Cookies – ausgekrümelt zu Weihnachten

Cookies – ausgekrümelt zu Weihnachten

Taschenbuch
3.918

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Beschreibung

Beschwipste Vorsätze »Auf ein bescheidenes Jahr, das in wenigen Wochen einem viiiel besseren weichen wird.« Melina erhob so schwungvoll ihren Prosecco, dass ein paar Tropfen überschwappten. »Upsi«, sie kicherte und lehnte sich seitlich gegen ihre Mitbewohnerin Lara. Die gluckste ebenfalls vergnügt und hob statt ihres Glases gleich die restliche Proseccoflasche hoch. »Auf unser Keksimperium, das einschlagen wird, wie eine Bombe!« Die Frauen stießen an und tranken. Melina leerte ihr tulpenförmiges Glas in einem Zug und ließ sich mit ihm in der Hand zurück in die Kissen sinken. Ihr Kopf war leicht und es war ihr einen Hauch schwindelig. Sie war eindeutig bereits beschwipst. Kein Wunder, sie, die sonst nie Alkohol trank, hatte gerade hintereinander zwei Gläser quasi gestürzt. Das bemerkte auch Lara. »Langsam, Cookie, sonst ist der Abend in fünfzehn Minuten vorbei.« Die Freundinnen giggelten und kuschelten sich aneinander. »Die Tradition des Monatsanfangs. Auf den Ersten«, bestätigte Melina und bemühte sich, deutlich zu sprechen. Lara goss ihr neu ein und schob einen weiteren Toast nach: »Auf die Freundschaft – wer braucht schon Männer.« Melina erhob ihr Glas, nahm dann übermütig einen großen Schluck und verschluckte sich prompt. Weil sie die Lippen geschlossen hielt, suchte sich das sprudelnde Getränk den einzigen Ausweg, der ihm blieb – nach oben. Sie hustetet stumm und der Prosecco schoss ihr aus der Nase. Blitzartig setzte sie sich auf, keuchte, suchte hektisch nach den Küchentüchern und tupfte sich und die Kissen der alten Couch ab so gut es ging. »Shit.« Lara stellte die Flasche neben dem Sofa ab und lehnte sich ebenfalls vor. Sie hatte den Arm um Melina gelegt und hielt ihr ihre langen dunklen Haare aus dem Gesicht. Unwillkürlich musste Melina lachen. »Geht schon.« Sie tauchte wieder auf und stellte ihr noch halb volle Glas auf den kleinen Tisch vor sich. »Ich hol mir schnell ein frisches Shirt.« Sie stand auf, stabilisierte ihr Gleichgewicht und machte sich auf in ihr Zimmer. »Bin gleich wieder da – nicht weggehen.« Sie hörte Laras glockenhelles Lachen hinter sich. Wie immer, wenn ihre Freundin lachte, fühlte sich Melina unwillkürlich an die Fee Tinkerbell aus dem Disneyklassiker Peter Pan erinnert. In ihrem Zimmer war es dunkel und weil sie beim Hereinkommen den Lichtschalter verfehlte, stieß sie zwei Schritte weiter mit dem Fuß gegen ihr Bett. »Autsch«, fluchte sie leise und schaltete die Lichterkette über ihrem Bett an. Das nasse T-Shirt zog sie aus und warf es mit einem professionellen 3-Punkte-Wurf in ihren offenen Wäschekorb. »Yes«, sagte sie und drehte sich bestens gelaunt um. Im Kleiderschrank waren kaum saubere T-Shirts. Sie hatte die Wahl zwischen einem ausgeleierten und mehr grauen als schwarzen und einem pinken mit dem Aufdruck einer weißen Schleife. Es war von einem Spendenlauf zugunsten der Brustkrebshilfe, an dem sie vor Jahren teilgenommen hatte, als ihre Mama krank gewesen war. Irgendwie fühlte sie sich nach ihrem letzten Jahr auch ein wenig wie eine Überlebende, auch wenn selbst sie zugeben musste, dass es nicht ganz so lebensbedrohlich gewesen war. Die unvorhergesehene Trennung, Job weg, Wohnung weg. Phasenweise hatte sie sich dennoch intensiv gewünscht, die Erde würde sich unter ihr auftun. Melina schüttelte das aufkommende Gefühl von Enge in ihrem Hals ab und streifte rasch das pinke Shirt über ihren Kopf. Sie schloss den Schrank und ging zurück ins Wohnzimmer. »Wow«, konstatierte Lara lachend und wischte sich eine Träne aus dem Augenwinkel, »da ist wohl morgen mal Waschtag angesagt.« Auch Melina lachte und zuckte mit den Schultern. Mittlerweile machte es ihr nichts mehr aus, dass Lara sie mit ihrer Waschphobie aufzog. Sie hasste es einfach, Wäsche zu waschen und das nasse Zeug dann aufhängen zu müssen. Entsprechend wartete sie im wahrsten Sinne des Wortes immer bis zum letzten Hemd, ehe sie ihren Wäschesack hinunter in den Keller schleppte. Sie ergriff ihr Glas und ließ sich zu Lara auf die Couch fallen. »Kaum zu glauben, dass ich das schon wieder muss. Wie lange wohne ich jetzt hier?« »Sechs Monate kam es wie aus der Pistole geschossen.« Ein weiterer Grund, miteinander anzustoßen.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Liebesromane
Sub-Genre
Modern
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
284
Preis
14.30 €

Beiträge

6
Alle
4

Man sollte die Hoffnung nicht aufgeben

MEINE MEINUNG: Melina oder auch Cookie genannt wird von ihrem Ex verlassen und findet bei ihrer besten Freundin Lara Unterschlupf. Gemeinsam kümmern sie sich darum das Cookies Traum von einem eigenen Café in Erfüllung geht. Dies stellt sich leider teilweise nicht so einfach vor, da es doch die ein oder andere Hürde zu überwinden gibt. Der gutaussehende Robin stolpert regelrecht in Cookies Leben und sorgt für eine richtige Achterbahnfahrt der Gefühle. Es scheint als hätte sich die ganze Welt gegen sie verschworen, oder gibt es doch noch ein Happy End?! Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und die Handlung hat mir gut gefallen. Das Ende war ein wenig anders, als gedacht, aber dennoch passt es zur Geschichte. KLAPPENTEXT: Wenn das Leben dir Bitterschokolade gibt, back Kekse! Noch vor Weihnachten will Melina eine schmerzhafte Trennung hinter sich lassen und wieder mehr Süße in ihr Leben bringen. Der perfekte Zeitpunkt, ihren Kindheitstraum vom eigenen Café zu verwirklichen. Mit Feuereifer stürzt sie sich in die Vorbereitungen und lernt dabei den süßen Zuckerjunkie Robin kennen. Doch plötzlich läuft alles schief und nur ein Weihnachtswunder kann das „Cookies-Café“ noch retten – oder die frische Seeluft in St. Peter-Ording? Hier liegt nicht nur köstlicher Plätzchenduft in der Luft – ein zuckersüßer Weihnachtsroman für alle Romantiker. BUCHTITEL: Cookies - Ausgekrümelt zu Weihnachten AUTORIN: Melanie Amélie Opalka ISBN: 9783985958948 SEITENZAHL PRINT: 284

4

Eine süß kurzweilige weihnachtliche Geschichten über Träume, Ehrlichkeit und Freundschaft

Cookie als Protagonistin ist für mich diese typische naive Protagonistin. Sie vertraut ihrer Freundin blind, obwohl ziemlich schnell deutlich wird, dass sie nicht das gleiche gibt für den „gemeinsamen“ Traum. Dann gibt es eine herzzerreißenden Mittelteil und ein hoffnungsvolles Ende. Der Schreibstil ist mal wieder Mega flüssig und gut zu lesen.

5

Cookies, Liebe und Vorweihnachtszeit

Cookies ausgekrümelt zu Weihnachten Darum geht's: Wenn das Leben dir Bitterschokolade gibt, back Kekse! Noch vor Weihnachten will Melina eine schmerzhafte Trennung hinter sich lassen und wieder mehr Süße in ihr Leben bringen. Der perfekte Zeitpunkt, ihren Kindheitstraum vom eigenen Café zu verwirklichen. Mit Feuereifer stürzt sie sich in die Vorbereitungen und lernt dabei den süßen Zuckerjunkie Robin kennen. Doch plötzlich läuft alles schief und nur ein Weihnachtswunder kann das „Cookies-Café“ noch retten – oder die frische Seeluft in St. Peter-Ording? Hier liegt nicht nur köstlicher Plätzchenduft in der Luft – ein zuckersüßer Weihnachtsroman für alle Romantiker. Meine Bewertung : Cover:⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Charaktere:⭐️⭐️⭐️⭐️ Geschichte: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Rezension: „Cookies – ausgekrümelt zu Weihnachten“ handelt von Melina und Lara, zwei Freundinnen, die gemeinsam ein Café eröffnen möchten. Melina wurde kurz vor Weihnachten von ihrem Freund verlassen, jetzt heißt es für sie Liebeskummer und vor allem viel Stress bei der Planung und Einrichtung des Cafés in der Vorweihnachtszeit. Sie kündigt ihren Job in der Kerzenfirma, verliebt sich neu in einen Surferboy und bekommt dabei sowohl die positiven als auch die negativen Folgen der Weihnachtszeit zu spüren. Das Buch versetzt einen sofort in Weihnachtsstimmung, weil hier vor allem das Setting und die Zeit mit Freunden und der Familie im Vordergrund stehen. Die Protagonistin Melina (auch Cookie genannt) ist eine sehr authentische Person, mit der man sich sehr schnell identifizieren kann und durch die gesamte Geschichte hindurch mit ihr mitfühlt. Mit ihrer Freundin Lara bin ich nicht so warm geworden sie vergisst viele Sachen und auch ihre Art und Weise keine Fehler einsehen zukönnen gefällt mir garnicht. Ich finde, dass das Buch all das vereint, was im Leben wirklich zählt und womit früher oder später jeder einmal konfrontiert sein wird. Sei es ein Streit unter Freunden, ein gebrochenes Herz oder aber auch Zukunftsängste. In jeder Liebesgeschichte gibt es ein Happy end auch hier. . Das Buch hat mich sehr mitgerissen und ich habe ständig mitgefiebert, wie sowohl die Geschichte um Melina,die Freundschaft mit Lara und die Idee des eigenen Cafés weitergeht sowie die Liebesbeziehung zwischen Melina und Robin.

4

Super süße Geschichte ☺️

3.5

Süß und humorvoll

Cookies ist ein Buch, das Weihnachten, clean eating, Freundschaft, Verzweiflung und liebe verbindet. Im Großen und Ganzen eine wirklich süße und harmonische Geschichte. Ich muss sagen, es ist jetzt kein Buch, bei dem ich sofort „wow, das ist so etwas besonders und einzigartiges“ sage, aber es ist einfach ein toller Wohlfühl-Roman mit Humor, süßen Aspekten, ernsten Dingen und Freundschaft. Weihnachten ist ein Aspekt in dem Buch, wobei ich es nicht als 100%-Weihnachts-Roman bezeichnen würde. Dennoch natürlcih umwerfend zu lesen zu dieser Jahreszeit. Die Charaktere sind toll gewählt und bilden eine schöne Dynamik in dem Buch. Und auch der Schreibstil liest sich super flüssig, sodass man einfach immer weiterlesen kann. Fazit: ein tolles, süßes Weihnachtsbuch zum Wohlfühlen.

4

Wenn man gleich den Titel liest, denkt man zu erst, es geht wieder um ein Geschäft mit Keksen. Aber so ist es gar nicht, denn hinter dem Titel steht nämlich eine Protagonistin, die zwar einen Wunsch in die Richtung hat, aber dieser nicht so einfach ist. Es ist wirklich eine super tolle Geschichte grade in der Vorweihnachtszeit. Ich finde sie ist sehr schön und die Atmosphäre ist einfach nur gelungen. Das Ende muss ich sagen, hat mir gefallen, da es nochmal so richtig spannend wurde und man einen tollen Jahresabschluss in der Geschichte hatte. DIe Protagonisten finde ich richtig gut, besonders Lara hat mir sehr gut gefallen, auch wenn sie an einer Sache richtig mist gebaut hat, ist sie eine tolle Freundin. Es ist auch schön, dass man eine Zeit lang in St. Peter-Ording ist, da ich selber noch nie da war, habe ich einen tollen Einblick in dieser Geschichte dazu bekommen.

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