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Gott, war das emotional!
18. Jan. 2024
Gott, war das emotional!
18. Jan. 2024
Blick ins Buch
27 Bewertungen
4 Rezensionen
4,1
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Gott, war das emotional!
18. Jan. 2024
Gott, war das emotional!
18. Jan. 2024

19 Follower
Nachdem ich von Boy in a White Room und Girl in a Strange Land insgesamt sehr begeistert war und den dritten Band schon hier liegen hatte, musste ich diesen natürlich sofort lesen. Kurz gesagt: Ein grandioses Prequel zum ersten Band! Band 3 spielt vor dem ersten Teil und erzählt, wie Manuel den Entschluss fasst, sein Leben zu beenden, um seinen Geist als Neuronales Netz weiterleben zu lassen. Dass dies funktionieren wird, erfährt man bereits im ersten Band, dort wurden allerdings keine Beweggründe Manuels dargelegt. Dies geschieht nun in diesem Buch und wirft auch einige philosophische Fragen auf. Ist ein Roboter, der mit Manuels gescanntem Gehirn "arbeitet" ein Mensch? Gibt es eine Seele? Und wenn ja, was ist die Seele? Darf ich einen Menschen töten, wenn er danach als ein solcher Roboter weiterleben kann? Ist er dann eigentlich tot? Trotz der verhältnismäßig geringen Seitenzahl schafft es Karl Olsberg diesen philosophischen Hintergrund gut darzulegen durch beispielsweise Talkshows, die in die Handlung integriert werden. Zeitgleich ist die Geschichte durchweg spannend erzählt, man möchte wirklich immer weiter lesen. Die Handlung wird abwechselnd aus Manuels Sicht und der seiner Schwester Julia erzählt, was ich sehr erfrischend fand. Beide haben teilweise unterschiedliche Ansichten über den Gehirnscan und die verschiedenen Gedanken und Sorgen aus verschiedenen Sichten zu lesen war sehr interessant. Zudem sind Julia und Manuel zwei sehr sympathische Charaktere, in die ich mich gut hineinversetzen konnte. Im Laufe der Geschichte erfährt man zudem, wie bestimmte Technologien erfunden wurden (gerade solche, die im zweiten Teil näher erklärt wurden), was ich interessant fand. In der Mitte des Buches wurde es mir kurz etwas zu abgedreht. Auf eine genauere Ausführung verzichte ich, da ich niemanden spoilern möchte. Die gesamte Aktion dort fand ich einfach zu viel, wobei sie für den weiteren Verlauf der Geschichte wichtig ist. Insgesamt ein spannendes Buch, das technischen Fortschritt und damit verbundene Anwendungen beim Menschen auch philosophisch hinterfragt, und zudem eine spannende und interessante Rahmenhandlung bietet. Hat mir genauso gut gefallen wie Band 1. :)
26. Jan. 2023
Nachdem ich von Boy in a White Room und Girl in a Strange Land insgesamt sehr begeistert war und den dritten Band schon hier liegen hatte, musste ich diesen natürlich sofort lesen. Kurz gesagt: Ein grandioses Prequel zum ersten Band! Band 3 spielt vor dem ersten Teil und erzählt, wie Manuel den Entschluss fasst, sein Leben zu beenden, um seinen Geist als Neuronales Netz weiterleben zu lassen. Dass dies funktionieren wird, erfährt man bereits im ersten Band, dort wurden allerdings keine Beweggründe Manuels dargelegt. Dies geschieht nun in diesem Buch und wirft auch einige philosophische Fragen auf. Ist ein Roboter, der mit Manuels gescanntem Gehirn "arbeitet" ein Mensch? Gibt es eine Seele? Und wenn ja, was ist die Seele? Darf ich einen Menschen töten, wenn er danach als ein solcher Roboter weiterleben kann? Ist er dann eigentlich tot? Trotz der verhältnismäßig geringen Seitenzahl schafft es Karl Olsberg diesen philosophischen Hintergrund gut darzulegen durch beispielsweise Talkshows, die in die Handlung integriert werden. Zeitgleich ist die Geschichte durchweg spannend erzählt, man möchte wirklich immer weiter lesen. Die Handlung wird abwechselnd aus Manuels Sicht und der seiner Schwester Julia erzählt, was ich sehr erfrischend fand. Beide haben teilweise unterschiedliche Ansichten über den Gehirnscan und die verschiedenen Gedanken und Sorgen aus verschiedenen Sichten zu lesen war sehr interessant. Zudem sind Julia und Manuel zwei sehr sympathische Charaktere, in die ich mich gut hineinversetzen konnte. Im Laufe der Geschichte erfährt man zudem, wie bestimmte Technologien erfunden wurden (gerade solche, die im zweiten Teil näher erklärt wurden), was ich interessant fand. In der Mitte des Buches wurde es mir kurz etwas zu abgedreht. Auf eine genauere Ausführung verzichte ich, da ich niemanden spoilern möchte. Die gesamte Aktion dort fand ich einfach zu viel, wobei sie für den weiteren Verlauf der Geschichte wichtig ist. Insgesamt ein spannendes Buch, das technischen Fortschritt und damit verbundene Anwendungen beim Menschen auch philosophisch hinterfragt, und zudem eine spannende und interessante Rahmenhandlung bietet. Hat mir genauso gut gefallen wie Band 1. :)
26. Jan. 2023

11 Follower
26. Apr. 2025
26. Apr. 2025
3 von 4 Rezensionen
Autorin / Autor
Karl Olsberg promovierte über künstliche Intelligenz, war Unternehmensberater, Manager bei einem Fernsehsender und gründete mehrere Start-ups. 2007 erschien sein erster Roman „Das System“, der es auf Anhieb auf die Spiegel-Bestsellerliste schaffte. Seitdem schreibt er nicht nur erfolgreich Romane für Erwachsene, sondern auch für Jugendliche und Kinder. Der Thriller „Boy in a White Room“ wurde für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2018 nominiert. Seine Minecraft-Romane, die er zunächst im Eigenverlag veröffentlichte, erreichten Platz 2 der Amazon-Bestsellerliste. Zudem wurde sein Start-up „Papego“, das die gleichnamige App zum mobilen Weiterlesen gedruckter Bücher entwickelt, auf der Frankfurter Buchmesse als „Content-Start-up des Jahres 2016“ ausgezeichnet. Der Autor lebt mit seiner Familie in Hamburg.
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