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Dieses gute Stück war ein Sympathie-Kauf auf der Buchmesse. Ich hatte keine Ahnung, worauf ich mich da einlasse und habe auch eigentlich eine blumige, märchenhaft schöne Geschichte erwartet. Gehört nicht unbedingt zu meinen Favoriten. Deshalb stand es nun über ein Jahr lang in meinem RUB. Jetzt brauchte ich mal was zur Überbrückung für 2 Tage und hab es daher mehr zufällig aus dem Regal gezogen. Ich dachte auch daran, es wahrscheinlich abbrechen zu wollen, insofern hab ich mich da einfach mal rangewagt. Das Gefühl, das Buch ggf. vorzeitig zu beenden, hielt sich auch die ersten Seiten, weil mir der Schreibstil nicht ganz so gut gefällt. Schlecht ist er auch nicht, aber iwie...hm. Und blumig? So gar nicht - im Gegenteil. Ich fand es eher spannend und teilweise auch ein bisschen gruselig. Also richtig gut! Da wusste ich dann: Ok. Das Buch liest du auf jeden Fall zu Ende. Und das hab ich - innerhalb kurzer Zeit. Dazu haben die Spannung und mein zunehmendes Interesse definitiv gereicht. Die Geschichte ist auch gut durchdacht, wie ich finde. Es gab ein paar Aha- Erlebnisse. Schlüssig erscheint es unter gegebenen Umständen auch zu sein. Manchmal hat mich die Kulisse an andere Bücher erinnert, aber nie als Abklatsch. Und es hat mir gefallen. Was mir nicht gefallen hat, war die zickige Art, die sich wie ein roter Faden durch die gesamte Geschichte zieht und so ziemlich jeden Protagonisten betrifft. Soviel Unfreundlichkeit in einem Werk fand ich merkwürdig. Da hab ich mich schon gefragt, ob das vom Charakter der Autorin zeugen könnte oder tatsächlich so gewollt ist. Nachvollziehen kann ich es nicht. Allerdings wird der Schreibstil m.E. besser...oder hat mich einfach nur der Inhalt so gefesselt? Kann ich gar nicht sagen. Auf jeden Fall entpuppte sich dieses Stück als doch echt gute Unterhaltung - mit Einschränkungen. Wäre der Schreibstil besser und der Ton harmonischer, hätte ich womöglich 5 Sterne vergeben. Ob ich es weiterempfehlen würde? Ich weiß es nicht. Einerseits ja, andererseits nein. So unentschlossen war ich noch nie. Sagen wir mal so: Ich habe es nicht bereut.
27. Nov. 2025
Dieses gute Stück war ein Sympathie-Kauf auf der Buchmesse. Ich hatte keine Ahnung, worauf ich mich da einlasse und habe auch eigentlich eine blumige, märchenhaft schöne Geschichte erwartet. Gehört nicht unbedingt zu meinen Favoriten. Deshalb stand es nun über ein Jahr lang in meinem RUB. Jetzt brauchte ich mal was zur Überbrückung für 2 Tage und hab es daher mehr zufällig aus dem Regal gezogen. Ich dachte auch daran, es wahrscheinlich abbrechen zu wollen, insofern hab ich mich da einfach mal rangewagt. Das Gefühl, das Buch ggf. vorzeitig zu beenden, hielt sich auch die ersten Seiten, weil mir der Schreibstil nicht ganz so gut gefällt. Schlecht ist er auch nicht, aber iwie...hm. Und blumig? So gar nicht - im Gegenteil. Ich fand es eher spannend und teilweise auch ein bisschen gruselig. Also richtig gut! Da wusste ich dann: Ok. Das Buch liest du auf jeden Fall zu Ende. Und das hab ich - innerhalb kurzer Zeit. Dazu haben die Spannung und mein zunehmendes Interesse definitiv gereicht. Die Geschichte ist auch gut durchdacht, wie ich finde. Es gab ein paar Aha- Erlebnisse. Schlüssig erscheint es unter gegebenen Umständen auch zu sein. Manchmal hat mich die Kulisse an andere Bücher erinnert, aber nie als Abklatsch. Und es hat mir gefallen. Was mir nicht gefallen hat, war die zickige Art, die sich wie ein roter Faden durch die gesamte Geschichte zieht und so ziemlich jeden Protagonisten betrifft. Soviel Unfreundlichkeit in einem Werk fand ich merkwürdig. Da hab ich mich schon gefragt, ob das vom Charakter der Autorin zeugen könnte oder tatsächlich so gewollt ist. Nachvollziehen kann ich es nicht. Allerdings wird der Schreibstil m.E. besser...oder hat mich einfach nur der Inhalt so gefesselt? Kann ich gar nicht sagen. Auf jeden Fall entpuppte sich dieses Stück als doch echt gute Unterhaltung - mit Einschränkungen. Wäre der Schreibstil besser und der Ton harmonischer, hätte ich womöglich 5 Sterne vergeben. Ob ich es weiterempfehlen würde? Ich weiß es nicht. Einerseits ja, andererseits nein. So unentschlossen war ich noch nie. Sagen wir mal so: Ich habe es nicht bereut.
27. Nov. 2025









