
123 Follower
Hua Manyue,Tochter einer reichen und mächtigen chinesischen Familie ist besessen vom Mah-Jongg spielen. Ihre Spielsucht geht so weit, dass sie als einzige ihrer Familie während des Ausbruchs des chinesischen Bürgerkriegs die Flucht verpasst, da sie gerade wieder im Spielcasino sitzt, als ihre Familie nach Taiwan flüchtet. Hua Manyue bleibt alleine, obdachlos und das harte Leben in Armut nicht gewohnt, zurück. Der ehemalige Fahrer sowie der Koch der Familie haben Mitleid mit Hua und verstecken sie bei sich zuhause vor den Kräften, die Rache an der ehemals reichen Bevölkerung üben, es drohen Inhaftierung oder gar Tod. Anfangs denken sowohl Hua als auch ihre beiden Retter, dass es sich nur um ein paar Tage oder Wochen der Unannehmlichkeit handeln wird, doch daraus werden 60 Jahre, in denen Hua mit falscher Identität in engsten und ärmlichen Verhältnissen bei der Familie des einstigen Dienstboten lebt. Doch sie findet trotz der aussichtslosen Lage für sich einen Weg, dieses Leben zu leben und für sich eine Nische zu finden, in der sie mental überleben kann. Ich fand das Buch großartig, obwohl die Protagonistin mir weder sympathisch noch nahe war. Doch dieses Gefühl der Fremdheit war meiner Faszination über diese Geschichte überhaupt nicht hinderlich, eher im Gegenteil. Der Autorin gelingt es zudem, die engen und armen Verhältnisse in der Mitte des 20. Jahrhunderts in China sehr gut spürbar zu machen, ich hatte beim Lesen das Gefühl, mir Geruch und Geräuschpegel etc vorstellen zu können. Dazu erfahren wir nebenbei 60 Jahre chinesischer Geschichte. Fazit: ich mochte alles an diesem Buch und werde sicher weitere Bücher der Autorin, deren Bücher in China übrigens verboten sind, lesen.
29. März 2026
Hua Manyue,Tochter einer reichen und mächtigen chinesischen Familie ist besessen vom Mah-Jongg spielen. Ihre Spielsucht geht so weit, dass sie als einzige ihrer Familie während des Ausbruchs des chinesischen Bürgerkriegs die Flucht verpasst, da sie gerade wieder im Spielcasino sitzt, als ihre Familie nach Taiwan flüchtet. Hua Manyue bleibt alleine, obdachlos und das harte Leben in Armut nicht gewohnt, zurück. Der ehemalige Fahrer sowie der Koch der Familie haben Mitleid mit Hua und verstecken sie bei sich zuhause vor den Kräften, die Rache an der ehemals reichen Bevölkerung üben, es drohen Inhaftierung oder gar Tod. Anfangs denken sowohl Hua als auch ihre beiden Retter, dass es sich nur um ein paar Tage oder Wochen der Unannehmlichkeit handeln wird, doch daraus werden 60 Jahre, in denen Hua mit falscher Identität in engsten und ärmlichen Verhältnissen bei der Familie des einstigen Dienstboten lebt. Doch sie findet trotz der aussichtslosen Lage für sich einen Weg, dieses Leben zu leben und für sich eine Nische zu finden, in der sie mental überleben kann. Ich fand das Buch großartig, obwohl die Protagonistin mir weder sympathisch noch nahe war. Doch dieses Gefühl der Fremdheit war meiner Faszination über diese Geschichte überhaupt nicht hinderlich, eher im Gegenteil. Der Autorin gelingt es zudem, die engen und armen Verhältnisse in der Mitte des 20. Jahrhunderts in China sehr gut spürbar zu machen, ich hatte beim Lesen das Gefühl, mir Geruch und Geräuschpegel etc vorstellen zu können. Dazu erfahren wir nebenbei 60 Jahre chinesischer Geschichte. Fazit: ich mochte alles an diesem Buch und werde sicher weitere Bücher der Autorin, deren Bücher in China übrigens verboten sind, lesen.
29. März 2026






