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Fantasy

Das Spiel der Götter (9)

4,7(18)
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Über das Buch

Ezgara Diskanar, der Herrscher des Reiches von Lether, ist es gewohnt zu siegen. Doch seit er sich entschlossen hat, die Länder der Tiste Edur zu erobern, erleiden seine Heere eine Niederlage nach der anderen. Und auch an seinem eigenen Hof steht es nicht zum Besten, haben sich doch seine Königin und sein Kanzler gegen ihn verbündet. Da erwachen uralte finstere Mächte in seiner Hauptstadt Letheras zu neuem Leben, und Diskanar sieht nur noch eine Möglichkeit, sein Reich vor der Eroberung zu bewahren – er muss sich mit ihnen verbünden.

Mit dieser komplexen epischen Fantasy-Saga wurde Steven Erikson zu einem der bedeutendsten Vertreter der modernen Fantasy.

Editionen (2)

ISBN9783734160400
VerlagBlanvalet
Erscheinungsdatum20.07.15
Seitenzahl640

Rezensionen & Bewertungen

18 Bewertungen

4 Rezensionen

4,7

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  • aktakul
    aktakul

    42 Follower

    4,5

    Die Fortsetzung von „Kinder des Schattens“ überzeugt durch die konsequente Weiterentwicklung der Handlung um die Sengar-Familie, die Beddict-Brüder sowie Tehol und Bagg. Es bleibt spannend und dramatisch, während wir einerseits dem Marsch der Tiste Edur auf Letheras und andererseits den Ereignissen in der Stadt selbst folgen. Politische Intrigen, Götter mit ganz eigenen Plänen, Schlachten, das Worldbuilding im Buch der Gefallenen ist einfach nur exquisit. Generell finde ich es fantastisch, wie es Steven Erikson trotz des unfassbar umfangreichen Casts schafft, jede Figur zum Leben zu erwecken. Es gibt keine flachen Charaktere und die Figuren sind so vielschichtig und ausgearbeitet, dass man regelmäßig in dieser Welt versinkt.

    25. Juni 2026

  • literatur.phantast
    literatur.phantast

    189 Follower

    5,0

    Band 8 und 9 waren wieder richtige Highlights. Die beiden Bände bilden ja im Original einen Band. Die Geschichte die hier erzählt wird, um Rhulad und den Tiste Edur, ist noch nicht zu Ende. Ich bin mir sicher dass die im Verlauf der Reihe nochmal aufgegriffen und fortgesetzt wird. Vor allem der Humor war in diesen beiden Bänden einfach phänomenal. Allen voran zwischen Tehol und seinem Diener Bagg. Ach was habe ich gelacht. Einfach großartig. Die Komplexität wird allerdings immer...heftiger. Mir explodiert schon langsam mein Kopf wenn ich versuche darüber nachzudenken wie das alles zusammen hängt

    17. Feb. 2023

  • siralexfelixson
    siralexfelixson

    324 Follower

    3,5

    Der bisher langatmigste Band der Reihe. Die sich überschlagenden Ereignisse am Ende, konnten mich jedoch wieder damit versöhnen.

    "Alle Kriege sind sinnlos! Unterjochung und Niederlage erzeugen Groll und Hass, und solche Dinge können nicht mit Geld ungeschehen gemacht werden." Ob dies ein böses Ende nehmen wird? Ich weiß es nicht... Ich kann lediglich erahnen, dass Forcht mehr als nur unglücklich sein muss. Wer würde nicht innerlich brodeln wie ein Vulkan kurz vor dem Ausbruch, wenn sein jüngerer Bruder die eigene Verlobte als Treuebeweis fordern würde? Als Trophäe, als Zeichen des Sieges über den Bruder! Und wenn dieser Vulkan ausbricht, wird seine glühend heiße Wut alles in seinem Weg zerstören. Möchte ich dann noch hier sein? Im Moment hadere ich mit mir - bin hin und her gerissen: Soll ich bleiben und meknem Freund Trull zur Seite stehen? Oder sollte ich mich lieber Seren Pedac anschließen und die Tiste Edur verlassen? Die Tiste Edur, die verseucht wurden durch die Macht des Verkrüppelten Gottes. Die sich von ihren Wurzeln und Überzeugungen abgewandt haben. Und Rhulad? Rhulad, der sich zum Imperator aufgeschwungen hat und den Einflüsterungen dieses Gottes erlegen ist. Bereut er es mittlerweile das Schwert empfangen zu haben? Was bedeutet es für ihn, wieder und wieder zu sterben, jedoch nie auf die Erlösung des Todes hoffen zu können? Mittlerweile empfinde ich tiefste Mitleid für Rhulad. Der Wahnsinn hat ihn schon in seinen Fängen und ist kurz davor ihn zu zerreißen. Ob es ein Glück für ihn ist, dass Udinaas sein Sklave und Freund ist, wird sich noch herausstellen müssen. "Hol und der Abtrünnige, der Tod ist überall um uns herum. Wir treten über ihn hinweg, wir atmen ihn ein, wir saugen seine Essenz in unsere Lungen, in unser Blut. Wir nähren uns jeden Tag von ihm. Wir gedeihen inmitten von Verfall, Zersetzung und Auflösung." Dieser neunte Band ist der bisher schwächste der 19-bändigen Reihe rund um Steven Eriksons "Spiel der Götter". Die Story selbst gehört inhaltlich zum achten Band und spielt wie dieser in der Vergangenheit. Einige Fragen werden hier geklärt und interessante und wahrscheinlich nicht ganz unwichtige Details erklärt. Dadurch zog sich die Story jedoch etwas. Glücklicherweise konnte mich der Erzählstrang rund um Tehol und Bagg in Letheras immer wieder aufheitern und amüsieren. Diese Passagen kamen immer zum richtigen Zeitpunkt. Und das sehr temporeiche und sich mit Ereignissen überschlagende Ende, konnte mich dann auch mit diesem Band versöhnen. "Die Frage, ob jemand das, was geschieht, verdient hat, sollte - wenn überhaupt - nur höchst selten gestellt werden. Sie zu stellen, führt zu tödlichen Urteilen und zu durch und durch bösen Taten. Die Wiederholung von Gräueltaten im Namen der Gerechtigkeit führt zu neuen Gräueltaten."

    Der bisher langatmigste Band der Reihe. Die sich überschlagenden Ereignisse am Ende, konnten mich jedoch wieder damit versöhnen.

    31. März 2023

3 von 4 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Steven Erikson

Steven Erikson, in Kanada geboren, lebt heute in Cornwall. Der Anthropologe und Archäologe feierte 1999 mit dem ersten Band seines Zyklus Das Spiel der Götter nach einer sechsjährigen akribischen Vorbereitungsphase seinen weltweit beachteten Einstieg in die Liga der großen Fantasy-Autoren.

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