Das Jahr
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Beschreibung
Tomas Espedals neues Buch beginnt an einem 6. April, dem Tag, an dem Petrarca seine Laura zum ersten Mal sah. Ausgehend von dieser unerfüllten Liebe, der Quelle für Petrarcas Liebesgedichte, geht Espedal der Frage nach, ob eine solch große, einzigartige Liebe, die alle Zeiten überdauert, heute noch möglich ist, ob sie überhaupt jemals möglich war. Gemeinsam mit seinem gebrechlichen Vater unternimmt er eine Kreuzfahrt durchs Mittelmeer und bemerkt erst dort, als der Vater aufzublühen scheint, dass er auch ihn bald verlieren wird. In der Liebe seines Vaters für seine verstorbene Mutter wie auch in seiner eigenen Liebe für Janne, die ihn bereits vor Jahren verlassen hat, erkennt Tomas etwas ähnlich Bedingungsloses und Andauerndes wie bei Petrarca. Am Ende waren sie dennoch alle allein. Nicht nur die Erfahrung einer so tiefen Liebe ist lebensverändernd, sondern auch deren Verlust. Wie ist es möglich, angesichts einer so umfassenden Erfahrung weiterzuleben wie bisher? Das Jahr ist Tomas Espedals bisher poetischstes Buch. Es handelt von den großen und einschneidenden Erfahrungen: Liebe, Verlust, Krieg, Tod, von Altern und Verzweiflung, von Stagnation und der ewigen Wiederholung des Immergleichen. Und von der Kraft der Literatur, die es vermag, uns durch die dunkelsten Zeiten zu retten.
»Ein Jahr kann ein ganzes Leben enthalten und es kann völlig leer sein.« - Tomas Espedal
»Tomas Espedal mag schmale Bücher schreiben und mit wenigen Sätzen auskommen. Literarisch ist er ein Schwergewicht.« - Christian Mückl, Nürnberger Zeitung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Tomas Espedal, 1961 in Bergen geboren, gab sein literarisches Debut 1988 mit dem Roman En vill flukt av parfymer (Eine wilde Flucht vor dem Parfüm). Seither veröffentlichte er zahlreiche, mit vielen Preisen ausgezeichnete Romane und gilt neben seinem Freund Karl Ove Knausgård als einer der wichtigsten Schriftsteller Skandinaviens.
Beiträge
Tomas Espedal macht es einem schon nicht leicht. Sein autobiographisches Schreiben sagt mir zu großen Teilen sehr zu. Gerade der Verlust seiner Mutter, seiner Frau Agnete war in "Wider die Kunst" bereits gut bearbeitet. In "Das Jahr" geht es wiederum mehr um verlorene Liebe, den Verlust seiner langjährigen Freundin Janne, von der er nicht loskommt. Meinetwegen hätte er den Petrarca-Intertext durch das ganze Buch ziehen können, aber leider entfernt er sich stark davon. "Das Jahr" umfasst auch gar kein ganzes Jahr, lediglich die Zeit zwischen dem 06. April und dem 12. November - zwei Daten, die enorm wichtig sind für die Geschichte, aber irgendwie hatte ich auf "mehr" gehofft. Sprachlich mochte ich es meist sehr gern, aber die gebrochenen Zeilen ergeben nicht durchgehend Sinn. Vielleicht finde ich da Deutsch als Sprache auch nur zu schnöde.. ich weiß auch nicht. ;) Eine kurzweilige, mitunter sehr schmerzhafte Lektüre.
Beschreibung
Tomas Espedals neues Buch beginnt an einem 6. April, dem Tag, an dem Petrarca seine Laura zum ersten Mal sah. Ausgehend von dieser unerfüllten Liebe, der Quelle für Petrarcas Liebesgedichte, geht Espedal der Frage nach, ob eine solch große, einzigartige Liebe, die alle Zeiten überdauert, heute noch möglich ist, ob sie überhaupt jemals möglich war. Gemeinsam mit seinem gebrechlichen Vater unternimmt er eine Kreuzfahrt durchs Mittelmeer und bemerkt erst dort, als der Vater aufzublühen scheint, dass er auch ihn bald verlieren wird. In der Liebe seines Vaters für seine verstorbene Mutter wie auch in seiner eigenen Liebe für Janne, die ihn bereits vor Jahren verlassen hat, erkennt Tomas etwas ähnlich Bedingungsloses und Andauerndes wie bei Petrarca. Am Ende waren sie dennoch alle allein. Nicht nur die Erfahrung einer so tiefen Liebe ist lebensverändernd, sondern auch deren Verlust. Wie ist es möglich, angesichts einer so umfassenden Erfahrung weiterzuleben wie bisher? Das Jahr ist Tomas Espedals bisher poetischstes Buch. Es handelt von den großen und einschneidenden Erfahrungen: Liebe, Verlust, Krieg, Tod, von Altern und Verzweiflung, von Stagnation und der ewigen Wiederholung des Immergleichen. Und von der Kraft der Literatur, die es vermag, uns durch die dunkelsten Zeiten zu retten.
»Ein Jahr kann ein ganzes Leben enthalten und es kann völlig leer sein.« - Tomas Espedal
»Tomas Espedal mag schmale Bücher schreiben und mit wenigen Sätzen auskommen. Literarisch ist er ein Schwergewicht.« - Christian Mückl, Nürnberger Zeitung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Tomas Espedal, 1961 in Bergen geboren, gab sein literarisches Debut 1988 mit dem Roman En vill flukt av parfymer (Eine wilde Flucht vor dem Parfüm). Seither veröffentlichte er zahlreiche, mit vielen Preisen ausgezeichnete Romane und gilt neben seinem Freund Karl Ove Knausgård als einer der wichtigsten Schriftsteller Skandinaviens.
Beiträge
Tomas Espedal macht es einem schon nicht leicht. Sein autobiographisches Schreiben sagt mir zu großen Teilen sehr zu. Gerade der Verlust seiner Mutter, seiner Frau Agnete war in "Wider die Kunst" bereits gut bearbeitet. In "Das Jahr" geht es wiederum mehr um verlorene Liebe, den Verlust seiner langjährigen Freundin Janne, von der er nicht loskommt. Meinetwegen hätte er den Petrarca-Intertext durch das ganze Buch ziehen können, aber leider entfernt er sich stark davon. "Das Jahr" umfasst auch gar kein ganzes Jahr, lediglich die Zeit zwischen dem 06. April und dem 12. November - zwei Daten, die enorm wichtig sind für die Geschichte, aber irgendwie hatte ich auf "mehr" gehofft. Sprachlich mochte ich es meist sehr gern, aber die gebrochenen Zeilen ergeben nicht durchgehend Sinn. Vielleicht finde ich da Deutsch als Sprache auch nur zu schnöde.. ich weiß auch nicht. ;) Eine kurzweilige, mitunter sehr schmerzhafte Lektüre.




