Der 1. Teil des 2. Bandes: Die Fortsetzung um das Schicksal von Osten Ard
Ein neuer Krieg zieht herauf in Osten Ard. König Simons und Königin Miriamels Verbündete haben einen Pakt mit der grausamen Nornenkönigin geschlossen. Jetzt steht dem Einmarsch der Elbenarmeen in die Königreiche von Osten Ard nichts mehr im Wege und auch die Völker des Reiches bekämpfen sich untereinander.
Können Simon, Miriamel und ihre Freunde der Nornenkönigin auf ihrer Suche nach der Hexenholzkrone zuvorkommen und die sich abzeichnende Katastrophe verhindern? Und kann ihr Enkel Prinz Morgan noch rechzeitig Hilfe holen?
Das Königreich von Simon und Miriamel ist bedroht, aber nicht nur von außen. Sondern auch im Inneren brodelt es. Denn Hernystir hat sich mit den Nornen zusammengetan. Auch gibt es bei den Clans im Grasland Unmut.
Durch die verschiedenen Erzählstränge lernt man die Charaktere immer besser kennen. Es ist interessant, wie sie teilweise zusammen gehören, sich kennen oder aufeinander treffen. Das hat Tad Williams genial verwoben.
Diese Erzählweise nimmt natürlich auch Zeit in Anspruch. So könnte der Eindruck erweckt werden, dass die Charaktere sich kaum weiterentwickeln, aber das tun sie eben über die ganze Zeit hinweg.
Viele Intrigen sind gewoben worden und nehmen ihre Opfer langsam in die Falle. So nimmt die Geschichte immer mehr an Fahrt auf. Auch durch unerwartete Ereignisse erzeugt der Autor weiter Spannung. Immer tiefer zieht es einen in die Geschichte hinein.
Dabei offenbart Tad Williams immer mehr Details zu den Nornen und den Sithi, aber auch zu den Bräuchen der jeweiligen menschlichen Herzogtümer. Dies verstärkt das Verständnis für das ein oder andere Volk und zeigt, wie komplex diese Fantasywelt ist.
Der letzte Cliffhanger war schon fies, dieser ist es noch viel mehr. Denn gefühlt liegt alles in Scherben und alles hängt in der Luft. Doch etwas muss man sich noch auf die Fortsetzung gedulden.
Andreas Fröhlich schafft es wieder, die passende Atmosphäre mit seiner Stimme zu schaffen und gestaltet somit das Zuhören sehr angenehm.
Da ich nicht viel spoilern möchte, habe ich diesmal beide Hörbücher hier verpackt. Es war richtig packend und gerade in der Zeit im Krankenhaus konnte ich sie gut hintereinander weg hören. Oft habe ich die Luft angehalten und war einfach nur fasziniert von den Ereignissen. Das Ende hat mich geschockt und ich warte nun auf den nächsten Band.
Es gibt 5 von 5 Wölfe!
10. Mai 2023
5,0
Spannende Highfanatasy
Das Königreich von Simon und Miriamel ist bedroht, aber nicht nur von außen. Sondern auch im Inneren brodelt es. Denn Hernystir hat sich mit den Nornen zusammengetan. Auch gibt es bei den Clans im Grasland Unmut.
Durch die verschiedenen Erzählstränge lernt man die Charaktere immer besser kennen. Es ist interessant, wie sie teilweise zusammen gehören, sich kennen oder aufeinander treffen. Das hat Tad Williams genial verwoben.
Diese Erzählweise nimmt natürlich auch Zeit in Anspruch. So könnte der Eindruck erweckt werden, dass die Charaktere sich kaum weiterentwickeln, aber das tun sie eben über die ganze Zeit hinweg.
Viele Intrigen sind gewoben worden und nehmen ihre Opfer langsam in die Falle. So nimmt die Geschichte immer mehr an Fahrt auf. Auch durch unerwartete Ereignisse erzeugt der Autor weiter Spannung. Immer tiefer zieht es einen in die Geschichte hinein.
Dabei offenbart Tad Williams immer mehr Details zu den Nornen und den Sithi, aber auch zu den Bräuchen der jeweiligen menschlichen Herzogtümer. Dies verstärkt das Verständnis für das ein oder andere Volk und zeigt, wie komplex diese Fantasywelt ist.
Der letzte Cliffhanger war schon fies, dieser ist es noch viel mehr. Denn gefühlt liegt alles in Scherben und alles hängt in der Luft. Doch etwas muss man sich noch auf die Fortsetzung gedulden.
Andreas Fröhlich schafft es wieder, die passende Atmosphäre mit seiner Stimme zu schaffen und gestaltet somit das Zuhören sehr angenehm.
Da ich nicht viel spoilern möchte, habe ich diesmal beide Hörbücher hier verpackt. Es war richtig packend und gerade in der Zeit im Krankenhaus konnte ich sie gut hintereinander weg hören. Oft habe ich die Luft angehalten und war einfach nur fasziniert von den Ereignissen. Das Ende hat mich geschockt und ich warte nun auf den nächsten Band.
Es gibt 5 von 5 Wölfe!
In einer Zwei-Nacht-und-Nebel-Aktion habe ich die Fortsetzung der Trilogie durchgelesen. Ok, ich habe die vier Bücher quergelesen und wenig geschlafen, aber irgendwie hatte es mich gepackt, Osten Ard endlich abschließen zu können. Spoiler: Klappte natürlich nicht, der vierte Band ist noch nicht erschienen. Aber gut, zumindest einen großen Teil der Reise habe ich hinter mich gebracht.
Vom Drachenbeinthron war ich sehr begeistert (gibt von mir auch einen Beitrag dazu), wohingegen mich der erste Teil der Fortsetzung fast schon verzweifelt zurückließ. Die Handlung lahm, fast profan, die Charaktere platt und stereotyp, wo war „mein“ Osten Ard geblieben?
Ich kann insofern Entwarnung geben, dass Tad Williams wieder zu seinen Wurzeln zurückfindet und der zweite sowie dritte Teil (nicht auf dem Bild, da nur als ebook gelesen) doch deutlich mehr dem Drachenbeinthron ähnelt: weniger oberflächliches Kleinklein, mehr Worldbuilding, deutlich mehr Komplexität.
Und dennoch habe ich quergelesen. Die Gründe sind sehr subjektiv, denn tatsächlich macht Tad Williams gar nicht so viel anders als beim Drachenbeinthron. Wenn ich ganz ehrlich bin, war für mich der Drachenbeinthron innerlich abgeschlossen. Ich merkte, dass ich die Gebrechen der nun alternden Protagonisten gar nicht miterleben wollte. Ja, und leider lag der Fokus auf Charakteren, die mich entweder schon im „Original“ nicht besonders reizten oder beim nun neuen Auftauchen eher langweilten. Selbst die Sithi verloren etwas an ihrem Zauber.
Und ein großes Problem war für mich die Fülle an Nebenhandlungen, Charakteren und Ausschweifungen. Ich wusste zwar grob, wohin mich der Autor leiten wollte, doch es war mir einfach zu viel des Guten. Am Ende habe ich mich auf zwei Handlungsstränge konzentriert.
Ich persönlich hätte nach dem Drachenbeinthron aufhören sollen, doch wer hartgesotten ist und/oder das Leben mancher Charaktere weiterverfolgen möchte, dem kann ich den zweiten und dritten Band der Fortsetzung sehr empfehlen. Den ersten Band (Hexenholzkrone) kann man sich schenken.
4. Jan. 2024
3,0
In einer Zwei-Nacht-und-Nebel-Aktion habe ich die Fortsetzung der Trilogie durchgelesen. Ok, ich habe die vier Bücher quergelesen und wenig geschlafen, aber irgendwie hatte es mich gepackt, Osten Ard endlich abschließen zu können. Spoiler: Klappte natürlich nicht, der vierte Band ist noch nicht erschienen. Aber gut, zumindest einen großen Teil der Reise habe ich hinter mich gebracht.
Vom Drachenbeinthron war ich sehr begeistert (gibt von mir auch einen Beitrag dazu), wohingegen mich der erste Teil der Fortsetzung fast schon verzweifelt zurückließ. Die Handlung lahm, fast profan, die Charaktere platt und stereotyp, wo war „mein“ Osten Ard geblieben?
Ich kann insofern Entwarnung geben, dass Tad Williams wieder zu seinen Wurzeln zurückfindet und der zweite sowie dritte Teil (nicht auf dem Bild, da nur als ebook gelesen) doch deutlich mehr dem Drachenbeinthron ähnelt: weniger oberflächliches Kleinklein, mehr Worldbuilding, deutlich mehr Komplexität.
Und dennoch habe ich quergelesen. Die Gründe sind sehr subjektiv, denn tatsächlich macht Tad Williams gar nicht so viel anders als beim Drachenbeinthron. Wenn ich ganz ehrlich bin, war für mich der Drachenbeinthron innerlich abgeschlossen. Ich merkte, dass ich die Gebrechen der nun alternden Protagonisten gar nicht miterleben wollte. Ja, und leider lag der Fokus auf Charakteren, die mich entweder schon im „Original“ nicht besonders reizten oder beim nun neuen Auftauchen eher langweilten. Selbst die Sithi verloren etwas an ihrem Zauber.
Und ein großes Problem war für mich die Fülle an Nebenhandlungen, Charakteren und Ausschweifungen. Ich wusste zwar grob, wohin mich der Autor leiten wollte, doch es war mir einfach zu viel des Guten. Am Ende habe ich mich auf zwei Handlungsstränge konzentriert.
Ich persönlich hätte nach dem Drachenbeinthron aufhören sollen, doch wer hartgesotten ist und/oder das Leben mancher Charaktere weiterverfolgen möchte, dem kann ich den zweiten und dritten Band der Fortsetzung sehr empfehlen. Den ersten Band (Hexenholzkrone) kann man sich schenken.
4. Jan. 2024
3 von 9 Rezensionen
Autorin / Autor
Über Tad Williams
Tad Williams wurde 1957 in San José (Kalifornien) geboren, studierte in Berkeley, war Sänger der Rockband Idiot, war in einer Computerfirma und als Lehrer, Manager eines Finanzinstituts, am Theater, als Schuhverkäufer und Versicherungsvertreter tätig. Er moderierte zehn Jahre lang eine Radio-Show und arbeitete an dem ersten komplett interaktiv funktionierenden Fernsehprogramm mit. Als Autor wurde er durch seinen Zyklus »Das Geheimnis der großen Schwerter« rund um das phantastische Land Osten Ard bekannt. Seine »Otherland«-Tetralogie wurde weltweit veröffentlicht; allein von der deutschsprachigen Ausgabe wurden über 200.000 Exemplare verkauft. Neben seinen Fantasy-Bestsellern schreibt Tad Williams Drehbücher und Hörspiele, erfindet Computerspiele und zeichnet Comics. Er lebt mit seiner Frau und seinen Kindern in der Nähe von San Francisco.