Romane

Der letzte Sommer in der Stadt

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Über das Buch

Die Wiederentdeckung aus Italien: eine melancholische Liebesgeschichte im Rom der siebziger Jahre im Stil von Fellinis „La Dolce Vita“ Rom, Anfang der siebziger Jahre: Der junge Leo Gazzarra kommt aus Mailand in die Ewige Stadt, die ihm alles zu bieten scheint. Ein befreundetes Paar überlässt ihm seine Wohnung und verkauft ihm einen alten Alfa Romeo, ein anderer Freund verschafft ihm einen Job beim „Corriere dello Sport“. Mühelos fast findet er Anschluss, frequentiert die angesagten Bars und begegnet eines Abends der so exzentrischen wie umwerfenden Arianna, die sein Leben umkrempelt. Gianfranco Calligarich hat mit „Der letzte Sommer in der Stadt“ einen Roman voller Wunder geschrieben, einen Roman, der auf jeder Seite Fellinis „La Dolce Vita“ und Paolo Sorrentinos „La Grande Bellezza“ heraufbeschwört und durch seine schwindelerregende Unrast fasziniert.

Editionen (5)

ISBN9783552072961
VerlagZsolnay, Paul
Erscheinungsdatum24.01.22
Seitenzahl208

Rezensionen & Bewertungen

52 Bewertungen

6 Rezensionen

3,5

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  • angieturnspages
    angieturnspages

    269 Follower

    4,0

    🥂~ „Auf alles, was wir nicht gemacht haben, auf alles, was wir hätten tun sollen, auf alles, was wir nicht tun werden.“

    -spoilerfrei- Ein italienischer Klassiker. Man spürt diese Leichtigkeit und diese ungezwungene Lebensweise auf jeder Seite. Definitiv mal was anderes. Aber ob ich das eine melancholische Liebesgeschichte nennen würde, weiß ich nicht. Kräfteraubend, dramatisch, das sind Begriffe die mir zu dieser Geschichte einfallen. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Die Wiederentdeckung aus Italien: eine melancholische Liebesgeschichte im Rom der siebziger Jahre im Stil von Fellinis „La Dolce Vita“ Rom, Anfang der siebziger Jahre: Der junge Leo Gazzarra kommt aus Mailand in die Ewige Stadt, die ihm alles zu bieten scheint. Ein befreundetes Paar überlässt ihm seine Wohnung und verkauft ihm einen alten Alfa Romeo, ein anderer Freund verschafft ihm einen Job beim „Corriere dello Sport“. Mühelos fast findet er Anschluss, frequentiert die angesagten Bars und begegnet eines Abends der so exzentrischen wie umwerfenden Arianna, die sein Leben umkrempelt. Gianfranco Calligarich hat mit „Der letzte Sommer in der Stadt“ einen Roman voller Wunder geschrieben, einen Roman, der auf jeder Seite Fellinis „La Dolce Vita“ und Paolo Sorrentinos „La Grande Bellezza“ heraufbeschwört und durch seine schwindelerregende Unrast fasziniert.

    🥂~ „Auf alles, was wir nicht gemacht haben, auf alles, was wir hätten tun sollen, auf alles, was wir nicht tun werden.“

    31. Mai 2026

  • karina_leseliebe
    karina_leseliebe

    104 Follower

    2,0

    Melancholie

    Das Cover von Gianfranco Calligarichs Buch "Der letzte Sommer in der Stadt" ist schön gewählt und lässt an einen heißen Sommertag in Rom erinnern. Das Buch ist von 1973 und hat wohl mittlerweile Kultstatus erreicht. Es geht Hauptsächlich um den jungen Leo Gazzarra der nach Rom geht um da sein Leben zu leben. Er liest, feiert, trinkt, raucht, faulenzt und manchmal geht er auch arbeiten. Er lernt die hübsche Arianna kennen und eine seltsame Liebesgeschichte beginnt. Beide sind sehr melancholische und ganz eigene Persönlichkeit, die mir einfach nicht sympathisch rüber kamen. Die Sprache im Buch ist eigentlich recht schön, aber ich vermisste von Anfang an eine Geschichte. Das Buch plätscherte so dahin und ich kann nicht so wirklich den Kult darum verstehen. Vielleicht ist es aber auch einfach nicht meine Art von Roman, bestimmt gibt es Menschen denen es gut gefällt.

    30. Okt. 2022

  • querbuch
    querbuch

    6 Follower

    5,0

    „Der Alkohol war aus meinen Venen verschwunden, hatte aber eine Leere hinterlassen, die ich nicht ausfüllen konnte.“ Der junge Leo liebt das Leben. Aus Mailand kommt er in die ewige Stadt und genießt das italienische dolce vita, die Redaktion einer Sportzeitung sichert ihm mehr oder weniger sein Auskommen. Als er Arianna kennenlernt, ändert sich Leos Leben. Anfang der siebziger Jahre erleben wir ihn, den letzten Sommer in der Stadt. Träge Hitze legt sich über den Roman, man kann die angespannte Stimmung zwischen spüren, die zwischen Leo und Arianna herrscht. Ein ständiges Ringen um die Liebe und Aufmerksamkeit des anderen, Ariannas Verletzungen, die sie Leo zufügt, um sich seiner Zuneigung immer wieder zu versichern. Leo, der sich derweil mit Lebemann Graziano dem Annehmlichkeiten des Lebens widmet. Es ist ein Roman, der entführt, der schwelgen lässt, der nachklingt, ohne eine atemberaubende Handlung in sich zu tragen. Ein Buch, das für sich selbst steht.

    21. Aug. 2023

3 von 6 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Gianfranco Calligarich

Gianfranco Calligarich, geboren 1939 in Asmara, Eritrea und gestorben 2024, stammte aus einer Triestiner Familie. Er wuchs in Mailand auf, bevor er nach Rom zog, wo er als Journalist und Drehbuchautor arbeitete. 1994 gründete er das Teatro XX Secolo. 2022 erschien bei Zsolnay sein weltweit übersetzter Roman »Der letzte Sommer in der Stadt« und 2024 folgte »Wie ein wilder Gott«.

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