Democracy will win

Democracy will win

Hardcover
3.02
Zukunft Der DemokratieKosmopolitismusDemokratische GrundwerteThe Coming Victory Of Democracy

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Beschreibung

Demokratie! Warum es sich lohnt, sie zu verteidigen

»Democracy will win!« Dieses berühmte Thomas-Mann-Zitat aus dem Jahre 1938 ist für seinen Enkel, den Weltbürger Frido Mann, zum Leitsatz geworden. Angesichts der globalen Bedrohungen durch Nationalismus, Populismus, Rassismus und die Folgen der Pandemie ist er aktueller denn je.

Scharfsichtig analysiert Frido Mann die Krisensymptome der demokratischen Systeme in den USA wie in Europa und denkt über Lösungswege nach.

Ist unsere Demokratie zukunftstauglich oder gefährdet? Gedanken zur Politik der Gegenwart Demokratische Grundwerte leben: wie sich Bürgerinnen und Bürger engagieren können Was kann demokratische Bildung leisten? Über unsere Verantwortung für die nächste Generation »High Energy Democracy«: ein zukunftsträchtiges Modell der direkten Demokratie Eine persönliche und brillante Analyse, warum Demokratie die beste Staatsform ist

Das leidenschaftliche Plädoyer eines »amerikanischen Europäers«

Der Theologe, Psychologe und Autor Frido Mann diskutiert wichtige Leitfragen lebendig und anschaulich vor dem Hintergrund eigener Lebenserfahrung. Er bezieht dabei nicht nur Thomas Manns politische Ideen, sondern auch philosophische Überlegungen Hannah Arendts und Martin Bubers ein. Als deutsch-amerikanischer Doppelbürger hat er bei seinen Betrachtungen stets die transatlantischen Beziehungen im Blick.

Frido Manns Buch macht Lust auf eine lebendige Diskussion über die wichtigsten Fragen unserer politischen Zukunft!

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Politik
Format
Hardcover
Seitenzahl
303
Preis
29.00 €

Autorenbeschreibung

Dr. theol. Frido Mann, Enkel des Nobelpreisträgers Thomas Mann, wirkte nach dem Studium der Musik, der Katholischen Theologie und der Psychologie als klinischer Psychologe und Professor für Psychologie in Münster, Leipzig und Prag. Heute lebt er als freier Schriftsteller in München. Er veröffentlicht Essays, Romane und zusammen mit Christine Mann die Bücher „Es werde Licht“ (2017) und „Im Lichte der Quanten“ (2021). Frido Mann war Honorary Fellow am Thomas Mann House in Pacific Palisades.

Beiträge

1
Alle
3

„Demokratie stagniert und gerät bedenklich ins Stocken, wenn sie sich nicht immer wieder erneuert und weiterentwickelt.“ (S. 190) Da ich dieses Jahr scheinbar in einer Sachbuch-Phase stecke und noch dazu Bundestagswahlen waren, habe ich mich sehr über das Angebot gefreut, dieses Buch lesen und rezensieren zu dürfen. Abgesehen vom politischen Bezug fand ich es auch spannend, dass es sich bei dem Autoren Frido Mann um den Enkel Thomas Manns handelt. Die Eröffnung des kalifornischen Thomas Mann Hauses am 19.06.2018 bildet auch eine Art Wendepunkt im Leben des Autoren mit doppelter Staatsbürgerschaft, da er daraufhin 2019 eine Vortragstour durch die USA und Kanada antrat, um Reden zum Thema Demokratie, mit dem besonderen Augenmerk auf Deutschland und die USA, zu halten sowie den Austausch zu suchen, Lösungen zu finden und die in den letzten Jahren immer mehr spannungsgeladene Zusammenarbeit der Länder bzw. deren Bevölkerung zu stärken. Auf Basis dieser Inhalte und seiner Erfahrungen während der Reise entstand dieses Buch. Seine Hauptthese, die er immer wieder aufgreift, erläutert und begründet, lautet, dass sich Demokratie im ständigen Wandel befinde, befinden müsse, da wir Menschen nach Veränderungen streben in der Hoffnung auf Verbesserung der Situation. Voraussetzung für Demokratie und die Verteidigung dieser seien (partnerzentrierte) Dialoge auf Augenhöhe, welche wiederum auf stetiger Selbstreflexion basieren (vgl. S. 62-64). Dabei möchte er sich (wenn auch nicht sprachlich, zumindest nicht im Buch) vor allem an die jungen Generationen als Hoffnungsträger wenden. So weit, gerade was die meisten Inhalte in diesem Buch anbelangt, gehen wir absolut konform. Allerdings hatte ich beim Lesen leider auch einige Schwierigkeiten, die sich vor allem auf die Umsetzung und Schreibweise beziehen. Zum einen war die Lektüre zwischendurch sehr ausschweifend/abschweifend, sodass ich mich fragte, worauf er mit dieser Anekdote und jener Erinnerung eigentlich hinaus möchte, auch wenn ich manche ganz interessant fand. Zum anderen – und das ist meine größte Kritik – merkt man zwar einerseits, dass er er weltoffen ist, es gut meint und in der Regel auch Aspekte wie Rassismus etc. anerkennt und durchaus Hintergrundwissen diesbezüglich mitbringt, andererseits allerdings merkt man ihm seine westliche Sozialisierung teils sehr stark im negativen Sinne an. So stolperte ich immer wieder über Sätze oder auch nur einzelne mehr als unglücklich gewählte Wörter, die für mich klar nach (Alltags-)Rassismus und/oder so klingen, als halte er die westliche Zivilisation für etwas Besseres (vgl. z. B. S. 198, 208; TWs am Ende meiner Rezension!). Auch hätte es mindestens einer Triggerwarnung im Buch selbst bedurft! Genauso unglücklich empfand ich das doch fragwürdige, weil nur hin und wieder angewandte Gendern. Gerade wenn doch auf der einen Seite deutlich wird, dass ihm diese Themen durchaus und nicht nur oberflächlich bekannt sind, ja sogar am Herzen liegen, er sich dann aber auf der anderen Seite beim Schreiben ganz offensichtlich keine differenzierten Gedanken dazu zu machen scheint, kann man ihm das meiner Ansicht nach noch mehr zum Vorwurf machen, als wenn er sich, wie leider immer noch viel zu viele unserer weißen westlichen Gesellschaft, damit überhaupt nicht auseinandergesetzt hätte. Denn dies zeugt von Ignoranz. Solche Aspekte haben in mir beim Lesen leider des Öfteren den Eindruck erweckt, ein alter weißer Mann erklärt mir junger Frau, wie die Welt funktioniert oder zu funktionieren hat. Sehr schade! Dementsprechend nur eine bedingte Empfehlung und vor allem an Politik-Interessierte! Danke an den Verlag wbg Theiss in Wissenschaftliche Buchgesellschaft für dieses Rezensionsexemplar! TW: N-Wort als Zitat, I-Wort, Ableismus: autistisch als Schimpfwort (S. 231), genaue Ablauf-Beschreibung des Polizei-Mordes an George Perry Floyd, Begriff „Rasse“ wird einfach so verwendet

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