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Buradan Gördügümüz Kadariyla

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Über das Buch

New York Times Book Review Editör Seckisi

Bagimsiz Kitapcilar Favorisi, Almanya

World Literature Today Ceviri Edebiyat Seckisi

Büyüleyici Oyunculugu ve optimizmiyle Leky, Helen Oyeyemi ve Ali Smith gibi folklor meraklisi yazarlarla birlikte konumlaniyor The New York Times Book Review

Bir fenomen. The Guardian

Lekynin uluslarasi coksatari esprili ve umutlu. Yazarin dünyaya bakisi farkli ve burada hem aci hem tatli, daha genis bir seyler devrede. The Observer

Buradan Gördügümüz Kadariyla hem cok eglenceli hem de müthis dokunakli - Bookriot

Ölüme ya da kedere karsi hazirlik yapmanin mümkün olmadigini ögrenen ilginc karakterlerle dolu Buradan Gördügümüz Kadariyla, özlü ve introspektif kitaplari sevenler icin. - Booklist


Insan, gercek hayatta hic görmedigi bir varligi rüyasinda görebilir, ondan bir mesaj alabilir mi Ödüllü yazar Mariana Lekynin uluslararasi coksatari Buradan Gördügümüz Kadariyla, cok uzak olmayan bir gecmiste, kücük bir Alman köyünde geciyor. Cep telefonlarindan ya da internetten önce, insan iliskilerinin daha yakin örüldügü bir zamana ait bu yerde yasayan Selma, rüyasinda bir okapi görür ve herkes, bunun köy sakinlerinden birinin ölecegine dair bir alamet oldugunu düsünür. Anlatici kücük Luise, müzmin depresif Marlies, Luisenin arkadasi Martin, batil inanclariyla Elsbeth, daima mantik yolunu secen gözlükcü ve diger köy sakinleri kendilerince haril haril hazirliga baslasalar da ölüm dogasi geregi onlari gafil avlayacak, taze bir bahar gününe karanlik gölgesini düsürecektir.

Lekynin Almanya ve tüm dünyada cok sevilen bu romani, naif ve özgün bir perspektif ve yer yer Zen dokunuslariyla hayatin büyük meselelerine dair kücük ama önemli hakikatler ortaya koyuyor. Dostluga, aska, kedere ve yasa dair, bag kurmaya ve yine de birey olarak kalmaya dair, yasamaya ve ölmeye, aradaki tüm celiskilere dair Bazen bir cocuk oyunu kadar masum bazen de akla hayale sigmayacak denli gaddar, hayatin ve ölümün kendisi kadar kacinilmaz hakikatler.

Buradan Gördügümüz Kadariyla, kücük bir dünyada yasayan insanlarin büyük gayretlerini konu alan ve yasam sevinciyle piril piril parlayan, umutlu bir roman.
ISBN9786057260185
VerlagSiren Yayinlari
Erscheinungsdatum01.09.24
Seitenzahl280

Rezensionen & Bewertungen

3924 Bewertungen

584 Rezensionen

4,2

Tippen zum Filtern

  • weinphilosoph
    weinphilosoph

    579 Follower

    3,5

    Durch die Schenkung meiner Schwester zum Geburtstag war dieses Buch nunmehr eine Art Zufallsfund als der selbstbestimmte Kauf. Der Tod unserer Großmutter kurz vor entsprechendem Geburtstag gibt der Geschichte eine noch größere Bedeutung als zuvor geahnt. Die Zeitsprünge, in denen Mariana Leky dieses Buch verfasst hat, sind bemerkenswert. In einigen Momenten der Geschichte bekommt man das Gefühl, die Zeit würde stehen bleiben. Während in anderen Momenten das gefühlt ganze Leben in einem Kapitel an einem vorbeizieht. In den Abschnitten, in denen die Zeit nicht vergeht, erfährt man jedoch so viel über die einzelnen Figuren dieses Romans, dass man sich ihnen und den Verbindungen untereinander fast unheimlich nah fühlt. Dieses Dorf, in dem nicht nur die Zeit stehen geblieben zu sein scheint, sondern auch alle untereinander eine große Gemeinschaft des Vertrauens pflegen, ist ein herzerwärmendes Konstrukt. Die Bewohner:innen des Dorfes, in dem dieser Roman spielt, sind so voller Herzensgüte, dass man mit jedem Menschen, den sich der Tod mit der Zeit holt, mitfühlt. Die grundsätzliche Beschreibung von Gefühlen, Zeit und dem Tod ist Mariana Leky auf eine unvergleichliche Art und Weise gelungen. Jedoch fremdelte ich an einigen Stellen des Buches mit dem Vorgreifen in der Geschichte, in dem ein Ereignis angeteasert wurde und die Erzählung zurücksprang um die teilweise jahrelange Entwicklung, bis hin zu dem Ereignis, aufzuarbeiten. In diesem Buch lernt man viel über Liebe egal welchen Alters, jahrelange familiäre Bande eines ganzen Dorfes und über das Ausbrechen aus gewohnten Strukturen. Dies ist alles mit so feinen Worten und Metaphern beschrieben, dass man lange nichts vergleichbar schönes Lesen wird. Weswegen das Buch trotzdem unterschiedliche Gefühle hervorruft, ist, dass die Passagen, in denen im Dorf Trauer verarbeitet wird oder gar schlichtweg nichts passiert, auch sehr zäh sind und die fehlende Entwicklung der Zeit in diesem Dorf vorbeugen geführt wird. Das ist für den Lesefluss in einigen Momenten doch hinderlich. Nichtsdestotrotz sprechen wir hier von einem sanften, einfühlsamen Buch, welches man bedenkenlos weiterempfehlen kann. Es kann Menschen in der Leserschaft in schweren Zeiten mit Sicherheit Trost schenken.

    19. Nov. 2025

  • domiilu
    domiilu

    2 Follower

    5,0

    Dominik mochte dieses Buch sehr, was nicht überraschend war, da es von seinem Bruder empfohlen wurde, der ausnahmslos meistens gute Bücher empfahl. Es war eines dieser Bücher, die so schön waren, dass man manchmal ganz doll ungewollt schluchzen musste. Das konnte auch daran liegen, dass in dem Buch viel geliebt wurde. Und viel gestorben. Nur Alaska stirbt nicht. Was gut war, denn Alaska ist ein Hund. Außerdem ging es in dem Buch um ein Okapi, und Dominik fand, dass jeder Mensch von der Existenz des Okapis wissen sollte. Nur träumen sollte man davon nicht unbedingt.

    9. Jan. 2025

  • amygdalalimbus66
    amygdalalimbus66

    1001 Follower

    5,0

    "Es sind nicht mehr alle da. Aber die ganze Welt gibt es noch. Die ganze Welt minus eins."

    Kennt ihr diese Bücher, die womöglich ausschließlich für euch ganz alleine geschrieben worden zu sein scheinen? Die euch irgendwie vollständiger machen und die ihr mit euch tragt? Die ihr mit einer gewissen Zärtlichkeit betrachtet, weil sie ein Teil von euch geworden sind? So geht es mir mit -Was man von hier aus sehen kann-. Dieser Gedanke fühlt sich bei diesem Buch natürlich beinahe absurd an, schließlich avancierte es binnen kürzester Zeit zum absoluten Lese-Liebling vieler und war plötzlich in aller Munde. Aber genau die oben beschriebenen Gefühle hat mir dieses Buchstabenwunder beschert. Als wäre ich tatsächlich gemeint. Ich möchte etwas sehr persönliches formulieren. Sollte man mich wirklich kennen wollen, so wäre dieses Buch eine Pflichtlektüre im Studium meiner Person. Ich las es bereits vor einigen Jahren und seit dem immer wieder. Ich wusste nicht recht, was ich darüber schreiben soll, weil es für mich eben so viel mehr ist, als ein weiteres Buch, eine weitere Lesereise. Die gesamte Handlung ist voller Zuneigung, Wärme, Vergebung, Zusammenhalt, beinahe unaushaltbaren Schicksalsschlägen, Aberglaube, gelebter und ungelebter Liebe und Freundschaft. Für mich schlicht ein Meisterwerk. Jede der Figuren, im Zusammenspiel, eine Hauptrolle. Auch wenn sicherlich nicht jede so gedacht ist. Alle zusammen aber ergeben ein großes Ganzes. Jede rückt wie selbstverständlich, an den ihr angedachten Platz, ist rund und absolut notwendig. Luise und Selma sind aufgenommen in den Kreis meiner Romanheldinnen. Sie befinden sich zwischen Pippi & Ronja (die Beiden benötigen keinen weiteren Hinweis), Renée & Paloma (Die Eleganz des Igels), Rosa & Liesel (Die Bücherdiebin), Oma & Elsa (Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr Leid), Paulina (Die geheime Sehnsucht der Bücher) und Mary Rose (Lichter über dem Meer) in wirklich allerbester Gesellschaft. Ich bewundere den Schreibstil von Mariana Leky. Er ist pur und ehrlich, an manchen Stellen so wundervoll detailreich, wohlig warm und überaus intelligent. Teils zunächst belanglos erwähntes, tarnt sich als nichtig, nur um an anderer Stelle mit aller Wucht und klarer Präsenz wieder aufzutauchen. Dieser Roman, samt seiner vielfältigen Dorfbewohner ist ein klares Lese-Lebenshighlight. Auch das, von Sandra Hüller eingelesene, Hörbuch ist definitiv zu empfehlen. Die zärtlich beschriebenen Lebensmomente trage ich tatsächlich bei mir... Bauer Häubel, der den Tod so gerne willkommen heißen möchte, die Jahrzehnte währende Liebe des Optikers zu Selma und unzählige mehr. Luise, Selma, Fredrik, Marlies, Elsbeth, Optiker, Martin, Heinrich, Werner, Astrid, Alaska... ihr werdet mich alle ewiglich begleiten. ♡♡♡ "Wenn das, was man lange angeschaut hat, etwas Bedeutsames war, etwas, sagte Selma, das das ganze großflächige Leben in einer einzigen Bewegung umdreht, dann taucht dieses Nachbild immer wieder auf. Auch Jahrzehnte später ist es plötzlich wieder da, ganz egal, was man eigentlich gerade angesehen hat, bevor man die Augen schloss." "Selma war noch größer als die meisten anderen Erwachsenen, und sie war damals um die sechzig, aus meiner Perspektive also turmhoch und steinalt. Sie schien mir so hoch, dass ich glaubte, man könne von ihrem Kopf aus bis weit über das nächste Dorf hinaussehen, und so steinalt, dass ich glaubte, sie habe die Welt mit erfunden." "Die Leute im Dorf beargwöhnten ihr Herz, das so viel Aufmerksamkeit nicht gewohnt war, und deshalb verstörend schnell klopfte. Sie erinnerten sich, dass es bei einem aufziehenden Herzinfarkt in einem Arm kribbelt, sie erinnerten sich aber nicht, in welchem, deshalb kribbelte es den Leuten im Dorf in beiden Armen." "Einige Leute im Dorf fanden, dass es jetzt unbedingt an der Zeit sei, mit einer verschwiegenen Wahrheit herauszurücken. Sie schrieben Briefe, ungewohnt wortreiche, in denen von >>immer<< und >>niemals<< die Rede war." ♡♡♡

    "Es sind nicht mehr alle da. Aber die ganze Welt gibt es noch. Die ganze Welt minus eins."

    3. März 2026

3 von 584 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 103%
raeuberkind
raeuberkind25. Mai 2026

Also entschuldigen Sie mal aber wenn nach zwei Seiten die Finger kribbeln weil man einen Kommentar schreiben will ... verspricht das ein tolles Buch zu werden. Krass. Wie sehr fühle ich diese Art von Trauer? Jaaaaaa!

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