Blick ins Buch

Fantasy

Das Schwert der Wahrheit 3

4,4(46)
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Über das Buch

Ein atemberaubendes Epos über Verrat und Ehre, Rache und Liebe!

Nachdem Richard Cypher seinen teuflischen Stiefvater Darken Rahl besiegt und den Riss im Schleier zur Unterwelt verschlossen hat, will er als neuer Herrscher der Welt die Freiheit bringen. Doch auf Richard und seine große Liebe Kahlan warten schon die nächsten Herausforderungen: Zum einen die Imperiale Ordnung – aber vor allem die fanatischen Kinder des Blutes ...

Editionen (3)

ISBN9783442369690
VerlagBlanvalet
Erscheinungsdatum11.08.08
Seitenzahl848

Rezensionen & Bewertungen

46 Bewertungen

5 Rezensionen

4,4

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  • mateicee
    mateicee

    322 Follower

    3,0

    Die Günstlinge der Unterwelt von Terry Goodkind war für mich ein schwieriger Band. Nicht, weil er schlecht gewesen wäre – im Gegenteil. Man merkt deutlich, wie viel Arbeit, Weltaufbau und Gedanken in der Geschichte stecken. Mein Problem war eher, dass ich einfach nicht im richtigen Headspace für genau diese Art von Fantasy war. Der dritte Band der Reihe beschäftigt sich deutlich stärker mit Politik, Ideologien, Machtstrukturen, Verrat und gesellschaftlichem Zerfall als seine Vorgänger. Das ist grundsätzlich interessant und stellenweise sogar erschreckend nachvollziehbar aufgebaut. Besonders die Imperiale Ordnung erinnerte mich immer wieder an historische Hexenverfolgungen, Inquisitionen und fanatische Machtapparate, die sich moralisch überlegen fühlen und Gewalt als etwas „Notwendiges“ rechtfertigen. Terry Goodkind schafft es dabei durchaus, unangenehme Parallelen zu realen gesellschaftlichen Mechanismen aufzuzeigen. Mein persönliches Problem war nur: Ich habe viele dieser Strukturen und Motivationen sehr früh durchschaut. Dadurch wurde das Buch für mich stellenweise weniger spannend als vielmehr anstrengend. Nicht, weil die Handlung dumm geschrieben wäre, sondern weil ich Figuren oft mehrere Schritte voraus war und manche ideologischen Diskussionen sich für mich irgendwann eher wie Wiederholungen angefühlt haben. Trotzdem gibt es vieles, das ich weiterhin sehr an der Reihe liebe. Richard ist nach wie vor ein Charakter, den ich trotz seiner anstrengenden Seiten gerne begleite. Sein Selbstmitleid hat mich zwar mehr als einmal an den Rand des Wahnsinns gebracht, aber gleichzeitig bleibt er nachvollziehbar und menschlich. Genau das ist eine der großen Stärken Goodkinds: Seine Figuren sind selten komplett eindimensional. Selbst Charaktere, die mich wahnsinnig gemacht haben, hatten meist trotzdem irgendeinen nachvollziehbaren Kern oder eine gewisse Faszination. Besonders gefreut habe ich mich über das Wiederauftauchen von Cara. Ich liebe diese Frau einfach. Sie bringt eine Direktheit und Klarheit mit, die dem Buch unglaublich gut tut. Am Ende bleibt für mich ein Band, den ich respektiere, vielleicht sogar mehr, als ich ihn wirklich „genossen“ habe. Ich glaube tatsächlich, dass ich ihn zu einem anderen Zeitpunkt deutlich stärker gefeiert hätte. So war es für mich eher ein gutes Buch zur falschen Zeit.

    24. Mai 2026

  • 5,0

    Ein Meisterwerk.

    Ich bin nun bei band 3 von 11 und bin begeistert. Die fein gesponnenen Geschichtsstränge die immer wieder zusammen laufen. Die wiederkehrenden Charaktere und Verzweigungen mit den neu dazu gestoßenen bringt eine absolut mitreißende Dynamik mit sich. Ich habe dieses Buch innerhalb von 6 Tagen gelesen und kann diese Reihe einfach jedem der Fantasy mag ans Herz legen. Was ich zusätzlich einfach unfassbar angenehm finde ist: man kann die Namen der Protagonisten aussprechen und stolpert nicht über unnötig komplizierte Namen oder Bezeichnungen. Ich bin schockiert dass diese Buchreihe nicht mehr Aufmerksamkeit bekommt.

    4. Mai 2024

  • 4,0

    Nach zwei sehr starken ersten Bänden war es zu erwarten, dass dieser 3. Band ein wenig schwächelt. Es lag nicht am Schreibstil, denn der ist wunderbar angenehm zu lesen, leicht, spannend und interessant. Richard und Kahlan haben einen Platz in meinem Herzen gewonnen. Genauso wie Zedd, Adie, Gratch und Verna. Terry Goodkind hat ein Händchen für Charaktere, die kommen und gehen, aber dennoch immer etwas Besonderes an sich haben. Besonders Richards neue Leibgarde verspricht noch sehr viel Witz, Charme und blutrünstigen Beschützerinstinkt. Dieser 3. Band ist ein typischer Mittelband. Die Karten werden neu gemischt, die Figuren in neue Positionen gerückt und alles befindet sich im freien Fall. Die ersten beiden Bände waren so stark, weil sie die perfekte Balance zwischen den Charakteren, ihren Entwicklungen, philosophischen Ansätzen und einer Bedrohung halten konnten, die übermächtig und unbesiegbar erscheint, aber hier fehlte es ihr an Macht, an Durchschlagskraft. Brogan konnte es von der Bedrohlichkeit weder mit Darken Rahl noch mit dem Hüter aufnehmen. Im Gegensatz zu ihnen wirkte er wie ein trotziger kleiner Junge, der bei den Großen mitmischen wollte, ohne irgendetwas verstanden zu haben. Die wirkliche Bedrohung agiert im Hintergrund, wird nur angerissen, aber tritt kaum in Aktion, zumindest nicht die Bedrohung selbst, nur ihre Günstlinge. Dementsprechend fehlte es mir nicht direkt an Spannung, denn es gab durchaus Kämpfe und Schlachten, aber irgendwie fehlte der rote Faden, der alles zusammenhält. Ich habe durchaus gemerkt, dass die 100-400 Seiten gefehlt haben, die die andere beiden Bände hatten. Nichtsdestotrotz hatte ich sehr viel Spaß mit der Geschichte, liebe Richard immer noch abgöttisch und freue mich schon sehr darauf bald Band 4 zu lesen, denn die Weichen, die gestellt wurden, klingen vielversprechend und nach viel Spannung, Blut und Schlachten. Ich vergebe 4/5 Sterne und bin der festen Überzeugung, dass Band 4 wieder die vollen 5 Sterne bekommen kann.

    14. Sept. 2022

3 von 5 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Terry Goodkind

Terry Goodkind wurde 1948 in Omaha, USA, geboren und war nach seinem Studium zunächst als Rechtsanwalt tätig. 1994 erschien sein Roman »Das erste Gesetz der Magie«, der weltweit zu einem sensationellen Erfolg wurde und den Auftakt zu einer der erfolgreichsten Fantasy-Sagas aller Zeiten bildet. Terry Goodkind lebt in Neuengland.

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