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Biografien

Die philosophische Hintertreppe

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Über das Buch

Dieser Klassiker hat unzählige Menschen für Philosophie begeistert: Ohne schweres akademisches Gepäck, leicht lesbar, anekdotenreich und humorvoll stellt Wilhelm Weischedel das Leben und Denken der großen Philosophen vor. 34 unterhaltsame Essays präsentieren Personen, Schrullen und große Ideen von der Antike bis zur Moderne – von Thales, Platon und Aristoteles bis zu Heidegger, Russell und Wittgenstein. Einem breiten Lesepublikum werden die großen Traditionen und Ansätze philosophischen Denkens über die »Hintertreppe« verständlich gemacht, denn sie ist laut Weschedel »der Zugang zum unmittelbar Menschlichen«. Jetzt ist der Bestseller des bekanntesten deutschen Philosophen Weischedel endlich wieder lieferbar.

Editionen (9)

ISBN9783784436883
VerlagLangen-Müller
Erscheinungsdatum18.08.23
Seitenzahl336

Rezensionen & Bewertungen

24 Bewertungen

3 Rezensionen

3,7

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  • suat
    suat

    134 Follower

    4,0

    Wilhelm Weischedel lädt in "Die philosophische Hintertreppe" dazu ein, 2500 Jahre Philosophiegeschichte auf unterhaltsame Weise zu entdecken.

    In 34 Kapiteln bringt er uns die größten Denker näher von den Anfängen bei Thales, der alles auf das Wasser zurückführte, bis zu Wittgenstein, der mit seinen Gedanken die Sprache und Logik hinterfragte. Doch es geht nicht nur um ihre Philosophie selbst, sondern auch um die Höhen und Tiefen der einzelnen Philosophen: von Sokrates, der für seine Überzeugungen den Tod wählte, bis zu Nietzsche, der mit seinen revolutionären Gedanken und seiner Einsamkeit kämpfte. Die Philosophie wird dabei nur angerissen, aber genug um die Neugier zu wecken. Wer sich auf den einen oder anderen Denker tiefer einlassen möchte, bekommt einen schönen Einstieg. Fazit: Dieses Buch ist echt gut für alle, die einen ersten Schritt in die Welt der Philosophie wagen möchten. Weischedels Auswahl mag nicht alle großen Denker abdecken, doch die Lektüre inspiriert, sich auch über die im Buch vorgestellten Philosophen hinaus mit weiteren faszinierenden Köpfen zu beschäftigen. I like it 🌟

    Wilhelm Weischedel lädt in "Die philosophische Hintertreppe" dazu ein, 2500 Jahre Philosophiegeschichte auf unterhaltsame Weise zu entdecken.

    23. Jan. 2025

  • saltysalt
    saltysalt

    9 Follower

    2,5

    Nichts Halbes, nichts Ganzes

    Im Schnelldurchlauf werden 34 Philosophen vorgestellt, sowohl biographisch als auch die Grundgedanken ihrer Werke. Die Idee diese beiden Aspekte zusammen zu betrachten finde ich super. Allerdings fand ich den philosophischen Bereich nicht so gelungen. Einerseits bleibt bei 34 Personen nicht viel Platz für ausführliche Tiefgänge. Andererseits fand ich die Erklärung der Konzepte sehr sperrig, schwer verständlich, was bei mir den Eindruck erweckt hat, dass es sich an Leser richtet, die bereits mit den Systemen vertraut sind. Als Nachschlagwerk einigt sich das Buch daher leider auch nicht; da kann man lieber die Wikipedia-Artikel lesen. Auch werden die Denker sequentiell abgearbeitet. Es gab es keine Metaebene oder Vernetzung der Aspekte oder substantielle Kommentierung des Autors.

    Nichts Halbes, nichts Ganzes

    14. Sept. 2025

  • elises
    elises

    79 Follower

    4,0

    Philosophie für Anfänger

    Sehr hilfreich im Studium Guter Überblick.

    25. Jan. 2023

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 206%
jaded_jan
jaded_jan3. Nov. 2025

Alles ist und mit Wasser. „Ursprung von allem ist das Wasser“ — und doch gilt zugleich: alles, was ist, ist von göttlichen Kräften durchwaltet. Was bleibt also? Liegen die Anfängen der Natur im Materiellen oder im Geistigen? Ganz ehrlich — ich war anfangs echt verwirrt, doch bald wurde mir eins klar: Thales zeigt uns etwas, dass beide Substanzen verbindet. Wenn sich die Forschung eines Tages eindeutig für das materielle oder das Geistige festlegen, (und danach sucht und müht sich der Mensch) würde es die Leidenschaft des philosophischen Fragens verlieren. Aus gutem Grund gaben die alten Griechen der irdischen Wirklichkeit einen göttlichen Namen: Gott Ares des Streites, Gott Pan der dämonischen Stille,… Sie wussten, dass das Reale Tiefe braucht und das Geistige Gestalt. Thales vereint diese zwei Weltdeutungen im Wasser: Dampf, Eis, Schnee — es wandelt sich und bleibt doch dasselbe im Wesen. Das Göttliche ist nicht jenseits der Materie, vielmehr ist es in ihr: im Fließen, im Kreislauf, dass sich verwandelt. Der „Ursprung von allem ist das Wasser“ ist nicht nur, weil alles aus ihm entsteht, sondern weil in ihm das Sein selbst lebendig bleibt. Die Anfänge der Natur lassen sich also weder allein materiell noch allein geistig fassen — in Thales‘ Wasser jedoch fließt beides zugleich: das Reale und das Göttliche.

Autorin / Autor

Über Wilhelm Weischedel

Stefanie Zweig wurde 1932 in Oberschlesien geboren und floh 1938 mit ihrer jüdischen Familie vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten nach Ostafrika. Sie verbrachte ihre Kindheit auf einer Farm im Hochland Kenias und kehrte nach dem Krieg mit ihrer Familie nach Deutschland zurück. Sie hat Afrika nie vergessen können und ist, wann immer sie konnte, in das Land ihrer Liebe zurückgekehrt. Nach ihrer Ausbildung zur Journalistin hat Stefanie Zweig dreißig Jahre lang das Feuilleton einer Frankfurter Tageszeitung geleitet. Für ihre Jugendbücher erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen. Ihre Romane standen wochenlang auf den Bestsellerlisten und erreichten eine Gesamtauflage von über 7,5 Millionen Exemplaren und wurden in fünfzehn Sprachen übersetzt. »Nirgendwo in Afrika« wurde fürs Kino verfilmt, gewann 2002 sowohl den Bayerischen als auch den Deutschen Filmpreis, und erhielt 2003 den »Oscar« für den besten ausländischen Film. Stefanie Zweig verstarb am 25. April 2014.

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