Deutschland umsonst
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Beschreibung
Ohne Geld wandert Michael Holzach durch ein Land, in dem sich alles um Mark und Pfennig dreht. Angewiesen auf seine Füße, einen guten Riecher und die mitleiderregenden Augen seines
Boxermischlings Feldmann aus dem Tierheim, schlägt er sich durch die Welt der Sesshaften und erlebt die Bundesrepublik Deutschland aus einer ungewöhnlichen Perspektive.
Ein Buch über Wohlstand, über Angst und Bequemlichkeit, über Gastfreundschaft und ihr Gegenteil. Ein Kultbuch, aktueller denn je!
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Michael Holzach, geboren 1947 in Heidelberg, studierte Sozialwissenschaften in Bochum. Als Reporter für das ZEITmagazin befasste er sich vor allem mit sozialen Randgruppen. Ab 1978 war er als freier Schriftsteller tätig. 1983 verunglückte er tödlich bei dem Versuch, seinen Hund vor dem Ertrinken zu retten. Der Hund überlebte. Deutschland umsonst ist zum ersten Mal 1982 erschienen.
Beiträge
📝 „Ich wollte mich versuchsweise lossagen vom Geld, weil mein Lebenshunger bisher zu meinem Einkommen und zu meinem Alter proportional gestiegen ist.“ (S.28) 📖 Journalist Michael Holzach wandert 1980 zu Fuß von Hamburg an die Deutsch-Österreichische Grenze und zurück. Begleitet wird er von seinem vor der Reise erhaltenen vierbeinigen Gefährten Feldmann, einem halben Jahr alten Boxermischling. 💭 Das Buch wirkt für mich größtenteils wie ein nüchternen Reisebericht. Dadurch kommt man meiner Meinung nach der Person Michael Holzach auf seiner Reise nicht so nahe. Da hat mir Hape Kerkelings Werk „Ich bin dann mal weg“ mit seinen Dialogen zwischen ihm und Mitwandernden, aber insbesondere den inneren Dialogen, schon besser gefallen. Aus diesem Grund wirkt das Geschehen in diesem Buch für mich oft nicht so lebendig. Die Begegnungen mit dem Almbauern Leo oder dem Wanderer Fred Eisfeld sind daher meine Highlights. Man sollte das Buch im Kontext der damaligen Zeit lesen bzw. bewerten. Trotzdem ein interessantes und lesenswertes Buch, auch wenn ich gerne mehr von den Erkenntnissen, zu denen Holzach auf so einer Reise gekommen sein dürfte, partizipiert hätte. Ich bin auf eure Meinung zu dem Buch gespannt.

Beschreibung
Ohne Geld wandert Michael Holzach durch ein Land, in dem sich alles um Mark und Pfennig dreht. Angewiesen auf seine Füße, einen guten Riecher und die mitleiderregenden Augen seines
Boxermischlings Feldmann aus dem Tierheim, schlägt er sich durch die Welt der Sesshaften und erlebt die Bundesrepublik Deutschland aus einer ungewöhnlichen Perspektive.
Ein Buch über Wohlstand, über Angst und Bequemlichkeit, über Gastfreundschaft und ihr Gegenteil. Ein Kultbuch, aktueller denn je!
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Michael Holzach, geboren 1947 in Heidelberg, studierte Sozialwissenschaften in Bochum. Als Reporter für das ZEITmagazin befasste er sich vor allem mit sozialen Randgruppen. Ab 1978 war er als freier Schriftsteller tätig. 1983 verunglückte er tödlich bei dem Versuch, seinen Hund vor dem Ertrinken zu retten. Der Hund überlebte. Deutschland umsonst ist zum ersten Mal 1982 erschienen.
Beiträge
📝 „Ich wollte mich versuchsweise lossagen vom Geld, weil mein Lebenshunger bisher zu meinem Einkommen und zu meinem Alter proportional gestiegen ist.“ (S.28) 📖 Journalist Michael Holzach wandert 1980 zu Fuß von Hamburg an die Deutsch-Österreichische Grenze und zurück. Begleitet wird er von seinem vor der Reise erhaltenen vierbeinigen Gefährten Feldmann, einem halben Jahr alten Boxermischling. 💭 Das Buch wirkt für mich größtenteils wie ein nüchternen Reisebericht. Dadurch kommt man meiner Meinung nach der Person Michael Holzach auf seiner Reise nicht so nahe. Da hat mir Hape Kerkelings Werk „Ich bin dann mal weg“ mit seinen Dialogen zwischen ihm und Mitwandernden, aber insbesondere den inneren Dialogen, schon besser gefallen. Aus diesem Grund wirkt das Geschehen in diesem Buch für mich oft nicht so lebendig. Die Begegnungen mit dem Almbauern Leo oder dem Wanderer Fred Eisfeld sind daher meine Highlights. Man sollte das Buch im Kontext der damaligen Zeit lesen bzw. bewerten. Trotzdem ein interessantes und lesenswertes Buch, auch wenn ich gerne mehr von den Erkenntnissen, zu denen Holzach auf so einer Reise gekommen sein dürfte, partizipiert hätte. Ich bin auf eure Meinung zu dem Buch gespannt.






