Romane

Im Namen des Lexikons

3,9(21)
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Über das Buch

Name ist Schicksal. Davon ist Lucette überzeugt, als sie ein Kind erwartet. Diesem Kind soll ein aufregendes Leben vergönnt sein, deshalb entscheidet Lucette sich für die totale Extravaganz, für einen Namen, den sie in einem Lexikon des 19. Jahrhunderts gefunden hat: Sie nennt ihr Kind Plectrude.

Editionen (1)

ISBN9783257234558
VerlagDiogenes
Erscheinungsdatum26.11.04
Seitenzahl160

Rezensionen & Bewertungen

21 Bewertungen

5 Rezensionen

3,9

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  • fablisum
    fablisum

    37 Follower

    4,5

    Kurz, intensiv und berührend

    Im Namen des Lexikons beginnt heftig, wird dann sanft und nimmt anschließend wieder richtig Fahrt auf. Vor allem emotional hat mich die Geschichte sehr getroffen. Die junge Plectrude ist eine Figur, mit der man sofort mitfühlt und ich habe beim Lesen wirklich mit ihr gelitten. Es ist beeindruckend, wie es Amélie Nothomb schafft, auf so wenigen Seiten eine so lange Zeitspanne zu erzählen, ohne dass es gehetzt wirkt. Wie so oft bei ihr geht es auch hier um eine Kindheit, die alles andere als normal ist und um eine toxische Beziehung zwischen Mutter und Kind. Gerade diese Mischung aus Intensität und emotionaler Tiefe macht das Buch so eindringlich. Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen und kann es nur empfehlen.

    28. März 2026

  • i_miss_my_sky
    i_miss_my_sky

    1 Follower

    5,0

    Nun endlich: mein erstes Amélie Nothomb Buch wäre geschafft. Schon lange wollte ich mich ihrer Literatur witmen, aber wie es immer so ist, es kommt was dazwischen. Aber bei einem 2,50 € Angebot (das übrigens nichts über die Qualität des Buchs aussagt) von zweitauseneins konnte ich nciht widerstehen. Das dünne büchlein war schnell geschafft, genauer gesagt innerhalb eines Tages. Das lag nicht an den nicht mal 150 Seiten, nein, sondern an der süchtigmachenden, berührenden Geschichte. Was macht unser Name mit uns? Bestimmt unser Name was aus uns geschieht? Was wir werden? Ist gewöhnlich nicht gut genug? Die Helden des Buches mit dem ungewöhnlichen Namen Plectrude nimmt uns mit auf eine Reise, auf der diese Fragen durchaus eine Rolle spielen, auch wenn sie selbt es nicht bemerkt. Was bewirkt die Erziehung? Wie halte ich Druck von außen aus der auf mir lastet? Müssen Kinder die Träume ihrer Eltern leben? Die Geschichte beginnt rasant, mit dem Mord an Plectrudes Vater, ausgeführt von de reigenen Mutter. Plectrude ist nich nicht geboren. Nach ihrer Geburt bringt sich ihre Mutter um...Der LEser wird Zeuge Plectrudes Kindheit, einer sie umhätschelnten "Mutter". Dan ihrer Jugend, dem ersten verliebtsein und natürlich ihrem Weg zur Tänzerin. Dieser beginnt mit fröhlichen Tanzstunden im Kindesalter, führt zur Magersucht und endet tragisch. Und trotzdem, Plectrude schafft es sich wieder aufzurappeln (ob es wohl am Namen liegt?) und kämpft. Das Ende ist verstörend, ja, man möchte sagen ganz und gar unverständlich. Aber es macht das Buch nicht schlechter, sondern legt ihm ien Mysterium auf. Ein Geheimnis das gelöst werden will und dies bringt den Leser zum Nachdenken. Und ein Buch das zum Nachdenken bringt kann so schlecht nicht sein!

    11. März 2009

  • kimonobooks
    kimonobooks

    14 Follower

    Ein klassischer, chamanter Nothomb-Roman, der durch sein Ende einfach unnötig kaputt gemacht wird. Schade.

    1. Okt. 2024

3 von 5 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 11471%
fablisum
fablisum28. März 2026

Es ist so schrecklich das zu lesen und zu wissen, man kann ihr nicht helfen. Ich meine so auf seine Gesundheit zu spucken und keiner tut etwas von außen. Plectrude tut mir einfach unfassbar leid 🥲

Autorin / Autor

Über Amélie Nothomb

Amélie Nothomb, geboren 1967 in Kobe, Japan, hat ihre Kindheit und Jugend als Tochter eines belgischen Diplomaten hauptsächlich in Fernost verbracht. In Frankreich stürmt sie mit jedem neuen Buch die Bestsellerlisten und erreicht Millionenauflagen. Ihre Romane erscheinen in über 40 Sprachen. Für ›Mit Staunen und Zittern‹ erhielt sie den Grand Prix de l'Académie française, für ›Der belgische Konsul‹ den Prix Renaudot 2021 und den Premio Strega Europeo. Amélie Nothomb lebt in Paris und Brüssel.

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