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Romane

Die Katze und der General

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Über das Buch

Alexander Orlow, ein russischer Oligarch und von allen »Der General« genannt, hat ein neues Leben in Berlin begonnen. Doch die Erinnerungen an seinen Einsatz im Ersten Tschetschenienkrieg lassen ihn nicht los. Die dunkelste ist jene an die grausamste aller Nächte, nach der von der jungen Tschetschenin Nura nichts blieb als eine große ungesühnte Schuld. Der Zeitpunkt der Abrechnung ist gekommen. Nino Haratischwili spürt in ihrem neuen Roman den Abgründen nach, die sich zwischen den Trümmern des zerfallenden Sowjetreichs aufgetan haben. »Die Katze und der General« ist ein spannungsgeladener, psychologisch tiefenscharfer Schuld-und-Sühne-Roman über den Krieg in den Ländern und in den Köpfen, über die Sehnsucht nach Frieden und Erlösung. Wie in einem Zauberwürfel drehen sich die Schicksale der Figuren ineinander, um eine verborgene Achse aus Liebe und Schuld. Sie alle sind Teil eines tödlichen Spiels, in dem sie mit der Wucht einer klassischen Tragödie aufeinanderprallen.

»Was ›Die Katze und der General‹ leistet, ist ein gnadenlos exakter Blick auf Russland in der Umbruchzeit der neunziger Jahre, als die kommunistische Entindividualisierung umschlug in eine Raubtiergesellschaft, die noch auf den alten Strukturen basierte und dadurch umso grässlichere Hierarchien schuf: Fast alle wurden dabei zu Niemanden. (...) eindrucksvoll.« Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Ich verschlinge das Buch, kann nicht aufhören, lebe mit den Figuren, bange mit ihnen, will nur lesen und nichts anderes machen. Großartig! Und darüberhinaus ist dieser Roman auch noch klug aufgebaut. Nino Haratischwili ist eine begnadete Erzählerin.« Heide Soltau, NDR Info

Editionen (5)

ISBN9783627002763
VerlagFrankfurter Verlagsanstalt
Erscheinungsdatum05.03.20
Seitenzahl766

Rezensionen & Bewertungen

83 Bewertungen

11 Rezensionen

4,1

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  • nicci_boox
    nicci_boox

    89 Follower

    3,5

    Ziemlich langatmig und umschweifend erzählt. Dennoch eine herzergreifende Geschichte. Tragisches Ende.

    26. Okt. 2025

  • lese_verliebt
    lese_verliebt

    335 Follower

    5,0

    Was für ein Meisterwerk! 🤯

    28. Aug. 2025

  • kiwilein
    kiwilein

    204 Follower

    4,0

    Gigantisch

    Obwohl ich diesen Roman nicht so gerne gelesen habe wie "Das achte Leben" und "Das mangelnde Licht", war er wieder ein Meisterwerk. Die Handlung dreht sich um ein Kriegsverbrechen und daraus resultierende Schuld, die gesühnt werden soll. Phasenweise plätscherte die Handlung so dahin. Die Lebensläufe der Protagonisten werden in allen Einzelheiten beschrieben. Alles kumuliert in einem dramatischen Ende. Mehr verrate ich nicht. Aber das Ende hat für ein paar Längen umso mehr entschädigt.

    20. Juli 2025

3 von 11 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Nino Haratischwili

Nino Haratischwili, geboren 1983 in Tbilissi, ist preisgekrönte Theaterautorin, -regisseurin und Autorin des Familienepos »Das achte Leben (Für Brilka)« (FVA 2014), das in zahlreiche Sprachen übersetzt und u. a. mit dem Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft, dem Anna Seghers-Literaturpreis, dem Lessing-Preis-Stipendium und zuletzt mit dem Bertolt-Brecht-Preis 2018 ausgezeichnet wurde. »Die Autorin ist ein Genie.« Volker Weidermann, WDR »Die beste Geschichtenerzählerin unserer Generation.« Maria-Christina Piwowarski, Buchhandlung ocelot Berlin

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