Die Stadt auf dem Wasser

Die Stadt auf dem Wasser

Taschenbuch

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Beschreibung

Helena ist für ihre wunderbaren Backwaren berühmt, doch sie träumt davon, ein Getränk aus ihrer Lieblingsfrucht zu erfinden, der Ber­­be­ritze. Ihr Wunsch, ausgerechnet einen Drink aus diesen säuerlichen roten Beeren zu kreieren, statt sich auf ihr Gebäck zu konzentrieren, stößt auf Unverständnis, weil er als zutiefst unweiblich empfunden wird. Ilaria, die immer nach Orangen duftet, wurde als Baby in einem Boot auf dem Meer ausgesetzt und von einem jungen Schwimmer gerettet. Doch in der Stadt am Wasser bleibt sie immer eine Fremde. Die Erzählungen Salome Benidzes handeln von sieben ganz unterschiedlichen Frauen, von Liebe und Unabhängigkeit, Leidenschaft und Gewalt, Ängsten und Hoffnungen, Erinnern und Vergessen – und der Suche nach der eigenen Identität. Alltägliches und Märchenhaftes, Realistisches und Fantastisches verschwimmt, und nach und nach erschließt sich, dass die einzelnen Geschichten doch nicht so unabhängig voneinander sind, wie es zunächst den Anschein hat – nicht nur durch das Wasser, das sie alle verbindet.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
160
Preis
16.50 €

Autorenbeschreibung

Salome Benidze wurde 1986 im georgischen Kutaisi geboren und studierte Journalismus und Politologie in Tiflis, Vilnius und Thessaloniki. 2012 wurde sie mit dem SABA Literaturpreis für das beste Debüt ausgezeichnet. Ihr Buch "Die Stadt auf dem Wasser" erhielt 2016 den Tsinandali-Preis für die beste Prosasammlung. Sie engagiert sich für Frauenrechte, macht PR für den United Nations Population Fund und lebt in Tiflis.

Beiträge

1
Alle

Eigentlich hatten mein Mann und ich vor, dieses Jahr nach Georgien zu reisen - das haben wir aber aufgrund des Krieges erstmal auf Eis gelegt. Wie kann man sonst noch reisen, wenn nicht physisch? Genau - mit Hilfe von Büchern. Und das ist doch auch eine der wunderbarsten Arten zu reisen. Wie passend, dass ich hier ein Buch aus Georgien zur Hand hatte. 🥰 Mit „Die Stadt auf dem Wasser“ hat mich die georgische Autorin Salome Benidze vollkommen verzaubern können - fantastisch und absolut passend sind auch die Illustrationen von Tatia Nadareischwili. Dieses kurze, schmale Buch habe ich unglaublich gerne gelesen. Hier verschwimmen die Grenzen von Wahrheit und Fiktion, die Grenze flirrt wie ein Fiebertraum, wie Asphalt an zu heißen Tagen. Ich fühlte mich während des Lesens wie in einem völlig verdrehten und irgendwie bedrückenden Traum. Genial! Salome Benidze erzählt die Geschichten von Frauen. Die Wege dieser Frauen treffen sich, kreuzen sich - mal nur ganz kurz, kaum bemerkbar; mal etwas länger und intensiv. Ich mochte dieses Spiel zwischen kurzen Bekanntschaften und langen Freundschaften. Dann ist da noch das Überthema Wasser, das alle Geschichten miteinander verbindet. Und wenn ich das Buch mit einem Wort beschreiben sollte, dann ist es definitiv melancholisch. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für „Die Stadt auf dem Wasser“ von Salome Benidze. Aus dem Georgischen übersetzt von Iunona Guruli, Taschenbuch, 160 Seiten, 16€, erschienen im September 2017 im AvivA Verlag.

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