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Die Großzügigkeit der Felsenbirne

4,2(37)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

Von der Autorin des Welt-Bestsellers »Geflochtenes Süßgras«

»Vom Horten zum Kreislauf, von der Unabhängigkeit zur Interdependenz, vom Verwunden zum Heilen; nur so können wir auch in Zukunft gedeihen.«

Was können wir von einem Baum lernen? Alles! Wie man sich einbringt, wie man teilt, wie man lebt. Die Felsenbirne – mit ihren köstlichen dunkelroten Beeren – steht hier als Sinnbild für alles, was wichtig ist: selbstloses Geben und verantwortungsvolles Nehmen. Für Gemeinschaft, Verbundenheit, Dankbarkeit. Dieses Buch lässt uns staunen über die Natur und über uns selbst.

Nach dem Weltbestseller »Geflochtenes Süßgras« schenkt uns Robin Wall Kimmerer ein weiteres Buch, das man nicht nur liest, sondern mit jeder Seite in sich aufnimmt.

»Robin Wall Kimmerer schreibt über Pflanzen und Menschen wie niemand vor ihr.« taz. Die Tageszeitung

»Eine bewegende Reflexion darüber, was wir von den Gaben eines Baums für eine gerechtere Gesellschaft lernen können.« TIME

»Dankbarkeit ist der Kern von Kimmerer Schreiben.« Deutschlandfunk Kultur

Editionen (1)

ISBN9783351042578
VerlagAufbau
Erscheinungsdatum12.03.25
Seitenzahl141

Rezensionen & Bewertungen

37 Bewertungen

8 Rezensionen

4,2

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  • 5,0

    "Auch uns wird das Horten nicht retten." Da ich mich in letzter Zeit sehr mit meinem eigenen Konsumverhalten auseinandersetze, kam dieses kleine Büchlein wie gerufen. "Eine Ökonomie des Schenkens"; ein fast schon radikaler Gedanke in einer Zeit, in der wir uns für "Labubus" vor den Geschäften aufreihen. Große Empfehlung! Sollte man gelesen haben!

    12. Okt. 2025

  • krokussine.liest
    krokussine.liest

    117 Follower

    5,0

    In der Natur ist alles im flow, nichts wird verschwendet, weggeworfen oder gehortet. Bäume, Vögel, Insekten, die ganze Natur – alles ist dauernd im Austausch miteinander. Es ist ein immerwährender Kreislauf. Im Büchlein wird die Felsenbirne ins Zentrum gestellt, sie ist ein bedeutender Strauch bei den indigenen Bewohnern Amerikas, seine Früchte sind nahrhaft und lassen sich zu vielen Speisen und Vorräten verarbeiten. Die Felsenbirne liefert durch die Fotosynthese aber auch Sauerstoff für alle Lebewesen, bietet den bestäubenden Insekten während der Blüte Nektar und Pollen und schenkt den Menschen und Vögeln im Frühsommer süsse Beeren und die Vögel verbreiten so wiederum die Samen – die Felsenbirne betreibt unbewusst eine Schenkökonomie. Sie verschenkt Pollen, Nektar, Sauerstoff, Beeren ohne Gegenleistung zu erwarten. Wäre es in unserer überbordenden Konsumgesellschaft nicht an der Zeit, sich an der Natur ein Vorbild zu nehmen und hin und wieder etwas zu verschenken? Fazit: Das Büchlein hat knapp über 100 Seiten ist aber voller Denkanstöße und hält unserer Konsumgesellschaft ganz schön den Spiegel vor Augen. Die Autorin hat eine funktionierende Schenkökonomie anhand der Felsenbirne wunderbar dargestellt. Statt Dinge zu horten und sich dauernd dem Anhäufen und dem Wachstum hinzugeben, kann eine Schenkung ein gutes Gefühl geben, das Gegenüber freut sich über die Errungenschaft und gleichzeitig wird Platz geschaffen, physisch und auch psychisch – und die Umwelt wird dadurch ebenfalls geschont. Dass die Felsenbirne – ein bei uns eher unbekannter Strauch ins Rampenlicht gesetzt wird, hat mich sehr gefreut, ich konnte noch einiges an Wissen rund um die Felsenbirne mitnehmen und kann nur empfehlen, einmal kleine Felsenbirnenfrüchte zu probieren, sie sind richtig lecker! Naturwissen und Rat gebende Denkanstöße machen zusammen mit den wundervollen Illustrationen die perfekte Mischung dieses Buches aus. Für mich ein Buch, das alle lesen - und vielleicht verschenken - sollten.

    22. Juli 2025

  • 5,0

    Gute Denkanstöße! 💫

    Mich hat der Titel des Buchs gleich in seinen Bann gezogen. Die Felsenbirne kannte ich bisher nicht. Jetzt kann ich eine neue Pflanze in meinen Wissensschatz aufnehmen. Wobei die Felsenbirne in diesem Buch nur stellvertretend für fast alle Pflanzen und Ihre Verhaltensweisen herangezogen wird. Es geht um das Glück des Schenkens. Die Autorin zeigt in diesem Essay einen Gegenentwurf zum Kapitalismus wie wir ihn kennen. Statt Besitz anzuhäufen, befürwortet sie, alles Überflüssige und nicht Benötigte wegzulassen, weiterzugeben, zu verschenken. Und auch wenn die Schenkökonomie kein Ersatz für unser Wirtschaftssystem sein kann, können sie doch beide nebeneinander funktionieren. Und wer lebt das in meinen Augen, wenn auch nur in einem ganz kleinen Umfang, vor? Wir Bookies. Wir lassen uns z. B. ködern mit Farbschnitten, die es nur begrenzt gibt, machen diese künstliche Verknappung mit, heißen sie vielleicht gut, um auf der anderen Seite Bücher weiterzugeben, zu verschenken, ohne etwas dafür zu erwarten. Erhält man dann vielleicht ein positives Feedback, weil den Gegenüber das Buch bezaubert, ist das doch das schönste Geschenk, das man zurückbekommt. Dieses Verhalten könnte durchaus auf andere Bereiche ausgedehnt werden. Im Buch bin ich auf folgenden Satz gestoßen: „Der Wohlstand der Gemeinschaft wächst mit der Dynamik der Beziehungen und nicht mit der Akkumulation von Gütern.“ Aber da liegt für mich die Krux, denn die meisten Menschen interessieren sich nicht für die Gemeinschaft, sondern nur für sich. Das sollten wir ändern. Das Buch bietet mit seinen knapp 140 Seiten dazu viele Denkanstöße. Ich habe es gerne gelesen. Von mir gibt es ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️. „Die Großzügigkeit der Felsenbirne“ ist ein wichtiger Essay, der jedoch nicht jeden Lesenden ansprechen wird. Wünschenswert wäre es allerdings. - Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar erhalten. Meine Meinung ist davon unabhängig. -

    Gute Denkanstöße! 💫

    30. Juni 2025

3 von 8 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Robin Wall Kimmerer

Robin Wall Kimmerer ist Mutter, Wissenschaftlerin, Professorin und Mitglied der Citizen Potawatomi Nation. Ihr Buch »Geflochtenes Süßgras« (Aufbau 2021) wurde zu einem gefeierten Publikumserfolg und zum Spiegel-Bestseller und steht seit seinem Erscheinen (2013) auf der New-York-Times-Bestsellerliste. Kimmerer lebt in Syracuse, New York, wo sie als Professorin für Umweltbiologie und als Gründerin und Direktorin des Center for Native Peoples and the Environment arbeitet.

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