Blick ins Buch

Krimis

Das kalte Moor

4,0(15)
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Über das Buch

Der zweite Band der Polarkreis-Trilogie

Stenträsk, Schweden, 1990. Mitten im Moor wird ein Säugling gefunden, übersät von Insektenstichen und nur knapp dem Tod entkommen. Von der Mutter, Helena, fehlt jede Spur, ihre Leiche taucht nie auf. Auch Jahrzehnte später ist Helenas Mann, Polizeichef Wiking Stormberg, nicht über den Verlust hinweg. Dann trifft ein Brief ein, verfasst in Helenas Handschrift und unterzeichnet mit dem Stern, der aussieht wie die Narbe auf ihrem Bauch. Wiking muss sich fragen, ob er Gespenster sieht oder jemand ihn und seine Familie auf perfide Weise bedroht ...

Editionen (1)

ISBN9783855352135
VerlagAtrium Verlag AG
Erscheinungsdatum11.02.26
Seitenzahl400

Rezensionen & Bewertungen

15 Bewertungen

5 Rezensionen

4,0

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  • i_heart_books
    i_heart_books

    122 Follower

    4,0

    Stenträsk in Nordschweden, 1990: Helena, die Frau des örtlichen Polizeichefs Wiking Stormberg, verschwinden beim Beerenpflücken spurlos im Moor, nur die wenige Monate alte Tochter Elin wird gefunden. Es wird davon ausgegangen, dass Helena im Moor ertrunken ist. 30 Jahre später bekommt ihr Sohn Markus, der mittlerweile auf dem lokalen Raketenstützpunkt arbeitet, einen anonymen Brief, in dem er gewarnt wird, eine anstehende Beförderung anzunehmen. Seltsamerweise findet sich jedoch ein Fingerabdruck von Helena auf dem Brief und dazu ein gezeichneter Stern, den sie schon früher in Briefen verwendet hat... Dies ist der zweite Teil der Polarkreis-Trikot von Liza Marklund und hat mir wie auch der erste gut gefallen. Allerdings hat das Buch meiner Einschätzung nach ein Problem (Achtung, Spoiler): Das Buch ist nach meinem Empfinden anders als der erste Teil weniger bzw. nur teilweise ein Kriminalroman, sondern geht eher in Richtung Spionage/Thriller, auch wenn es darum geht, ein Rätsel zu lösen und die Person zu finden, die den Brief verschickt hat. Insofern kann ich schon verstehen, dass Leser, die einen Krimi erwarten, enttäuscht sind.

    5 Tage vor

  • joolte_hoert
    joolte_hoert

    160 Follower

    3,0

    Letztes Jahr habe ich den ersten Band der Trilogie "Der Polarkreis" unglaublich gerne gelesen. Danach stand für mich fest: Die Reihe möchte ich weiter verfolgen. Nun ist Anfang Februar der zweite Band "Das kalte Moor" erschienen und ich habe mich schon riesig darauf gefreut. Es geht hier um den Polizeichef Wiking, der auch bereits in Band 1 eine Rolle spielte. Wiking hat vor dreißig Jahren seine Frau Helena im Moor verloren. Zurückgelassen hat sie damals ihre gemeinsame kleine neugeborene Tochter, die von den vielen Mücken halb zerstochen gefunden wurde. Als plötzlich nach so langer Zeit ein Brief auftaucht, der an die Handschrift von Helena erinnert, steht Wikings Leben auf dem Kopf. Der Einstieg hat mir sehr gefallen, denn ich mochte die Rückblenden in die Vergangenheit und die Beschreibungen der Gegenwart sehr. Es geht im großen und ganzen um die beiden Personen Helena und Wiking. Wie sie sich kennengelernt haben und wie schnell sie zueinander gefunden haben. Wiking kann den Verlust seiner großen Liebe nie wirklich verkraften und ist deswegen auch wütend auf sie. Weil er es nicht verstehen konnte, weshalb sie ihn und vor allem die gemeinsamen Kinder im Stich gelassen hat. Die Verzweiflung ist für mich gut rübergekommen. Ab einem gewissen Punkt hat mich die Handlung jedoch verloren. Die besondere Thematik hat mich leider nicht abgeholt und ich konnte damit irgendwie auch nichts anfangen. Es zog sich für mich, sodass ich teilweise Seiten überflogen habe, weil alles zu dem Thema Spionage für mich nicht sonderlich spannend war. Wem das Thema jedoch gefällt,der sollte hier unbedingt zu greifen. Trotzdem bin ich froh, diesen zweiten Band gelesen zu haben, denn auf den letzten Seiten wurde wieder ein großer Teaser für den abschließenden Band eingebaut. Dadurch, dass mich die ersten 200 Seiten gut unterhalten konnten, vergebe ich gerne ⭐⭐⭐ | 5 Sternen

    2. März 2026

  • ready.gonzales
    ready.gonzales

    58 Follower

    4,0

    Spannender Krimi mit interessantem Twist.

    Die ersten 150 Seiten waren für mich nordisch typisch zäh, sehr beschreibend, nicht ganz so viel Spannung. Aber ab etwa der Hälfte konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen, und der Cliffhanger für Teil 3 durfte natürlich auch nicht fehlen ;)

    1. März 2026

3 von 5 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Liza Marklund

Liza Marklund ist etwa zwölf Meilen südlich des Polarkreises geboren und aufgewachsen. Heute ist sie Autorin, Journalistin und Botschafterin für UNICEF. Ihre Serie über die Kriminalreporterin Annika Bengtzon machte sie zu einer der meistgelesenen Autorinnen Schwedens. Seither haben sich ihre Bücher in über 40 Sprachen mehr als 40 Millionen mal verkauft. Sie wurde mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet. Ihre Polarkreis-Trilogie ist die schriftstellerische Rückkehr in ihre Heimat.

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