Blick ins Buch

Romane

Der Teufel von Mailand

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Über das Buch

Sonias Sinne spielen verrückt: Sie sieht auf einmal Geräusche, schmeckt Formen oder fühlt Farben. Ein Aufenthalt in den Bergen soll ihr Gemüt beruhigen, doch das Gegenteil tritt ein: Im Spannungsfeld von archaischer Bergwelt und urbaner Wellness, bedrohlichem Jahrhundertregen und moderner Telekommunikation beginnt ihre überreizte Wahrnehmung erst recht zu blühen – oder gerät die Wirklichkeit aus den Fugen?

Editionen (4)

ISBN9783257236538
VerlagDiogenes
Erscheinungsdatum23.10.07
Seitenzahl304

Merkmale

3 Bewertungen

LangsamAnschaulichSympathischEinfachGlaubwürdigVerstörend

Rezensionen & Bewertungen

144 Bewertungen

13 Rezensionen

3,5

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  • robins
    robins

    157 Follower

    5,0

    Martin Suter erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die sich in ein abgelegenes Hotel in den Bergen zurückzieht, um Ruhe zu finden – und dort zunehmend in eine beunruhigende Dynamik aus Abhängigkeit, Manipulation und psychologischer Spannung gerät. Es wirkt zunächst wie ein stilles Setting, entwickelt sich aber schrittweise zu einer beklemmenden Geschichte, in der nichts so harmlos ist, wie es scheint. Mich hat der Roman von Anfang an gefesselt. Suter beherrscht diese leise, elegante Art des Erzählens perfekt: ruhig, präzise und mit einem unterschwelligen Sog, der mich immer tiefer in die Geschichte gezogen hat. Die Spannung entsteht nicht durch Action, sondern durch Atmosphäre, Andeutungen und das feine Spiel mit Macht und Vertrauen. Für mich wieder ein typischer Suter – und genau deshalb eine sehr schöne Geschichte.

    28. Jan. 2026

  • motzpig
    motzpig

    70 Follower

    4,0

    Ich bin etwas verwirrt.

    Martin Suter gefällt mir sehr gut. Ich mag seinen Schreibstil und die Geschichten, die er erzählt. Aber mit dieser Geschichte bin ich nicht warm geworden. Sie war interessant. Aber irgendwie machte es dieses Mal nicht „Klick“. Ich habe das Buch trotzdem zu Ende gelesen und bereue es nicht.

    18. Apr. 2026

  • gesteff
    gesteff

    140 Follower

    3,5

    "Anna Bruhin stand in der Ladentür und wartete, daß etwas passierte. Irgend etwas was dieser Monotonie ein Ende macht" S. 286/287 Diese zwei Sätze gegen Ende fassen das Buch gut zusammen und dennoch war es auf stille Weise fesselnd. Ein Buch was mich irritierend zurück lässt. Mit Sicherheit nicht das Beste vom Autor.

    17. Jan. 2024

3 von 13 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Martin Suter

Martin Suter wurde 1948 in Zürich geboren. Seine Romane (darunter ›Melody‹ und ›Der letzte Weynfeldt‹) und die ›Business-Class‹-Geschichten sind auch international große Erfolge. Seit 2011 löst außerdem der Gentleman-Gauner Allmen in einer eigenen Krimiserie seine Fälle, derzeit liegen sieben Bände vor. 2022 feierte der Kinofilm von André Schäfer ›Alles über Martin Suter. Außer die Wahrheit‹ am Locarno Film Festival Premiere. Seit einigen Jahren betreibt der Autor die Website martin-suter.com. Er lebt mit seiner Tochter in Zürich.

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