Der Fänger
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Andreas Franz’ große Leidenschaft war von jeher das Schreiben. Bereits mit seinem ersten Erfolgsroman JUNG, BLOND, TOT gelang es ihm, eine riesige Fangemeinde in seinen Bann zu ziehen. Seitdem folgte Bestseller auf Bestseller, die ihn zu Deutschlands erfolgreichstem Krimiautor machten. Seinen ausgezeichneten Kontakten zu Polizei und anderen Dienststellen ist die große Authentizität seiner Kriminalromane zu verdanken. Andreas Franz starb im März 2011.
Beiträge
5 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
EIN TOTER VERBRECHER EINE WAND AUS SCHWEIGEN EINE SPUR, DIE ES NICHT GEBEN DARF In einem Waldstück bei Frankfurt wird die grausam verstümmelte Leiche eines Mannes gefunden, der seit Jahren verschwunden war. Die Ermittlungen ergeben, dass er zwar mehrfach wegen Sexualdelikten angezeigt, doch nie verurteilt wurde. Selbstjustiz? Julia Durants 16. Fall führt die Frankfurter Kommissarin an ihre Grenzen, denn sie stößt in den eigenen Reihen auf ein geheimes Netzwerk, das anscheinend bis in die Kreise von Politik und Justiz reicht.
Netter Fall, mit interessanter Grundidee
Handlung [Klappentext] „In einem Waldstück bei Frankfurt wird die grausam verstümmelte Leiche eines Mennes gefunden, der seit Jahren verschwunden war. Die Ermittlungen ergeben, dass er zwar mehrfach wegen Sexualdelikten angezeigt, doch nie verurteilt wurde. Selbstjustiz? Julia Durants 16. Fall führt die Frankfurter Kommissarin an ihre Grenzen, denn sie stößt in den eigenen Reihen auf ein geheimes Netzwerk, das anscheinend bis in Kreise von Politik und Justiz reicht.“ Fazit Die Ausgangslage hat mich zuerst wirklich neugierig gemacht: In einem Waldstück bei Frankfurt wird die Leiche eines Sexualstraftäters gefunden, der seit Jahren als vermisst galt. Bei den Ermittlungen stellt sich heraus, dass der Mann zwar immer wieder verdächtigt, aber nie verurteilt wurde. Dazu tauchen in den Akten immer wieder derselbe Richter und dieselben Anwälte auf. Allein dieser Ansatz klingt erst einmal ziemlich stark, weil man sofort merkt, dass hier mehr dahintersteckt als nur ein einzelner Mordfall. Was mir an dem Buch gut gefallen hat, ist genau dieser moralische Unterton. Julia Durant muss sich laut Beschreibung nicht nur mit dem Mord selbst beschäftigen, sondern auch mit der Frage, wem hier eigentlich Gerechtigkeit widerfährt. Das fand ich persönlich deutlich interessanter als einen ganz klassischen „Wer war der Täter?“-Krimi, weil der Fall dadurch eine etwas andere Richtung bekommt. Man merkt, dass hier Wut, persönliche Motive und auch ein undurchsichtiges Umfeld eine Rolle spielen, und das gibt der Handlung durchaus Tiefe Auch der Punkt, dass Julia Durant nicht nur von außen, sondern offenbar sogar aus den eigenen Reihen Gegenwind bekommt, hat mir grundsätzlich gefallen. Das sorgt dafür, dass der Fall nicht nur auf der sachlichen Ermittlungsebene bleibt, sondern auch innerhalb des Polizeiumfelds Spannung entsteht. Ich mag es eigentlich sehr, wenn ein Krimi nicht nur die Spurensuche zeigt, sondern auch Konflikte drumherum aufbaut. Genau das hat für mich das Buch lesenswert gemacht, weil es zumindest vom Grundaufbau her mehr bietet als einen reinen Standardfall. Trotzdem hat mich Der Fänger am Ende nicht so stark gepackt, wie ich es nach dieser Ausgangslage erwartet hätte. Ich fand die Idee wirklich gut, vor allem mit dem toten Sexualstraftäter, den alten Verdachtsmomenten und den wiederkehrenden Namen in den Akten. Aber für mich hatte das Ganze nicht durchgehend die Intensität, die ich mir bei so einem Stoff gewünscht hätte. Es ist auf keinen Fall schlecht, und ich finde den Fall auch interessant konstruiert, aber mir hat dieses ständige „Ich will sofort weiterlesen“-Gefühl etwas gefehlt. Vielleicht liegt es auch daran, dass die Handlung für mich eher von ihrem Konzept lebt als von einem wirklich mitreißenden Sog. Der Roman wirkt auf mich wie ein Buch, das viel Potenzial hat und auch einige spannende Fragen aufwirft, mich emotional aber nicht ganz so festhalten konnte wie andere Fälle aus der Reihe. Gerade bei einem Thema, das so viel Konfliktstoff mitbringt, hätte ich mir persönlich noch etwas mehr Spannung oder Wucht gewünscht. Unterm Strich würde ich 3 Sterne geben. Der Fänger ist für mich ein solider Krimi mit einer interessanten Grundidee, einem moralisch spannenden Fall und einer Hauptfigur, die sich nicht nur mit dem Verbrechen selbst, sondern auch mit Gegenwind im eigenen Umfeld auseinandersetzen muss. Wirklich enttäuscht war ich nicht, aber komplett überzeugt eben auch nicht. Wer die Julia-Durant-Reihe mag, wird hier sicher einiges finden, was lesenswert ist – für mich war es am Ende aber eher gut und okay als ein echtes Highlight.

Sehr spannend
Die Story war sehr spannend, aber leider konnte man nicht so gut miträtseln, da vieles einfach sehr verwirrend war und die selbe Person mal mir Nachnamen, mal mit Vornaamen angesprochen wurde und auch sehr immense szeitsprünge dabei waren. Vieles wurde auch einfach nur sehr komisch dargestellt...
Ein guter Krimi! Es war spannend und hier und da erschütternd Man hatte zwar recht früh eine Ahnung, aber die Abgründe die sich auftaten und auch wer an der Spitze saß, das war schon krass. Die Story rund um die Kommisare hat mir wieder gut gefallen. Da es sich um den 16. Band handelt begleitet man die Kommisare nun schon so viele Jahre, dass es sich fast wie hinkommen anfühlt, wenn es um die Teamdynamik des Frankfurter K11 geht.
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Andreas Franz’ große Leidenschaft war von jeher das Schreiben. Bereits mit seinem ersten Erfolgsroman JUNG, BLOND, TOT gelang es ihm, eine riesige Fangemeinde in seinen Bann zu ziehen. Seitdem folgte Bestseller auf Bestseller, die ihn zu Deutschlands erfolgreichstem Krimiautor machten. Seinen ausgezeichneten Kontakten zu Polizei und anderen Dienststellen ist die große Authentizität seiner Kriminalromane zu verdanken. Andreas Franz starb im März 2011.
Beiträge
5 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
EIN TOTER VERBRECHER EINE WAND AUS SCHWEIGEN EINE SPUR, DIE ES NICHT GEBEN DARF In einem Waldstück bei Frankfurt wird die grausam verstümmelte Leiche eines Mannes gefunden, der seit Jahren verschwunden war. Die Ermittlungen ergeben, dass er zwar mehrfach wegen Sexualdelikten angezeigt, doch nie verurteilt wurde. Selbstjustiz? Julia Durants 16. Fall führt die Frankfurter Kommissarin an ihre Grenzen, denn sie stößt in den eigenen Reihen auf ein geheimes Netzwerk, das anscheinend bis in die Kreise von Politik und Justiz reicht.
Netter Fall, mit interessanter Grundidee
Handlung [Klappentext] „In einem Waldstück bei Frankfurt wird die grausam verstümmelte Leiche eines Mennes gefunden, der seit Jahren verschwunden war. Die Ermittlungen ergeben, dass er zwar mehrfach wegen Sexualdelikten angezeigt, doch nie verurteilt wurde. Selbstjustiz? Julia Durants 16. Fall führt die Frankfurter Kommissarin an ihre Grenzen, denn sie stößt in den eigenen Reihen auf ein geheimes Netzwerk, das anscheinend bis in Kreise von Politik und Justiz reicht.“ Fazit Die Ausgangslage hat mich zuerst wirklich neugierig gemacht: In einem Waldstück bei Frankfurt wird die Leiche eines Sexualstraftäters gefunden, der seit Jahren als vermisst galt. Bei den Ermittlungen stellt sich heraus, dass der Mann zwar immer wieder verdächtigt, aber nie verurteilt wurde. Dazu tauchen in den Akten immer wieder derselbe Richter und dieselben Anwälte auf. Allein dieser Ansatz klingt erst einmal ziemlich stark, weil man sofort merkt, dass hier mehr dahintersteckt als nur ein einzelner Mordfall. Was mir an dem Buch gut gefallen hat, ist genau dieser moralische Unterton. Julia Durant muss sich laut Beschreibung nicht nur mit dem Mord selbst beschäftigen, sondern auch mit der Frage, wem hier eigentlich Gerechtigkeit widerfährt. Das fand ich persönlich deutlich interessanter als einen ganz klassischen „Wer war der Täter?“-Krimi, weil der Fall dadurch eine etwas andere Richtung bekommt. Man merkt, dass hier Wut, persönliche Motive und auch ein undurchsichtiges Umfeld eine Rolle spielen, und das gibt der Handlung durchaus Tiefe Auch der Punkt, dass Julia Durant nicht nur von außen, sondern offenbar sogar aus den eigenen Reihen Gegenwind bekommt, hat mir grundsätzlich gefallen. Das sorgt dafür, dass der Fall nicht nur auf der sachlichen Ermittlungsebene bleibt, sondern auch innerhalb des Polizeiumfelds Spannung entsteht. Ich mag es eigentlich sehr, wenn ein Krimi nicht nur die Spurensuche zeigt, sondern auch Konflikte drumherum aufbaut. Genau das hat für mich das Buch lesenswert gemacht, weil es zumindest vom Grundaufbau her mehr bietet als einen reinen Standardfall. Trotzdem hat mich Der Fänger am Ende nicht so stark gepackt, wie ich es nach dieser Ausgangslage erwartet hätte. Ich fand die Idee wirklich gut, vor allem mit dem toten Sexualstraftäter, den alten Verdachtsmomenten und den wiederkehrenden Namen in den Akten. Aber für mich hatte das Ganze nicht durchgehend die Intensität, die ich mir bei so einem Stoff gewünscht hätte. Es ist auf keinen Fall schlecht, und ich finde den Fall auch interessant konstruiert, aber mir hat dieses ständige „Ich will sofort weiterlesen“-Gefühl etwas gefehlt. Vielleicht liegt es auch daran, dass die Handlung für mich eher von ihrem Konzept lebt als von einem wirklich mitreißenden Sog. Der Roman wirkt auf mich wie ein Buch, das viel Potenzial hat und auch einige spannende Fragen aufwirft, mich emotional aber nicht ganz so festhalten konnte wie andere Fälle aus der Reihe. Gerade bei einem Thema, das so viel Konfliktstoff mitbringt, hätte ich mir persönlich noch etwas mehr Spannung oder Wucht gewünscht. Unterm Strich würde ich 3 Sterne geben. Der Fänger ist für mich ein solider Krimi mit einer interessanten Grundidee, einem moralisch spannenden Fall und einer Hauptfigur, die sich nicht nur mit dem Verbrechen selbst, sondern auch mit Gegenwind im eigenen Umfeld auseinandersetzen muss. Wirklich enttäuscht war ich nicht, aber komplett überzeugt eben auch nicht. Wer die Julia-Durant-Reihe mag, wird hier sicher einiges finden, was lesenswert ist – für mich war es am Ende aber eher gut und okay als ein echtes Highlight.

Sehr spannend
Die Story war sehr spannend, aber leider konnte man nicht so gut miträtseln, da vieles einfach sehr verwirrend war und die selbe Person mal mir Nachnamen, mal mit Vornaamen angesprochen wurde und auch sehr immense szeitsprünge dabei waren. Vieles wurde auch einfach nur sehr komisch dargestellt...

















