Der Teufel in der Schublade

Der Teufel in der Schublade

Hardcover
4.02
VerlegerFaustParabelKonkurrenz

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Beschreibung

Vor rund 200 Jahren hat Johann Wolfgang von Goethe eine Nacht in Dichtersruh verbracht. Seither sind die Bewohner besessene Vielschreiber und bombardieren die Verlage des Landes mit ihren Manuskripten. Eines Tages kommt der Luzerner Verleger Dr. Bernhard Fuchs nach Dichtersruh und schreibt einen Goethe-Preis aus. Der Gewinn: eine Veröffentlichung in Dr. Fuchs' Verlag. Das ganze Dorf ist außer sich und alle reichen ihre Texte ein. Nach und nach hagelt es allerdings Absagen, die die Dorfgemeinde spalten und zu Unfrieden führen. Die Bewohner wenden sich an Pater Cornelius mit der Bittem sie vom Teufel zu befreien. Ein tödlicher Schuss fällt...

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Zeitgenössische Romane
Format
Hardcover
Seitenzahl
176
Preis
18.50 €

Beiträge

2
Alle
4

Großartige kleine Geschichte, die man in einem Rutsch durchgelesen hat.

4

Dies ist keine typische Faust-Neuerzählung, wenn auch darauf basierend. Maurensig hat eine kurzen, aber deftigen Text geschrieben, der auf gleich drei Ebenen funktioniert. Die Binnenhandlung ist dabei natürlich die Hauptgeschichte. Eine Geschichte, die einen mit einem unguten Gefühl zurücklässt. Willinglich. Dies ist kein Wohlfühlbuch über schöne Bücher und kuschelige Füchse, sondern eine mysteriöse Begebenheit. Düster und verschwörerisch. Ein Strudel, der mit Fuchsgelächter endet. Ich liebe solche Bücher. Knapp gehalten, reduziert, einprägsam. Ein Buch, das dazu führt, dass wir uns beobachtet fühlen. Das Gefühl haben, ständig über die Schulter schauen zu müssen. Dass Gefahr in allzu tiefer Leidenschaft liegen kann. Ein abgekatertes Spiel wird hier getrieben. Aber wer ist Jäger, wer gejagter? Wer Maus, wer Fuchs? Wer Engel, wer Teufel?

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