Blick ins Buch

Fantasy

Der mexikanische Fluch

3,6(1073)
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Über das Buch

Ein entlegenes Herrenhaus in den mexikanischen Bergen. Eine mutige junge Frau. Und ein dunkles Geheimnis.

Mexiko, 1950: Ein verstörender Brief führt die junge Noemí in ein entlegenes Herrenhaus in den mexikanischen Bergen: Dort lebt ihre frisch vermählte Cousine Catalina, die behauptet, ihr Mann würde sie vergiften. Sofort tauscht Noemí die Cocktailpartys der Hauptstadt ein gegen den Nebel des gespenstischen Hochlands. High Place ist der Sitz der englischen Familie Doyle, in die Catalina überstürzt eingeheiratet hat. Doch das Ansehen der Doyles ist längst verblasst und ihr Herrenhaus zu einem dunklen Ort geworden. Gut, dass Noemí keine Angst hat – weder vor Howard Doyle, dem widerwärtigen Patriarchen der Familie, noch vor Catalinas eitlem Ehemann Virgil. Aber als Noemí herausfindet, was auf High Place vor sich geht, ist es zu spät: Sie ist längst in einem Netz aus Gewalt und Wahnsinn gefangen …


Der internationale Sensationsroman »Mexican Gothic« endlich in deutscher Übersetzung!

Editionen (4)

ISBN9783809027478
VerlagLimes
Erscheinungsdatum26.10.22
Seitenzahl416

Merkmale

3 Bewertungen

AnschaulichEntwickelndSpannendGlaubwürdigVerstörendSympathisch

Rezensionen & Bewertungen

1073 Bewertungen

263 Rezensionen

3,6

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  • hipporeads
    hipporeads

    99 Follower

    4,0

    "Der mexikanische Fluch" von Silvia Moreno-Garcia erzählt die Geschichte der jungen Noemí Taboada, die eine verstörende Nachricht ihrer Cousine erhält und daraufhin ein abgelegenes Herrenhaus in den mexikanischen Bergen besucht. Dort stößt sie auf die rätselhafte Familie Doyle, deren düstere Geheimnisse und unheimliche Atmosphäre sie immer tiefer in ihren Bann ziehen. Während Noemí Nachforschungen anstellt, häufen sich erschreckende Ereignisse und albtraumhafte Visionen, sodass sie um ihre eigene Sicherheit fürchten muss. Nach und nach entdeckt sie die wahre Ursache des Fluchs, der das Haus und seine Bewohner seit Generationen heimsucht. Am Ende muss Noemí all ihren Mut aufbringen, um den Fluch zu brechen und sich selbst sowie ihre Cousine aus dem Einfluss der Familie Doyle zu befreien. Es war mal wieder Zeit, dass sich der Buchclub, der keiner ist, zusammensetzt und gemeinsam ein Buch liest. Dieses Mal gingen die Meinungen dabei weit auseinander, vom Abbruch über Verwirrung bis hin zu echter Begeisterung war alles vertreten. Ich gehöre definitiv zur letzten Gruppe, denn mir hats richtig gut gefallen. Ich mochte den Schreibstil sehr und habe Noemí sofort ins Herz geschlossen. Sie ist eine unabhängige, starke, intelligente und rebellische junge Frau, die genau weiß, wie sie ihren Willen durchsetzt. Manche würden sie vielleicht als stur bezeichnen, ich würde eher sagen, dass sie einfach unglaublich meinungsstark ist. Während der gesamten Geschichte haben sich bei uns ständig neue Theorien entwickelt, was mit dem Haus und der Familie Doyle nicht stimmt. Um niemandem die Spannung zu nehmen, werde ich darauf aber nicht näher eingehen. Das Buch verbindet für mich auf spannende Weise Botanical Horror mit einer Prise Body Horror, wobei Letzteres wirklich eher dezent eingesetzt wird. Das Ende war für mich ein gelungener und runder Abschluss. Alle losen Enden wurden sinnvoll zusammengeführt und ich hatte am Schluss das Gefühl, dass keine Fragen offen geblieben sind.

    1. Juli 2026

  • j.and.the.boys
    j.and.the.boys

    108 Follower

    4,0

    . Hast du Lust auf eine Reise ins Mexiko der 1950er-Jahre? Auf eine Geschichte, in der der Schrecken nicht nur Gänsehaut hinterlässt, sondern auch ein Ekelgefühl? Auf eine starke Frau, die selbst in tiefster Finsternis den Glauben an Rettung und Hoffnung nicht verliert? Dann solltest du zu „Der mexikanische Fluch“ greifen. Düster und atmosphärisch! 4/5 ⭐️ Aber worum geht es genau… Die junge, schöne Debütantin Noemí ist eine kultivierte 22-Jährige im Mexiko-Stadt der 1950er Jahre. Sie lebt nach ihren eigenen Regeln und ist definitiv nicht die typische Dame der 50er Jahre, die die Gesellschaft erwartet. Auf Bitten ihres Vaters reist Noemí dann aufs Land, nachdem sie einen verstörenden Brief ihrer frisch verheirateten Cousine Catalina erhalten hat, die sie in wirren Zeilen verzweifelt um Hilfe bittet. Angekommen beschleicht Noemi von Beginn an ein seltsames Gefühl, das von Tag zu Tag zunimmt… . „Der mexikanische Fluch“ ist ein Roman, der seine Geschichte mit Bedacht und Geduld entfaltet. Im Mittelpunkt steht Noemí, eine neugierige, sympathische, mutige und authentische Protagonistin, deren Perspektive wir während der gesamten Handlung begleiten. Sie ist nicht bereit, den Auftrag ihres Vaters aufzugeben. Ihre Sorge um Catalina treibt sie an und sie setzt alles daran, die rätselhaften Geschehnisse auf High Place zu entschlüsseln. Dabei handelt Noemí meist besonnen und rational. Doch als sie schließlich erkennt, welche dunklen Kräfte dort tatsächlich am Werk sind, könnte es bereits zu spät sein. . Ebenso wird der Roman von vielschichtigen und glaubwürdigen Figuren getragen, die die Handlung kontinuierlich voranbringen, auch wenn sich die Geschichte zu Beginn mitunter etwas zäh entwickelt. Moreno-Garcia nimmt sich bewusst Zeit, die Geheimnisse ihres Romans Schicht für Schicht zu enthüllen. Von Anfang an liegt eine düstere, unheilvolle Atmosphäre über High Place, lange soll unklar bleiben, was sich hinter den Mauern des Anwesens verbirgt. Für meinen Geschmack jedoch streut die Autorin etwas zu viele Hinweise, die in ihrer Häufung beinahe an einen Kriminalroman erinnern. Deshalb hatte nicht nur ich, schon früh eine recht konkrete Vermutung, worin das Geheimnis der Familie Doyle bestehen könnte. Dennoch hält der Roman glücklicherweise bis zum Schluss noch einige Überraschungen bereit, sodass ich lange nicht sicher war, welchen Ausgang Noemís Geschichte nehmen würde. Besonders beeindruckt hat mich die Atmosphäre, die Moreno-Garcia erschafft. Der Roman entführt seine Leserinnen und Leser auf eindrucksvolle Weise in das Mexiko des 20. Jahrhunderts und verbindet historische Kulisse mit einer beklemmenden Gothic-Horror-Stimmung. . Ebenso gelungen ist der Kontrast zwischen Noemís lebensfroher Welt und der düsteren Existenz der Familie Doyle. Während auf High Place Rassismus, Standesdünkel und gesellschaftliche Vorurteile das Leben bestimmen, verkörpert Noemí mit ihrer offenen, farbenfrohen Art das pulsierende Leben Mexiko-Stadts. Sie wirkt wie ein Lichtstrahl, der Hoffnung in Catalinas trostlose und von Finsternis geprägte Welt bringt. . Alles in allem ist „Der mexikanische Fluch“ ein unheimlicher, düsterer und stellenweise verstörender Roman. Manche Szenen sind geradezu abstoßend, gleichzeitig jedoch von einer eigentümlichen Faszination, der man sich nur schwer entziehen kann. Wenn du Lust auf eine atmosphärische Reise ins Mexiko des 20. Jahrhunderts hast und dich vor einer Prise Horror, sowie einigen ekelerregenden Momenten nicht scheust, solltest du „Der mexikanische Fluch“ unbedingt eine Chance geben.

    7 Tage vor

  • ellenxannabel
    ellenxannabel

    133 Follower

    4,5

    Es gibt schwere Orte. Orte, an denen selbst die Luft schwer ist, weil das Böse auf ihr lastet. 🪞

    Der Einstieg ins Buch fiel mir schwer – Noemí wirkte kühl und unnahbar, ich war mir unsicher, ob die Geschichte meinen Geschmack treffen wird. Zum Glück war dies nur am Anfang so! Die Story wurde mit jeder Seite spannender und mysteriöser, der angenehme Schreibstil ließ mich förmlich durch die Seiten fliegen. Irgendwann fand ich auch den Zugang zu unserer Protagonistin und konnte mit ihr mitfühlen. Ich mochte die schauerliche und bedrückende Stimmung sehr. Auf manchen Seiten wusste man selbst nicht, was nun Realität und was Traum ist – was mir sehr gefallen hat. Ein atmosphärischer und creepy Read mit dem ein oder anderen Ekelmoment.​​​​​​​​​​​​​​​​

    20. Apr. 2026

3 von 263 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 28869%
prilente81
prilente8124. Feb. 2026

Ich hab mich so richtig geekelt als sie den Vater im Bett mit den ganzen geschwüren beschrieben haben. Und wie er noemi geküsst hat.

Autorin / Autor

Über Silvia Moreno-Garcia

Die in Mexiko geborene Kanadierin Silvia Moreno-Garcia ist als höchst vielseitige Autorin bekannt. Mit jedem ihrer Romane, darunter der Überraschungsbestseller »Mexican Gothic« (zu Deutsch »Der mexikanische Fluch«), erfindet sich Moreno-Garcia neu und meistert alle Genres – darunter den Schauerroman, den Noir-Krimi und die Science-Fiction sowie die Fantasy. Ihr Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem World Fantasy Award, dem Sunburst Award, dem Locus Award und dem British Fantasy Award. Sie lebt in Vancouver, British Columbia, und schreibt als Kolumnistin für die Washington Post.

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