Blutwurst, Bier und Beichtgeheimnis
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Beschreibung
Im beschaulichen niederbayerischen Dörfchen Eichenberg hat man beinahe schon wieder vergessen, dass der Hofbauer-Metzger eine Schwester hat. Schließlich hat sich die Claudia vor fünf Jahren aufgemacht, um in Berlin zu studieren. Jetzt steht sie wieder auf der Matte und will mit ihren Freunden aus der Großstadt in einem Food-Truck vegane Würstchen und irgendein hochmodernes Craft-Bier verkaufen. Aber da stellen sich die Eichenberger stur: nicht mit ihrem Bier! Als plötzlich einer der Berliner Gockel mausetot aufgefunden wird, wundert das die Einheimischen nicht. Und stören tut es auch erst mal nur Pfarrer Leopold Meininger und seine Köchin Maria – denn die müssen Dorfpolizist Simeon Hirsch bei seinen Ermittlungen tatkräftig unter die Arme greifen ...
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Fanny König kennt sich als niederbayerisches Madl bestens mit dem Zwist zwischen Dörflern und Städtern aus, denn auch sie hat es nach dem Abitur in die große weite Welt gezogen: Nach dem Studium in München lebte sie einige Zeit im Ausland. Inzwischen ist sie zurück in der bayerischen Hauptstadt, wo sie als Redakteurin viele Buchprojekte betreute, bis die Liebe zum Schreiben sie die Seiten wechseln ließ.
Beiträge
Eichenberg in Aufruhe
Inhalt: Im bayrischem Eichenberg hängt der Haussegen gewaltig schief! Die eigentlich in Berlin studierende Schwester vom Metzger Hofbauer ist wieder zurück. Doch diese hat auch ihrer Freunde im Gepäck. Auf dem anstehenden Dorffest möchten sie einen Stand mit veganen Würstchen und Craft-Bier aus einem Food-Truck verkaufen. Doch dies geht nach hinten los. Als dann auch noch am nächsten Morgen einer der Berliner erstochen aufgefunden wird, ist Dorfpolizist Simeon Hirsch wieder auf die Hilfe von Pfarrer Meininger und dessen Köchin Maria angewiesen. Doch Maria hat nur Augen für ihrer lange verschollene Jugendliebe Franz. Können die beiden Herren den Fall trotzdem aufklären? Meinung: Kurz vorweg, ich habe mehr erwartet. Eigentlich ging es in diesem Krimi fast nur um Maria, Jugendliebe Franz und dem Pfarrer mit Liebeskummer. Der Fall an sich ist leider gottes in den Hintergrund gerückt. Die Geschichte war an sich gut und der Schreibstil leicht zu lesen, aber richtig in Fahrt gekommen ist es erst auf den letzten 100 Seiten. Selbst da waren mir noch so viele Sachen leider total schleierhaft. 🥺 Das offene Ende lässt aber auf eine Fortsetzung schließen. Leider war das Buch nicht ganz so meins.

Wieder müssen der Pfarrer und der Dorfpolizist ermitteln. Dabei ist der letzte Mord noch gar nicht lange her. Dieses Mal hat es einen jungen Berliner auf der Durchreise erwischt. Der wurde schlimm zugerichtet im Food Truck gefunden. Mit dem Food Truck und den Leuten dazu war sowieso was komisch von Anfang an. Die Claudia hat die alle angeschleppt, die Schwester vom Metzger, nach Jahren im wilden Berlin will sie plötzlich einen Food Truck auf dem Dorffest haben mit veganen Würstel und Kirschbier. Da musste ja was passieren. Der erste Teil dieser Dorfkrimi-Reihe hat mir sehr gut gefallen: Himmel, Herrgott, Hirschgeweih. Und ich hab mich wirklich sehr auf die Fortsetzung gefreut. *** Der Schreibstil des zweiten Teils kann auf jeden Fall wieder mithalten. Schon nach wenigen Sätzen war ich wieder mitten in Eichenberg. Der Pfarrer, ganz der alte, die Maria auch und der Hirsch ist zwar jetzt vergeben, aber auch immer noch ein bissal fehl am Platz auf dem Dorf. Und es geht erst mal ruhig los. Der Leser erfährt zwar gleich in den ersten Absätzen war für ein grausiger Mord sich da zusammen braut, wird dann aber mit einer Rückblende ala 'ein paar Tage vorher' langsam an das Event herangeführt. *** Bevor ich lange drum herum rede. Der Schreibstil ist toll. Die Charaktere mag ich unglaublich gerne. Aber das Buch kommt lange nicht an den ersten Teil für mich heran. Im zweiten Teil ist mir der Pfarrer leider ein bisschen zu weltfremd. Selbst meine Oma, die deutlich älter ist als der Pfarrer, und auch auf dem Dorf wohnt, weiß dass Google keine Person ist und ein fFoto von einem selbst aus einer Zeitung durchaus im Internet sein kann ohne dass man es selbst reingestellt hätte. Der Pfarrer ist ein bisschen sehr verliebter Gockel der sein Hirn wohl in einer seiner Kirchenbänke vergessen hat. Auch was die Verdächtigen angeht ist der Pfarrer im zweiten Band deutlich naiver als noch im Ersten. Das fand ich sehr schade. Denn das Ermittlergespann Hirsch und Meininger ist mehr eine stümperhafte Variante beiden Ermittler im Hirschgeweih Band. Richtig enttäuscht war ich dann auch als aus Karl I und Carl II (unter anderem S. 177) plötzlich auf den letzten Seiten (S. 391) Klaus und Claus wurde... Den ganzen Fall selber lösen dann nicht mal die zwei Ermittler, sondern jemand anderes, und der Leser bekommt die Erklärung nur im Schnelldurchlauf auf zwei Seiten in Form eines Hirsch-Monologs. *** So, genug geschimpft mit dem Buch. Es ist eigentlich nicht schlecht. Aber im Vergleich mit den ersten Band, und das vergleichen ist bei einer Krimi-Reihe nun mal angebracht, kann es nicht mithalten. Würde ich einen dritten Band lesen? Auf jeden Fall. Denn die Autorin schreibt ganz ganz toll und gibt mir mit ihrer Art zu schreiben ein heimisches Gefühl. Auch der Fall an sich war spannend. Die Charaktere sind wieder so schön klischeehaft (ja das ist was Gutes, weil bewusst so geschrieben). Nur die Struktur der Geschichte zum Ende hin hat mich nicht überzeugt. *** Nett zu lesen, aber lange nicht so gut wie der Vorgänger.
Beschreibung
Im beschaulichen niederbayerischen Dörfchen Eichenberg hat man beinahe schon wieder vergessen, dass der Hofbauer-Metzger eine Schwester hat. Schließlich hat sich die Claudia vor fünf Jahren aufgemacht, um in Berlin zu studieren. Jetzt steht sie wieder auf der Matte und will mit ihren Freunden aus der Großstadt in einem Food-Truck vegane Würstchen und irgendein hochmodernes Craft-Bier verkaufen. Aber da stellen sich die Eichenberger stur: nicht mit ihrem Bier! Als plötzlich einer der Berliner Gockel mausetot aufgefunden wird, wundert das die Einheimischen nicht. Und stören tut es auch erst mal nur Pfarrer Leopold Meininger und seine Köchin Maria – denn die müssen Dorfpolizist Simeon Hirsch bei seinen Ermittlungen tatkräftig unter die Arme greifen ...
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Fanny König kennt sich als niederbayerisches Madl bestens mit dem Zwist zwischen Dörflern und Städtern aus, denn auch sie hat es nach dem Abitur in die große weite Welt gezogen: Nach dem Studium in München lebte sie einige Zeit im Ausland. Inzwischen ist sie zurück in der bayerischen Hauptstadt, wo sie als Redakteurin viele Buchprojekte betreute, bis die Liebe zum Schreiben sie die Seiten wechseln ließ.
Beiträge
Eichenberg in Aufruhe
Inhalt: Im bayrischem Eichenberg hängt der Haussegen gewaltig schief! Die eigentlich in Berlin studierende Schwester vom Metzger Hofbauer ist wieder zurück. Doch diese hat auch ihrer Freunde im Gepäck. Auf dem anstehenden Dorffest möchten sie einen Stand mit veganen Würstchen und Craft-Bier aus einem Food-Truck verkaufen. Doch dies geht nach hinten los. Als dann auch noch am nächsten Morgen einer der Berliner erstochen aufgefunden wird, ist Dorfpolizist Simeon Hirsch wieder auf die Hilfe von Pfarrer Meininger und dessen Köchin Maria angewiesen. Doch Maria hat nur Augen für ihrer lange verschollene Jugendliebe Franz. Können die beiden Herren den Fall trotzdem aufklären? Meinung: Kurz vorweg, ich habe mehr erwartet. Eigentlich ging es in diesem Krimi fast nur um Maria, Jugendliebe Franz und dem Pfarrer mit Liebeskummer. Der Fall an sich ist leider gottes in den Hintergrund gerückt. Die Geschichte war an sich gut und der Schreibstil leicht zu lesen, aber richtig in Fahrt gekommen ist es erst auf den letzten 100 Seiten. Selbst da waren mir noch so viele Sachen leider total schleierhaft. 🥺 Das offene Ende lässt aber auf eine Fortsetzung schließen. Leider war das Buch nicht ganz so meins.

Wieder müssen der Pfarrer und der Dorfpolizist ermitteln. Dabei ist der letzte Mord noch gar nicht lange her. Dieses Mal hat es einen jungen Berliner auf der Durchreise erwischt. Der wurde schlimm zugerichtet im Food Truck gefunden. Mit dem Food Truck und den Leuten dazu war sowieso was komisch von Anfang an. Die Claudia hat die alle angeschleppt, die Schwester vom Metzger, nach Jahren im wilden Berlin will sie plötzlich einen Food Truck auf dem Dorffest haben mit veganen Würstel und Kirschbier. Da musste ja was passieren. Der erste Teil dieser Dorfkrimi-Reihe hat mir sehr gut gefallen: Himmel, Herrgott, Hirschgeweih. Und ich hab mich wirklich sehr auf die Fortsetzung gefreut. *** Der Schreibstil des zweiten Teils kann auf jeden Fall wieder mithalten. Schon nach wenigen Sätzen war ich wieder mitten in Eichenberg. Der Pfarrer, ganz der alte, die Maria auch und der Hirsch ist zwar jetzt vergeben, aber auch immer noch ein bissal fehl am Platz auf dem Dorf. Und es geht erst mal ruhig los. Der Leser erfährt zwar gleich in den ersten Absätzen war für ein grausiger Mord sich da zusammen braut, wird dann aber mit einer Rückblende ala 'ein paar Tage vorher' langsam an das Event herangeführt. *** Bevor ich lange drum herum rede. Der Schreibstil ist toll. Die Charaktere mag ich unglaublich gerne. Aber das Buch kommt lange nicht an den ersten Teil für mich heran. Im zweiten Teil ist mir der Pfarrer leider ein bisschen zu weltfremd. Selbst meine Oma, die deutlich älter ist als der Pfarrer, und auch auf dem Dorf wohnt, weiß dass Google keine Person ist und ein fFoto von einem selbst aus einer Zeitung durchaus im Internet sein kann ohne dass man es selbst reingestellt hätte. Der Pfarrer ist ein bisschen sehr verliebter Gockel der sein Hirn wohl in einer seiner Kirchenbänke vergessen hat. Auch was die Verdächtigen angeht ist der Pfarrer im zweiten Band deutlich naiver als noch im Ersten. Das fand ich sehr schade. Denn das Ermittlergespann Hirsch und Meininger ist mehr eine stümperhafte Variante beiden Ermittler im Hirschgeweih Band. Richtig enttäuscht war ich dann auch als aus Karl I und Carl II (unter anderem S. 177) plötzlich auf den letzten Seiten (S. 391) Klaus und Claus wurde... Den ganzen Fall selber lösen dann nicht mal die zwei Ermittler, sondern jemand anderes, und der Leser bekommt die Erklärung nur im Schnelldurchlauf auf zwei Seiten in Form eines Hirsch-Monologs. *** So, genug geschimpft mit dem Buch. Es ist eigentlich nicht schlecht. Aber im Vergleich mit den ersten Band, und das vergleichen ist bei einer Krimi-Reihe nun mal angebracht, kann es nicht mithalten. Würde ich einen dritten Band lesen? Auf jeden Fall. Denn die Autorin schreibt ganz ganz toll und gibt mir mit ihrer Art zu schreiben ein heimisches Gefühl. Auch der Fall an sich war spannend. Die Charaktere sind wieder so schön klischeehaft (ja das ist was Gutes, weil bewusst so geschrieben). Nur die Struktur der Geschichte zum Ende hin hat mich nicht überzeugt. *** Nett zu lesen, aber lange nicht so gut wie der Vorgänger.





