Cyberworld 5.0
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Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
In diesem Band sind wir wieder größtenteils in der Cyberworld. Zumindest mit Jemma, Jamie, Zack und Will, die sich nach CyberLondon begeben und dort böse Überraschungen erleben. Parallel verfolgen wir den Wettlauf gegen der Zeit mit Robert, Ned und seinem Vater, die irgendwie versuchen die vier aus dem System zu holen. Der Band lebt von seiner Spannung, den die ist die gesamte Zeit über da. Man stellt sich die ganze Zeit die Frage: Was passiert als nächstes in CyberLondon? Schaffen es alle unversehrt raus? Was werden die Folgen sein? Was zur Hölle wollen die R.A.T.s eigentlich wirklich? Und bei letzterem bin ich mir sicher, dass die R.A.T.s es nicht darauf beruhen lassen. In einem der nächsten beiden Bände kommen sie bestimmt nochmal vor. Mein Herz hat hier auch wieder richtig geblutet, da Jamie immer wieder ein paar Schicksalsschläge einstecken und Hindernisse überqueren muss. Gleichzeitig bewundere ich ihn auch gerade dafür sehr, da er am Ende des Tages seine Hoffnung und Lebensfreude nicht verliert. Gleichzeitig zweifelt er wie jeder normale Mensch an sämtlichen Ereignissen. Er ist einer der unperfektesten Charaktere, die ich je in einem Buch gesehen habe und das auf eine ganz authentische Weise. Er ist und bleibt der Charakter, der mir von Band 1 an mit am meisten im Gedächtnis geblieben ist. Was mir auch besonders gefallen hat ist, dass Robert ein bisschen mehr ins Rampenlicht gerückt ist und ein Love Interest gleich dazu. Da bin ich sehr gespannt wie sich das entwickelt. Es hab diesbezüglich aber auch einige sehr süße Szene zwischen Robert und seinen Kindern. Fazit: Ein turbulenter Band, der mich von der ersten Seite gefangen genommen hat. Ich habe wieder einmal total mit gefiebert, habe Fragen bezüglich der R.A.T.s im Kopf und ahne gleichzeitig nichts gutes für die letzten beiden Bände.

Mittlerweile hat die Reihe um die CyberWorld von Nadine Erdmann auch schon Band 5 erreicht. Die Autorin hat sich ja von Band zu Band kontinuierlich gesteigert, deswegen war ich schon sehr neugierig, was sie uns mit "Burning London" nun Neues serviert. Der Klappentext: Nach den dramatischen Ereignissen in Yonderwood hoffen Jemma, Jamie, Zack und ihre Freunde eigentlich bloß auf Ruhe, die Rückkehr in den Alltag und einen coolen Ausflug nach CyberLondon, der neuen Simulationswelt in der CyberWorld. Doch was als netter Abend in der CyberCity geplant war, wird schon bald zu einem tödlichen Wettlauf gegen die Zeit, denn Terroristen kapern die Stadt – und sie kennen kein Erbarmen ... Meine Meinung: Es gibt Bücher, wo ich mittlerweile den Klappentext nicht mehr lese. Absichtlich nicht, um wirklich absolut jeden Spoiler zu vermeiden. Die "CyberWorld"-Reihe gehört da mittlerweile dazu. Jetzt im Nachhinein denke ich mir, dass ich es vielleicht doch hätte tun sollen, denn so wäre der Schock vielleicht nicht ganz so groß gewesen ... Zwar erinnert uns die Autorin mehr als einmal daran, dass hier nur das virtuelle London von Terroranschlägen betroffen ist, aber ihre plastischen Beschreibungen der Zerstörung, des Leids und des Schreckens werden wohl auch nach dem Lesen nach lange Zeit in mir nachhallen. Trotzdem finde ich es gut, dass uns Nadine Erdmann uns dieses Mal wirklich nichts schenkt. Bereits nach den ersten Kapiteln ist man als Leser voll im neuen Abenteuer drin, ist gleichzeitig fasziniert, begeistert und abgestoßen in einem. Zusammen mit unseren vier Helden Jemma, Jamie, Ned und Zack begibt man sich auf das Abenteuer quer durch das virtuelle London und kann gar nicht anders, als mitzufiebern und zu lesen und zu lesen und zu lesen ... Ganz ehrlich: Pausen sind mir dieses Mal wirklich schwer gefallen! Obwohl "Burning London" uns von Anfang an auf eine sehr action-reiche Achterbahnfahrt schickt, nimmt sich die Autorin auch hier wieder Zeit, gefühlvolle Szenen einzubauen. Ich will hier nicht näher darauf eingehen, welche ich meine (Spoiler-Alarm, ihr wisst schon). Aber da war einige dabei, die mich wirklich sehr gerührt haben, eine hat mir sogar kurz einige Tränchen in die Augen gedrückt. Besonders gut hat mir dabei gefallen, dass damit dieses Mal auch einige der Nebenfiguren etwas mehr Tiefe bekommen haben. Das macht jetzt schon neugierig, wie es mit ihnen in den zwei noch kommenden Bänden weitergehen wird. Das Ende kam für meinen Geschmack zwar ein wenig abrupt, ich sehe das jetzt aber nicht als großen Schönheitsfehler an. Das lässt sich leicht verschmerzen und ich vergebe tatsächlich ein weiteres Mal mit gutem Gewissen fünf Sterne :). Mein Fazit: Mit "CyberWorld 5.0: Burning London" legt uns Nadine Erdmann jetzt schon den fünften Band ihrer Reihe vor. Auch wenn ich mir hier mehr als einmal dachte, recht starken Tobak für ein Jugendbuch serviert zu bekommen, spreche ich gern eine Empfehlung aus - auch für erwachsene Leser.
In Nadine Erdmann's Cyberworld einzutauchen ist einfacher als Fahrrad fahren. Meine Liebe für diese realistisch gestaltete Geschichte in einer virtuellen Welt wächst von Band zu Band und ich bin froh, dass auch nach Band fünf "Burning London" noch nicht Schluss ist, denn mit jedem weiteren Buch steigert sich die Autorin und fordert den Nervenkitzel auf neuen Ebenen heraus. Meine Leselust war so groß, dass ich alle Seiten in einem Ruck verschlungen habe. Der letzte Band "Secrets of Yonderwood" hat unsere Helden erneut durch Schmerz und Verlustängste gejagt, aber auch ihren Mut gefordert und die Liebe zueinander gestärkt. Doch das Erlebte ist noch nicht ganz verarbeitet - besonders Jamie hat noch mit Albträumen zu kämpfen. Sein Freund Zack und seine Zwillingsschwester Jemma sorgen sich um ihn, weshalb er seinen Körper weiter antreibt um zu zeigen, dass es ihm besser geht und sein Kampfwille da ist. Will macht sich Sorgen um Jemma und ist für mich auch in diesem Band wieder einer, mit dem es einfacher wird sich durch Krisen und Gefahren zu kämpfen. Und Ned und Charlie, die in diesem Teil die meiste Zeit getrennt von den anderen Charakteren sind, helfen mit ihren Qualitäten die Geschichte zu einem möglichst guten Ende zu bringen - egal ob durch besondere Computerfähigkeiten oder sozialen Skills. (Und ja, bei letzterem rede ich über Charlie, meine Güte, sie ist spitze!!!) Die Story spielt hauptsächlich in der Cyberworld, wo eine Firma namens UrbanityNeXt die erste Cyber-City eröffnet hat. Im Gegensatz zu anderen Cybergames ist die Cyber-City kein richtiges Spiel, in dem man sich Waffen, Heiltränke oder zusätzliche Leben sichern kann. Cyber London dient ausschließlich zu Unterhaltungszwecken und lockt mit den typischen Sehenswürdigkeiten, Café's und Events aller Art. Zuletzt sorgten einige verrückte Aktionen dafür, dass immer mehr Besucher online kamen: Lebendig gewordene Wachsfiguren bei Madame Tussauds, umgefärbte Wahrzeichen der Stadt oder auch Softpornos, die über die Werbetafel des Piccadilly Circus flackerten. Hinter den Aktionen steckt die militante Organisation R.A.T.s, die als bekennender Gegner jeglicher Technologie bereits seit Jahren mit ihren Hackerangriffen Strom- und Telefonnetzwerke lahmlegen. Sogar ein Angriff auf den Flughafen Heathrow geht auf ihr Konto. Und so dauert es nicht lange bis R.A.T.s das Kommando übernimmt und Cyber London einen gewaltigen Schlag verpasst. "Burning London" ist wörtlich gemeint! Und Jemma, Jamie, Zack und Will stecken mitten drin... Es ist wieder so wunderbar einfach sich auf diese Charaktere einzulassen und sie auf ihren abenteuerlichen Reisen zu begleiten. Was mir immer noch gefällt ist diese Flexibilität zwischen persönlichen Momenten, bei denen ich als Leser tiefe Einblicke in die Charaktere bekomme, und den zahlreichen Action-Momenten, die herausfordern und schockieren. Für mich persönlich übertrifft "Burning London" jegliche Steigerung alles bisher dagewesenen. Nadine Erdmann schreibt schonungslos und detailorintiert und schafft es gleichzeitig die Gefühle der Charaktere auf mich als Leserin zu projizieren. Es war einfach fantastisch! So als wäre ich selbst ein Teil davon. Genau das macht diese Cyberworld Reihe zu etwas besonderem. Fazit: Nadine Erdmann übertrifft sich wieder einmal selbst und schafft es, dass ich meine Nerven nicht unter Kontrolle hatte. "Burning London" steckt voller Feuer - im wahrsten Sinne des Wortes - und Nervenkitzel, der mich mehr als nur begeistert hat. Das ist die Art von Buch, die ich verfilmt sehen möchte, denn es bietet großartiges Material an: Hingebungsvolle Charaktere, die einfach alles füreinander geben und ihre Schattenseiten bekämpfen. Phänomenale Ideen, wie man vorhersehbare Ereignisse völlig unberechenbar machen kann. Und das wichtigste: Glaubwürdigkeit, während eigentlich alles in Frage gestellt werden könnte. Geschichten sind meist Fantasie und müssen nicht immer einen tieferen Sinn haben, aber die Autorin verbindet die bevorstehenden Abenteuer perfekt mit verschiedenen Charaktereigenschaften der Protagonisten und lässt sie Dinge durchleben, die ihnen wieder einmal die Chance gibt daran zu wachsen und sich zu beweisen. Als Fan von Jamie's und Zack's Beziehung und ihrem inneren Verständnis füreinander, hatte dieses Buch wieder tolle Momente zu bieten und auch Jemma's und Will's Beziehung wurde durch eine (vermeidlich einfache) Unterhaltung über seine Zeit auf dem College etwas tiefer. Auch das dritte Paar Ned und Charlie wusste durch Individualität zu überzeugen. Keine dieser drei Beziehungen ist gleich, jede treibt etwas anderes voran, und doch merkt man, wie perfekt die sechs zusammen harmonieren und - ich sagte es schon mehrfach in den anderen Rezensionen - ich könnte stundenlang einfach nur lesen, wie sie zusammen abhängen. Wem die bisherigen Teile gefallen haben, den wird dieser fünfte Teil u.m.h.a.u.e.n. Versprochen!
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In diesem Band sind wir wieder größtenteils in der Cyberworld. Zumindest mit Jemma, Jamie, Zack und Will, die sich nach CyberLondon begeben und dort böse Überraschungen erleben. Parallel verfolgen wir den Wettlauf gegen der Zeit mit Robert, Ned und seinem Vater, die irgendwie versuchen die vier aus dem System zu holen. Der Band lebt von seiner Spannung, den die ist die gesamte Zeit über da. Man stellt sich die ganze Zeit die Frage: Was passiert als nächstes in CyberLondon? Schaffen es alle unversehrt raus? Was werden die Folgen sein? Was zur Hölle wollen die R.A.T.s eigentlich wirklich? Und bei letzterem bin ich mir sicher, dass die R.A.T.s es nicht darauf beruhen lassen. In einem der nächsten beiden Bände kommen sie bestimmt nochmal vor. Mein Herz hat hier auch wieder richtig geblutet, da Jamie immer wieder ein paar Schicksalsschläge einstecken und Hindernisse überqueren muss. Gleichzeitig bewundere ich ihn auch gerade dafür sehr, da er am Ende des Tages seine Hoffnung und Lebensfreude nicht verliert. Gleichzeitig zweifelt er wie jeder normale Mensch an sämtlichen Ereignissen. Er ist einer der unperfektesten Charaktere, die ich je in einem Buch gesehen habe und das auf eine ganz authentische Weise. Er ist und bleibt der Charakter, der mir von Band 1 an mit am meisten im Gedächtnis geblieben ist. Was mir auch besonders gefallen hat ist, dass Robert ein bisschen mehr ins Rampenlicht gerückt ist und ein Love Interest gleich dazu. Da bin ich sehr gespannt wie sich das entwickelt. Es hab diesbezüglich aber auch einige sehr süße Szene zwischen Robert und seinen Kindern. Fazit: Ein turbulenter Band, der mich von der ersten Seite gefangen genommen hat. Ich habe wieder einmal total mit gefiebert, habe Fragen bezüglich der R.A.T.s im Kopf und ahne gleichzeitig nichts gutes für die letzten beiden Bände.

Mittlerweile hat die Reihe um die CyberWorld von Nadine Erdmann auch schon Band 5 erreicht. Die Autorin hat sich ja von Band zu Band kontinuierlich gesteigert, deswegen war ich schon sehr neugierig, was sie uns mit "Burning London" nun Neues serviert. Der Klappentext: Nach den dramatischen Ereignissen in Yonderwood hoffen Jemma, Jamie, Zack und ihre Freunde eigentlich bloß auf Ruhe, die Rückkehr in den Alltag und einen coolen Ausflug nach CyberLondon, der neuen Simulationswelt in der CyberWorld. Doch was als netter Abend in der CyberCity geplant war, wird schon bald zu einem tödlichen Wettlauf gegen die Zeit, denn Terroristen kapern die Stadt – und sie kennen kein Erbarmen ... Meine Meinung: Es gibt Bücher, wo ich mittlerweile den Klappentext nicht mehr lese. Absichtlich nicht, um wirklich absolut jeden Spoiler zu vermeiden. Die "CyberWorld"-Reihe gehört da mittlerweile dazu. Jetzt im Nachhinein denke ich mir, dass ich es vielleicht doch hätte tun sollen, denn so wäre der Schock vielleicht nicht ganz so groß gewesen ... Zwar erinnert uns die Autorin mehr als einmal daran, dass hier nur das virtuelle London von Terroranschlägen betroffen ist, aber ihre plastischen Beschreibungen der Zerstörung, des Leids und des Schreckens werden wohl auch nach dem Lesen nach lange Zeit in mir nachhallen. Trotzdem finde ich es gut, dass uns Nadine Erdmann uns dieses Mal wirklich nichts schenkt. Bereits nach den ersten Kapiteln ist man als Leser voll im neuen Abenteuer drin, ist gleichzeitig fasziniert, begeistert und abgestoßen in einem. Zusammen mit unseren vier Helden Jemma, Jamie, Ned und Zack begibt man sich auf das Abenteuer quer durch das virtuelle London und kann gar nicht anders, als mitzufiebern und zu lesen und zu lesen und zu lesen ... Ganz ehrlich: Pausen sind mir dieses Mal wirklich schwer gefallen! Obwohl "Burning London" uns von Anfang an auf eine sehr action-reiche Achterbahnfahrt schickt, nimmt sich die Autorin auch hier wieder Zeit, gefühlvolle Szenen einzubauen. Ich will hier nicht näher darauf eingehen, welche ich meine (Spoiler-Alarm, ihr wisst schon). Aber da war einige dabei, die mich wirklich sehr gerührt haben, eine hat mir sogar kurz einige Tränchen in die Augen gedrückt. Besonders gut hat mir dabei gefallen, dass damit dieses Mal auch einige der Nebenfiguren etwas mehr Tiefe bekommen haben. Das macht jetzt schon neugierig, wie es mit ihnen in den zwei noch kommenden Bänden weitergehen wird. Das Ende kam für meinen Geschmack zwar ein wenig abrupt, ich sehe das jetzt aber nicht als großen Schönheitsfehler an. Das lässt sich leicht verschmerzen und ich vergebe tatsächlich ein weiteres Mal mit gutem Gewissen fünf Sterne :). Mein Fazit: Mit "CyberWorld 5.0: Burning London" legt uns Nadine Erdmann jetzt schon den fünften Band ihrer Reihe vor. Auch wenn ich mir hier mehr als einmal dachte, recht starken Tobak für ein Jugendbuch serviert zu bekommen, spreche ich gern eine Empfehlung aus - auch für erwachsene Leser.
In Nadine Erdmann's Cyberworld einzutauchen ist einfacher als Fahrrad fahren. Meine Liebe für diese realistisch gestaltete Geschichte in einer virtuellen Welt wächst von Band zu Band und ich bin froh, dass auch nach Band fünf "Burning London" noch nicht Schluss ist, denn mit jedem weiteren Buch steigert sich die Autorin und fordert den Nervenkitzel auf neuen Ebenen heraus. Meine Leselust war so groß, dass ich alle Seiten in einem Ruck verschlungen habe. Der letzte Band "Secrets of Yonderwood" hat unsere Helden erneut durch Schmerz und Verlustängste gejagt, aber auch ihren Mut gefordert und die Liebe zueinander gestärkt. Doch das Erlebte ist noch nicht ganz verarbeitet - besonders Jamie hat noch mit Albträumen zu kämpfen. Sein Freund Zack und seine Zwillingsschwester Jemma sorgen sich um ihn, weshalb er seinen Körper weiter antreibt um zu zeigen, dass es ihm besser geht und sein Kampfwille da ist. Will macht sich Sorgen um Jemma und ist für mich auch in diesem Band wieder einer, mit dem es einfacher wird sich durch Krisen und Gefahren zu kämpfen. Und Ned und Charlie, die in diesem Teil die meiste Zeit getrennt von den anderen Charakteren sind, helfen mit ihren Qualitäten die Geschichte zu einem möglichst guten Ende zu bringen - egal ob durch besondere Computerfähigkeiten oder sozialen Skills. (Und ja, bei letzterem rede ich über Charlie, meine Güte, sie ist spitze!!!) Die Story spielt hauptsächlich in der Cyberworld, wo eine Firma namens UrbanityNeXt die erste Cyber-City eröffnet hat. Im Gegensatz zu anderen Cybergames ist die Cyber-City kein richtiges Spiel, in dem man sich Waffen, Heiltränke oder zusätzliche Leben sichern kann. Cyber London dient ausschließlich zu Unterhaltungszwecken und lockt mit den typischen Sehenswürdigkeiten, Café's und Events aller Art. Zuletzt sorgten einige verrückte Aktionen dafür, dass immer mehr Besucher online kamen: Lebendig gewordene Wachsfiguren bei Madame Tussauds, umgefärbte Wahrzeichen der Stadt oder auch Softpornos, die über die Werbetafel des Piccadilly Circus flackerten. Hinter den Aktionen steckt die militante Organisation R.A.T.s, die als bekennender Gegner jeglicher Technologie bereits seit Jahren mit ihren Hackerangriffen Strom- und Telefonnetzwerke lahmlegen. Sogar ein Angriff auf den Flughafen Heathrow geht auf ihr Konto. Und so dauert es nicht lange bis R.A.T.s das Kommando übernimmt und Cyber London einen gewaltigen Schlag verpasst. "Burning London" ist wörtlich gemeint! Und Jemma, Jamie, Zack und Will stecken mitten drin... Es ist wieder so wunderbar einfach sich auf diese Charaktere einzulassen und sie auf ihren abenteuerlichen Reisen zu begleiten. Was mir immer noch gefällt ist diese Flexibilität zwischen persönlichen Momenten, bei denen ich als Leser tiefe Einblicke in die Charaktere bekomme, und den zahlreichen Action-Momenten, die herausfordern und schockieren. Für mich persönlich übertrifft "Burning London" jegliche Steigerung alles bisher dagewesenen. Nadine Erdmann schreibt schonungslos und detailorintiert und schafft es gleichzeitig die Gefühle der Charaktere auf mich als Leserin zu projizieren. Es war einfach fantastisch! So als wäre ich selbst ein Teil davon. Genau das macht diese Cyberworld Reihe zu etwas besonderem. Fazit: Nadine Erdmann übertrifft sich wieder einmal selbst und schafft es, dass ich meine Nerven nicht unter Kontrolle hatte. "Burning London" steckt voller Feuer - im wahrsten Sinne des Wortes - und Nervenkitzel, der mich mehr als nur begeistert hat. Das ist die Art von Buch, die ich verfilmt sehen möchte, denn es bietet großartiges Material an: Hingebungsvolle Charaktere, die einfach alles füreinander geben und ihre Schattenseiten bekämpfen. Phänomenale Ideen, wie man vorhersehbare Ereignisse völlig unberechenbar machen kann. Und das wichtigste: Glaubwürdigkeit, während eigentlich alles in Frage gestellt werden könnte. Geschichten sind meist Fantasie und müssen nicht immer einen tieferen Sinn haben, aber die Autorin verbindet die bevorstehenden Abenteuer perfekt mit verschiedenen Charaktereigenschaften der Protagonisten und lässt sie Dinge durchleben, die ihnen wieder einmal die Chance gibt daran zu wachsen und sich zu beweisen. Als Fan von Jamie's und Zack's Beziehung und ihrem inneren Verständnis füreinander, hatte dieses Buch wieder tolle Momente zu bieten und auch Jemma's und Will's Beziehung wurde durch eine (vermeidlich einfache) Unterhaltung über seine Zeit auf dem College etwas tiefer. Auch das dritte Paar Ned und Charlie wusste durch Individualität zu überzeugen. Keine dieser drei Beziehungen ist gleich, jede treibt etwas anderes voran, und doch merkt man, wie perfekt die sechs zusammen harmonieren und - ich sagte es schon mehrfach in den anderen Rezensionen - ich könnte stundenlang einfach nur lesen, wie sie zusammen abhängen. Wem die bisherigen Teile gefallen haben, den wird dieser fünfte Teil u.m.h.a.u.e.n. Versprochen!








