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Die Schöne und die Biester

3,9(15)
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Über das Buch

Es war einmal ein blühendes Land, das wurde vom starken König Siegbart regiert. Doch als eine betrunkene Fee das Ende seiner Herrschaft durch eine Taube prophezeit, setzt der aufgebrachte König ein hohes Kopfgeld auf jede Taube des Landes aus – und der Wahnsinn nimmt seinen Lauf. Ohne es zu wollen, wird auch die schöne Bäckerstochter Hänfling in das Geschehen hineingezogen, während sie sich nebenbei unerwünschter Avancen erwehren muss und die Schergen des Königs überall taubenzüchtende Rebellen wittern... Ebenso abgründig wie verspielt, absurd wie menschlich erweist sich »Die Schöne und die Biester« als optisch opulentes, humorvolles Kunstmärchen über Macht und Unterdrückung, Schönheit und Wahnsinn und die Sinnlosigkeit blinden Widerstands.

Editionen (1)

ISBN9783962194567
VerlagSplitter-Verlag
Erscheinungsdatum21.02.20
Seitenzahl72

Rezensionen & Bewertungen

15 Bewertungen

3 Rezensionen

3,9

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  • froileinwonder
    froileinwonder

    54 Follower

    4,0

    Die skurrile Geschichte über »Die Schöne und die Biester« von Jugendliteratur und Fantasy-Autor Boris Koch und der Illustratorin Frauke Berger soll kein Märchen sein, aber Vorsicht – es könnte sich auch nur um eine Lügenreiche List handeln! König Siegbarts Wunsch, einen erstgeborenen Jungen und Thronerben geschenkt zu bekommen, erfüllt sich erst mit Ehefrau Nummer Acht und so dauert das Fest anlässlich der seiner Geburt des Prinzen Castelljan ganze acht Tage lang. Auf dieser ausgelassenen Sause prophezeit eine sturzbesoffene Fee, dass dem Prinzen eines Tages eine Taube drei Mal auf den Kopf kacken wird und dann wird dieser gegen seinen Vater aufbegehren und die Herrschaft an sich reisen. Diese Schande kann der König natürlich nicht über sein Reich hereinbrechen lassen und so setzt er ein Kopfgeld auf die Tauben des Landes aus. Als sein Krieg gegen das Federvieh immer mehr Geld verschlingt und er die Steuern erhöht, kommt das bei der hungernden Bevölkerung überhaupt nicht gut an. Die bildhübsche Bäckerstochter Hänfling wurde am gleichen Tag wie der Prinz geboren und erobert mit ihrem Charme nicht nur die Gunst der zahlreichen Wachen. Doch Hänfling möchte nicht einfach eine gute Partie machen, vielmehr möchte Sie ihrem Leben Sinn geben und es selbstbestimmt leben. So lässt sich die hübsche und ebenso kluge junge Dame von keinem der unzähligen Heiratsanträge beeinflussen und geht zielstrebig ihrer Arbeit nach. Von Seite zu Seite wird die Geschichte absonderlicher und die Situation im Königreich spitzt sich immer mehr zu als Feengläubige mit einem Attentat Siegbert durch mechanische Flugapparate mit Kackvorrichtung von seinem Thron stürzen wollen. Nun veranlasst der paranoid gewordene König aus Angst vor weiteren Aktionen der Rebellen, dass auch alle tauben Frauen und Mädchen eingesperrt werden müssen. Schließlich ist ja alles nur eine Frage der Interpretation! Über den weiteren Verlauf und den Ausgang des schrägen Märchens möchte ich nun nichts weiter verraten. Vielmehr sei gesagt, dass mich diese herrlich schräge und absonderliche Geschichte mit den wundervollen Bildern von Frauke Berger wunderbar unterhalten hat. Boris Koch hat es immer wieder geschafft mit unglaublichen Wendungen zu überraschen und Frauke Berger verpasst mit ihren überspitzten Illustrationen in zarten Pastelltönen den abstrusen Charme. Lediglich das Ende hat einen etwas abgehakten Eindruck gemacht, denn nachdem die Story so liebevoll aufgebaut wurde findet sich der Abschluss für meinen Geschmack viel zu rasch ein. Dieser (Stil)Bruch könnte natürlich auch so gewollt sein. Am besten den Comic einfach selbst lesen und in die schräge Märchen-Welt von Boris Koch & Frauke Berger eintauchen. Fazit Ein Königreich voller Absonderlichkeiten präsentiert in Zuckerwattefarben mit einem ulkigen Augenzwinkern.

    16. März 2025

  • craicha
    craicha

    11 Follower

    5,0

    Ich liebe die Geschichte! Den Humor! Die Ideen! Die Farben! Die starken Charaktere! Einfach nur toll!

    17. Mai 2023

  • 4,0

    Die skurrile Geschichte über »Die Schöne und die Biester« von Jugendliteratur und Fantasy-Autor Boris Koch und der Illustratorin Frauke Berger soll kein Märchen sein, aber Vorsicht – es könnte sich auch nur um eine Lügenreiche List handeln! König Siegbarts Wunsch, einen erstgeborenen Jungen und Thronerben geschenkt zu bekommen, erfüllt sich erst mit Ehefrau Nummer Acht und so dauert das Fest anlässlich der seiner Geburt des Prinzen Castelljan ganze acht Tage lang. Auf dieser ausgelassenen Sause prophezeit eine sturzbesoffene Fee, dass dem Prinzen eines Tages eine Taube drei Mal auf den Kopf kacken wird und dann wird dieser gegen seinen Vater aufbegehren und die Herrschaft an sich reisen. Diese Schande kann der König natürlich nicht über sein Reich hereinbrechen lassen und so setzt er ein Kopfgeld auf die Tauben des Landes aus. Als sein Krieg gegen das Federvieh immer mehr Geld verschlingt und er die Steuern erhöht, kommt das bei der hungernden Bevölkerung überhaupt nicht gut an. Die bildhübsche Bäckerstochter Hänfling wurde am gleichen Tag wie der Prinz geboren und erobert mit ihrem Charme nicht nur die Gunst der zahlreichen Wachen. Doch Hänfling möchte nicht einfach eine gute Partie machen, vielmehr möchte Sie ihrem Leben Sinn geben und es selbstbestimmt leben. So lässt sich die hübsche und ebenso kluge junge Dame von keinem der unzähligen Heiratsanträge beeinflussen und geht zielstrebig ihrer Arbeit nach. Von Seite zu Seite wird die Geschichte absonderlicher und die Situation im Königreich spitzt sich immer mehr zu als Feengläubige mit einem Attentat Siegbert durch mechanische Flugapparate mit Kackvorrichtung von seinem Thron stürzen wollen. Nun veranlasst der paranoid gewordene König aus Angst vor weiteren Aktionen der Rebellen, dass auch alle tauben Frauen und Mädchen eingesperrt werden müssen. Schließlich ist ja alles nur eine Frage der Interpretation! Über den weiteren Verlauf und den Ausgang des schrägen Märchens möchte ich nun nichts weiter verraten. Vielmehr sei gesagt, dass mich diese herrlich schräge und absonderliche Geschichte mit den wundervollen Bildern von Frauke Berger wunderbar unterhalten hat. Boris Koch hat es immer wieder geschafft mit unglaublichen Wendungen zu überraschen und Frauke Berger verpasst mit ihren überspitzten Illustrationen in zarten Pastelltönen den abstrusen Charme. Lediglich das Ende hat einen etwas abgehakten Eindruck gemacht, denn nachdem die Story so liebevoll aufgebaut wurde findet sich der Abschluss für meinen Geschmack viel zu rasch ein. Dieser (Stil)Bruch könnte natürlich auch so gewollt sein. Am besten den Comic einfach selbst lesen und in die schräge Märchen-Welt von Boris Koch & Frauke Berger eintauchen. Fazit Ein Königreich voller Absonderlichkeiten präsentiert in Zuckerwattefarben mit einem ulkigen Augenzwinkern.

    1. Mai 2023

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