Die Bewältigung von Starkregenereignissen - das rechtliche System der Niederschlagswasserbeseitigung und der Hochwasserschutzvorsorge gemäß Wasser-, Raumordnungs- und Bauplanungsrecht in Rheinland-Pfalz
von Jessica Winter
Taschenbuch
Jetzt kaufen
Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.
Beschreibung
Untersuchungsgegenstand dieser rechtswissenschaftlichen Dissertation mit dem Titel „Die
Bewältigung von Starkregenereignissen – Das rechtliche System der
Niederschlagswasserbeseitigung und der Hochwasserschutzvorsorge gemäß Wasser-,
Raumordnungs- und Bauplanungsrecht in Rheinland-Pfalz“ ist die Bewältigung der Aufgabe
eines geordneten und möglichst schadlosen Abflusses der aus Starkregenereignissen
resultierenden Regenwassermengen durch das Wasserhaushaltsrecht und das Recht der
räumlichen Gesamtplanung, insb. durch die verschiedenen Planungsinstrumente der
wasserrechtlichen Umweltfachplanung, der Raumordnungsplanung sowie der Bauleitplanung.
Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt dabei auf dem Aspekt der zukunftsgerichteten
Vorsorge vor den Folgen von Starkregenereignissen im Binnenland und dort vor allem in
urbanen Räumen, um letztlich einen juristischen Beitrag zur aktuellen Diskussion um
Starkregenereignisse, Niederschlagswasserbeseitigung und Hochwasserschutzvorsorge zu
leisten und im Ergebnis den rechtlichen sowie planerischen Optimierungsbedarf zur
Gewährleistung einer effektiven Starkregen- und Hochwasserschutzvorsorge aufzuzeigen.
Im Rahmen der Dissertation erfolgt zunächst die rechtliche Einordnung des nicht
legaldefinierten Starkregenbegriffs, die bisher weder in der rechtswissenschaftlichen Literatur
noch in der Rechtsprechung abschließend vorgenommen wurde – mit dem Ergebnis, dass vom
allgemeinen Oberbegriff des Starkregens unterschiedliche Regenwassermengen im juristischen
Sinne umfasst sind, die jeweils für sich eine differenzierte wasserrechtliche Einordnung
erfordern und an die unterschiedliche Rechtsfolgen geknüpft sind (insb. Niederschlagswasser
gem. § 54 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 WHG und Hochwasser i.S.d. § 72 WHG). Sodann werden im Wege
einer umfassenden rechtsanalytischen Zusammenschau der drei Rechtsmaterien die
vorhandenen juristischen Instrumentarien zur Bewältigung von Starkregenereignissen und
damit die konkreten Anforderungen des Abwasserbeseitigungsregimes der §§ 54 ff. WHG, des
Hochwasserschutzregimes der §§ 72 ff. WHG und der Instrumente des ROG sowie des BauGB
an die jeweiligen Regenwassermengen untersucht, wobei die raumplanerischen Querbezüge
und wechselseitigen Zusammenhänge zwischen der überörtlichen Raumordnungsplanung, der
kommunalen Bauleitplanung und der räumlichen Wasserfachplanung innerhalb des
Gesamtsystems der Raumplanung ebenso wie die Systematik der Aufgabenverteilung und die
gestuften, ineinandergreifenden sowie arbeitsteiligen Verantwortlichkeiten für die
Regenwassermengen aufgezeigt werden. Im Ergebnis wird vor allem im Wasserhaushaltsrecht
rechtlicher Optimierungsbedarf festgestellt, insb. im Hinblick auf den Grundsatz der ortsnahen
Niederschlagswasserbeseitigung, die kommunalen Abwasserbeseitigungskonzepte, die
Aktualisierung des Hochwasserrisikomanagements, die rechtliche Einordnung des gesetzlich
nicht explizit geregelten Starkregenrisikomanagements, die Starkregengefahrenkarten und die
Festsetzung von Hochwasserentstehungsgebieten. Im Bereich der Raumordnung wird anhand
einer Defizitanalyse beispielhaft für das Land Rheinland-Pfalz planerischer Optimierungsbedarf
aufgezeigt – mit dem Ergebnis, dass deutschlandweit hinsichtlich der Ausweisung von
Vorranggebieten für den Hochwasserschutz ein Nachholbedarf der Regionalplanung bei der
Hochwasserschutzvorsorge zu konstatieren ist.
Buchinformationen
Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Geowissenschaften
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
299
Preis
46.30 €
Beschreibung
Untersuchungsgegenstand dieser rechtswissenschaftlichen Dissertation mit dem Titel „Die
Bewältigung von Starkregenereignissen – Das rechtliche System der
Niederschlagswasserbeseitigung und der Hochwasserschutzvorsorge gemäß Wasser-,
Raumordnungs- und Bauplanungsrecht in Rheinland-Pfalz“ ist die Bewältigung der Aufgabe
eines geordneten und möglichst schadlosen Abflusses der aus Starkregenereignissen
resultierenden Regenwassermengen durch das Wasserhaushaltsrecht und das Recht der
räumlichen Gesamtplanung, insb. durch die verschiedenen Planungsinstrumente der
wasserrechtlichen Umweltfachplanung, der Raumordnungsplanung sowie der Bauleitplanung.
Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt dabei auf dem Aspekt der zukunftsgerichteten
Vorsorge vor den Folgen von Starkregenereignissen im Binnenland und dort vor allem in
urbanen Räumen, um letztlich einen juristischen Beitrag zur aktuellen Diskussion um
Starkregenereignisse, Niederschlagswasserbeseitigung und Hochwasserschutzvorsorge zu
leisten und im Ergebnis den rechtlichen sowie planerischen Optimierungsbedarf zur
Gewährleistung einer effektiven Starkregen- und Hochwasserschutzvorsorge aufzuzeigen.
Im Rahmen der Dissertation erfolgt zunächst die rechtliche Einordnung des nicht
legaldefinierten Starkregenbegriffs, die bisher weder in der rechtswissenschaftlichen Literatur
noch in der Rechtsprechung abschließend vorgenommen wurde – mit dem Ergebnis, dass vom
allgemeinen Oberbegriff des Starkregens unterschiedliche Regenwassermengen im juristischen
Sinne umfasst sind, die jeweils für sich eine differenzierte wasserrechtliche Einordnung
erfordern und an die unterschiedliche Rechtsfolgen geknüpft sind (insb. Niederschlagswasser
gem. § 54 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 WHG und Hochwasser i.S.d. § 72 WHG). Sodann werden im Wege
einer umfassenden rechtsanalytischen Zusammenschau der drei Rechtsmaterien die
vorhandenen juristischen Instrumentarien zur Bewältigung von Starkregenereignissen und
damit die konkreten Anforderungen des Abwasserbeseitigungsregimes der §§ 54 ff. WHG, des
Hochwasserschutzregimes der §§ 72 ff. WHG und der Instrumente des ROG sowie des BauGB
an die jeweiligen Regenwassermengen untersucht, wobei die raumplanerischen Querbezüge
und wechselseitigen Zusammenhänge zwischen der überörtlichen Raumordnungsplanung, der
kommunalen Bauleitplanung und der räumlichen Wasserfachplanung innerhalb des
Gesamtsystems der Raumplanung ebenso wie die Systematik der Aufgabenverteilung und die
gestuften, ineinandergreifenden sowie arbeitsteiligen Verantwortlichkeiten für die
Regenwassermengen aufgezeigt werden. Im Ergebnis wird vor allem im Wasserhaushaltsrecht
rechtlicher Optimierungsbedarf festgestellt, insb. im Hinblick auf den Grundsatz der ortsnahen
Niederschlagswasserbeseitigung, die kommunalen Abwasserbeseitigungskonzepte, die
Aktualisierung des Hochwasserrisikomanagements, die rechtliche Einordnung des gesetzlich
nicht explizit geregelten Starkregenrisikomanagements, die Starkregengefahrenkarten und die
Festsetzung von Hochwasserentstehungsgebieten. Im Bereich der Raumordnung wird anhand
einer Defizitanalyse beispielhaft für das Land Rheinland-Pfalz planerischer Optimierungsbedarf
aufgezeigt – mit dem Ergebnis, dass deutschlandweit hinsichtlich der Ausweisung von
Vorranggebieten für den Hochwasserschutz ein Nachholbedarf der Regionalplanung bei der
Hochwasserschutzvorsorge zu konstatieren ist.
Buchinformationen
Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Geowissenschaften
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
299
Preis
46.30 €



