Die Redaktion

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Hardcover
3.67
EntrepreneurErinnerungBiografieWitzig

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Beschreibung

Die KATAPULT-Geschichte als Roman von Gründer Benjamin Fredrich Wie konnte ich mit 20.000 Euro Schulden ein Magazin gerade in Greifswald gründen? Inwiefern haben mir Ulli die Eule und Ingo dabei geholfen? Mit welchem Bein trete ich Autofahrern mindestens einen Seitenspiegel ab, wenn die mich blöd anhupen? Welche krummen Angebote aus der Verlagswelt haben wir schon alle bekommen und welche Kackfirmen gibt es neben Hoffmann und Campe noch? Warum habe ich 2014 niemanden gefunden, der bei KATAPULT mitmachen wollte, als noch nicht feststand, ob es eine Punkband oder ein Magazin wird? Und wie ist es dazu gekommen, dass wir heute mehrere Dutzend Festangestellte in der Redaktion haben, von denen fast keiner ein richtig fettes Arschloch ist?

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
N/A
Format
Hardcover
Seitenzahl
248
Preis
18.50 €

Autorenbeschreibung

Benjamin Fredrich ist einsprachig in Wusterhusen bei Lubmin in der Nähe von Spandowerhagen aufgewachsen, studierte Politikwissenschaft und gründete während des Studiums das KATAPULT-Magazin.Aktuell pausiert er erfolgreich eine Promotion im Bereich der Politischen Theorie zum Thema »Die Theorie der radikalen Demokratie und die Potentiale ihrer Instrumentalisierung durch Rechtspopulisten«.

Beiträge

1
Alle
3

Wer auf ungeschönte und schroffe Sprache steht, der ist hier richtig!

In erster Linie habe ich das Buch gelesen, weil es die Gründungsgeschichte des Katapult-Magazins erzählt. Der Gründer Benjamin Fredrich beschreibt sehr lebhaft die Geschehnisse, die Probleme und die guten Seiten so einer Gründung. Insgesamt gibt es auch einige Stellen, über die man herzlich lachen kann. Doch man wird nicht so recht warm mit dem sprachlichen Stil. Wer das Katapult-Magazin kennt, der kennt auch Bennis Editorials und kennt mit Sicherheit auch seine diversen brutalen Ausbrüche auf der Katapult-Website. Kurzum: Der Roman spiegelt genau diese reißerische Art wider und setzt sie ins Quadrat. Leider trägt der Autor hin und wieder einfach zu doll auf. Wenn man sich vor Augen führt, dass es sich hierbei um wahre Begebenheiten handelt, wird einem klar, dass es wohl auch nicht immer einfach sein kann, in der Redaktion des Katapult-Magazins zu arbeiten. Ab und zu neigt der Autor zu Selbstüberschätzung und wirkt gegenüber seinen Mitarbeitern rabiat und ziemlich herrisch. Insgesamt deshalb nur drei Sterne.

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