Blick ins Buch

Fantasy

Daughter of Ruin. Götterblut

3,7(97)
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Über das Buch

Ich bin die Blutprinzessin – die Thronerbin und Tochter der gefürchteten Gottestöterin. Aber was, wenn mein Weg ein ganz anderer ist, als der meiner Mutter? Wenn ich mich in den Schützling eines Gottes verliebe?
Als Prinzessin des letzten Wikingerstammes lastet eine gewaltige Verantwortung auf meinen Schultern. Ich muss mein Volk um jeden Preis schützen, auch wenn das bedeutet, mein eigenes Herz zu verschließen. Doch unter der eisigen Maske, die ich trage, sehne ich mich nach Freiheit und Liebe, nach dem Ende des Blutvergießens – Gefühle, die in einer Welt wie der meinen, Schwäche bedeuten. Als dieses Geheimnis auffliegt, scheint mein Schicksal besiegelt – ich soll den Mann töten, der mir vor Jahren mein Herz zerriss: Odins Schützling. Aber anstatt mich dem Unmöglichen zu stellen, gehe ich meinen ganz eigenen Weg: Ich schließe einen Pakt mit meinem Feind. Einen Pakt, der uns näherbringt, als ich je erwartet hätte … und der das Schicksal meines Volkes für immer verändern wird.

Textauszug:
»Du hasst mich«, raunte Fenrir. Seine Lippen waren den meinen so nah, dass ich wahrnahm, wie sie jede einzelne Silbe formten. »Nicht wahr?«
Obwohl ich dagegen ankämpfte, wurden meine Lippen mit jedem Atemzug hungriger. Als er nach meinem Kinn griff und es sanft anhob, sandte diese kleine Berührung Feuer durch meine Adern. Göttin verzeih mir, aber das Einzige, was ich in diesem Moment wollte, war er.

//»Daughter of Ruin. Götterblut« ist ein in sich abgeschlossener Einzelband.//

ISBN9783551305435
VerlagCarlsen
Erscheinungsdatum31.07.25
Seitenzahl348

Rezensionen & Bewertungen

97 Bewertungen

40 Rezensionen

3,7

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  • lali_likes_books
    lali_likes_books

    319 Follower

    3,0

    »Wenn Wikinger etwas gut konnten, dann war es, zu überleben.« 🌋⚔️

    Gekauft habe ich dieses Buch, weil ich das Wikinger-Setting cool fand und es wirklich schön gestaltet ist. Allerdings habe ich etwas vollkommen Anderes erwartet. Die Story konnte mich in den ersten 140 Seiten nicht wirklich abholen. Trotzdem habe ich mich weiter gekämpft, in der Hoffnung, dass irgendwann der Knoten platzt und es dann richtig ab geht. Das Tempo nahm auch irgendwann zu, aber die Oberflächlichkeit ist geblieben. Allein das Vorgeplänkel, also das Worldbuilding, das Vorstellen der Charaktere, der Beziehungen zueinander und die Lebensumstände umfasst hier etwa 90 Seiten, was knapp ein Drittel (!) des Buches ist. Ich hatte das Gefühl, dass die Autorin nicht wollte, dass die Story zu schnell fortschreitet, weshalb sie immer seltsamere Fabelwesen in der Geschichte frei gelassen hat. Es wirkt alles ein wenig zusammen geflickt und notdürftig aneinander gepuzzelt. Mit ein wenig Überarbeitung hätte man daraus bestimmt eine elegante Geschichte weben können. Die Lieblingsformulierung der Autorin ist vermutlich 'auf einmal', denn man kämpft sich so durch die Welt, stellt sich die Frage, ob die Gottestöterin wohl bipolar oder schizophren ist oder doch nur hart einen an der Waffel hat und auf einmal ist das Buch zu Ende... Schade eigentlich. Es waren doch noch nicht alle meine Fragen beantwortet. Und warum tauchen einfach random Dinge aus der modernen Zeit auf? Was hat es damit auf sich? Vermutlich werd ich das wohl nie erfahren. 🥲

    8. Sept. 2025

  • viktoria.ederer
    viktoria.ederer

    154 Follower

    2,0

    Nette Geschichte, gute Grundidee.

    Pop Tarts, Toaster, Cola und Handys im Wikinger Setting? Hat mich schon bisschen stutzig gemacht, als ich dieses Buch gekauft habe dachte ich es würde in einer Zeit spielen, in der all diese Dinge nicht existieren. Sie werden ohne große Erklärung oder Verwunderung eingebaut, die Charaktere welche mit diesen Dingen nicht vertrau sind nehmen mir deren Existenz etwas zu einfach hin. Das war gelinde gesagt irritierend. Auch emotional konnte mich dieses Buch leider nicht wirklich für sich gewinnen, man hat das Gefühl die Situationen wiederholen sich stetig und einen wirklichen Spannungsaufbau gibt es leider auch nicht. Die Entwicklung der 'Enemies' (in meinen Augen eher Haters) to Lovers war auch nicht sehr flüssig, man erfährt relativ spät weshalb es zu dem Zerwürfnis kommt und dann als endlich ausgepackt wird, wird darüber nicht mehr groß gesprochen- es löst sich einfach auf. Allgemein hatte ich das Gefühl das vieles nicht genügend Beachtung / Aufschlüsselung erhalten hat, wodurch es stellen weise unausgereift wirkte. Das Ende war bittersüß und diese letzten 15 Seiten waren insgesamt das schönste an der gesamten Geschichte. Alles in allem war es eine nette Geschichte, seicht und unspektakulär- leider bisher das am wenigsten mitreißende Buch von Rebecca deren Bücher ich bisher immer sehr geliebt habe. Ich werde auch weiterhin ihre Bücher lesen aber dieses hier hat es leider nicht in mein Herz geschafft.

    20. Feb. 2026

  • anelja
    anelja

    63 Follower

    2,0

    Wikinger - Götter - und ein Handy 😒

    Wikinger mit nordischer Mythologie, das klang für mich nach einer sehr guten Idee. Und dann … habe ich selten ein Buch gelesen, das mich so sehr getriggert hat. Ja, wir befinden uns in einer fiktiven Geschichte. Und ja, Literatur darf – nein, soll – kreativ sein. Aber wenn man sich eine ganz konkrete historische Epoche nimmt, in diesem Fall die Zeit der Wikinger, dann erwarte ich zumindest ein gewisses Maß an Respekt gegenüber den Fakten. Pop Tarts. Cola. Toaster. Textmarker. Und als wäre das nicht schon genug: ein Handy. Diese Dinge haben mich jedes Mal komplett aus der Geschichte gerissen. Sie wirkten nicht witzig oder clever, sondern einfach nur völlig deplatziert – als hätte jemand vergessen, in welchem Buch wir uns eigentlich befinden. Dazu kamen die ständigen Wiederholungen, die auf Dauer wirklich anstrengend waren. Gefühlt auf jeder dritten Seite vergaß Freya, wie man atmet. Und ständig stand plötzlich jemand hinter ihr. Das verlor irgendwann jede Wirkung und wirkte eher unfreiwillig nervig als spannend. Historisch wurde es leider nicht besser: Wikingerschiffe hatten weder Decks noch Kabinen, und der Begriff „Captain“ tauchte erst rund 400 Jahre später auf. Dieses Wort wurde dann auch noch so häufig benutzt, dass es mir irgendwann jedes Mal die Zähne zusammenbeißen ließ. Und dann war da noch der Drache. Natürlich. Denn was wäre ein Fantasybuch ohne Drachen? Für mich war das leider das i-Tüpfelchen des Augenrollens. Dabei tut mir diese Rezension fast selbst weh, denn: Die Geschichte hatte wirklich Potenzial. Es gab spannende Stellen, gute Ansätze, Momente, in denen ich dachte: Jetzt kriegt es mich doch noch. Aber insgesamt war ich leider mehr mit Kopfschütteln beschäftigt als mit Mitfiebern. Viele Fragen bleiben offen, das Ende kam viel zu abrupt – fast so, als hätte jemand einfach aufgehört zu schreiben. Trotzdem: Genau dieses Ende war es, das dem Buch am Schluss noch einen weiteren Stern herausgeholt hat. Unterm Strich bleibt für mich ein großes „Schade“. Eine großartige Idee, die mich neugierig gemacht hat – und eine Umsetzung, die mich am Ende mehr frustriert als begeistert zurückgelassen hat.

    29. Jan. 2026

3 von 40 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 247%
pia_zxn
pia_zxn4. Sept. 2025

Erst absolut seriös und mythisch und dann auf einmal Pop Tarts und Cola. Weiß nicht ob ich lachen oder heulen soll😂🤔😭

Seite 10029%

1 Kommentar verdeckt

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Autorin / Autor

Über Rebecca Humpert

Rebecca Humpert wurde im Jahre 1995 als Tochter eines jordanischen Vaters und einer deutschen Mutter geboren. Nach ihrem Abitur studierte sie Psychologie und arbeitet heute als wissenschaftliche Mitarbeiterin an einer Uni in Baden-Württemberg. Ihren Kindheitstraum, Geschichten erzählen zu dürfen, hat sie bis heute jedoch nicht aufgegeben.

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