Der Althusser-Effekt
von Isolde Charim
Taschenbuch
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Beschreibung
Trotz seines Fragmentcharakters ist Louis Althussers Aufsatz "Ideologie und ideologische Staatsapparate" bis heute von großer Wirkung. Isolde Charim entwickelt die darin angelegten Gedanken zur Skizze einer Ideologietheorie weiter.In ihrer Lektüre versteht Isolde Charim diesen Text zugleich als Fragment und Primärtext. Ein Fragment lesen, bedeutet, seinen signifikanten Leerstellen nachgehen. Diese sind durch jene Theoretiker markiert, mit denen Althusser sich, meist unausgesprochen, auseinandersetzt: Freud, Gramsci, Foucault, Lacan. Als Primärtext jedoch skizziert der Aufsatz eine ganze Theorie der Ideologie. Diese Theorie begründet sich durch eine Grezziehung: Sie setzt sich von einer aufklärerischen Ideologiekritik ab. Die Ideologietheorie entlarvt ihren Gegenstand nicht als falschen Schein, sondern entwirft ihn als eigene gesellschaftliche Realität. Der Kontext der Ideologie ist also nicht die Wahrheit, sondern die Macht. In diesem Sinne ist Althussers Text heute bedeutsamer denn je - eröffnet er doch, angesichts der Rede vom "Ende aller Ideologien", ein Feld der Sichtbarkeit, in dem gegenwärtige Ideologien, die bislang eine unsichtbare Existenz geführt haben, ins Licht der Theorie gerückt werden können.
Buchinformationen
Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Philosophie
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
186
Preis
25.70 €
Beschreibung
Trotz seines Fragmentcharakters ist Louis Althussers Aufsatz "Ideologie und ideologische Staatsapparate" bis heute von großer Wirkung. Isolde Charim entwickelt die darin angelegten Gedanken zur Skizze einer Ideologietheorie weiter.In ihrer Lektüre versteht Isolde Charim diesen Text zugleich als Fragment und Primärtext. Ein Fragment lesen, bedeutet, seinen signifikanten Leerstellen nachgehen. Diese sind durch jene Theoretiker markiert, mit denen Althusser sich, meist unausgesprochen, auseinandersetzt: Freud, Gramsci, Foucault, Lacan. Als Primärtext jedoch skizziert der Aufsatz eine ganze Theorie der Ideologie. Diese Theorie begründet sich durch eine Grezziehung: Sie setzt sich von einer aufklärerischen Ideologiekritik ab. Die Ideologietheorie entlarvt ihren Gegenstand nicht als falschen Schein, sondern entwirft ihn als eigene gesellschaftliche Realität. Der Kontext der Ideologie ist also nicht die Wahrheit, sondern die Macht. In diesem Sinne ist Althussers Text heute bedeutsamer denn je - eröffnet er doch, angesichts der Rede vom "Ende aller Ideologien", ein Feld der Sichtbarkeit, in dem gegenwärtige Ideologien, die bislang eine unsichtbare Existenz geführt haben, ins Licht der Theorie gerückt werden können.
Buchinformationen
Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Philosophie
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
186
Preis
25.70 €



