Die Tumanbay-Saga beginnt: Der Auftakt einer fesselnden Fantasy-Reihe, basierend auf dem preisgekrönten BBC-Podcast.
Willkommen in Tumanbay – einer Stadt, in der Dolche regieren. Einer Stadt, in der aus Sklaven Regenten werden. Einer Stadt, die von Männern geführt und von Frauen zerschmettert wird. Und alles beginnt an dem Tag, als der Sultan einen abgetrennten Kopf als Geschenk einer Königin erhält. Was er nicht ahnt: Maya, die selbsternannte Rebellenfürstin, hält Tumanbay schon längst in ihrem unsichtbaren Griff. Nun müssen die Anhänger des Sultans eine Revolution niederschlagen – doch wie, wenn Maya so wenig greifbar wie ein Schatten ist? Gregor, der Meisterspion des Sultans, Shajah, die Frau des Sultans, die geheimnisvolle Sklavin Sarah, sie alle schmieden das Schicksal Tumanbays neu. Doch niemand ahnt, nach welchen Regeln sie Mayas Spiel spielen müssen ...
Alle Bände der Tumanbay-Saga:
1. Die Stadt der Dolche
2. Der vergiftete Thron
Für mich? Ein ziemlicher Flop. Der Stil war zäh und ohne jede Emotion. Die Charaktere haben mich überhaupt nicht abgeholt. Viel zu viele Sichtweisen und keinerlei Spannung. Auch am Ende hat mich vieles nicht überzeugt als Erklärung.
21. Sept. 2025
0,5
Für mich? Ein ziemlicher Flop. Der Stil war zäh und ohne jede Emotion. Die Charaktere haben mich überhaupt nicht abgeholt. Viel zu viele Sichtweisen und keinerlei Spannung. Auch am Ende hat mich vieles nicht überzeugt als Erklärung.
„Die Stadt der Dolche“ ist die literarische Umsetzung des BBC-Podcasts bzw. Hörspiels „Tumanbay“ von John Scott Dryden und Mike Walker, aka Walker Dryden.
Im Großen und Ganzen könnte man es als das Game of Thrones in einem arabischen Setting beschreiben. Die Stadt Tumanbay übt eine große Anziehung aus und Vielen gelüstet es nach Macht und danach, den Sultan zu stürzen.
Allen voran Maya, die Frau eines toten Provinzgouverneurs, die sich selbst schon Königin nennt und eine Revolution anzettelt.
Aber auch Gregor, der Meisterspion des Sultans verfolgt seine ganz eigenen Interessen. Und dient sein Bruder Qulan, General der Armee, wirklich aus vollem Herzen dem Sultan? Und welche Motive verfolgt Shajah, die Frau des Sultans? Denn eins ist sicher; in Tumanbay kann es auch ein Sklave zu viel bringen und bis ganz nach oben schaffen.
„Niemand ist gegen Machgier gefeit. Macht ist alles, was zählt, die Macht ermöglicht einem alles, und sie ist es wert, dass man alles für sie riskiert.“
(S. 198)
Ich muss sagen, dass die Story an sich wirklich spannend war und mich gut unterhalten hat.
Allerdings habe ich rund 200 Seiten benötigt, um wirklich hin der Geschichte anzukommen und die Charaktere greifen zu können. Das lag vor allem an den vielen Perspektiven und kurzen Kapiteln. So hatte man sich grad auf eine Perspektive und einen Charakter eingeschwungen, da ging es schon wieder zum Nächsten.
Mein größtes Problem hatte ich aber mit dem Erzählstil; obwohl die Handlung an sich super spannend ist, ist sie überhaupt nicht fesselnd und emotional geschrieben. Die Handlung wird eher aufgezählt und sehr sachlich und nüchtern dargebracht. Szenen, die eigentlich sehr emotional waren, kamen daher überhaupt nicht auf der Gefühlseben bei mir an. Das fand ich total schade. Auch Plot-Twists, die grandios waren und mit denen ich nicht gerechnet hatte, kamen einfach so um die Ecke und verfehlten bei mir ihre volle Wirkung.
So fand ich die Geschichte an sich wirklich toll, aber der Erzählstil hat sie für mich irgendwie kaputt gemacht. Ein Buch muss mich emotional erreichen und das war hier leider nicht der Fall.
Und hier kommen wir zur Ausgangsposition; „Die Stadt der Dolche“ ist ein Podcast bzw. Hörspiel, der aufgrund seiner großen Popularität nun in Romanform niedergschrieben wurde. Das Hörspiel mag großartig sein (ich hab sogar mal reingehört und fand es auch richtig gut gemacht!), aber ob es dann als Buch / Roman funktioniert, ist wieder eine andere Frage. Die Qualität des Autorenduos mag eher in der Gestaltung des Hörspiels liegen, aber vielleicht nicht unbedingt in dem Schreiben eines Romans.
FAZIT:
Ich vergebe 3 Sterne ⭐️, weil die Story an sich mich wirklich gut unterhalten hat und ich auch total viel Potenzial darin sehe, die Umsetzung für mich allerdings weniger punkten konnte.
20. Mai 2022
3,0
Story top, Erzählstil flop 🤷♀️
„Die Stadt der Dolche“ ist die literarische Umsetzung des BBC-Podcasts bzw. Hörspiels „Tumanbay“ von John Scott Dryden und Mike Walker, aka Walker Dryden.
Im Großen und Ganzen könnte man es als das Game of Thrones in einem arabischen Setting beschreiben. Die Stadt Tumanbay übt eine große Anziehung aus und Vielen gelüstet es nach Macht und danach, den Sultan zu stürzen.
Allen voran Maya, die Frau eines toten Provinzgouverneurs, die sich selbst schon Königin nennt und eine Revolution anzettelt.
Aber auch Gregor, der Meisterspion des Sultans verfolgt seine ganz eigenen Interessen. Und dient sein Bruder Qulan, General der Armee, wirklich aus vollem Herzen dem Sultan? Und welche Motive verfolgt Shajah, die Frau des Sultans? Denn eins ist sicher; in Tumanbay kann es auch ein Sklave zu viel bringen und bis ganz nach oben schaffen.
„Niemand ist gegen Machgier gefeit. Macht ist alles, was zählt, die Macht ermöglicht einem alles, und sie ist es wert, dass man alles für sie riskiert.“
(S. 198)
Ich muss sagen, dass die Story an sich wirklich spannend war und mich gut unterhalten hat.
Allerdings habe ich rund 200 Seiten benötigt, um wirklich hin der Geschichte anzukommen und die Charaktere greifen zu können. Das lag vor allem an den vielen Perspektiven und kurzen Kapiteln. So hatte man sich grad auf eine Perspektive und einen Charakter eingeschwungen, da ging es schon wieder zum Nächsten.
Mein größtes Problem hatte ich aber mit dem Erzählstil; obwohl die Handlung an sich super spannend ist, ist sie überhaupt nicht fesselnd und emotional geschrieben. Die Handlung wird eher aufgezählt und sehr sachlich und nüchtern dargebracht. Szenen, die eigentlich sehr emotional waren, kamen daher überhaupt nicht auf der Gefühlseben bei mir an. Das fand ich total schade. Auch Plot-Twists, die grandios waren und mit denen ich nicht gerechnet hatte, kamen einfach so um die Ecke und verfehlten bei mir ihre volle Wirkung.
So fand ich die Geschichte an sich wirklich toll, aber der Erzählstil hat sie für mich irgendwie kaputt gemacht. Ein Buch muss mich emotional erreichen und das war hier leider nicht der Fall.
Und hier kommen wir zur Ausgangsposition; „Die Stadt der Dolche“ ist ein Podcast bzw. Hörspiel, der aufgrund seiner großen Popularität nun in Romanform niedergschrieben wurde. Das Hörspiel mag großartig sein (ich hab sogar mal reingehört und fand es auch richtig gut gemacht!), aber ob es dann als Buch / Roman funktioniert, ist wieder eine andere Frage. Die Qualität des Autorenduos mag eher in der Gestaltung des Hörspiels liegen, aber vielleicht nicht unbedingt in dem Schreiben eines Romans.
FAZIT:
Ich vergebe 3 Sterne ⭐️, weil die Story an sich mich wirklich gut unterhalten hat und ich auch total viel Potenzial darin sehe, die Umsetzung für mich allerdings weniger punkten konnte.
Cover:
Es hat mich sofort angesprochen und passt einfach mega.
22. Sept. 2022
3,0
Cover:
Es hat mich sofort angesprochen und passt einfach mega.
22. Sept. 2022
3 von 9 Rezensionen
Autorin / Autor
Über Walker Dryden
Walker Dryden ist das Pseudonym des Autorenduos Mike Walker und John Scott Dryden, das mit dem preisgekrönten BBC-Podcast Tumanbay Millionen von Hörern in seinen Bann zog. Gemeinsam haben die beiden die Welt von Tumanbay nicht nur in vier Podcast-Staffeln, sondern auch in Romanen zum Leben erweckt.John Scott Dryden ist ein preisgekrönter Autor und Regisseur. Er schuf die populäre Podcast-Serie »Passenger List« und hat viele Hörspielserien für die BBC geschrieben und inszeniert.Mike Walker hat Serien über die Caesars, Plantagenets, Stuarts und Romanovs für die BBC geschrieben sowie eine Reihe von Stücken und einen Thriller.