Blick ins Buch

Fantasy

Die Prinzessinnen: Helden und andere Dämonen

4,3(29)
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Über das Buch

Aus der Schlacht … in die Legenden Narvila, Aiby, Decanra, Cinn und Mef wurden als Königstöchter geboren – heute sind sie eine Truppe knallharter Söldnerinnen. Mit Schwertlanze und Streitaxt stellen sie sich allen Bestien und Bastarden, wobei sie besonders oft Maiden in Nöten retten. Doch nun erhalten die Prinzessinnen den Auftrag, Prytos zu beschützen, den großen Helden des Götterkrieges, dessen Unsterblichkeit allerdings so gut wie aufgebraucht ist. Als Leibwächterinnen der ungebrochen selbstherrlichen und draufgängerischen Legende müssen es Narvila und die anderen mit Dämonen, Zauberern, Drachen, Seeungeheuern und Untoten aufnehmen. Und natürlich mit Prytos selbst … »Düster, packend und feministisch – wie eine Kreuzung aus einem Quentin Tarantino-Film und den Märchen in ihrer ursprünglichen, blutigen Form.« – Christian Handel (Autor von »Schattengold«)

Editionen (1)

ISBN9783986664220
VerlagCross Cult Entertainment
Erscheinungsdatum03.11.23
Seitenzahl496

Rezensionen & Bewertungen

29 Bewertungen

8 Rezensionen

4,3

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  • reh.ruh
    reh.ruh

    147 Follower

    4,5

    Helden, Götter und Legenden.... ... sind nun wirklich das Allerletzte mit dem es die Prinzessinnen zu tun haben wollen, (mal abgesehen von Einhörnern) aber manchmal ist das Schicksal eben ein "mieser Ficker". Und so bekommen es die fünf Söldnerinnen eines Tages mit dem legendenären und (beinah) unsterblichen Helden Prytos, der sich selbst für unwiderstehlich und unbesiegbar hält, und seinem Chronisten Kaer zu tun. Aus einer zunächst kurzen und unerfreulichen Begegnung wird schon bald eine Schicksalsgemeinschaft, denn eine wahrhaftige Göttin schickt die fünf Prinzessinnen und den selbstverliebten Helden auf eine Quest, sie selbst aus einem tiefen Schlaf zu wecken und dann die Tore der Unterwelt zu verstärken, bevor die Heere der Dämonen diese durchbrechen können. Und da man es sich mit den Göttern besser nicht verscherzt, begeben sich Aiby, Mef, Cinn, Narvila und Decanra auf eine gefährliche und abenteuerliche Reise, voller Magie, Monster, Helden und Legenden. Wie auch schon der erste Teil, hat mich das neuste Abenteuer der fünf ungewöhnlichen Prinzessinen bestens unterhalten. Mit viel Action und Humor, aber eben auch Tiefgang wird mit den klassischen Prinzessinnen- und Heldenklischees gespielt. Manchmal war es mir zwar ein bisschen zu viel des Guten, was mich aber nur minimal gestört hat. Ich bin schon sehr gespannt auf Teil 3 und die verrückten Abenteuer, die die fünf Prinzessinnen dann erwarten.

    3. Nov. 2024

  • 4,0

    Diese Prinzessinnen trotzen allen Klischees!

    Oder sollte man besser sagen, fünf gar nicht so prinzessinnenhafte, schlagfertige Heldinnen mal anders? Nun ja, ganz egal wie man es nimmt, in dieser Fantasy Reihe geht es um fünf mehr oder weniger verstoßene Prinzessinnen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, gegen Bezahlung Jungfrauen in Not zu eskortieren oder zu retten. Dabei verhalten sie sich alles andere als ladylike. Ganz im Gegenteil, sie fluchen, tragen blutige Kämpfe aus und machen dabei auch nicht vor Drachen, Dämonen und Einhörnern halt. In diesem zweiten Teil der Reihe erhalten sie den sehr undankbaren Auftrag Prytos, einen sagenumwobenen Helden in den Ruhestand zu geleiten. Natürlich sind dabei jede Menge Ärger und blutige Schlachten vorprogrammiert. An sich finde ich die Grundidee der gesamten Reihe sehr gut. Der Autor spielt gekonnt mit den gängigen Klischees der Frauen- bzw. Männerrollen in Märchen und Fantasygeschichten. Mir war Prytosˋ männliches Gehabe dann aber doch etwas zuviel. Sein protziges Wesen wurde nur noch von der Genervtheit der Prinzessinnen übertroffen. Die sehr unterschiedlichen Kämpfe der Heldinnen mit einer ganzen Reihe an magischen Wesen sind kurzweilig und abwechslungsreich. Leider geht für mich dabei aber auch der Haupt-Erzählstrang etwas unter. Die Prinzessinnen schlittern mit Prytos von einem Abenteuer zum nächsten. Zwischendurch erfahren wir in Rückblenden kleine Ausschnitte aus der Vergangenheit der einzelnen Heldinnen. Die Schimpfwörter bleiben dabei die gleichen, nur die Kampf-Szenarien wechseln. Während die Schauplätze und Gegner wirklich sehr abwechslungsreich gestaltet sind, hat mich das F-Wort bereits beim 3ten Mal nicht mehr beeindruckt und war nach dem 10 Mal wohl einfach zu viel des Guten. Wenn schon eine kräftige Sprache zur Verdeutlichung der Taffheit genutzt wird, dann doch mit etwas mehr Variation. Der Schreibstil und der Aufbau der einzelnen Rückblenden bzw. der aktuellen Kämpfe sind sehr gut gestaltet. Ich hätte jedoch gerne mehr Bezug zu den Prinzessinnen als Heldengruppe aufgebaut. Mir hat die Verbundenheit der fünf gefehlt. Leider konnte mich aus den genannten Gründen dieser Band Helden und andere Dämonen nicht ganz überzeugen. Wer aber schnelle, blutige Kämpfe, taffe Antiheldinnen und originelle Gegner liebt. Wird mit diesem Buch sicher seine Freude haben.

    Diese Prinzessinnen trotzen allen Klischees!

    25. Jan. 2024

  • s.husnik
    s.husnik

    3 Follower

    5,0

    2. Teil war auch etwas ganz besonderes. Hätte nicht gedacht das man so viel Ego in ein Buch schreiben kann. Hut ab dafür

    Ich mag den Stil, von Gegenwart und Rückblicken die dazu passen. Man erfährt immer mehr von den „Prinzessinnen“ und versteht auch ihre Beweggründe besser. Faszinierend ist auch Prytos Charakter geschrieben, es ist erstaunlich wie viel Ego und Selbstlobe ein Charakter haben kann. Das Buch ist schneller als das erste hatte ich das Gefühl. Es gab häufiger Stellen, die mehrere Wochen oder Monate zusammengefasst haben. Dachte erst das es deshalb langweiliger wird aber nein. Irrtum! Die interessanten Stellen waren wie beim ersten Mal auch super ausgearbeitet. Tolle Fortsetzung, ich hoffe auf weitere Teile

    10. Mai 2024

3 von 8 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Christian Endres

Christian Endres lebt als freier Autor in der Nähe von Würzburg. Er schreibt Romane, Kurzgeschichten, Essays, Kritiken und Comic-Editorials. Seine Storys erscheinen regelmäßig in c't-magazin für Computertechnik, Spektrum der Wissenschaft, phantastisch! und Exodus. Als Journalist schreibt er seit Jahren für den Tagesspiegel, Tip Berlin, Das Science Fiction Jahr, Geek!, diezukunft.de und viele mehr. Für seine Arbeiten wurde er bereits mit dem Deutschen Phantastik Preis, dem Kurd Laßwitz Preis und dem Literaturpreis Klimazukünfte 2050 ausgezeichnet.

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