Das Seil

Das Seil

Taschenbuch
3.624
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Beschreibung

»Auf dem Boden lag ein Seil – nichts weiter.«

Die Roman-Vorlage zur erfolgreichen arte-Serie ›Das Seil‹

Ein abgelegenes Dorf, von Wäldern umschlossen. Einige Bauern führen hier ein einsames und zufriedenes Dasein, das von Ereignissen kaum berührt wird. Eines Tages geschieht etwas vermeintlich Belangloses: Einer der Bauern findet auf einer Wiese am Dorfrand ein Seil. Er geht ihm nach, ein Stück in den Wald hinein, kann jedoch sein Ende nicht finden. Neu-gier verbreitet sich im Dorf, ein Dutzend Männer beschließt, in den Wald aufzubrechen, um das Rätsel des Seils zu lösen. Ihre Wanderung verwandelt sich in ein ebenso gefährliches wie bizarres Abenteuer: Das Ende des Seils kommt nicht in Sicht – die Existenz des Dorfes steht auf dem Spiel.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Zeitgenössische Romane
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
176
Preis
13.40 €

Autorenbeschreibung

Stefan aus dem Siepen wurde 1964 in Essen geboren, studierte Jura in München und trat in den Diplomatischen Dienst ein. Über Stationen in Bonn, Luxemburg, Shanghai und Moskau führte ihn sein Weg nach Berlin, wo er seit 2009 im Auswärtigen Amt arbeitet. Nach ›Luftschiff‹ (2006) und ›Die Entzifferung der Schmetterlinge‹ (2008) veröffentlichte er 2012 ›Das Seil‹ und zuletzt ›Der Riese‹. Stefan aus dem Siepen lebt mit seiner Familie in Potsdam..

Beiträge

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Alle
4

Verstanden habe ich es nicht, aber gemocht habe ich es trotzdem.

4

„Auf dem Boden lag ein Seil - nichts weiter.“ Ein abgelegenes Bauerndorf, umgeben von Feldern, Wiesen und Wäldern, mit hart und ehrlich arbeitenden Bewohnern, deren Alltag durch ihr bäuerliches Leben bestimmt ist. Geregelte Abläufe, ein Gefühl von Sicherheit und die Gewissheit, dass die Zukunft eine gute sein wird. Bis dieses Seil auftaucht. Ein Seil, das scheinbar kein Ende hat und dessen Mysterium es den Bauern unmöglich macht, gewohnte Strukturen beizubehalten. Getrieben von Neugier und Tatendrang, macht sich eine Gruppe von Männern auf den Weg, das Geheimnis des Seils zu ergründen. Was die Gruppe fortan erlebt, fand ich äußerst spannend - nicht das Erlebte an sich, sondern das, was auf zwischenmenschlicher Ebene vor sich geht. Beziehungen, Gefühle, Gedanken und wie das eigentliche Ziel langsam aber sicher in die Ferne rückt. Das mehr oder weniger blinde Verfolgen eines immer bizarreren Weges, ohne dessen Sinnhaftigkeit zu hinterfragen, auch wenn offensichtlich kein Ende greifbar ist. Die Atmosphäre - subtil boshaft, die Handlung - offenkundig absurd, die Sprache - bewusst irreführend. Meisterlich erzählt hat mich ‚Das Seil‘ von Anfang bis Ende in gespannter Erwartung gefesselt.

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