Blick ins Buch

Fantasy

Das Erbe des Zauberers

4,1(204)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

Als der Magier Drum Billet seinen Zauberstab gemäß guter Sitte an den achten Sohn eines achten Sohnes übergeben will, macht er einen folgenschweren Fehler: Denn das Neugeborene ist ein Mädchen, und diesen ist der Zutritt zur Unsichtbaren Universität verwehrt. Nun kann nur noch Oma Wetterwachs den Zauberern in Sachen Gleichberechtigung auf die Sprünge helfen …

Editionen (7)

ISBN9783492285025
VerlagPiper
Erscheinungsdatum01.01.05
Seitenzahl288

Rezensionen & Bewertungen

204 Bewertungen

34 Rezensionen

4,1

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  • jinx
    jinx

    877 Follower

    4,5

    Die Realität kehrte zurück und tat so, als wäre sie gar nicht fort gewesen. Stille senkte sich wie dicker, weicher Samt herab, eine Schicht nach der anderen - eine dumpfe, düstere und recht laute Stille. Einige Bücher fielen zu Boden und kamen sich ziemlich dumm vor. 🧙‍♀️🔮🧙‍♀️🔮🧙‍♀️🔮🧙‍♀️🔮🧙‍♀️🔮🧙‍♀️🔮🧙‍♀️🔮

    Endlich habe ich meinen dritten Scheibenwelt-Roman beendet – und wieder einmal wurde ich bestens unterhalten! Dieses Mal begleiten wir die junge Hexe Esk, die dazu bestimmt ist, die erste Zauberin zu werden. Allein diese Grundidee ist schon typisch Pratchett: originell, schräg und gleichzeitig voller Potenzial für absurde Wendungen. An Esk’ Seite steht niemand Geringeres als Oma Wetterwachs, die schon in diesem frühen Band beweist, warum sie zu den großartigsten Figuren der Reihe gehört. Mit ihrer pragmatischen, strengen und zugleich eigensinnigen Art sorgt sie nicht nur für viele komische, sondern auch für herrlich weise Momente. Das Zusammenspiel von Esk’ jugendlicher Neugier und Oma Wetterwachs’ unbeugsamer Erfahrung ist einfach köstlich. Wie gewohnt bewegt man sich beim Lesen durch eine Welt, die sich kaum in Worte fassen lässt. Terry Pratchetts Scheibenwelt ist einfach etwas Besonderes – kurios, schräg, voller Ironie und dennoch unglaublich charmant. Immer wieder musste ich beim Lesen schmunzeln: sei es wegen der liebenswerten Eigenheiten der Figuren, den abgedrehten Regeln dieser Welt oder der herrlich pointierten Beschreibungen des Autors. Besonders beeindruckt hat mich, wie Pratchett es schafft, Humor und Tiefgang miteinander zu verweben. Hinter all den witzigen Szenen steckt oft ein kluger Kommentar über Gesellschaft, Macht und Rollenbilder – hier etwa über die Frage, warum Magie nur Männern vorbehalten sein sollte. Fazit: Pratchett bleibt für mich einzigartig. „Das Erbe des Zauberers“ ist skurril, klug und voller Herz – getragen von der wunderbaren Esk und der unvergesslichen Oma Wetterwachs. Ich werde die Reihe definitiv weiterverfolgen. Für mich ein echtes Lesevergnügen!

    Die Realität kehrte zurück und tat so, als wäre sie gar nicht fort gewesen. Stille senkte sich wie dicker, weicher Samt herab, eine Schicht nach der anderen - eine dumpfe, düstere und recht laute Stille. Einige Bücher fielen zu Boden und kamen sich ziemlich dumm vor. 

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    3. Okt. 2025

  • mae.books
    mae.books

    137 Follower

    4,0

    Total schön

    Eine Bekannte hat mir das Buch gegeben und ich muss sagen ich bin echt begeistert. Total herzlich und so so schön geschrieben. Vor allem für Kinder ein richtig tolles Fantasy Buch. Ich empfehle das Hörbuch, was von der absolut genialen Katharina Thalbach gesprochen wird. Das Buch ist vor allem total bescheuert und richtig witzig. Hab sehr oft, sehr doll lachen müssen.

    31. Mai 2025

  • 5,0

    Oma Wetterwachs und Esk ❤️

    Der bald sterbende Zauberer möchte seine Macht weitergeben, natürlich an den achten Sohn eines achten Sohnes. Nur dass das überraschenderweise eine Tochter ist: Eskarina. Mit Hilfe von Oma Wetterwachs möchte Esk an der Unsichtbaren Universität lernen. Bis jetzt ist es aber noch nie an der traditionsreichen Universität vorgekommen, dass Zauberer auf einmal auch weiblich sein könnten. Eine wunderschöne und witzige Geschichte. Die Protagonistin Eskarina ist stur, einfallsreich und auf alles neugierig, was in der Kombination mit der pragmatischen wie auch überaus sturen Oma Wetterwachs eine wundervolle Kombination ergibt.

    2. Juni 2024

3 von 34 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Terry Pratchett

Terry Pratchett, geboren 1948 in Beaconsfield, England, erfand in den Achtzigerjahren eine ungemein flache Welt, die auf dem Rücken von vier Elefanten und einer Riesenschildkröte ruht, und hatte damit einen schier unglaublichen Erfolg: Ein Prozent aller in Großbritannien verkauften Bücher sind Scheibenweltromane. Jeder achte Deutsche besitzt ein Pratchett-Buch. Bei Piper liegen der erste Scheibenweltroman 'Die Farben der Magie' sowie die frühen Bände um Rincewind, Gevatter Tod, die Hexen und die Wachen vor – Meisterwerke, die unter den Fans einhellig als nach wie vor unerreicht gelten. Terry Pratchett erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den 'World Fantasy Lifetime Achievement Award' 2010. Zuletzt lebte der Autor in einem Anwesen in Broad Chalke in der Grafschaft Wiltshire, wo er am 12. März 2015 verstarb.

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