Blick ins Buch

Fantasy

Die Prinzessinnen: Fünf gegen die Finsternis

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Über das Buch

Aus dem Schloss … in die Schlacht Seit Jahren kämpfen sich die ehemaligen Königstöchter Aiby, Mef, Decanra und Cinn als Söldnerinnen durch eine Welt voller Monster und Mistkerle. Die Prinzessinnen haben sich den Ruf einer knallharten Truppe erworben. Mit Schwert und Streitaxt treten sie Räubern, Werwölfen, Ogern, Kobolden und Drachen entgegen. Das Retten junger Thronerbinnen in Nöten ist außerdem ihr Fachgebiet. Prinzessin Narvila aus den Händen einer Bande Gesetzloser zu befreien, scheint also ein Auftrag unter vielen zu sein. Doch dann erklärt Narvila, dass sie fortan selbst über ihr Schicksal bestimmen und sich den Prinzessinnen als Söldnerin anschließen will – mit allen finsteren und blutigen Konsequenzen … Actiongeladene, mitreißende und epische Grimdark-Fantasy mit starken Antiheldinnen zwischen The Witcher, Die drei Musketiere, Charlie’s Angels und Red Sonja.

Editionen (3)

ISBN9783986663056
VerlagCross Cult Entertainment
Erscheinungsdatum26.03.23
Seitenzahl486

Rezensionen & Bewertungen

75 Bewertungen

27 Rezensionen

4,1

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  • tinymaria
    tinymaria

    260 Follower

    3,0

    Ganz ok, aber dennoch schwierig

    Ich empfinde es als recht schwierig dieses Buch zu bewerten. Einerseits war es ok, aber andererseits, habe ich mich gefragt, „was lese ich hier eigentlich“. Zuerst habe ich 3 Anläufe gebraucht um das Buch zu Beginnen. Hab irgendwie nicht so Zugang zur Story bekommen. Es fühlte sich für mich nicht wie eine zusammenhängende Geschichte an. Ich weiß aber nicht so recht warum, denn es gibt einen roten Faden. Die Rückblenden in jedem zweiten Kapitel waren interessant und haben das Folgekapitel eingeleitet, jedoch hat mich das aus dem Lesefluss geworfen. Und spannend fand ich die Story nicht, actionreich ja. Gelangweilt habe ich mich nicht, aber so begeistern wie andere Leser*innen konnte mich das Buch nicht. Band 2 steht schon ungelesen im Regal und wird es wohl auch noch länger tun. Schade.

    24. Feb. 2024

  • sf_literatur
    sf_literatur

    59 Follower

    3,5

    Direkt der erste Satz "Gleich werden die Prinzessinnen die Lichtung in Blut und Eingeweide tränken" gibt die Richtung des Romans schon sehr gut vor. Es wird gekämpft, es wird gemetzelt und es wird blutig! Und zwar ziemlich durchgehend. Dabei werden dann jede Menge lockere Sprüche gerissen und es wird reichlich geflucht, gesoffen und rumgehurt. Wer also mit Tarantino-Filmen keinen "Spaß" verbindet, wird vermutlich auch hiermit nicht viel anfangen können. Wobei ... vielleicht ist Roberto Rodriguez der bessere Vergleich, denn hier sind es vor allem (aber bei weitem nicht nur) Monster, Vampire, Ghule und etliche sonstige übernatürliche Wesen aller Art, die es abzuschlachten gilt. Na ja, und böse Jungs natürlich auch. Denn diese Prinzessinnen haben keine Skrupel, keine Moral und ganz oft auch einfach die Schnauze voll. Sie ziehen als Söldnerinnen durch die (düsteren) Lande, lassen sich als Monsterjägerinnen oder Prinzessinnenbefreierinnen anheuern und geraten so von einem Abenteuer ins nächste. Kurz und gut: hier gibt es keine detaillierte, ausgefeilte Fantasywelt zu entdecken, sondern ordentlich Action und schwarzen Humor. Mir fehlte dabei so ein bisschen der übergreifende Handlungs- oder Spannungsbogen. Es ist stattdessen eine Aneinanderreihung von einzelnen Episoden: sie ziehen durch die Gegend und kämpfen mal gegen diese Bösewichte, mal gegen jene Monster, vergnügen sich mit diversen Bekanntschaften und dann geht's weiter. Das ist unterhaltsam und amüsant, aber auf Dauer ein bisschen wenig und bisweilen etwas zu viel des Guten. Wenn die eine notgeile Prinzessin nun aber auch wirklich ALLE vernascht oder in JEDEM Kampf die Körperteile und Eingeweide durch die Gegend fliegen, dann ist das irgendwann schon ziemlich ermüdend. Und darüber, wie "feministisch" eine Geschichte nun ist, nur weil sich die Frauen darin genauso wie Klischee-Machomänner verhalten, lässt sich sicherlich streiten. Ungefähr ab der Hälfte des Romans ergibt sich schließlich doch noch ein größerer Handlungsbogen, was der Sache definitiv gut tut - ohne dass sich Stil oder Ablauf dadurch grundlegend ändern würden. Alles in allem hat mir das Buch trotz der Kritikpunkte durchaus Spaß gemacht. Man muss sich halt darauf einlassen, dass das hier ein Actionspektakel ohne Anspruch, dafür mit viel Blut und reichlich Sarkasmus ist. Dann wird man gut unterhalten. Ich weiß noch nicht, ob ich die Teile 2 und 3 auch noch lesen werde - will es aber definitiv nicht ausschließen.

    29. Jan. 2026

  • reh.ruh
    reh.ruh

    147 Follower

    4,5

    Ein rasantes und actionreiches Buch über etwas andere, aber trotzdem sehr liebenswerte Prinzessinnen, die johlend, saufend und zweideutige Witze reißend quer durchs Land ziehen, um am Ende das ganze Königreich zu retten. Ganz viel Liebe für diese großartige Idee und deren tolle Umsetzung.

    21. März 2024

3 von 27 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Christian Endres

Christian Endres lebt als freier Autor in der Nähe von Würzburg. Er schreibt Romane, Kurzgeschichten, Essays, Kritiken und Comic-Editorials. Seine Storys erscheinen regelmäßig in c't-magazin für Computertechnik, Spektrum der Wissenschaft, phantastisch! und Exodus. Als Journalist schreibt er seit Jahren für den Tagesspiegel, Tip Berlin, Das Science Fiction Jahr, Geek!, diezukunft.de und viele mehr. Für seine Arbeiten wurde er bereits mit dem Deutschen Phantastik Preis, dem Kurd Laßwitz Preis und dem Literaturpreis Klimazukünfte 2050 ausgezeichnet.

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