Der eiskalte Himmel

Der eiskalte Himmel

Taschenbuch
3.85

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Beschreibung

August 1914. Während über Europa der »große Krieg« aufzieht, beginnt Sir Ernest Shackleton eine gewagte Expedition. Als Erster will er den antarktischen Kontinent zu Fuß durchqueren. Mit an Bord seines Schiffes Endurance: 69 Schlittenhunde, ein Grammophon, ein Fahrrad - und ein blinder Passagier. Zwischen Ölzeug und Gummistiefeln versteckt, nimmt der siebzehnjährige Merce Blackboro Kurs auf den Südpol. Über das subantarktische Südgeorgien geht die Fahrt ins Eis. Doch der antarktische Sommer ist kurz, die Durchfahrt bleibt verschlossen. Im Weddellmeer wird die Endurance über Monate vom Packeis eingeschlossen;von da an driftet sie einem ungewissen Schicksal entgegen. Für die 28 Expeditionsmitglieder beginnt eine entbehrungsreiche Odyssee durch die Weiten des Südpolarmeers, zusammengehalten von Shackletons unbeugsamem Optimismus, vorwärtsgetrieben von Kälte, Hunger und der Hoffnung auf Rettung.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
432
Preis
22.90 €

Autorenbeschreibung

Mirko Bonné, geboren 1965 in Tegernsee, lebt in Hamburg und der Provence. Für seine Übertragungen aus dem Französischen und Englischen, u. a. von Joseph Conrad, John Keats, Grace Paley und Oscar Wilde, erhielt er zuletzt den Hamburger Literaturpreis für Übersetzung 2020. Für sein schriftstellerisches Werk, das neben vielbeachteten und wiederholt für den Deutschen Buchpreis nominierten Romanen auch Lyrik und Essays umfasst, wurde er u.a. mit dem Prix Relay (2008), dem Marie Luise Kaschnitz-Preis (2010), dem Rainer Malkowski-Preis (2014) und einer Nominierung für den Alfred-Döblin-Preis (2019) ausgezeichnet. Von der Hansestadt Hamburg erhielt er den Hubert-Fichte-Preis 2024 für sein Gesamtwerk, 2025 den Hannelore-Greve-Literaturpreis.www.mirko-bonne.de

Beiträge

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Alle
4

Shackletons Expedition und die Reise der Endurance fand ich schon lange faszinierend, weshalb ich mich riesig gefreut habe dieses Buch gefunden zu haben. Es bringt die Stimmung und Spannung sehr gut rüber, auch die Entscheidung aus Perce Blackboros Sichtweise zu erzählen finde ich passend und gut gelungen. (Nur ob es nötig war ihn in ‚Merce‘ umzubenennen, darüber lässt sich streiten…) Meiner Meinung nach kommt die tatsächliche Reise der Expeditonsmitglieder zwischen den zwischenmenschlichen Beziehungen etwas zu kurz. Ich würde empfehlen dieses Buch zusammen mit ‚Endurance‘ von Alfred Lansing zu lesen, für sie nötigen Hintergrundinfos.

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