Louisa Mae Cardinal, genannt Lou, ist ein aufgewecktes zwölfjähriges Mädchen, das mit seinem Vater Jack, einem angesehen, aber nicht sehr erfolgreichen Schriftsteller, ihrer leidenschaftlichen Mutter Amanda und ihrem furchtsamen Bruder Oskar, genannt Oz, im New York der späten 30er- Jahre lebt. Für Lou sind die finanziellen Nöte ihrer Familie nicht sichtbar. Dafür betet sie ihren Vater zu sehr an, und sie ist selbst verliebt in die Kunst des Erzählens.Dann, in einem einzigen schrecklichen Moment, ändert sich ihr Leben grundlegend. Bei einem Autounfall kommt ihr Vater ums Leben, und ihre Mutter, der Lou die Schuld daran gibt, fällt in ein tiefes Koma. Die beiden Kinder sind auf einmal ganz auf sich allein gestellt. Das heißt, da gibt es noch Louisa Mae, nach der die kleine Lou ihren Namen hat: ihre Urgroßmutter, die auf einer Farm in den Bergen von Virginia lebt. Ein Zug bringt die Kinder und ihre Mutter, die immer noch zwischen Tod und Leben schwebt, fort von New York an den Rand der zivilisierten Welt. Plötzlich findet sich Lou, an der Schwelle zum Erwachsenwerden, in einer Landschaft wieder, die ihr fremder nicht sein könnte. Das Leben hier ist hart, und sie und ihr kleiner Bruder müssen von morgens bis abends mitarbeiten, um das Lebensnotwendige zu erwirtschaften. Und doch findet Lou dort auf dem Land, das ihr Vater liebte und über das er schrieb, ihren ersten wirklichen Freund, erlebt tragische, komische und gefährliche Abenteuer und erfährt, was Familie und Loyalität, Schuld und Vergebung bedeuten. Als diese alte Lebensform von den vordringenden Mächten der Industrie bedroht werden, finden sich Lou und Oz in einem neuen Kampf wieder. Diesmal ist es an ihnen, den Menschen zu helfen, denen sie so viel zu verdanken haben, vor allem der bemerkenswerten alten Louisa Mae. Der letzte Akt des Dramas wird in einem Gerichtssaal ausgetragen - und dort, wo selbst die Gerechtigkeit versagt, helfen am Ende Hoffnung und Liebe.
So ein wunderbares und berührendes Buch!
Der Autor schafft es, einen in so eine schöne und auch traurige Geschichte mitzunehmen.
Die Beschreibung der Landschaft, der Menschen und der Schicksale ist wirklich schön.
Eine schöne Geschichte, die erinnert, wie vergänglich doch alles ist und wie klein wir Menschen sind.
28. Aug. 2023
5,0
So ein wunderbares und berührendes Buch!
Der Autor schafft es, einen in so eine schöne und auch traurige Geschichte mitzunehmen.
Die Beschreibung der Landschaft, der Menschen und der Schicksale ist wirklich schön.
Eine schöne Geschichte, die erinnert, wie vergänglich doch alles ist und wie klein wir Menschen sind.
Das im Jahr 2004 erschienene Buch ist mir auf einem Flohmarkt in die Hände gefallen. Baldacci ist immer gut zu lesen.
Das Buch hier ist aber komplett anders, als der gewöhnliche Baldacci.
Beschrieben wird die Geschichte von der kleinen Lou und ihrem Bruder Oz, die in den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts durch einen Autounfall ihren Vater verlieren. Ihre Mutter liegt nach dem Unfall in einer Art Koma. Einzig ihre Großmutter Louisa Mae, eine sehr robuste und bodenständige Frau, ist in der Lage, sich um die Kinder zu kümmern.
Für die Kinder ist es eine Art Kulturschock, denn sie sind nur das Stadtleben gewohnt. Auf dem Land muss man anpacken, wenn man etwas essen will. Dazu kommen neue Freunde, dramatische Unglücksfälle und gierige Nachbarn und Spekulanten.
Alles in allem ist das Buch ein Spiegel des damaligen Zeit, mit einem sehr guten Kontext.
Bei ama*zon gibt es momentan auch die Verfilmung zu sehen, die mit der großartigen Ellen Burstyn, die als resolute Lousisa Mae sich nicht das Butter vom Brot nehmen lässt und wie eine Mauer vor ihren Enkelkindern steht.
Hier der Link zum Trailer: https://www.moviepilot.de/movies/david-baldacci-das-versprechen
Buch und Film kann ich guten Gewissens empfehlen!
6. Aug. 2023
4,0
Das im Jahr 2004 erschienene Buch ist mir auf einem Flohmarkt in die Hände gefallen. Baldacci ist immer gut zu lesen.
Das Buch hier ist aber komplett anders, als der gewöhnliche Baldacci.
Beschrieben wird die Geschichte von der kleinen Lou und ihrem Bruder Oz, die in den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts durch einen Autounfall ihren Vater verlieren. Ihre Mutter liegt nach dem Unfall in einer Art Koma. Einzig ihre Großmutter Louisa Mae, eine sehr robuste und bodenständige Frau, ist in der Lage, sich um die Kinder zu kümmern.
Für die Kinder ist es eine Art Kulturschock, denn sie sind nur das Stadtleben gewohnt. Auf dem Land muss man anpacken, wenn man etwas essen will. Dazu kommen neue Freunde, dramatische Unglücksfälle und gierige Nachbarn und Spekulanten.
Alles in allem ist das Buch ein Spiegel des damaligen Zeit, mit einem sehr guten Kontext.
Bei ama*zon gibt es momentan auch die Verfilmung zu sehen, die mit der großartigen Ellen Burstyn, die als resolute Lousisa Mae sich nicht das Butter vom Brot nehmen lässt und wie eine Mauer vor ihren Enkelkindern steht.
Hier der Link zum Trailer: https://www.moviepilot.de/movies/david-baldacci-das-versprechen
Buch und Film kann ich guten Gewissens empfehlen!