Blick ins Buch

Die Reinheit des Mörders

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Über das Buch

Editionen (1)

ISBN9783257060096
VerlagDiogenes
Erscheinungsdatum31.12.94
Seitenzahl224

Rezensionen & Bewertungen

27 Bewertungen

4 Rezensionen

3,9

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  • woodensoul
    woodensoul

    68 Follower

    4,0

    WTF

    Was für ein Debüt …. Ich weiß nicht was das war - aber ich hab Tränen gelacht und Männer gehasst und fast geweint vor Emotionen.

    22. Mai 2026

  • 5,0

    Überraschend

    Ein unglaubliches Debüt Prétextat Tach ist dreiundachtzig Jahre alt und an einem seltenen Knorpelkrebs erkrankt. Da ihm nur noch zwei Monate zu leben bleiben, gewährt er fünf Journalisten eine Audienz. Für die ersten ist dieses Gespräch alles andere als angenehm. Doch dann kommt eine Journalistin, die ihm Paroli bietet – und das Gespräch nimmt einen völlig unerwarteten Verlauf. Mit diesem Debüt eroberte Amélie Nothomb 1992 die literarische Welt und prägte ihren typischen Stil: einen Roman in Form eines Dialogs, dessen Ende unvorhersehbar und vollkommen überraschend ist. Der Protagonist ist ein Ekel – und genau das soll er sein. Man soll ihn nicht mögen. Sprachlich brillant, bis zum Schluss spannend und voller unerwarteter Wendungen – so lässt sich dieser Roman treffend zusammenfassen. Ich empfehle dieses Buch uneingeschränkt weiter.

    28. Aug. 2025

  • jari
    jari

    56 Follower

    4,0

    Amelie Nothomb ist böse. Und so sind auch ihre Bücher. Das Gegenteil der winterlichen Wohlfühlliteratur. Bitterböse. Zynisch. Schrankenlos. Deshalb liebe ich Nothomb. Sie lässt sich nicht vorschreiben, wie und was sie zu erzählen hat. Dieses Buch ist eines der fiesesten, pikendsten, die ich bisher von ihr gelesen habe. Dieser Text tut teilweise beim Lesen weh. Natürlich nehmen die Figuren Nothombs kein Blatt vor den Mund. Rücksicht auf den Leser? Pha! Weder Charaktere noch Autorin sind an so etwas interessiert. Wer Nothomb liest, weiss, worauf er sich einlässt. Und ich hatte meine helle Freude am Hin und Her zwischen diesen sich ebenbürtigen Feinden. Welch herrliches Geplänkel! Welch gemeine Wortwechsel. Welch Intensität! Und natürlich Wendungen und (Un-)Appetitliches. Oh ja, Nothomb hat mir wieder vor Augen geführt, dass ich ihr mit gutem Grund zu Füssen liege. Und ja, ich glaube, das gefällt ihr auch so ;)

    21. Dez. 2024

3 von 4 Rezensionen

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