielversprechend, aber leider ist der Funke einfach nicht übergesprungen. Für meinen Geschmack einfach viel zu seicht, langweilig und wenig originell. Auch mit den Protagonisten bin ich überhaupt nicht warm geworden und fand sie eher nervig. Hat wohl einfach nicht sollen sein....
Ein verrückter Roadtrip, schrullige Chataktere und ein liebenswürdiger Außerirdischer.
Francie reist nach Roswell zur Hochzeit ihrer besten Freundin. Zur gleichen Zeit findet dort eine Alien-Convention statt. Francie glaubt nicht an sowas und staunt nicht schlecht, als sie tatsächlich von einem Außerirdischen entführt wird. Sie bleibt nicht die einzige, vier weitere Personen kommen noch hinzu. Schon bald merkt sie, dass der Außerirdische nicht nur nicht gefährlich ist, sondern sogar ihre Hilfe braucht. Das Buch war einfach unterhaltsam und hatte einen gewissen Charme. Ich habe eigentlich genau das bekommen, was ich bei dem Klappentext erwartet habe und es war einfach mal wieder was anderes. Zahlreiche Klischees werden natürlich bedient und auf die Schippe genommen. Die Umsetzung war für mich allerdings nicht perfekt. Das Buch hatte hier und da Längen und aufgrund der Kommunikationsprobleme mit dem Außerirdischen brauchen nicht nur die Charaktere im Buch eine Menge Geduld, sondern auch der Leser. Trotz allem hatte ich meinen Spaß mit der Geschichte. Indy (der Außerirdische) ist mir auch schnell ans Herz gewachsen. Die Geschichte wurde für mich nicht zu abgedreht, aber natürlich muss man sich auf so eine Geschichte einlassen können. Ich würde es empfehlen, wenn man sich von der Mischung Roadtrip, Liebesgeschichte (aber nur am Rande) und Sci-Fi-Komödie angesprochen fühlt.
Der Roadtrip beginnt im titelgebenden Roswell, als Protagonistin Francie nur kurz etwas aus dem Auto ihrer Freundin, deren Trauzeugin sie ist, holen will. Schneller als sie ‚Alien‘ sagen kann, ist sie allerdings schon auf dem Weg, ihren außerirdischen Entführer, den sie wegen seiner schnell peitschenden Tentakel kurzerhand ‚Indy‘ tauft, an ein unbekanntes Ziel zu fahren. Dabei gabeln sie noch ein paar mehr Menschen auf, die das „Glück“ haben, Indy auf seiner Suche nach was auch immer in die Quere zu kommen. Ich mochte die Figuren wirklich sehr, vor allem ihre Zusammenkunft wider Willen. Außerdem machten ihre Gegensätzlichkeit und ihre speziellen Interessen einen Großteil des Charmes der Geschichte aus. Und dann ist da natürlich auch noch Indy, der sich langsam aber sicher in mein Herz gepeitscht hat. Die Story an sich ist tatsächlich nicht wesentlich mehr als ein Roadtrip, aber herrlich kurzweilig und abwechslungsreich. Die Tiefe der Handlung oder der Figuren steht dabei nicht im Fokus, dafür würde ich andere Geschichten zur Hand nehmen. Ich empfehle ‚Die Straße nach Roswell‘ all jenen, die auf der Suche nach einer humorvollen und kurzweiligen Science-Fiction-Story sind, die nicht besonders tiefgehend ist und einfach nur gut unterhält. Bei der man sich nicht in ein kompliziertes Worldbuilding eindenken muss, da Schauplatz die Erde ist. Und die ihr Herz an den liebenswertesten Alien seit E.T. verlieren wollen. 4 Sterne.

Übersetzt von Kathrin Aust. In allen zukünftigen Wörterbüchern sollte ab sofort unter dem Begriff 'liebenswürdig' ein Bild von "Die Straße nach Roswell" von Connie Willis abgedruckt werden. Stell dir vor, du fliegst nach Roswell, um an einer Hochzeit deiner ehemaligen Mitbewohnerin teilzunehmen, schon auf dem Flug bereust du diese Entscheidung ein bisschen, denn die zukünftige Braut ist nicht dafür bekannt ein glückliches Händchen in ihrer Männerauswahl zu haben und dass die Hochzeit ausgerechnet in Roswell statt finden soll, sagt doch schon eigentlich alles aus, oder? Kurz nach der Landung siehst du dich mit deinen schlimmsten Befürchtungen bestätigt, denn nicht nur eine Hochzeit soll dieser Tage in Roswell statt finden, sondern- wie sollte es auch anders sein?- ein UFO Convention, die einen weiteren Jahrestag des angeblichen Absturzes eines UFOs um Roswell feiern will. Deine Laune steigt nicht unbedingt, als du in Roswell eintriffst und erfährst, dass der Zukünftige deiner Freundin ein ebenfalls begeisterter UFO Jäger ist und um der Situation wenigstens kurzzeitig zu entfliehen, holst du ein paar Lichterketten aus dem Auto deiner Freundin, die zum Dekorieren gedacht sind und wirst prompt entführt. Von nichts weiter als einem waschechten Alien und der verrückteste Roadtrip deines Lebens beginnt. Es gab wohl selten ein Buch, auf das ich so lange gewartet habe, wie auf "Die Straße nach Roswell". Der Inhalt, der so vielversprechend klang und ein Erscheinungstermin, der gefühlt bis in die Ewigkeit verschoben wurde, doch dann war es endlich da und ich habe wirklich keine Sekunde dieses irren Roadtrips bereut. Nur eins vorneweg, auch wenn die Story nach einem Science-Fiction Roman deluxe klingt, ist es das eigentlich nicht, denn abgesehen, dass Connie Willis wohl so jedes abgefrühstückte Alien Klischee in diesem Roman bedient, aber auf gewollte und unglaubliche charmante Weise, mehr als ein Spinner in diesem Roman auftaucht und einer der Hauptfiguren zufällig ein Alien ist, ist das Ganze eher ein absolut verrückter Roadtrip Roman, den ihr allerdings nicht so schnell vergessen werdet. Wir besuchen vielleicht keine fernen Planeten und geraten in intergelaktische Abenteuer, dafür irren wir durch endlose Straßen, wüstenähnlichen Gebirgen, das ein oder andere Casino und vielleicht, ganz vielleicht schaffen wir es auch am Ende bis nach Vegas. Und begleitet werden wir wohl von dem am buntesten zusammengewürfelsten, verrückten aber unglaublich charmanten Haufen an Reisegefährt:innen, die man sich nur ausdenken kann. Die Charaktere, darauf baut dieses wohlige Stück Literatur auf, das vielleicht nicht unbedingt super tiefsinnig ist, aber so unfassbar liebenswürdig, dass es in jedes Leben eines Büchermenschen nicht nur zur rechten Zeit stolpert, sondern unweigerlich das Herz erobert. So war es zumindest bei mir und so war es am innigsten und allermeisten bei Indy, dem Alien. Ich bin wahrlich kein Fan von Aliengeschichten, okay vielleicht bin ich es jetzt, ich war nie die ET-Begeisterte und fand Independence Day eigentlich nur unterhaltsam aber dieser kleine süße Steppenläufer hat mich schon nach wenigen Seiten erobert und bereitwillig habe ich mich neben ihn gesetzt, um mit ihm die unendlichen Straßen New Mexicos zu erkunden. Aber auch seine Begleiter:innen dürfen nicht außer Acht gelassen werden, und hier zeigt sich möglicherweise eine Art Tiefe in der Handlung von "Die Straße nach Roswell", denn der Großteil dieser verfällt nach kurzer Zeit Indys außerirdischem Charme und sie machen es sich zur Aufgabe ihm zu helfen, egal, was es kostet. Stellt euch also drauf ein, dass es in diesem Roman viel um die Charaktere und ihre verrückten Roadtripabenteuer geht, wir verlassen keinen Planeten und doch bleibt es eine Reise, die zumindest ich nicht so schnell vergessen werde. ZEIG LIEBENSWÜRDIG.











