Blick ins Buch

Krimis

Der Schattenmann

4,0(41)
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Über das Buch

Er ist eingewickelt wie eine Mumie: In seiner Wohnung in Hamburg-Altona wird ein Toter gefunden. Verdurstet, so hat es den Anschein. An der Zimmerwand eine kryptische Botschaft: „Das Andere der Vernunft“. Was soll das? Kommissar Knudsen, leitender Ermittler des LKA in Altona, tappt im Dunkeln. Und schon bald werden weitere Leichen gefunden – erfroren, vergiftet, eingesperrt in einer dunklen Schreckens-Kammer. Und an den Wänden immer geheimnisvolle Botschaften, die nur schwer zu deuten sind. Gewiss ist nur eins: ein Serientäter treibt sein Unwesen. Doch wie ihn stoppen, wenn man sein Motiv nicht kennt? Mit Hilfe von Knudsens väterlichem Freund La Lotse, einem ehemaligen Hochseekapitän, finden die Beamten schließlich die ausschlaggebende Verbindung zwischen den Opfern. Die Spur führt in die Vergangenheit auf eine einsame Insel in der Elbe. In ein Gebäude, das seine ehemaligen Bewohner nur das kalte Haus nannten …

Editionen (1)

ISBN9783641277741
Verlagbtb
Erscheinungsdatum11.10.23
Seitenzahl352

Rezensionen & Bewertungen

41 Bewertungen

11 Rezensionen

4,0

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  • willundwill
    willundwill

    63 Follower

    3,5

    🌑 Der Schattenmann – Psychothriller zwischen Spannung & Abgründen 🕵️‍♂️

    „Der Schattenmann von Kester Schlenz und Jan Jepsen ist ein düsterer, psychologisch anspruchsvoller Thriller. Die bedrückende Atmosphäre und die intensive Darstellung der Abgründe des Täters ziehen den Leser schnell in die Geschichte. Die Vielzahl an Figuren ist für die Handlung notwendig, kann aber teilweise verwirrend wirken. Die Weiterentwicklung des Ermittlerduos bleibt hinter den Erwartungen zurück. Die Spannung hält sich besonders im Höhepunkt und das Nachwort verstärkt die Nachwirkung der Thematik. Einige Wendungen sind vorhersehbar, und der Mittelteil wirkt stellenweise etwas langatmig. Gewalt und Brutalität sind angemessen eingesetzt, vor allem im Zusammenhang mit den behandelten Themen. Positiv hervorzuheben sind die Darstellung gesellschaftlicher und moralischer Fragestellungen sowie die anschaulichen Schauplätze. Wer düstere Thriller mit psychologischer Tiefe und gesellschaftlicher Reflexion sucht, findet hier trotz kleiner Schwächen ein interessantes Buch

    24. Jan. 2026

  • sir.gerry.liest
    sir.gerry.liest

    205 Follower

    4,5

    Kommissar Knudsen und seine Kollegin Eichhorn ermitteln in Hamburg in mehreren bizarren Mordfällen. Unterstützt wird Knudsen durch seinen langjährigen Freund Andersen, genannt La Lotse, der mit seinen mitunter auch philophischen Anmerkungen Knudsen oftmsls bei den Ermittlungen weiterhilft. Die Spuren führen in die Vergangenheit zu einem ehemaligen Fürsorgeheim für Kinder in den 1960er Jahren. Dieser Krimi hat einfach alles, was einen guten Krimi ausmacht. Anknüpfungspunkt sind die tatsächlich unhaltbaren und menschenverachtenden Praxen im ehemaligen Kinderheim, in denen unliebsame Jugendliche aus den unterschiedlichsten Gründen mit Medikamenten oder heftigsten Bestrafungen und Vergewaltigungen fügsam gemacht werden sollten. Das wird zwar nur angedeutet, reicht aber völlig zum Verständnis aus, mit Gänsehaut weiter zu lesen. Die Autoren sparen dabei nicht mit der Kritik an den damaligen Zuständen wie auch der Aufarbeitung dieser Mißstände ab den 1970er Jahren. Die Handlung hat durchweg eine solide Grundspannung. Die Erzählweise ist angenehm und man kann das Buch flüssig lesen. Neben den Ermittlungen zu den Mordfällen gibt es noch einen weiteren interessanten Handlungsstrang rund um Drogenhandel im Hamburger Hafen. Und schließlich gibt es noch einige schöne Einblicke in das Seelenleben von Knudsen, der nun scheinbar die Trennung von seiner Frau verarbeitet hat, von Eichhorn und ihrem Single-Dasein und ihrem Mops sowie von Andersen, der sich Sorgen um den plötzlich wieder auftauchenfn und in Schwierigkeiten steckenden Ziehsohn Morf kümmert. Und zu guter Letzt kommt auch eine Prise Hamburger Humor dazu. Das macht diese Story letztlich rund. Mir hat dieser Krimi wirklich sehr gut gefallen. Es handelt sich übrigens um den 2.Band nach 𝘿𝙚𝙧 𝘽𝙤𝙟𝙚𝙣𝙢𝙖𝙣𝙣. Man kann 𝘿𝙚𝙧 𝙎𝙘𝙝𝙖𝙩𝙩𝙚𝙣𝙢𝙖𝙣𝙣 zwar für sich alleine lesen. Es gibt ausreichend Hinweise auf die Geschehnisse im ersten Band. Aber ich empfehle, unbedingt zuvor Band eins zu lesen. Für sind die Autoren Kestet Schlenz und Jan Jepsen die Krimientdeckung des Jahres! 4,5/5 ⭐

    16. Nov. 2023

  • buecherjule
    buecherjule

    40 Follower

    3,0

    Mehr Krimi als Thriller

    Es wird eine Leiche gefunden. Die wie eine Mumie eingepackt ist. Wir erfahren in der Vorgeschichte, dass unser Opfer anscheinend vor vielen Jahren was ausgefresse hat. Ein zweiter Toter unter einer Dusche. Und noch ein Toter. Und Nummer 4.... Wir haben Kommissar Knudsen. Er untersucht den Fall. Und sucht sich Hilfe bei deinem Freund "La Lotse", er ist eine Art Berater. Wir haben Sprünge in die Vergangenheit unseres Täters - dem Schattenmann. Leider ist es nicht unbedingt ausgedacht was hier früher in Psychiatrien passiert ist. Der Schreibstil ist eher clean. Wenig Ausschmückungen. Es geht zügig vorwärts. Ingesamt ein guter Krimi.

    Mehr Krimi als Thriller

    27. Okt. 2023

3 von 11 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Kester Schlenz

Kester Schlenz war bis vor Kurzem noch Redakteur und Ressortleiter beim Magazin Stern. Jetzt ist er Rentner, lehnt diese Bezeichnung aber für sich ab, weil sie ihm zu sehr nach »alter Knacker« klingt. Schlenz ist Autor zahlreicher Sachbücher, darunter die Bestseller »Mensch, Papa! Vater werden – das letzte Abenteuer« und »Alter Sack, was nun?«. Außerdem schreibt er mit seinem Kumpel Jan Jepsen erfolgreiche Krimis.

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