Das Lächeln der Eidechse

Das Lächeln der Eidechse

Taschenbuch

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Beschreibung

»João Pedrosos Leben gleicht einem Reifen, aus dem so langsam die Luft entweicht.« Der ehemals begabte Biologe, inzwischen Alkoholiker, lebt als kleiner Fischhändler zurückgezogen auf einer tropischen Insel. Doch der Inselbesuch des ehemaligen Landesgesundheitsministers Angelo Marcos Barreto – Prototyp des korrupten Politikers – uns seiner Frau Ana Clara, die nach erotischer Abwechslung sucht, bringt eine dramatische Wende in sein Leben. Die Liebesgeschichte in südamerikanischem Ambiente erhält jedoch bald eine zusätzliche Dimension, als João von seltsam verunstalteten Lebewesen erfährt. Die Spur führt zum Leiter des örtlichen Krankenhauses, der Verdacht, daß hier gentechnische Experimente mit Einheimischen durchgeführt werden, verdichtet sich. Und für João wird es ein existentielles Bedürfnis und gleichzeitig hochriskantes Unterfangen, sich dieser Entwicklung entgegenzustellen.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Liebesromane
Sub-Genre
Spannung
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
363
Preis
9.30 €

Autorenbeschreibung

João Ubaldo Ribeiro wurde 1941 auf der Insel Itaparica, Bahia, geboren und starb am 18. Juli 2014 in Rio de Janeiro. Er ist einer der angesehensten und bekanntesten Autoren Brasiliens. Mit 17 Jahren begann er als Reporter zu arbeiten, später wurde er Chefredakteur der Zeitung Jornal de Bahia. Er studierte Politische Wissenschaften. Er war als Journalist und Hochschuldozent in Rio de Janeiro und in den USA tätig und hat als Stipendiat in Lissabon und Berlin gelebt. Seit 1991 lebte er wieder in Rio. Seinen ersten Roman schrieb Ribeiro mit 21 Jahren, Setembro não tem sentido. International bekannt wurde er 1971 durch den Roman Sargento Getúlio (dt: Sargento Getúlio 1984). Der Roman wurde in zwölf Sprachen übersetzt und erfolgreich verfilmt. 1981 erschienen die Erzählungen Livro de histórias (dt. Der Heilige, der nicht an Gott glaubte 1992), und 1984 der Roman Viva o povo brasiliero (dt. Brasilien, Brasilien 1988). Dieser Roman wird mittlerweile zu den besten und erfolgreichsten Werken der brasilianischen Literatur gezählt. 1984 erhielt der Autor, dessen Werk mehrfach mit angesehenen Preisen ausgezeichnet wurden, auch einen Preis für sein erstes Kinderbuch, Vida e paixão de Pandonar, o cruel (dt. Leben und Leidenschaften von Pandonar, dem Grausamen JAHR). Während seines einjährigen Aufenthaltes in Berlin (DAAD-Stipendium 1990/91) verfasste Ribeiro für die Frankfurter Rundschau sehr vergnügliche Kolumnen über das Leben in der nun nicht mehr geteilten Stadt, die in Ein Brasilianer in Berlin zusammengefaßt sind.